Erfahrungsberichte Experten

Schmerz verstehen

Schmerz verstehen

Schmerz verstehen

Was sind Schmerzen? Warum haben wir Schmerzen? Wie und wo entstehen Sie? Was will der Körper uns sagen?
Schmerzen hat man oftmals, wenn man sich weh tut, sich z.B. schneidet, fällt oder anstößt.
Die Schmerzen um die es heute geht, sind keine Schmerzen, die durch eine Beeinflussung von außen entstehen, sondern Schmerzen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schulterschmerzen. Schmerzen bei denen die Ursache nicht direkt klar ist. Gerade bei älteren Menschen scheint es fast schon normal zu sein, dass Schmerzen nahezu ständiger Begleiter sind. Oft werden Schmerzen mit Arthrose, Verkalkungen oder sonstigen Verschleiß begründet und als unvermeidliche Alterserscheinung abgetan.

Doch oftmals ist es nicht richtig, dass die Schmerzen durch Verschleiß entstehen.
Das Schmerzgefühl an sich sind Projektionen des Gehirns in den Körper hinein mit dem Ziel die Entstehung eines Schadens vorzeitig zu verhindern.
Rückenschmerzen beispielsweise sind die Botschaft des Körpers, dass wenn Bewegungen weiterhin wie bisher ausgeführt werden, ein Bandscheibenvorfall möglich sein kann. Einfach gesagt sind Schmerzen die Aufforderung des Köpers: Mach das NICHT sonst gehst du kaputt!!

Schmerz verstehen

Das Problem ist, dass die meisten Leute Ihren Schmerz nicht verstehen und Schmerzmittel nehmen um Ihre Schmerzen loszuwerden.
Also kleiner Vergleich soll uns ein Auto dienen, hier klebt man ja auch nicht einfach ein Pflaster über die aufleuchtende Ölkontrollleuchte und fährt weiter. Nicht anders sollte man mit Schmerzen umgehen. Schmerzen sollte man ernst nehmen und deren Ursache herausfinden und behandeln, nicht den Schmerz betäuben.

Doch was machen, wenn z.B. schon ein Bandscheibenvorfall vorliegt oder schon etwas andere nachgewiesener Maßen kaputt ist?
Auch dann werden die Schmerzen in den meisten Fällen NICHT von z.B. der Bandscheibe selbst oder dem angegriffenen Knorpel selbst.
Der Schmerz, der beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall verspürt wird, ist nach wie vor ein Warnsignal des Körpers um vor noch weiterem Schaden zu schützen, jedoch kein Schmerz der durch den Bandscheibenvorfall selbst hervorgerufen wird.

Wer dieses Prinzip einmal verstanden hat, dem wird klar, dass es unerlässlich ist die Ursache, die den Alarmschmerz hervorruft, abzustellen. Demjenigen wird auch klar, dass es unlogisch ist, den Schmerz mit Schmerzmittel künstlich zu unterdrücken, denn Schmerz hat einen Sinn.
Nur wenn die Schmerzursache abgeschaltet wird, wird das Gehirn aufhören sein Schmerzsignal an den Körper zu senden.
Doch wie bringt man jetzt den Körper dazu, das Schmerzsignal abzuschalten?

Die Lösung heißt Dehnen statt Stärken. Durch zu wenige und einseitige Bewegung verkürzen Muskeln immer und immer mehr. Werden diese verkürzten Muskeln und Faszien durch Dehnung wieder auf die richtige Länge gebracht, können diese Muskeln und Faszien wieder entspannen und loslassen. Entspannte Muskeln und Faszien arbeiten wieder richtig und somit löst sich das das Schmerzproblem von selbst in Luft auf.
Falsch verteilter Druck auf Wirbel, oder Gelenke verschwindet, es besteht kein Risiko der Abnutzung oder Verletzung mehr, bedeutet: Kein Grund mehr für das Gehirn, mehr ein Schmerzsignal an den Körper zu senden, da keine Gefahr der Überlastung mehr besteht.

>> Mehr zum Thema Schmerzen und deren Entstehung finden Sie in unserem Online Schmerzcoach

Schmerz verstehen

Schmerz verstehen

Kraftsportler

Top 3 Übungen für Kraftsportler

Top 3 Übungen für Kraftsportler

„Prinzipiell ist Muskeltraining immer das Beste, was man machen kann. Je mehr Muskeln der Mensch hat, umso besser funktioniert er, weil der Muskel viel mehr ist, als ein Bewegungsmotor. Der Muskel hat einen Stoffwechsel, er erzeugt Hormone, er senkt Entzündungen im Körper, er unterstützt den Blutfluss. Deshalb sind kräftige Muskeln immer positiv“, weiß Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht. Aber es ist für jeden Kraftsportler notwendig, richtig zu trainieren und immer wieder einseitige Belastungen durch spezielle Übungen auszugleichen. Problemzonen können die Handgelenke sein, wenn man Gewichte nicht optimal hält, es geht um die Schulter, wo die Bizepssehne oft gereizt ist, und natürlich sind Rücken und Hüfte immer wieder ein Thema.
Wir wollen heute 3 Übungen für Kraftsportler zeigen, die man mit dem optimal  Krafttraining kombinieren kann.

Top 1 Kraftsportler

Sie begeben sich dazu in den Vierfüßlerstand mit ausgestreckten Armen auf den Boden. Die Handflächen liegen auf, die Finger zeigen nach vorne. Nun drehen Sie die Finger beider Hände nach außen ganz herum, bis die Finger auf die Knie zeigen. Der Daumen soll dabei möglichst dicht am Zeigefinger liegen. Während Sie nun mit durchgestreckten Armen die Handflächen fest auf den Boden pressen, bewegen Sie Ihren Rumpf langsam nach hinten.

Es werden sehr schnell in den Händen Schmerzen zu fühlen sein. Trotzdem bewegen Sie sich langsam immer weiter nach hinten, wobei Sie aber darauf achten müssen, dass der Schmerz nicht über die Stufe 8 (auf einer Skala von 1 bis 10) hinausgeht. Dies führen Sie nun über eine Dauer von 2 bis 2 ½ Minuten hinweg durch.
Im 2. Teil drehen Sie die Hände wieder nach vorne, ballen die rechte Hand zur Faust und legen sie mit dem Handrücken auf. Der Arm sollte dabei gestreckt bleiben. Dann drehen Sie die Faust nach innen, bis sie nach hinten außen gerichtet ist. Nun greifen Sie die Faust mit der linken Hand unter dem rechten Arm hindurch und halten sie fest, damit die Finger geschlossen bleiben.

Während der Handrücken fest auf den Boden gedrückt wird, ziehen Sie die Schulter langsam zurück und spüren die Spannung in Handgelenk und Unterarm. Der Spannungsschmerz sollte wie immer die Stufe 8 nicht überschreiten. Nach etwa 2 Minuten lösen Sie die Position auf, schütteln die Hand aus, um sie zu lockern und zu entspannen und wiederholen die Übung in gleicher Weise mit der anderen Hand.

 Top 2 Kraftsportler

In dieser Übung geht es um die Schulter. Hier kann es Probleme geben, wenn ein Kraftsportler beispielsweise zu viele Bizepscurls macht, ohne entsprechend auszugleichen. Um das zu machen, stellen Sie sich in eine Raumecke, heben die gestreckten Arme erst in Schulterhöhe und dann weiter hoch bis zur Mitte zwischen der Senkrechten und der Waagerechten und legen die Hände an den Wänden auf.

Stellen Sie dann ein Bein nach vorne in Richtung zur Ecke, das andere Bein gestreckt nach hinten und arbeiten Sie sich langsam und vorsichtig immer weiter in die Ecke hinein. Das kann im Handgelenk ziehen, im Ellbogen, im Schulterbereich oder im Bizeps selbst. Egal wo es zieht, immer unter der 10 bleiben, aber über 2 bis 2 ½ Minuten immer weiter in die Ecke hinein.

Top 3 Kraftsportler

Diese Übungen betrifft den Bereich unterer Rücken, Hüfte, Leisten- oder Gesäßschmerzen. Sie setzten sich zuerst mit getreckten Beinen auf den Boden, schieben dann das rechte Bein angewinkelt unter das linke Bein und schwenken dieses dann gestreckt nach hinten, soweit es geht. Der Rumpf ist vorgebeugt, die Arme stützen sich am Boden ab.

Nun versuchen Sie, die linke Leiste möglichst weit zur rechten Ferse hin zu schieben. 2 bis 2 ½ Minuten so bleiben, dann die Position lösen, die Beine wechseln und die Übung andersherum wiederholen.
Man kann diese Übungen für Kraftsportler vor oder nach dem Training machen, aber auch unabhängig davon, wann immer man Zeit und Lust hat.
>> Mehr zum Thema Schmerzen finden Sie in unserem Online Schmerzcoach

Kraftsportler

Kraftsportler

Muskeln

Warum verkürzen die Muskeln beim Laufen?

Warum verkürzen die Muskeln beim Laufen?

Der Mensch ist zum Laufen geboren. Die Experten sind sich darüber einig, dass Spazierengehen, Walken oder Joggen in vielfacher Hinsicht eine sehr positive Wirkung auf unsere Gesundheit hat. Das zeigen jedenfalls zahlreiche wissenschaftliche Studien.

Verkürzte Muskeln

Laufen ist ganz ohne Frage gesund, aber auch hier können sich Probleme ergeben. Wie ist das möglich? Unsere Vorfahren legten in der Steinzeit auf der Suche nach Nahrung täglich 20 bis 30 Kilometer zurück, ein Vielfaches unserer heutigen Strecken und hatten damit keine Probleme. Woran lag das? Zum Einen liefen sie barfuß und die automatische Massage der Fußreflexzonen stimulierte dabei die inneren Organe. Die Erfindung der Schuhe machte dem ein Ende, die Muskeln in unseren Füßen schwächer wurden. Zum Anderen kannten unsere steinzeitlichen Urahnen keine Stühle – und dementsprechend auch keine Probleme mit Ihren Hüftgelenken und Ihren Bandscheiben durch verkürzte Muskeln in Bauch und Rücken oder tiefen Venenthrombosen, die durch zu langes Sitzen hervorgerufen werden.

Verkürzte Faszien

In der Regel sind unsere Muskeln also ohnehin verkürzt und verspannt und sie können sich beim Laufen noch weiter verkürzen. Wenn wir ein Bein nach vorne setzen, bildet der Oberschenkel mit der Senkrechten einen Winkel von etwa 45 Grad. Der Oberschenkel des anderen Beines bewegt sich dabei kaum nach hinten, weil der Winkel zum nach vorne Heben aus dem Knie geholt wird. Dadurch reduziert sich der mittlere Verkürzungswinkel beim Laufen auf etwa die Hälfte, d. h. 22,5 Grad – egal ob Sie nun Spazierengehen, Walken oder Joggen. Und deshalb ist es wichtig, dass alle, die viel Laufen, ihre Muskeln regelmäßig dehnen, um der Verkürzung entgegenzuwirken. Und wer immer sich fragt, warum er oder sie Hüftschmerzen oder Knieschmerzen bekommt, obwohl sie doch nur laufen, findet damit eine Erklärung.

>> Mehr zum Thema Schmerzen finden Sie in unserem Online Schmerzcoach

Muskeln

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