| Wissenschaftliche Beweisführung der Schmerztherapie |
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Eine sehr wichtige, zukunftsweisende Entwicklung für LnB, dass Prof. Dr. Ingo Froböse sich der Thematik angenommen hat. Roland Liebscher-Bracht und seine Frau Dr. Petra Bracht gehen nach ihren langjährigen Erfahrungen davon aus, dass Schmerz zumeist vor drohenden Schädigungen warnen soll. Der Körper bekommt über eigene Druck- und Spannungsmessungen Informationen über die aktuelle Belastung eines Gelenks. In dem Moment - so sagen Liebscher und Bracht - in dem die Belastung der beteiligten Bewegungsstruktur ein gesundes Maß überschreitet, projiziert der Körper einen Schmerz. Vergleichbar einem aufleuchtenden Stoppschild, das davor warnt, die Bewegung fortzuführen, die man gerade macht. Prof. Froböse von der Kölner Sporthochschule überprüft in seinen Messungen, wie die mechanische Löschung der krankhaften muskulären Programme durch die LnB-Schmerzbehandlung sichtbar wird, und zwar über Veränderungen in der Muskelaktivität. Wenn dann zugleich mit der muskulären Neuprogrammierung der Schmerz verschwindet, ist nachvollziehbar, dass Schmerzen durch zu hohe Spannung in den Muskeln geschaltet werden. Es ist damit dann auch der Beweis erbracht, dass Schmerzen tatsächlich schon allein durch Lösen dieser muskulären Spannung beseitigt werden können. Und die Rede ist hier nicht von Ausnahmefällen, sondern in der Tat von über 90 Prozent der allgemein bekannten Schmerzzustände. Wenn Prof. Froböse und sein Team das wissenschaftlich nachgewiesen haben, ist gleichzeitig aufgezeigt: wenn es um Schmerzen geht, dann spielen spezielle Bewegungmuster und Sport eine herausragende Rolle. Und so liegt die Kompetenz der Schmerztherapie in der Zukunft gewiss in einem sich neu entwickelnden Bereich der Sportwissenschaft und der Sportmedizin. Dieser müsste auch das in diesem Zusammenhang notwendige Wissen über Ernährung, Psyche und Umweltfaktoren enthalten. |

