Arthrose

Tipps und Übungen gegen Arthrose-Schmerzen für Zuhause 

Mit dem Begriff Arthrose (auch: Arthrosis deformans oder Osteoarthrose) wird eine häufige Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems beschrieben. Die Schulmedizin geht davon aus, dass mit zunehmendem Alter ein Verschleiß der Gelenke eintritt. Mit den Lebensjahren bleiben die Gelenke irgendwann auf der Strecke. Hinzu kommen Risikofaktoren wie eine erbliche Veranlagung, Übergewicht, zu viel Sport oder einseitige Belastung. Insbesondere im fortgeschrittenen Krankheitsstadium äußert sich Arthrose durch Schmerzen und Funktionsstörungen der Gelenke.

Für den Betroffenen bedeutet das eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Bewegungen sind mit Schmerz verbunden, die Bewältigung alltäglicher Dinge wird zur Herausforderung. Arthrose gilt weltweit als eine der am häufigsten auftretenden Gelenkerkrankungen. In allen Volkswirtschaften ist Arthrose ein dominierendes Gesundheitsthema. Mit der Krankheit verbunden sind hohe Kosten, verursacht durch Arbeitsausfall, Frühverrentung und Invalidität.

Für Betroffene bedeutet Arthrose eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität

Grundsätzlich kann von Arthrose jedes Gelenk betroffen sein. Die Gelenke ermöglichen uns Bewegungen, sind das Bindeglied zwischen den Knochen. Sie sind aber auch Stoßdämpfer, verteilen innerhalb des Skeletts Druckkräfte und Zugkräfte. In unserem Körper gibt es über 100 dieser Verbindungsstellen. Sie alle können von Arthrose betroffen sein. Unterschieden wird dabei zwischen echten und unechten Gelenken. Echte Gelenke ermöglichen große Bewegungen durch einen Hohlraum zwischen den Knochenenden. Unechte dagegen haben einen einfacheren Aufbau. Die Knochenenden sind hier nur durch Knorpel oder Bindegewebe miteinander verbunden, wodurch nur eingeschränkte Bewegungen möglich sind. Bei einem gesunden Gelenk, so die weit verbreitete Meinung, gleiten die Gelenkflächen reibungslos übereinander.

Eine dicke Knorpelschicht sorgt für geschmeidige, schmerzfreie Bewegungen und funktioniert wie ein Puffer. Kommt es zu einer Arthrose, verschleißt diese Knorpelschicht. Mit zunehmendem Alter wird der Knorpel dünn und brüchig, schließlich reibt im Gelenk Knochen auf Kochen. Es entstehen Entzündungen, die Bewegungen werden immer schmerzhafter. Ist Arthrose also eine ganz normale Alterserscheinung? Müssen Betroffene mit den Schmerzen leben? Nein, ganz sicher nicht!

Die Diagnose Arthrose ist zumeist eine Fehldiagnose

Arthrose ist eine sehr häufig gestellte Diagnose. Und zumeist handelt es sich um eine Fehldiagnose – und zwar selbst dann, wenn sich Gelenkverschleiß nachweisen lässt. Im Verständnis der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht sind Beschwerden in Verbindung mit Arthrose in aller Regel Alarmschmerzen und keine Schädigungsschmerzen.

Wer Gelenkschmerzen verstehen will, der muss sich mit der Sprache des Körpers auseinandersetzen. Schmerzen bei Arthrose entstehen durch Fehlspannungen der Muskulatur und der Faszien und nicht durch Verschleiß des Gelenkkörpers, und das wird durch einen einfachen, aber einleuchtenden Zusammenhang untermauert: Würde nämlich der Gelenkverschleiß Schmerzen verursachen, müssten im Gelenk Schmerzrezeptoren vorhanden sein – mit der dramatischen Folge, dass wir bei jeder Bewegung unter Schmerzen leiden würden. Tatsache ist jedoch: Im Gelenk gibt es keine Schmerzrezeptoren. Folglich kann eine Arthrose nicht Ursache des Schmerzes sein.

Vielmehr sendet die umliegende Muskulatur über den Schmerz Warnsignale aus, die auf eine drohende Schädigung aufmerksam machen. Also: Arthrose selbst tut nicht weh. Egal ob Sattel-, Kugel- oder Scharniergelenk – durch eine meist unzureichende Bewegungsführung im Alltag entsteht im Zusammenspiel von Zug und Dehnen der Muskeln zu viel Gegenspannung. Die daraus entstehende Kraft landet im Gelenk. Gleichzeitig sendet das Gehirn über den zu stark beanspruchten Muskel einen Alarmschmerz aus, um auf drohende Schäden am Gelenk aufmerksam zu machen und den Verschleiß zu verhindern. Eine ursächliche Behandlung der Arthrose muss also dafür sorgen, die Gegenkräfte abzubauen.

Arthrose-Patienten sprechen besonders gut auf eine Behandlung nach Liebscher & Bracht an. Dabei wird über die Manualtherapie der „72 Liebscher & Bracht Osteopressur-Punkte“ eine deutliche Schmerzreduzierung bereits nach der ersten Behandlung erzielt, und das auch, wenn die Arthrose bereits Knorpelstrukturen geschädigt hat und weit fortgeschritten ist. Die Osteopressur setzt gezielte Reize direkt am Knochen und signalisiert dem Gehirn, dem Entstehungsort von Schmerzen, den Schmerz loszulassen. Ergänzt wird die Manualtherapie durch die „27 Liebscher & Bracht Übungen“, mit deren Hilfe das betroffene Gelenk zurück in sein natürliches Gleichgewicht geführt werden kann. Auch bei fortschreitendem Knorpelverschleiß können Patienten dadurch schmerzfrei ihren Alltag gestalten, ohne dass es zu einem neuerlichen unnatürlichen Abrieb am Gelenk kommt.

Welche Funktion haben Schmerzen – Beispiel Kniegelenksarthrose

Die Arthrose ist für das Kniegelenk ein wahrlich bedrohlicher Zustand. In ihrer Folge verkürzen sich Waden- wie Oberschenkelmuskeln immer mehr und höhere Spannungen entstehen, die das Knie verschleißen und Bewegungen zusehends erschweren. In der herkömmlichen Behandlung ist das der Punkt, an dem starke Schmerzmittel ins Spiel kommen, die letztlich nicht mehr sind als Kosmetik. Sie schalten zwar für den Moment den Schmerz ab, der nichts anderes als ein Alarmschmerz vor weiteren Schädigungen am Gelenk ist.

Verschleiß, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen nehmen folglich immer weiter zu, weil die Fehlspannungen weiter bestehen. Erschwerend kommt hinzu, dass der behandelnde Arzt aus Gründen der Vorsorge unter Umständen von körperlicher Aktivität abrät, um durch Bewegung oder Sport die Folgen der Arthrose nicht noch zu verschlimmern. Auch wenn das aus medizinischer Sicht eine durchaus nachvollziehbare Strategie sein mag, nehmen dadurch die ohnehin viel zu hohen Muskelspannungen weiter zu – und damit die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Wie aber lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen? Ziel der Behandlung eines nach Liebscher & Bracht ausgebildeten Therapeuten ist es, durch die Manualtherapie der „72 Liebscher & Bracht Osteopressur-Punkte“ ein Ende der Fehlentwicklungen in den überforderten muskulären und faszialen Strukturen einzuleiten. Dazu nutzt die Osteopressur bestimmte Punkte im Körper, in denen fest installierte Schaltstellen, sogenannte Alarmschmerzrezeptoren, in der Knochenhaut sitzen.

Über einen Impuls auf diese Punkte wird sofort eine körperliche Reaktion in Gang gesetzt, über die sich der Schmerz bereits in der ersten Behandlung ganz erheblich reduzieren lässt. In ihrer alltäglichen Praxis machen die Schmerzspezialisten die beeindruckende Erfahrung, dass sich Schmerzen reduzieren und ganz abstellen lassen, auch wenn es bereits zu Arthrose oder Schäden am Meniskus oder Bändern gekommen ist. Eine nachhaltige Linderung etablieren die Therapeuten durch die „27 Liebscher & Bracht Übungen“, gezielte Engpassdehnungen, über die sich eine dauerhafte Schmerzfreiheit etablieren lässt. Verschleiß kann so gestoppt und je nach Schweregrad regeneriert der Körper bereits vorliegende Schäden.

Mit Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht Arthrose wirksam vorbeugen

Mit den „27 Liebscher & Bracht Übungen“ gelingt es zudem, durch erhöhte Spannungen verursachte Verkürzungen zu lösen und umzutrainieren. Mit den Übungen lässt sich einer Entstehung solcher Verkürzungen wirksam vorbeugen. Mit Blick auf eine Kniearthrose, von der Studien zufolge 65 bis 90 Prozent der über 60-Jährigen betroffen sind, kann das zum Beispiel ganz einfach funktionieren und bequem in den Tagesablauf eingebaut werden: Durch regelmäßige tiefe Kniebeugen oder Essen im Fersensitz werden die Muskeln und Faszien rund um das Knie gedehnt.

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