Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom mit Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht lindern – Zuhause, ohne OP

Ein Kribbeln und Taubheitsgefühl von Daumen bis Mittelfinger in der Nacht, Schmerzen beim Greifen im weiteren Verlauf sowie ein Muskelabbau im Bereich des Handballens sind typische Symptome, die mit einem sogenannten Karpaltunnelsyndrom (KTS) verbunden sind. Ursache der Beschwerden ist eine Einengung des sogenannten Medianus-Nervs. Dabei handelt es sich um einen Nerv des peripheren Nervensystems, zuständig für Motorik und Sensibilität.

Die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht sehen die Ursachen für die Beschwerden durch das Karpaltunnelsyndrom in überbeanspruchten Sehnen, die aufschwellen und dadurch über nicht mehr genügend Platz in der Sehnenscheide verfügen. Den damit verbundenen Schmerz können die nach Liebscher und Bracht ausgebildete Schmerztherapeuten durch Osteopressur schnell, wirksam und nachhaltig lindern – und eine Operation vermeiden.

Was genau ist ein Karpaltunnelsyndrom?

Als Karpalkanal oder Karpaltunnel wird der Raum zwischen dem Handwurzelknochen und dem Karpalband darüber bezeichnet. Sehnen und der Medianus-Nerv verlaufen in seinem Inneren. Der Medianus-Nerv sorgt für Empfindsamkeit von Daumen, Zeige- und teilweise des Mittelfingers und steuert bestimmte Hand- und Fingermuskeln. Symptome entstehen dann, wenn der Nerv geschädigt ist. Das Karpaltunnelsyndrom ist eine häufige Erkrankung, die bei älteren Menschen auftritt, bei Frauen drei- bis viermal häufiger als bei Männern.

Wie entsteht ein Karpaltunnelsyndrom?

Ein Karpaltunnelsyndrom tritt auf, wenn der Karpaltunnel verengt ist und die enthaltenen Sehnen und Nerven zu wenig Platz haben. In der Folge erhöht sich der Druck im Tunnel auf die Nerven und die Kapillargefäße, die ihn mit Blut versorgen. Es entsteht eine schädigende Unterversorgung des Nervs mit Sauerstoff und Nährstoffen, worunter seine Funktion leidet und er auf Dauer geschädigt wird. Ein solcher Engpass kann verschiedene Ursachen haben. So können zum Beispiel Belastungen, Rheuma und Störungen im Stoffwechsel die Sehnenscheiden anschwellen lassen. Das kann auch in einer Schwangerschaft passieren. Ein Engpass im Karpaltunnel kann aber auch anatomisch bedingt sein oder in Folge von Brüchen der Speiche oder der Handwurzelknochen entstehen. Arthrose kann ebenso eine Rolle spielen, wie andere Veränderungen im Bereich des Handgelenks, die sich auf den Karpaltunnel auswirken. Die Chronifizierungsrate beim Karpaltunnelsyndrom ist hoch, es kann jedoch auch akut auftreten.

Begünstigt wird die Entstehung eines Karpaltunnelsyndroms auch durch falsche oder überbordende Beanspruchung: Wird das Handgelenk stark gebeugt wie beim Fahrradfahren zum Beispiel, verringert sich dadurch die Durchblutung. Entzündungen der Sehnenscheiden durch starke Belastung können zu einer Verdickung führen, sodass diese mehr Raum benötigen und zu einem Karpaltunnelsyndrom beitragen. Verkürzende Bewegungen, wie zum Beispiel bei der verstärkten Nutzung von Hand oder Daumen – Stichwort SMS-Daumen – können zu Muskel-Spannungen führen und die Sehnen aufschwellen lassen. Viel Schreiben, ob mit dem Stift oder dem Computer, oder Sport haben ebenso keinen Einfluss auf die Entstehung eines Karpaltunnelsyndrom wie die Temperatur. Dagegen haben einseitige Belastungen des Handgelenks durch ein wiederkehrendes Abknicken der Hand – wie zum Beispiel bei handwerklichen Tätigkeiten – einen positiven Einfluss auf das Auftreten eines Karpaltunnelsyndroms. Ein erhöhtes Risiko, an einem Karpaltunnelsyndrom zu erkranken, weisen Diabetiker, Schwangere und Rheuma-Erkrankte auf.

„Eingeschlafene“, schmerzende und kribbelnde Finger, die sich nach kurzer Zeit wieder normalisieren und bis in die Arme oder Daumen und Mittelfinger ausstrahlen können, kennzeichnen den Beginn des Karpaltunnelsyndrom. Reiben oder Schütteln der Hand kann die Symptome abmildern. Beschwerden machen sich oft nachts bemerkbar, weil Betroffene mit abgewinkeltem Handgelenk schlafen. Im fortschreitenden Verlauf kommt es zu andauernden, auch einschießenden sehr schmerzhaften Beschwerden. Kommt es in Folge des Karpaltunnelsyndrom zu Nervenschäden, hat dies erhebliche Auswirkungen auf die motorischen Funktionen und die Muskeln an Daumenballen und Hand in Verbindung mit einem Kraftverlust beim Greifen.

Wie wird ein Karpaltunnelsyndrom beim Arzt festgestellt?

Ob es sich bei den Beschwerden um ein Karpaltunnelsyndrom handelt, kann ein Arzt relativ leicht diagnostizieren. Er wird sich dazu beide Hände genau ansehen und verschiedene Tests durchführen, die die Beweglichkeit von Hand und Fingern in den Blick nehmen oder prüfen, ob Empfindungsstörungen vorliegen. Lassen sich die Schmerzen durch Bewegungen auslösen oder reagiert der Medianus-Nerv empfindlich auf Klopfen? Entsteht Taubheit oder Missempfindungen im Bereich des Daumens durch starkes Beuge? Es folgen meist elektrophysiologische Untersuchungen, mit denen die Leitgeschwindigkeit des Nervs getestet wird und mit deren Ergebnis Rückschlüsse auf den Grad der Nervenschädigung gezogen werden können. Liegt die Ursache in einer Arthrose, kann eine Röntgenuntersuchung Klarheit schaffen. Bei einer Sehnenscheiden-Entzündung werden Sonografien, also Ultraschall, oder Magnetresonanztomografie (MRT) im Bereich der Hand durchgeführt – auch, um einen Tumor als Ursache ausschließen zu können. Zudem kann mithilfe einer Elektromyografie die elektrische Aktivität des Nervs getestet werden.

Karpaltunnelsyndrom nach Liebscher & Bracht ohne Operation und Medikamente behandeln

Bildgebende Verfahren in der Medizin haben einen entscheidenden Nachteil. Keines dieser Verfahren bildet die Ursachen ab, die zu Schädigungen im Bereich des Handgelenks führen: Zu hohe Spannungen der Muskeln und Faszien vom Unterarm bis in die Finger lassen sich auf keinem Röntgenbild und keiner Abbildung über eine MRT ablesen. Dabei tragen sie ganz wesentlich zu den mit einem Karpaltunnelsyndrom verbundenen Beschwerden bei, denn sie lassen die Sehnen im Karpaltunnel anschwellen. Es entsteht Druck auf den Nerv und damit verbunden auch Schmerze. Die Medizin lässt sie in der Behandlung von Karpaltunnelsyndrom völlig unberücksichtigt und folgt streng ihrem „Schema F“, was nicht selten zu einer Behandlungsspirale führt, die in einer Operation endet.

Schmerzen in Verbindung mit einem Karpaltunnelsyndrom entstehen jedoch gerade durch diese Fehlspannungen, die durch Überbelastungen des Handgelenks und der umgebenden Muskulatur und immer wieder gleich ablaufende Bewegungen verursacht werden. Für den Schmerzspezialisten Roland Liebscher Bracht ist es keine Lösung, ein Karpaltunnelsyndrom mit Schmerzmitteln, Entzündungshämmern oder gar über eine Operation zu beheben, auch wenn eine OP in wenigen Fällen Sinn macht. Die Behandlung nach Liebscher & Bracht setzt vor der Operation an und zielt auf die Entspannung von Muskeln und Faszien.

Die Schmerzspezialisten gehen in ihrem Behandlungsansatz davon aus, dass ein nicht ausgeschöpftes, jedoch anatomisch angelegtes Bewegungspotential Schmerzzustände im Bereich des Handgelenks verursachen. Mit der Manualtherapie über die „72 Liebscher & Bracht Osteopressur-Punkte“ und gezielten Übungen, den „27 Liebscher & Bracht Übungen“ sowie der Faszien-Roll-Massage können Patienten den Schmerz beim Karpaltunnelsyndrom lindern, der nach dem Verständnis von Liebscher & Bracht nichts anderes als ein Alarmsignal mit Hinweis auf eine drohende Schädigung ist, ausgelöst im Gehirn. In über 90 Prozent der Fälle gelingt bereits nach der ersten Behandlungseinheit eine deutliche Schmerzreduktion.

Medikamente und Operation – die herkömmliche Herangehensweise an das Karpaltunnelsyndrom

Die herkömmliche Behandlung sieht eine Schiene und ggf. entzündungshemmende Medikamente wie Kortison über einen begrenzten Zeitraum vor – entweder über Tabletten oder Spritzen. Lindernd beschreiben Betroffene auch eine Behandlung mit Ultraschallwellen. Halten die Symptome wie Taubheit oder Ausfall der Muskelfunktionen jedoch an und fühlen sich Betroffene stark belastet, wird ein Arzt eine offene oder endoskopische Operation zum Thema machen. Die Bandstruktur, die den Karpaltunnel nach oben begrenzt, wird gespalten, es entsteht mehr Raum und der Druck auf die Strukturen lässt nach. Die Beschwerden lassen dann meist rasch nach. Einen bereits erfolgten Muskelabbau kann man dadurch jedoch nicht mehr beheben.

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