Alles rund um gesunde Faszien und Faszientraining

Faszien



Heute geht es um zunehmende Schmerzfreiheit durch gesunde Faszien und wie man gesunde Faszien durch gesunde Bewegung und Ernährung bekommen kann. Stellen Sie sich vor: ein dreidimensionales „Spinnennetz“ durchzieht unseren Körper. Dieses „Spinnennetz“ wird auch als Faszien bezeichnet, und Faszien bestehen aus unzähligen Fäden, die in den unterschiedlichsten Mustern angeordnet sind.
Jede Körperzelle ist mit anderen Gesamtfaszie von oben bis unten verbunden, hält alles im Körper dort, wo es hingehört. Die Zellen bleiben an ihrem Platz, die Organe werden positioniert, Zellverbände werden durch fasziale Umhüllungen von anderen abgetrennt. Würde man aus dem Körper alles entfernen, was zur Faszie gehört, dann würde er einfach in sich zusammenfallen. Würde man aber alles entfernen, was nicht zur Faszie gehört, dann würde er sein Form behalten. Vor allem, wenn man die Knochen hinzurechnet, denn die sind nämlich auch fasziales Gewebe, enthalten aber nur weniger Wasser.
Gesunde Faszien sind wie in einer Scherengitterstruktur angeordnet, ähnlich wie in einer Damenstrumpfhose, sie sind hochelastisch und in der Lage, jede Form anzunehmen. Durch diese Anordnung sind gesunde Faszien extrem dehnfähig und die in ihnen vorhandene Zwischenzellenflüssigkeit kann dann natürlich ganz hervorragend strömen. Und dadurch können auch die Nährstoffe zu den einzelnen Zellen gelangen und die Abfallstoffe optimal wegtransportiert werden.

Gesunde Faszien

Faszien enthalten, wie die Muskeln, Zellen, die sich zusammenziehen können. Diese sogenannten Myofibroblasten sind in einer gesunden Zwischenzellenflüssigkeit entspannt und unterstützen damit die Flexibilität der Faszie. Kleine „Spinnentierchen“, Fibroblasten genannt, bauen die Faszien übrigens fortwährend um. Sie spinnen neue Fäden, entfernen unnötige, verdichten Bereiche, lockern sie aber auch wieder auf und diese Aktivitäten werden durch unsere Körperbewegungen ausgelöst. Nutzen wir unsere vollen Bewegungsmöglichkeiten nicht, oder wiederholen wir Bewegungen immer wieder einseitig, so verändern die Fibroblasten die Fasziengeometrie. Die Scherengitter verfilzen, die Faszien werden unflexibler, steifer und die Strömungskanäle verengen sich.
Der Zustand unserer Zwischenzellenflüssigkeit hängt im Übrigen natürlich auch von unserer Ernährung ab. Enthält die Nahrung unverwertbare Stoffe oder giftige Substanzen, so sammeln sich diese natürlich in der Flüssigkeit an und sie wird dadurch weniger fließfähig. Durch Übersäuerung verändert sich der pH-Wert, die Myofibroblasten ziehen sich zusammen und die Faszien werden steif und reißanfällig. Zunehmende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, steigende Verletzungsanfälligkeit, aber auch sinkende körperliche Leistungsfähigkeit sind dann die Folgen.


Wenn Sie diesen Prozess umkehren möchten, den viele übrigens für unvermeidbar halten, dann sollten Sie gleich damit beginnen. Und beginnen Sie mit einem Bewegungstraining, das die volle Beweglichkeit in alle Gelenkwinkel anstrebt. In den Liebscher&Bracht-Übungsvideos können Sie genau diese Übungen lernen. Machen Sie die Engpassdehnungen und den Ausdauersport. Trinken Sie viel reines Wasser, essen Sie reines Wasser – das beste Wasser zum Essen sind natürlich die Säfte und die Smoothies – und Sie werden sehen, wie tagtäglich Ihre Schmerzen weniger werden, die Beweglichkeit zunimmt und sich ein ständig zunehmendes Wohlgefühl wieder einfindet.

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