Unsere besten Übungen & Tipps bei Spinalkanalstenose
- Leichte Übungen für zu Hause bei Schmerzen im Rücken. Erprobt & für alle Level geeignet.
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Wir sind bekannt aus
Hier siehst du eine unserer Übungen, um Schmerzen bei einer Spinalkanalstenose entgegenzuwirken. In unserem kostenfreien Ratgeber erklären wir sie Schritt für Schritt.
Bei Rückenschmerzen im Rahmen einer Spinalkanalstenose kann es dir auch helfen, wenn du deine Faszien wieder nachgiebiger machst. Wie das geht, steht im kostenfreien Ratgeber. Unser Faszien-Rollmassage-Set bietet passende Kugeln und Rollen.
Mit sicherem Gefühl üben
Bei den Übungen sollst du dich gut und sicher fühlen. Simple Grundregeln für das Üben zu Hause sind deshalb im Ratgeber für dich zusammengestellt.
- Für Anfänger geeignet: Wenn du solche Übungen noch nie gemacht hast, findest du hier einen entspannten Einstieg.
- Bei geringer Beweglichkeit: Wenn du noch sehr unbeweglich bist, kannst du meist trotzdem alle Übungen mitmachen und dich langsam steigern.
- Weiteren Rückenbeschwerden entgegenwirken: Auch wenn du Probleme mit den Bandscheiben, Arthrose der Facettengelenke oder Rückenschmerzen ohne eine eindeutige Ursache hast, können dir die Übungen helfen.
Bitte beachte: Bei einer Spinalkanalstenose solltest du vor dem Üben mit deiner Ärztin oder deinem Arzt sprechen. Das gilt insbesondere, wenn deiner Spinalkanalstenose ein Gleitwirbel oder ernstere Ursachen zugrunde liegen. Nimm den Ratgeber am besten mit in die Arztpraxis und stimme dich mit dem Fachpersonal ab, ob die darin gezeigten Übungen für dich infrage kommen.
Setzt an einer häufigen Schmerzursache bei Spinalkanalstenose an
Bei einer Spinalkanalstenose verengt sich der Wirbelkanal im Rücken. Dadurch werden manchmal das darin verlaufende Rückenmark oder Nerven eingeklemmt, die am Wirbelkanal austreten. Schmerzen können die Folge sein. Mögliche Auslöser für die Verengung sind:
- Bandscheibenvorfälle,
- Arthrose,
- Gleitwirbel,
- in seltenen Fällen auch hormonelle Veränderungen, Knochenerkrankungen1) oder Tumore.2)
Einzelne Studien deuten jedoch an, dass die Schmerzen bei einer Spinalkanalstenose nicht allein durch die Verengung des Wirbelkanals erklärt werden können:
- Viele Menschen, deren MRT-Aufnahmen Veränderungen der Wirbelsäule zeigen, sind beschwerdefrei. Ginge man nur von den Bildern aus, müssten sie eigentlich Rückenschmerzen haben.3)
- Noch häufiger ist es umgekehrt: Bei bis zu 90 % aller Rückenschmerzen findet man beim Röntgen oder MRT keine genaue Ursache.4)
Zu hohe Spannungen der Muskeln und Faszien
Es gibt also offenbar noch andere Faktoren, die an der Entstehung von Rückenschmerzen beteiligt sind. Nach unserer mehr als 35-jährigen Erfahrung handelt es sich dabei häufig um zu hohe Spannungen der Muskeln und Faszien. Sie entstehen, weil wir uns heutzutage wenig oder sehr einseitig bewegen.
Es ist zwar weitgehend bekannt, dass muskulär-fasziale Strukturen rund um die Wirbelsäule zu Schmerzen beitragen können. Weil man sie jedoch auf Bildern nicht sieht, werden sie als Schmerzauslöser oft unterschätzt. Bei Diagnosen wie Spinalkanalstenose, die sich stark auf radiologische Verfahren stützen, scheint das besonders häufig zu passieren.5)
Selbsthilfe mit Liebscher & Bracht
Die gute Nachricht für dich lautet demnach: Es kann sich lohnen, wenn du bei Rückenschmerzen die zu hohen Spannungen der Muskeln und Faszien gezielt reduzierst – auch wenn bei dir eine Spinalkanalstenose vorliegt. Wichtig ist, hierfür sowohl vorne an Bauch und Becken als auch hinten am Rücken zu trainieren. Und nicht nur zu kräftigen, sondern vor allem auch zu dehnen. Wie das geht, zeigen wir dir in unserem kostenfreien Ratgeber.
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Quellen & Studien
- ↑1 Arabmotlagh M, Sellei RM, Vinas-Rios JM, et al. Klassifikation und Diagnostik der lumbalen Spinalkanalstenose. Der Orthopäde. 2019;48:816–23.
- ↑2 Hug A, Hähnel S, Weidner N. Diagnostik und konservative Therapie zervikaler und lumbaler Spinalkanalstenosen. Der Nervenarzt. 2018;89:620–31.
- ↑3 Benditz A, Grifka J. Lumbale Spinalkanalstenose. Von der Diagnose bis zur richtigen Therapie. Der Orthopäde. 2019;48:179–92. | Kasch R, Truthmann J, Hancock MJ, et al. Association of Lumbar MRI Findings with Current and Future Back Pain in a Population-based Cohort Study. Spine. 2022;47(3):201–11.
- ↑4 Maher C, Underwood M, Buchbinder R. Non-specific low back pain. Lancet. 2017;389:736–47.
- ↑5 Gilbert FJ, Grant AM, Gillan MG, et al. Low back pain: influence of early MR imaging or CT on treatment and outcome – multicenter randomized trial. Radiology. 2004;231(2):343–51. | Chou R, Fu R, Carrino JA, et al. Imaging strategies for low-back pain: systematic review and meta-analysis. Lancet. 2009;373(9662):463–72.
