Kritik #4:

„Liebscher & Bracht machen Ärzte und schulmedizinische Therapeuten schlecht!“

„Rückenschmerzen? Was dir kein Arzt verrät!“ lautet ein – zugegeben provokanter – Titel eines unserer YouTube-Videos. Wollen wir damit also sagen, dass Ärzte irgendwas absichtlich verschweigen, um den Patienten zu schaden? Nein, ganz sicher nicht! Wer sich das Video auch anschaut und nicht nur den Titel liest, wird selber feststellen, dass Roland Liebscher-Bracht gleich zu Beginn sagt, dass es hier um unsere Auffassung zur Entstehung von Rückenschmerzen geht, die viele Ärzte nicht kennen oder teilen und somit auch nicht an ihre Patienten weitergeben können.

Uns geht es generell nicht darum, Gräben zwischen uns und schulmedizinischen Therapeuten zu schaffen – im Gegenteil! Wir möchten, dass wir uns gegenseitig ergänzen und so unserem Ziel, Menschen bei ihren Schmerzen zu helfen, gemeinsam näherkommen. Wir werben daher für Offenheit gegenüber neuen Ansätzen und nehmen andersherum auch Kritik an uns ernst und reagieren darauf.

Und dieser Wunsch nach fachlichem Austausch bleibt bei uns kein Lippenbekenntnis, sondern wird schon immer gelebt. Unter unseren ausgebildeten Therapeuten finden sich auch zahlreiche Ärzte, die ganz regulär praktizieren und sich dennoch offen für neue Ansätze zeigen, um ihren Patienten bestmöglich helfen zu können. Natürlich tauschen wir uns mit diesen Menschen aus und lassen ihre Ideen und Erfahrungen in die Entwicklung unserer Therapie einfließen.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Dr. Egbert Ritter, der Wissenschaftliche Leiter unseres Forschungsbereichs „Liebscher & Bracht Research”, ist selbst Facharzt für Unfallchirurgie und war lange Zeit als Oberarzt am Klinikum Salzburg tätig. Die Liebscher & Bracht-Therapie hat er als wert- und wirkungsvolle Behandlungsmethode kennengelernt und wendet sie in seiner Praxis an – zum Beispiel wenn eine Operation nicht sinnvoll ist oder keinen Erfolg gebracht hat. In unserem Forschungsbereich lässt Dr. Egbert Ritter seine umfassende ärztliche Expertise einfließen und führt Disziplinen zusammen. Von „Gräben schaufeln” kann hier also keine Rede sein.

Sicher wirkt der ein oder andere unserer Video-Titel etwas provokant und wir spitzen einige Aussagen in den Videos auch manchmal etwas zu. Das machen wir bewusst, um unsere Position klar, deutlich und für jeden Schmerzpatienten verständlich auf den Punkt zu bringen. Wer sich die Videos dann ansieht, weiß auch, dass wir unsere Ansicht differenziert begründen und gewiss kein Schulmedizin-Bashing betreiben.

Wenn wir Kritik an bestimmten medizinischen Sichtweisen äußern, geschieht dies sachlich und konstruktiv. Aus guten Gründen: Nach unserer Auffassung behandeln viele Ärzte leider zu häufig nur die Symptome, statt die eigentlichen Ursachen der Schmerzen in den Blick zu nehmen. Auch Operationen werden oft zu vorschnell und ohne ausreichende Evidenz durchgeführt – und das ist nicht bloß unsere Meinung, sondern eine erwiesene Tatsache.

Unsere Kritik begründen wir in unseren Videos, Online-Lexikon-Artikeln und Informationsseiten auch stets ausführlich, denn sie ist absolut notwendig, um eine Veränderung für die Menschen zu bewirken, die ihre Schmerzen loswerden wollen.