Bandscheibenvorfall – Behandlung nach Liebscher & Bracht

Bekämpft die Ursache deiner Schmerzen, nicht nur die Symptome

Ein junge Frau mit Boxhandschuhen blickt wild entschlossen in die Kamera und möchte die Ursache ihres Bandscheibenvorfalls bekämpfen

(c) koldunov | elements.envato.com

Nur eine falsche Bewegung – und der Schmerz war da. Jetzt machst du dir natürlich große Sorgen: Bandscheibenvorfall? Operation? Monatelange Schmerzen? Soviel vorweg: Deine Angst ist verständlich, in den allermeisten Fällen aber völlig unbegründet.

Bevor du dir von einem Arzt starke Schmerzmittel verschreiben lässt oder dich sogar für eine Operation entscheidest, probiere unbedingt unsere Behandlung aus. Wir versuchen dabei die Spannungen in Muskeln und Faszien durch Osteopressur, Faszien-Rollmassagen und Engpass-Dehnübungen abzubauen. In neun von zehn Fällen reduziert unsere Therapie die Schmerzen deutlich oder beseitigt sie sogar vollständig.

✅ Was kennzeichnet die Therapie nach Liebscher & Bracht

Unsere Therapie kannst du ganz einfach mitmachen – völlig ohne Nebenwirkungen! Eine Grundannahme der modernen Faszienforschung prägt dabei unseren Behandlungsansatz:

“Schon kleinste Störungen im dicht mit Schmerzrezeptoren und Bewegungssensoren bestückten Bindegewebe […] können Pein bereiten: Vor allem viele […] Rückenbeschwerden scheinen häufig nichts als Faszienschmerzen zu sein.” 1)

“Füttere” dein Gehirn mit neuen Bewegungs-Programmen

Ursache der Rückenschmerzen sind zwar die muskulär-faszialen Spannungen, doch der Schmerz an sich entsteht bekanntlich im Gehirn. Und hier bildet sich auch ab, wie du dich bewegst: In bestimmten Hirnbereichen werden Bewegungs-Programme gespeichert, die du in deinem Alltag besonders häufig abrufst. Diese entscheiden über deine Faszien- und Muskelspannung. Das Gute: Die Programme sind trainierbar!

Auch wenn es schwerfällt – sei aktiv!

Deshalb ist es auch keine gute Idee, dich bei einem Bandscheibenvorfall gar nicht mehr zu bewegen. Diese Erkenntnis hat sich inzwischen auch in der konventionellen Behandlung durchgesetzt.2).

Jedoch solltest du geschickt vorgehen und die Qualität deiner Bewegungen verbessern: Wenn du beispielsweise unsere Engpass-Dehnübungen in deinen Alltag integrierst, entstehen langfristig andere Bewegungs-Programme im Gehirn. Dadurch werden die “Schmerzbewertungen” im entprechenden Hirnbereich gelöscht. Muskel- und Faszienspannungen gehen schließlich zurück und die Bandscheiben werden entlastet.

Du bestimmst, was passiert

Für dich bedeutet das: Du musst dein Leben nicht deinen Schmerzen unterordnen! Du brauchst keine OP, keine Medikamente, kein spezielles Bett und kein besonderes Kissen. Du musst nicht von Arzt zu Arzt laufen, wochenlang das Bett hüten und das Leben draußen vom Fenster aus beobachten. Mache unsere Übungen konsequent und regelmäßig. Dann übernimmst du selbst die Kontrolle und gehst aktiv gegen deine Schmerzen vor!

Wie sieht die konventionelle Behandlung bei Bandscheibenvorfällen aus?

Wenn du dich von einem Arzt untersuchen lässt und dieser eine Vorwölbung oder einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert, rät er dir in der Regel zu einer konservativen Therapie. Sie setzt sich aus zwei Grundpfeilern zusammen:

  • Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente sowie Muskel-Relaxanzien sollen deine Schmerzen lindern und deine Muskeln entspannen. Bei starken Beschwerden wird auch Kortison gespritzt. So soll verhindert werden, dass du aufgrund der Schmerzen eine Schonhaltung einnimmst, die deine Symptome weiter verschlimmern würde.
  • Konventionelle Physiotherapien zielen nach der Akutphase darauf ab, deine Rückenmuskulatur zu normalisieren bzw. zu stärken.

Aus unserer Sicht greifen alle gängigen Behandlungen zu kurz. Eine Physiotherapie, welche die Muskulatur stärken soll, erhöht deine Schmerzen im schlimmsten Fall nur noch. Werden ohnehin schon völlig überbeanspruchte Muskeln zusätzlich trainiert, steigt die Überspannung immer mehr. Es passiert also genau das Gegenteil von dem, was du eigentlich erreichen möchtest.

Ähnlich ist es mit Schmerzmitteln. Wenn in deinem Auto eine Warnleuchte blinkt, würdest du sie doch auch nicht einfach ausschalten, ohne den Grund für ihr Aufleuchten zu beseitigen, oder? Die Alarmschmerzen sind deine körpereigenen Warnleuchten – und dauerhaft solltest du sie nicht mit Schmerzmitteln ausknipsen. Medikamente bekämpfen lediglich die Symptome, beseitigen jedoch niemals die Ursache deiner Schmerzen. Außerdem haben sie oft viele Nebenwirkungen, die deinen Körper zusätzlich belasten. Der eigentliche „Übeltäter“, deine muskulär-faszialen Spannungen, darf weiter sein Unwesen treiben. Doch keine Sorge: Mit unseren Übungen und der Liebscher & Bracht Therapie rückst du ihm effektiv zu Leibe!

Ist eine Stufenlagerung sinnvoll?

Wie sieht es mit einer Stufenlagerung aus? Dabei platzierst du deine Unterschenkel im rechten Winkel zu deinen Oberschenkeln, was die angeblich eingeklemmte Nervenwurzel entlasten soll. Tatsächlich kann diese Position deine Schmerzen lindern – sie bringt dich aber keinen Schritt weiter, wenn du deine Beschwerden dauerhaft loswerden möchtest. Allerdings kannst du die Stufenlagerung als Ausgangsposition nutzen, um dich peu a`peu in die Schmerzfreiheit zu üben.

▶Wie das geht, zeigt dir Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht in diesem Video:

Operationen als letztes Mittel?

Viele Ärzte ziehen nach sechs bis acht Wochen die rote Linie: Haben bis dahin weder Schmerzmittel noch Physiotherapie geholfen, wird in der konventionellen Behandlung oft zur Operation mit anschließender Reha-Behandlung geraten. Dies geschieht insbesondere dann, wenn die Schmerzen ein normales Leben nicht mehr zulassen oder Lähmungserscheinungen bestehen.

Grundsätzlich kann man bei Bandscheiben-Operationen zwischen

  • minimal-invasiven Verfahren,
  • mikro-chirurgischen Techniken
  • und offenen Operationen (offene Diskektomie)

unterscheiden.

Minimal-invasive Verfahren verdienen einen genaueren Blick. Du kennst sie vielleicht unter dem Begriff  „Schlüsselloch-Chirurgie“. Diese Operationen sollen das Gewebe schonen und können unter lokaler Betäubung ambulant durchgeführt werden. Bei Bandscheibenvorfällen werden in der chirurgischen Praxis mittlerweile die Auflösung des Bandscheibenkerns (Chemonukleolyse), die Laserabtragung und die Entfernung von Bandscheiben-Material durch die Haut (perkutane Nukleotomie) angewendet.

👎 Der Haken an der Sache: Die minimal-invasiven Verfahren kommen nicht für alle Patienten infrage. Sie eignen sich nur für einfache und frische Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfälle. Auch für bereits operierte Betroffene sind diese Methoden ungeeignet.

Hinzu kommt, dass bei einer OP Narbengewebe entsteht. Dieses kann wuchern und zu neuen Beschwerden  führen. Unter Umständen ist dann eine weitere Operation notwendig, um das Narbengewebe zu entfernen.

Bei 30 von 100 Patienten kehren nach einem offenen Bandscheiben-Eingriff die Schmerzen zurück. Nach mikrochirurgischen Eingriffen kommt dies bei zwölf von 100 Patienten vor. ((www.schmerzliga.de, abgerufen am 24.04.2018))

Angesichts dieser Zahlen fragst du dich zurecht: Ist das Ergebnis das Risiko einer OP wert? Nein, meint auch Prof. Dr. med. H. S. Füeßl aus München:

“Klinische Studien zeigen, dass Patienten unter konservativer Therapie nicht schlechter abschneiden als nach Operationen. Das Risiko, ohne Operationen bleibende neurologische Schäden davon zu tragen, ist minimal und sicher geringer, als während der Operation eine Komplikation zu erleiden oder keine Besserung der Beschwerden zu erfahren.” 3)

📌 Zusammenfassung

Die herkömmlichen Behandlungsmethoden bei einem Bandscheibenvorfall setzen aus unserer Sicht an der falschen Stelle an. Schmerzmittel bekämpfen nur die Symptome, beseitigen aber nie die Ursache deiner Beschwerden. Operationen – selbst modernste Verfahren – können zu Komplikationen führen und bieten keine Garantie, dass du deine Schmerzen dauerhaft loswirst. Unsere Übungen sind dagegen völlig ohne Nebenwirkungen. Du bleibst der Chef im Ring und beseitigst mit den muskulär-faszialen Überspannungen den Grund für deine Schmerzen höchstpersönlich. Wir können an dieser Stelle nur noch einmal dazu raten, unsere Therapie zu testen. Ein operativer Eingriff ist nicht wieder rückgängig zu machen. Bevor du dich zu diesem Schritt entscheidest, probiere unser Angebot einfach aus. Du hast nichts zu verlieren!

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