Beckenschiefstand: Ursache mit einer Übung behandeln

Ein häufiger Grund für einen Beckenschiefstand sind unterschiedlich lange Beine.

  • Diese Beinlängendifferenz kann durch Probleme beim Wachstum oder falsch verheilte Knochenbrüche entstehen.
  • In den meisten Fällen kommt es zu einer Beinlängendifferenz, weil überspannte Muskeln und Faszien den Gelenkkopf zu hoch in der Hüfte halten. Dadurch erscheint ein Bein kürzer als das andere. Gegen diese funktionelle Beinlängendifferenz kannst du etwas unternehmen!

Im Video zeigt dir Roland Liebscher-Bracht eine effektive Übung für dein Becken und gegen die Beschwerden.

Die Anleitung kannst du unten Schritt für Schritt nachlesen. Noch mehr praktische Tipps, um dein Becken wieder zu begradigen, findest du außerdem in unserem kostenfreien PDF-Ratgeber zum Beckenschiefstand.

Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

Bestseller-Autor & Schmerzspezialist

Ein weißer Haken ist in einem khaki-farbenen Schild zu sehen.

Geprüft von: Dr. med. Egbert Ritter

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Ursachen für einen Beckenschiefstand

Selbst bei völlig gesunden Menschen sind die Beine nur selten gleich lang. Dennoch entsteht bei ihnen kein Beckenschiefstand, weil der Körper in der Regel kleine Unterschiede ausgleichen kann. 

  • Struktureller Beckenschiefstand: Erst wenn der anatomische Längenunterschied in den Beinen größer ist, kommt es zu einem strukturellen Beckenschiefstand. In diesen Fällen können dickere Einlegesohlen auf einer Seite helfen, den Unterschied auszugleichen. Lasse dir dies jedoch vorher von einem Arzt oder Orthopäden bestätigen.
  • Funktioneller Beckenschiefstand: In den meisten Fällen sind nämlich einfach nur „Verkürzungen“ der Muskulatur und der umliegenden Faszien für eine Beinlängendifferenz und den sogenannten funktionellen Beckenschiefstand verantwortlich. Dazu kommt es oft, wenn Betroffene im Alltag ihre Beine und die Hüfte zu wenig oder unausgewogen bewegen. Diese Verkürzungen können den Gelenkkopf weiter nach oben in die Hüfte ziehen, sodass dein Becken kippt. Was dagegen helfen kann, sind gezielte Dehnübungen, mit denen du die zu hohen Spannungen der Muskulatur senkst.

Übung gegen den Beckenschiefstand

Die folgende Übung kann dir helfen, bei einem funktionellen Beckenschiefstand die Verkürzungen zu beseitigen und so deine Beine und deine Hüfte wieder ins Lot zu bringen.

Achte während der Übung darauf, dass die Intensität möglichst hoch ist. Du solltest aber weiterhin ruhig atmen, ohne dich unterbewusst dagegen spannen zu wollen.

Dehnübung

Roland Liebscher-Bracht zeigt einer Frau eine Übung. Er kniet neben ihr am Boden, während sie auf einer Matte übt. Dabei hat sie ihr linkes Bein nach hinten gestreckt, das rechte Bein liegt angewinkelt vor ihr und sie stützt sich mit beiden Armen vom Boden ab.
Die grafische Darstellung einer Wanduhr ist zu sehen.

ca. 2 Min. pro Seite

Ein Kreis mit durchgezogener Linie, der von einem Kreis mit gestrichelter Linie umschlossen wird.

Bereich: Hüfte und Gesäß

Ein Beckenschiefstand zieht oft weitere Beschwerden nach sich. So kann die Fehlhaltung der Hüfte vor allem deine Wirbelsäule belasten und zu Rückenschmerzen führen. Kippt die Wirbelsäule zur Seite, ist sogar eine Verkrümmung der Wirbelsäule möglich. Um weitere Fehlhaltungen und andere Beschwerden wie etwa Hüftschmerzen oder Knieschmerzen zu vermeiden, empfehlen wir, unsere Übung regelmäßig an sechs Tagen pro Woche anzuwenden.

Weitere Tipps und Übungen, die dir helfen können, deinen Beckenschiefstand zu besiegen, kannst du kostenfrei mit unserem PDF-Ratgeber zum Beckenschiefstand herunterladen.

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