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Kopfschmerzen in der Stirn

Kopfschmerzen, die du frontal, also hinter der Stirn lokalisierst, können sich ganz unterschiedlich äußern und mit verschiedenen Begleitsymptomen auftreten. Die meisten lassen sich dem Kopfschmerz vom Spannungstyp oder einer Migräne zuordnen. Solche primären Kopfschmerzarten kannst du gut selbst behandeln.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Kopfschmerz bei Kindern. Bei ihnen sind Schmerzattacken in der Stirn typisch für Migräne.

Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

SPIEGEL-Bestseller-Autor & Schmerzspezialist

Ein weißer Haken ist in einem khaki-farbenen Schild zu sehen.

Medizinische Prüfung: Dr. med. Egbert Ritter

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Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

Bestseller-Autor & Schmerzspezialist

Geprüft von: Dr. med. Egbert Ritter  Geprüft von: Dr. med. Egbert Ritter

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Grafische Darstellung eines Kopfes, auf dem die Stirn markiert ist, um den Kopfschmerz-Bereich zu visualisieren.

© Liebscher & Bracht

1. Symptome von Kopfschmerzen in der Stirn


Kopfschmerzen in der Stirn fühlen sich pulsierend-pochend, stechend, hämmernd oder dumpf-drückend an – je nach Kopfschmerzart. Entsprechend äußern sie sich sporadisch oder anfallsartig und können sich durch körperliche Aktivität  verschlimmern oder lindern. In der Regel breiten sie sich über die ganze Stirn aus, können aber zusätzlich vom Nacken und Hinterkopf aus über die Kopfseiten und Schläfen nach vorne ziehen.

Typische Kopfschmerzformen in der Stirn sind die vom Spannungstyp sowie Migräne (mit Aura). Beide Formen haben einen ganz eigenen Charakter mit möglichen Begleitsymptomen am ganzen Körper.

1.1 Spannungskopfschmerz

Charakteristik

  • Symptomatik: dumpf drückend (wie durch eine Schraubzwinge), beengt, ziehend
  • Verlauf: gehäuft wiederkehrend, sporadisch episodisch oder chronisch
  • Lokalisation: Hinterkopf, Stirn, beid- oder einseitig des Kopfes
  • Intensität: leicht bis mittel
  • Dauer: bis zu sieben Tage

Typisch für Spannungskopfschmerzen ist, dass sie tagsüber in Erscheinung treten.

Begleiterscheinungen

  • üblicherweise keine Licht- oder Lärmempfindlichkeit, wenn, dann keineswegs beides gleichzeitig
  • kein Bedürfnis nach Ruhe, Alltagsaktivitäten kann meist nachgegangen werden
  • Druck hinter beiden Augen möglich
  • Verspannungen in Nacken und Schulter
  • oft in Verbindung mit Nackenschmerzen
  • Schlafstörungen, Schwindel, Appetitlosigkeit
  • Intensität lässt nach körperlicher Betätigung nach

1.2 Migräne

Charakteristik

  • Symptomatik: pulsierend-pochend
  • Verlauf: anfallartig, chronisch
  • Lokalisation: Stirn, Schläfe, häufig einseitig
  • Intensität: mittelschwer bis stark
  • Dauer: bis zu drei Tage
Ein Mann sitzt auf seinem Sofa, hält ein Glas Wasser in seiner linken Hand und greift mit seiner rechten Hand aufgrund einer Migräneattacke an seine Stirn

© fizkes | shutterstock.com

Bei einem Drittel der Patienten betreffen Migräneattacken den kompletten Schädel. Sind Kopfschmerzen einseitig, können sie sogar innerhalb einer Attacke oder von Attacke zu Attacke die Kopfseiten wechseln.1)

Begleiterscheinungen

  • Lärm-, Licht- und Geruchsempfindlichkeit
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel
  • körperliche Betätigung wirkt verstärkend, ein normales Alltagsleben ist kaum mehr möglich
  • zusätzliche Beschwerden bei Aura: Missempfindungen, Lähmungserscheinungen, Gesichtsfeldausfälle, Sprachstörungen, Sehstörungen (Augenmigräne) wie Flimmern, Flecken-, Zickzack- oder Liniensehen2)
  • bei Kindern: Bauchschmerzen, mehr dazu siehe unter >> Kopfschmerzen in der Stirn bei Kindern

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2. Ursachen von Kopfschmerzen in der Stirn


Spannungskopfschmerzen und Migräne zählen zu den primären Kopfschmerzarten. Gründe und Auslöser sind häufig ungesunde Ernährungs- und Lebensgewohnheiten:

  • Stress und Überanstrengung
  • ungünstige Ernährung
  • Schlafmangel
  • Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Flüssigkeitsmangel

Außerdem:

  • Hormonschwankungen
  • Klima und Wetter

2.1 Erhöhte Spannungen der Muskulatur als gemeinsame Ursache

Für 70 Prozent der Deutschen sind Spannungskopfschmerzen das eigentliche Ärgernis. Migräneanfälle sind dagegen für zehn bis zwölf Prozent ein Problem.3) Tatsächlich bestehen bei den meisten Menschen bedingt durch Stress und gesundheitsschädigende Verhaltensgewohnheiten sehr hohe Muskelanspannungen im oberen Rücken, in Nacken-, Hals-, Schulter- und Kopfpartien:

Obwohl die Wissenschaft dazu tendiert, Migräne und Spannungskopfschmerzen in ihren Ursachen und Beschwerden voneinander zu unterscheiden, gibt es mittlerweile Forscher, die diese Unterscheidung infrage stellen.4)

Schmerzverständnis von Liebscher & Bracht: Schmerz als Alarmsignal

Konzentrieren wir uns auf die Spannungskopfschmerzen. Sie sind, wie der Name verrät, das Resultat von verspannten Muskeln, denen wiederum verschiedene Auslöser zugrunde liegen. Hauptgrund ist jedoch mangelnde und einseitige Bewegung im Alltag.

Fehlt der nötige Ausgleich in Form vielfältiger Bewegungswinkel, erhöht sich die Grundspannung in den Muskeln. Schmerzrezeptoren in der Knochenhaut messen diese Spannung und halten das Gehirn stets darüber auf dem Laufenden. Steigt die Spannung unnatürlich stark an, schaltet unser Gehirn den Schmerz genau dort, wo die überhöhten Spannungen bestehen – im Falle des Kopfschmerzes also in Nacken-, Hinterkopf- oder Kaumuskulatur.

Schmerzen alarmieren und machen dich auf ein mangelhaftes Bewegungsverhalten aufmerksam.

2.2 Sekundäre Kopfschmerzen: Erkrankungen & Notfälle

Kopfschmerzen in der Stirn können auch Erkrankungen zugrunde liegen. Das sind beispielsweise:

  • Gefäßdissektion: Ein Riss in einer Gefäßwand wie der unserer Halsschlagader (Karotisdissektion) ist lebensbedrohlich und äußert sich als einseitiger Kopfschmerz mit Schmerzen in der Augenhöhle und/oder an den Schläfen.5)
  • Traumata und Verletzungen durch einen Sturz, Schlag und dergleichen
  • Entzündungen in den Nasennebenhöhlen
  • Grippale Infekte
  • Zähneknirschen

Tumore sind glücklicherweise seltene Gründe für Kopfschmerzen in der Stirn. Um schwere Krankheiten oder Notfälle auszuschließen, ist ein Arztbesuch vor allem dann sinnvoll, wenn die Kopfschmerzen nach einem Sturz oder einer Verletzung auftreten, länger als gewöhnlich andauern, unerträglich oder wiederkehrend sind. Hier erfährst du mehr: >> Wann zum Arzt? Red Flags der Medizin bei Kopfschmerzen

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3. Behandlung von Kopfschmerzen in der Stirn


Die Behandlungsmöglichkeiten von Kopfschmerzen in der Stirn erstrecken sich von simplen Mitteln, die jeder im Haushalt hat, über eine ganze Bandbreite von Medikamenten bis hin zu Bewegungs- und Entspannungstherapien:

3.1 Schmerzmittel

Ansicht von der Seite: Auf einer Handfläche liegen Kapseln

© pexels

Für viele die erste Wahl bei Kopfschmerzen, Migräne und Co. ist die Tablette. Buchstäblich in des Patienten Munde sind dann Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) oder Paracetamol. Zusammen mit dem Inhaltsstoff Koffein sollen beide Präparate sogar eine unschlagbare Dreierkombi bilden, die sowohl bei (chronischen) Spannungskopfschmerzen als auch Migräne schmerzlindernd wirken soll.6) Daneben stehen noch Ibuprofen oder Diclofenac hoch im Kurs, doch:

Deine Symptome können diese Medikamente durchaus lindern, doch langfristig bekämpfen sie die Ursache von Kopfweh nicht. Im Gegenteil: Erstens rauben dir Medikamente wertvolle Mikronährstoffe, die dein Körper für seine Kreislauf- und Zellfunktionen benötigt. Zweitens fördert besonders der regelmäßige Übergebrauch von Schmerzmitteln, ob zur akuten oder symptomatischen Behandlung, den sogenannten Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MOH – Medication Overuse Headache).7)

Daher gilt die Empfehlung der Kopfschmerz-Fachgesellschaften, Präparate nicht länger als drei Tage hintereinander an höchstens zehn Tagen im Monat einzunehmen.8)

3.2 Nicht-medikamentöse Behandlung

Es gibt tolle Nachrichten für alle diejenigen, die sich gegen die Einnahme von Schmerzmitteln aussprechen und ihre Kopfschmerzen auf natürlichem Wege loswerden wollen. Denn nachweislich Kopfschmerzen lindern und vorbeugen können Entspannungs- und Bewegungsübungen, Trigger-Vermeidung sowie ätherische Öle. Gerade das Pfefferminzöl ist aufgrund seiner gut belegten Wirksamkeit das einzige offiziell zugelassene Arzneimittel gegen Kopfschmerzen vom Spannungstyp – für Jung und Alt geeignet.

Pfefferminzöl

Eine vergleichbare und mindestens ebenbürtige Wirkung zu Acetylsalicylsäure oder Paracetamol hat das natürliche Pfefferminzöl (Oleum menthae piperitae). Äußerlich angewendet wie auf die Stirn aufgetragen, wirkt es muskelentspannend, stoffwechselanregend sowie durchblutungsfördernd. Zudem aktiviert es die körpereigene Schmerzhemmung, indem das Öl bestimmte Kältesensoren stimuliert.

Seine Wirksamkeit ist insbesondere bei Spannungskopfschmerzen belegt; bei einer akuten Kopfschmerzattacke im Falle der Migräne ist sie es jedoch nicht. Die meisten Migräne-Patienten reagieren auf Gerüche wie ätherische Öle abneigend.

Lösungen von zehn Prozent Pfefferminzöl in Ethanol sind für die Behandlung von Spannungskopfschmerzen bei Erwachsenen und Kindern ab sechs Jahren zugelassen.9)

Vorteil: Es gibt keine Nebenwirkungen, da es erst gar nicht in den Magen-Darm-Trakt gelangt. Vorbeugende Hilfe gegen Kopfweh stellen zudem Dehnübungen dar.

Bewegung & Übungen

Von den Leitlinien gegen chronische Spannungskopfschmerzen empfohlen sind unter anderem manuelle Therapien mit Dehn- und Entspannungsübungen.10) 11) Tatsächlich soll ein Muskelentspannungsprogramm sogar der Vorbeugung von Migräne dienen.12)

Eine Nackenübung am Morgen, eine Kieferdehnung am Mittag oder ein Rundum-Übungsprogramm bei akuten Kopfschmerzattacken: Übungen gegen Kopfschmerzen vom Spannungstyp findest du hier: >> Was hilft gegen Kopfschmerzen? Übungen & Tipps

Zwei Frauen sitzen auf einer Terrasse und dehnen ihre Nackenmuskulatur.

© Liebscher & Bracht

Daneben gilt Ausdauersport zusammen mit Entspannungsmaßnahmen sowie einer Medikamenten-Einnahme als erfolgreiche Behandlungsstrategie.13)

Langfristig gesehen profitieren Migränepatienten eher von einem reinen moderaten Ausdauertraining, wie Mediziner mittlerweile herausgefunden haben. Solche, die sportlich aktiv sind, haben 20 bis 45 Prozent weniger Kopfschmerzattacken.14)

Dreimal die Woche beispielsweise Radfahren, Schwimmen, Jogging oder Walking verbessern die Durchblutung, Sauerstoffversorgung und halten den Stresshormonspiegel niedrig. Dadurch kann sich die Intensität, Dauer sowie Häufigkeit von Kopfschmerzattacken deutlich reduzieren.15)

Trigger vermeiden

  • Stress: Migräne-Geplagte hergehört, Ausdauersport sowie Achtsamkeits- und Meditationsübungen (zum Beispiel mit Yoga) helfen beim Stressabbau, steigern die Lebensqualität und können sogar depressionsbedingten Kopfschmerzen entgegenwirken.16)
  • Lebensmittel, die folgende Stoffe enthalten: Phenylalanin (meist in Getränken), Geschmacksverstärker wie Natriumnitrat und Glutamat, künstliche Süßstoffe, Alkohol und Koffein >> Bekomme Kopfschmerzen mit der richtigen Ernährung in den Griff
  • falscher sportlicher Ehrgeiz: Sport ist ja bekanntlich gesund und hilft gegen Kopfschmerzen, doch wer es zu gut mit sich meint und es übertreibt, setzt sich und seinen Körper unter Druck. Das kann schnell zu Kopfschmerzen und Verspannungen führen.
  • veränderter Tagesrhythmus: Manche Menschen reagieren sensibel auf veränderte Gewohnheiten im Alltag. Wer sich dessen bewusst ist, kann sich entsprechend vorbereiten.
  • Gerüche, Lärm und Licht: Betroffene von Migräneattacken kennen es – die Abneigung gegen gewisse Sinneseindrücke. Helfen kann dann oft die Reizabschirmung (Ruhe oder ein abgedunkelter Raum).

4. Kopfschmerzen in der Stirn bei Kindern

Ein rothaariger Junge im grünen Shirt liegt auf einem Teppich und hält sich die rechte Hand an die Stirn.

© pexels

Kindliche Kopfschmerzen äußern sich anders als bei Erwachsenen. Zum einen lassen sich bei Kindern Spannungskopfschmerzen nur schwer von einer Migräne unterscheiden. Zum anderen weichen ihre Beschreibungen von und ihre Verhaltensmuster bei Migräneattacken von denen der Erwachsenen zum Teil deutlich ab:

  • Definieren Erwachsene eine Migräneattacke oft als pochend und einseitig, erstrecken sie sich gerade bei Kindern unter acht Jahren über die ganze Stirn.17)
  • Schmerzattacken sind oftmals kürzer.
  • Zudem müssen sie nicht einmal mit Kopfschmerzen einhergehen. Es können auch „nur“ Begleitsymptome wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Schwindel existieren. Erscheinungen wie Sehstörungen, Licht- und Lärmempfindlichkeit, die bei Kindern außerdem bei Spannungskopfschmerzen bestehen, können Erwachsene oft bloß durch eine plötzliche Verhaltensänderung feststellen.18) Dazu zählt, dass Kinder aufhören zu spielen, weiter nichts als liegen oder schlafen wollen – das sogenannte Alice-im-Wunderland-Syndrom.19)

Je jünger die betroffenen Kinder sind, desto unterschiedlicher das Verhalten bei Schmerzattacken.

  • Weil Kindern oft noch die richtigen Worte fehlen, um Migräne (mit Aura) zu beschreiben, greifen sie auf fantastische Bildbeschreibungen zurück. Manche Ärzte lassen sich sogar Bilder zeichnen, um Diagnosen stellen zu können.

Eines von zehn Kindern leidet unter Migräne.20) Von den Schulkindern ist jedes dritte betroffen. Das Risiko, auch noch im Erwachsenenalter unter den Kopfschmerzattacken zu leiden, ist hoch.21) Entsprechend wichtig ist die frühzeitige Behandlung und Prävention, die nachweislich Migräneattacken reduzieren und ein Leben lang anhalten kann:

  • Pfefferminzöl, das auf Schläfen, Stirn, Scheitel und Nacken aufgetragen wird, ist ein natürliches Arzneimittel und für Kinder ab sechs Jahren zugelassen.
  • Ein kaltes Tuch auf der Stirn kann Linderung verschaffen.
  • Der Rückzug an einen ruhigen Ort schützt vor unangenehmen Sinneswahrnehmungen.
  • Zum Thema Schmerzmittel belegen Studien mit Placebo-Kontrollgruppen: Eine Scheinmedikation ist genauso wirksam wie die mit verschreibungspflichtigen Präparaten. Daher tendieren Mediziner eher zur nicht-medikamentösen Migränebehandlung und -Vorbeugung – und zwar mit …
  • … Entspannungstechniken, körperlicher Betätigung oder Stressbewältigungsmethoden. Vermeintlich gut gemeinte elterliche Hilfen, wie etwa das Kind bei Kopfschmerzen vom Sportunterricht zu entschuldigen, könnten also eher das Gegenteil bewirken. Wichtig ist zudem: darauf achten, dass Kinder genügend Schlaf bekommen und ihre Mahlzeiten einnehmen.

Im Übrigen interessant: Kinder leiden nicht nur unter den Kopfschmerzformen Migräne und Spannungskopfschmerzen, sondern genauso unter Cluster-Kopfschmerzen – oftmals unerträgliche, heftig stechende Schmerzattacken im Schläfen- und Augenbereich. Der Verhaltensunterschied zur Migräne ist der, dass bei Clusterkopfschmerzen eine Bettruhe untypisch ist, weil Bewegung die Schmerzen lindert.22)

Insbesondere Kopfschmerzen, die andauern, vermehrt oder nach Stürzen auftreten, sollten Eltern ärztlich abklären lassen, um sekundäre Kopfschmerzen als Folge von Erkrankungen ausschließen zu können!

Hier weiterlesen:

Über diesen Artikel

Roland Liebscher-Bracht

Autor:
Roland Liebscher Bracht
Schmerzspezialist und Spiegel-Bestseller Autor

Mehr über den Autor
Dr. Egbert Ritter, Unfallchirurg und eh. Oberarzt im UKH Salzburg

Medizinische Prüfung:
Dr. med. Egbert Ritter
Facharzt für Unfallchirurgie & Eh. Oberarzt in Salzburg

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Veröffentlicht am: 28.04.2022 | Letzte Aktualisierung: 26.09.2022

Quellen & Studien

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