Meniskus-Schmerzen

Bei Meniskus-Schmerzen werden häufig Fehldiagnosen gestellt, da der oft unterstellte Ein- oder Anriss meist gar nicht vorliegt. Selbst wenn eine solche Schädigung wirklich vorhanden ist, hat diese mit dem empfundenen Schmerz in der Regel nichts zu tun. Die Schmerzen an der Innen- und Außenseite des Knies sind meist allein durch die Anwendung der Osteopressur in der ersten Behandlung deutlich zu reduzieren (0-30 Prozent Restschmerz).

 

Symptome einer Meniskusverletzung

Schmerzen bei jeder Kniebelastung oder nur in bestimmten Winkeln, das Gefühl eines „dicken Knies“ und Bewegungseinschränkungen sind Symptome einer chronisch-degenerativen Meniskusverletzung. Auch plötzlich stechende Schmerzen und eine Knieblockade sind Zeichen für eine akute Verletzung. Sichtbar werden solche Risse erst im MRT. Die Zahl der Operationen ist gravierend gestiegen, denn allein in Deutschland werden jährlich etwa 300.000 arthroskopische Meniskusoperationen durchgeführt. Das entspricht einer Verdoppelung im letzten Jahrzehnt.

💡 Was für Symptome zeigen sich bei Meniskus-Schmerzen?

Meniskus-Schmerzen entstehen durch faszial-muskuläre Überspannungen, die z. B. zu einem Meniskusriss führen können. Dieser kann akut auftreten oder sich langsam ausprägen. Typische Symptome bei einem Meniskusriss sind Schmerzen bei der Drehung des Knies nach innen (Innenrotation) oder Druckschmerz am lateralen Kniegelenksspalt.

▶ Erhalte wichtige Infos zur Therapie:

Melde dich für unseren E-Mail-Service an, damit du regelmäßig die wichtigsten Informationen für eine effektive Behandlung deiner Schmerzen bekommst:

""
1

Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Blogyour full name
no-icon
Lexikonyour full name
no-icon
keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Ursachen nach herkömmlicher Auffassung

Ursachen können unachtsame und schnelle Bewegungen sein sowie entstehender Verschleiß durch hohe Beanspruchung des Muskels. Auch das Alter wird verantwortlich gemacht: Über 50-Jährige haben fast alle mehr oder weniger kleine Meniskusrisse, da der Meniskus mit der Zeit schrumpft, spröde und immer schlechter durchblutet wird. Zu Beginn werden schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente verordnet und eine Kühlung und Entlastung des Knies empfohlen.

 

Meniskus-Operation

Wenn die Schmerzen nicht abklingen oder Risse ohne Beschwerden festgestellt werden, wird meist operiert. Diese Entscheidung ist nach Ansicht vieler Orthopäden zu schnell und gravierend, da es schneller zu Arthrose kommen kann, wenn zu viel Knorpel entfernt wird. Außerdem halten die Schmerzspezialisten einen Riss im Meniskus nur für die Symptome aber nicht für die Ursache. Diese liegt im Kniestrecker und in den Wadenmuskeln. Wenn der Kniestrecker zu viel Spannung bekommt und nach oben, der Wadenmuskel jedoch zu sehr nach unten zieht, ist die logische Konsequenz das Zusammendrücken. Dadurch wird der Meniskus immer weiter zusammengepresst. Nun sendet der Körper einen Alarmschmerz, damit die Spannung nachlässt. Die Muskel- und Faszienspannung ist also eindeutig zu hoch. So kommt es schließlich zum Verschleiß in Form von Arthrose und Risse im Meniskus. Durch die Narkose tritt nach einer Operation zwar eine Entspannung der Muskeln ein, doch sobald diese nachlässt, kehren die Schmerzen zurück. Es gibt nur eine Möglichkeit sich von diesen Schmerzen dauerhaft zu befreien und das ist die muskuläre Entspannung durch unsere Liebscher & Bracht Übungen.

 

Künstliche Menisken

Mittlerweile werden auch künstliche Menisken eingesetzt, die aus einer Kombination aus Rinderkollagen mit körpereigenem Knorpel bestehen. Implantate aus synthetischem Material oder Transplantationen scheitern bisher am Material oder der Verfügbarkeit. Als Prävention werden gezieltes Balance- und Stabilisationstraining sowie kontinuierlicher Muskelaufbau empfohlen. Man geht davon aus, dass die Anfälligkeit des Meniskus dadurch gemindert wird. Die Übungen zur Kniekräftigung kommen aus der Physiotherapie.

Irrtümer in der herkömmlichen Vorgehensweise

Diese herkömmliche Vorgehensweise unterliegt, unserer Erfahrung nach, vielen Irrtümern. Man sucht nach Strukturen, die durch Überlastung oder Unfälle geschädigt wurden. Dass man im MRT Risse sieht, ohne, dass die Patienten Schmerzen haben oder umgekehrt, wird ignoriert. Dabei zeigt dies deutlich, dass der Zustand der Menisken nichts mit dem Schmerz zu tun haben muss. Vielmehr handelt es sich in den meisten Fällen um den von uns erforschten Alarmschmerz: Dieser wird durch zu hohe Spannungen in den umgebenden Muskeln und Faszien vom Gehirn erzeugt, um das Gelenk zu schützen. Doch diese tiefste Ursache der Meniskusschädigungen – die zu hohen Kräfte im Gelenk – wird nicht erkannt, weil sie im MRT nicht sichtbar ist.

Hilfe bei Schmerzen im Meniskus

Die einzige Vorgehensweise, diese Schmerzen auf natürliche Art und Weise zu beseitigen, besteht darin, die überhöhten Muskelspannungen wieder zu normalisieren. Die speziell dafür entwickelte Osteopressur nutzt dazu fest installierte Schaltstellen an den Knochen. Der Körper reagiert sofort und der Schmerz wird deutlich reduziert. Das beweist, dass auch bei schon vorliegenden Meniskusrissen Schmerzfreiheit möglich ist. Engpassdehnungen sorgen zusätzlich dafür, dass die in der Therapie erreichte Schmerzfreiheit dauerhaft hält. Der Verschleiß wird gestoppt und je nach Schweregrad regeneriert. Nur wenn das Gelenk vollständig und dauerhaft blockiert ist und auch manuelle Techniken die Blockade nicht lösen können, ist eine Operation unumgänglich.

 

Teste deinen Zustand

Lege dich auf den Bauch und überprüfe, ob du deine Fersen bis zum Gesäß ziehen kannst. Dann stütze dich an eine Wand, stelle den Fuß weit zurück, strecke das Knie und dehne deine Wade maximal. Ist der Winkel zwischen Boden und Bein größer als 45 Grad und erreichst du deine Ferse nicht, so übe beides. Meist klingt dein „Meniskusschmerz“ ab und du weißt, dass du keine Operation benötigst.

Weitere Beiträge zum Thema Meniskusschmerzen

Anleitung: Das musst du machen, um deine Schmerzen loszuwerden

✅ Schritt 1: Wie stark sind deine Schmerzen?

💬 Ich habe (starke) Schmerzen, aber ich kann die im Video gezeigten Übungen einigermaßen ausführen.

Mache direkt mit Schritt 2 weiter.

Du musst keine Angst haben, wenn du die Übungen nicht so perfekt ausführen kannst wie im Video -- das ist normal. Du kannst dich langsam und Stück für Stück an die Übungen herantasten. Du wirst während der Übungen ein Ziehen und Schmerzen spüren, aber auch hier musst du dir keine Sorgen machen, wenn die Schmerzen einigermaßen erträglich sind und du nicht gegenspannen musst.

zu Schritt 2

oder

💬 Ich habe so starke Schmerzen, dass ich die im Video gezeigten Übungen überhaupt nicht ausführen kann und mich durch den Tag quäle.

Suche einen Therapeuten auf.

Unsere Liebscher & Bracht-Therapeuten können deine Schmerzen mithilfe der Osteopressur in wenigen Sitzungen stark reduzieren oder sogar vollständig beheben.
Wichtig: Auch nach der Sitzung beim Therapeuten musst du die Übungen regelmäßig machen, damit du dauerhaft schmerzfrei bleibst.
Über unseren Therapeuten-Finder kannst du geeignete Therapeuten in deiner Nähe suchen.

Therapeuten suchen

 

✅ Schritt 2: Teste unsere Übungen und mache sie regelmäßig!

Unsere kostenlosen Schmerzfrei-Übungen kann jeder ganz einfach von zuhause aus mitmachen -- auch wenn du schon ein künstliches Gelenk hast. Du kannst selbst erfahren, wie deine Schmerzen nach und nach weniger werden. Wichtig ist, dass du die Übungen wirklich regelmäßig machst, damit du schmerzfrei wirst und auch bleibst:

✅ 6 Tage pro Woche
✅ 15 bis 20 Minuten pro Tag
✅ 2 bis 2,5 Minuten pro Übung
Weitere Infos dazu

Hier findest du die Übungen:

Auf unserem YouTube-Kanal findest du hunderte kostenlose Videos gegen deine Schmerzen. Abonniere diesen Gratis-Kanal, um regelmäßig neue Video-Übungen zu bekommen:

Zu den Video-Übungen

Hier findest du Hilfe und Erklärungen:

In unserem Schmerzlexikon findest du alle Erklärungen und Hilfe-Stellungen zu deinen Schmerzen: Wie entstehen sie und welche Übungen helfen am besten dagegen?

Zum Schmerzlexikon

✅ Schritt 3: Unsere Hilfsmittel unterstützen dich, die Übungen effektiver auszuführen!

Verschiedene Hilfsmittel, die wir speziell für unsere Übungen entwickelt haben, unterstützen dich dabei, schmerzfrei zu werden und zu bleiben. Alle Hilfsmittel bekommst du gebündelt in unserem großen Faszien-Set:

Das große Faszien-Set von Liebscher & Bracht

Alle Hilfsmittel im großen Faszien-Set von
Liebscher & Bracht:

✅ Unsere rote Dehnungsschlaufe: Wenn du die Dehnungen in den Videos noch nicht vollständig ausführen kannst, dann kannst du mit der Schlaufe die Dehnung langsam und Schritt für Schritt intensivieren.

✅ Unsere Faszienrollen & -kugeln wurden speziell zur Schmerzbehandlung entwickelt. Mit ihnen kannst du unsere Faszien-Rollmassagen optimal ausführen und so eine gesunde Spannung deiner Muskeln und Faszien unterstützen. Die unterschiedlichen Größen ermöglichen es dir, jeden Körperbereich zu erreichen. Erfahre mehr dazu auf unserer Seite über Faszienrollen.

✅ Unsere Schmerzfrei-DVD stellt dir die besten Übungsvideos zur Schmerzfreiheit für den ganzen Körper zur Verfügung.

Zum Faszien-Set