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Schulterarthrose (Omarthrose)

Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

Bestseller-Autor & Schmerzspezialist

Geprüft von: Dr. med. Egbert Ritter  Geprüft von: Dr. med. Egbert Ritter

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Omarthrose bezeichnet den unnatürlich hohen Verschleiß des Knorpels im Schultergelenk. Die Schulter ist unser beweglichstes und ein sehr komplexes Gelenk. Muskeln, Bänder und Sehnen sind an ihrer Stabilität und gleichzeitig an ihrer Mobilität beteiligt. Im Vergleich zu Knie- und Hüftarthrose ist der Verschleiß der Schulter eher selten und tritt meistens erst im hohen Alter auf. Wir haben dir hier alles Wichtige über die Entstehung und Behandlung von Schulterarthrose zusammengetragen.

Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

SPIEGEL-Bestseller-Autor & Schmerzspezialist

Ein weißer Haken ist in einem khaki-farbenen Schild zu sehen.

Medizinische Prüfung: Dr. med. Egbert Ritter

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Ausschnitt vom Schulterbereich einer Person. Sie ist von hinten zu sehen und blickt nach rechts, sodass ihr Profil sichtbar ist. Ihr Oberkörper ist nackt, sie trägt eine goldene Halskette. Ihre Haare sind schwarz.

1. Omarthrose: So entsteht Schulterarthrose


Grafische Darstellung des Schultergelenks. Die beteiligten Knochen sind eingezeichnet. Oberarmknochen und Schulterblatt bilden das Schulterhauptgelenk. Schulterdach und Schlüsselbein bilden das Schultereckgelenk. Beide Gelenke können von Schulterarthrose betroffen sein.

Die Knochen der drei Schultergelenke.

Das Schultergelenk

Das große Schultergelenk verbindet den Arm mit dem Schulterblatt. Da der Kopf des Oberarmknochens (Humeruskopf) nicht tief in die Gelenkpfanne am Schulterblatt eintaucht, können Menschen die Arme in fast alle Richtungen bewegen. Muskeln, Bänder und Sehnen sorgen trotzdem für ausreichend Stabilität und ermöglichen präzise und kraftvolle Bewegungen.

Im gesunden Gelenk sind die gelenkbildenden Knochen mit einer elastischen Knorpelschicht überzogen, die als Puffer fungiert. So reibt der Oberarmkopf nicht direkt am Schulterblatt und die Bewegungen verlaufen geschmeidig und schmerzfrei. Bei Schultergelenksarthrose geht der Knorpel immer stärker verloren, sodass die Gelenkflächen irgendwann ungeschützt aufeinander reiben.

Neben dem großen Schulterhauptgelenk bilden Schlüsselbein und Schulterdach das kleinere Schultereckgelenk. Das andere Ende vom Schlüsselbein setzt am Brustbein an und bildet dort ein weiteres, kleineres Gelenk: das Brustbein-Schlüsselbein-Gelenk. Alle drei Gelenke können vom Knorpelverschleiß, also der Arthrose, betroffen sein. Wenn wir von Omarthrose sprechen, meinen wir das größere Schulterhauptgelenk.

Illustration eines Schultergelenks. Oberarmknochen und Schulterblatt sind zu sehen. Der Knorpel am Gelenk ist intakt und eine dicke Masse.

Die Knorpelschicht ist intakt und ermöglicht ein schmerzfreies Gleiten des Humeruskopfes in der Gelenkpfanne.

Illustration eines Schultergelenks mit Arthrose. Die Knorpelschicht hat Risse und ist löchrig

Bei Arthrose verschleißt der Knorpel. Zunächst entstehen Risse, irgendwann liegen Teile des Knochens frei.

Der Knorpel

Knorpelgewebe in Gelenken ernährt sich über Diffusion. Weil die Knorpelmasse nicht durchblutet ist, braucht sie ein Wechselspiel aus Druck und Entlastung: Druck im Gelenk presst alte Flüssigkeit aus dem Knorpel aus und Entlastung lässt frische Nährstoffe nachfließen. Lastet dauerhaft ein zu hoher Druck auf den Gelenkflächen in der Schulter, funktioniert dieses Wechselspiel nicht mehr. Die Knorpelschicht ist zunehmend unterversorgt. An den Knochen bilden sich Auswüchse (Osteophyten), die den Druck besser verteilen können. Fehlstellungen im Schultergelenk, aber auch eine zu hohe Muskel- und Faszienspannung können diesen permanenten Druck verursachen. Langfristig führt das zur Omarthrose und zu Schmerzen.

Schulterschmerzen

Da die Schultern keine gewichtstragenden Gelenke sind, ist die Belastung geringer als in den unteren Extremitäten. Arthrose in der Schulter ist tatsächlich weniger verbreitet als Knie– oder Hüftarthrose.1) Trotzdem leiden sehr viele Menschen unter Schulterschmerzen und haben Bewegungseinschränkungen. Eine relevante, aber noch zu wenig beachtete Erklärung für die Entstehung von Schmerzen und auch von Omarthrose sind unsere alltäglichen Bewegungsmuster.2)

Warum Bewegung für Gelenke wichtig ist

  • Im Körper existiert ein Netz aus elastischem Bindegewebe, die sogenannten Faszien. In einer feinen Scherengitterstruktur umhüllen und verbinden sie unter anderem Organe, Nervenbahnen, Gelenke, Muskeln und Knochen.3)
  • Faszien müssen regelmäßig bewegt, also gedehnt werden, um elastisch zu bleiben. Bei Bewegung strömt Zwischenzellflüssigkeit an den Faszien entlang und sie werden besser durchblutet. Kleine Bindegewebszellen (Fibroblasten) erhalten dadurch das Signal, die Struktur der Faszien geschmeidig zu halten.
  • Wenn der Alltag hauptsächlich aus einseitigen Bewegungsmustern besteht, passen sich die Faszien daran an. Sie versteifen und verkleben, jede Bewegung wird unangenehmer und die Spannung in der Muskulatur erhöht sich. Außerdem kann das Schmerzen verursachen: In den Faszien befinden sich viele Schmerzrezeptoren,4) die bei erhöhter Spannung Signale ans Gehirn senden.
  • Die so entstehende Muskel- und Faszien-Spannung geht über das normale Maß weit hinaus und sorgt dafür, dass Gelenkflächen stark aufeinandergepresst werden. Der Knorpel verschleißt mit der Zeit, weil er keine Chance zur Regeneration bekommt.
  • Ein weiteres Problem einseitiger Bewegung ist die mangelhafte Ernährung der ganzen Knorpelfläche. Die Knorpelschicht umgibt die gesamte Gelenkfläche. Wenn wir immer nur in den gleichen Gelenkwinkeln sind, dann bekommt nur ein kleiner Teil der Knorpelmasse Druck ab. Wir müssen also alle möglichen Gelenkwinkel eines Gelenks nutzen, damit das Wechselspiel aus Druck und Entlastung auch die gesamte Fläche des Knorpels bis in den letzten Winkel ausreichend ernähren kann.
Grafik einer Person, die beide Arme nach vorne ausstreckt. Rote Pfeile signalisieren die verkürzte Muskulatur an der Körpervorderseite.

In unserem Alltag halten wir die Arme meistens vor dem Körper. Das macht Faszien und Muskulatur an der Vorderseite der Schulter unflexibel.

Einseitige Bewegungen begünstigen Schulterarthrose

Bei fast allen Aktivitäten und Ruhephasen unseres Alltags halten wir die Arme vor dem Körper: am Computer, beim Essen, beim Auto- oder Fahrradfahren und sogar nachts im Schlaf. Das Schultergelenk befindet sich also die meiste Zeit in derselben Position. Wir nutzen schätzungsweise kaum mehr als 5-10 % aller Gelenkwinkel, die möglich wären.

Muskulatur und Faszien passen sich stets allen Bewegungen unseres Körpers an. Sind die Arme selten hinter dem Körper oder über dem Kopf, dann verfilzen die Faszien an der Vorderseite der Schulter und im Brustbereich. Da die Faszien voller Rezeptoren sind, kann das Schmerzen verursachen. Die Abwärtsspirale beginnt: Es ist zunehmend unangenehmer, die Arme gegen das unflexible Gewebe nach hinten zu nehmen. Der Knorpel wird nicht mehr auf dem gesamten Oberarmkopf belastet und verkümmert immer weiter. Durch die Spannung im Gewebe lastet außerdem ein hoher Druck im Gelenkspalt.

Grafik einer Person, die die Arme nach hinten ausstreckt. Rote Pfeile signalisieren die Dehnung der Muskulatur und Faszien an der Vorderseite des Rumpfes und im Oberarm.

Wenn die Arme hinter dem Körper sind, werden Muskulatur und Faszien im vorderen Rumpfbereich gedehnt.

Der Ausgleich kommt zu selten

Nur in Ausnahmesituationen bringen wir die Arme auch mal hinter den Körper, weit über den Kopf oder in eine starke Rotation. Doch all diese Bewegungsmöglichkeiten hat unser Schultergelenk und alle sind wichtig für die Gesundheit der Rotatorenmanschette – der Muskel- und Sehnengruppe rund um den Oberarm – und des Knorpels. Nur wenn wir uns regelmäßig vielseitig bewegen, werden Faszien und Muskulatur gut durchblutet und bleiben geschmeidig und flexibel. So bekommt das Knorpelgewebe ausreichend Druck und Entlastung, um sich mit Nährstoffen vollzusaugen.

Wenn du jetzt direkt wissen möchtest, welche Übungen du für deine Schulter machen kannst, dann schau dir direkt das Video für gesunde Schultern an. Roland zeigt dir eine Reihe von Dehnungen, die deine gesamte Schulter in alle notwendigen Bewegungen bringt. In unserem kostenfreien Ratgeber findest du zwei Dehnübungen und Faszien-Rollmassagen für die Schulter.

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Weitere Risikofaktoren für Schultergelenksarthrose

  • Zunächst einmal wollen wir betonen: Die Entstehung von Arthrose ist bisher nicht abschließend geklärt.5)
  • Ein möglicher Risikofaktor für Schulterarthrose sind genetische Voraussetzungen,6) die Veränderungen im biophysikalischen Gleichgewicht des Knorpelgewebes begünstigen. Das könnte entzündliche Prozesse fördern. Doch Untersuchungen zeigen, dass auch die Epigenetik eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Arthrose spielt. Das heißt, Umwelteinflüsse und unser Verhalten haben einen Einfluss auf unsere Gene und damit auch auf die Frage, ob Risiko-Gene aktiv werden oder nicht.7)
  • Verletzungen am Oberarmknochen, Humeruskopf und in der Rotatorenmanschette können langfristig zum Knorpelverschleiß führen.8) In diesem Fall spricht man von einer sekundären Arthrose.

Egal, ob eine familiäre Veranlagung vorliegt oder nicht – für den Gelenkknorpel ist es essenziell, dass Faszien und Muskulatur in der Schulter flexibel bleiben. Außerdem sollte das Gelenk regelmäßig alle möglichen Gelenkwinkel einnehmen, um den Knorpel ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen.

Wenn du mehr über die Entstehung von Arthrose lesen möchtest, empfehlen wir dir unseren großen Arthrose-Artikel.

2. Symptome und Behandlung von Schulterarthrose


Behandlungen von Omarthrose zielen vor allem darauf ab, die Lebensqualität von Patienten wiederherzustellen. Das heißt, die Beschwerden zu verringern und die Gelenkfunktion zu verbessern. Außerdem soll der Einsatz einer Schulterprothese (Gelenkersatz) so lang wie möglich hinausgezögert werden.

Klassische Symptome bei Schultergelenksarthrose:

  • Schmerzen bei Belastung des Gelenks
  • Druckschmerz beim Liegen auf der Schulter
  • Der sogenannte Ruhe- oder Nachtschmerz (eher im fortgeschrittenen Stadium)
  • Bewegungseinschränkung bis hin zur Gelenksteifigkeit. Denn an Gelenkpfanne und Humeruskopf bilden sich Osteophyten, die den erhöhten Gelenkdruck großflächiger verteilen
  • Schwellung, Rötung und Entzündungen im Gelenk

Doch diese Symptome müssen nicht bei Omarthrose auftreten.9) Das bedeutet erstens, dass die Arthrose auch stumm sein kann: auf dem Röntgenbild ist ein Knorpelschaden sichtbar, der Patient hat aber keinerlei Schmerzen. Und zweitens, dass jemand einige der Symptome haben kann, aber keine Omarthrose vorliegt.

Weitere mögliche Krankheitsbilder in der Schulter haben wir in unserem Schmerzlexikon-Artikel zu Schulterschmerzen festgehalten.

Konservative Therapien

  • Physiotherapie: In der Physiotherapie geht es meistens darum, die Mobilität im Schultergelenk zu erhalten oder zu verbessern. Oft funktioniert das über Muskelaufbau. Wir raten davon ab, bei Arthrose reines Muskeltraining zu machen. Im Gelenkspalt herrscht in vielen Fällen sowieso ein zu hoher Druck, der durch Training noch verstärkt werden kann. Eine Studie für Kniearthrose hat gezeigt, dass reines Krafttraining ohne Dehnung oder Beweglichkeitstraining keine Vorteile hat.10)
  • Strahlentherapie: Eine Bestrahlung des Gelenks soll die Entzündung hemmen und Schmerzen lindern. Bei Knie- und Handarthrose hat eine niedrig dosierte Strahlentherapie allerdings keine besseren Effekte gezeigt als die Scheinbestrahlung. Deshalb raten Experten von der Bestrahlung von arthrotischen Gelenken ab.11) 12)
Der Schulter- und Kopfbereich einer Person ist von schräg hinten sichtbar. Sie trägt ein graues T-Shirt und wird von zwei Händen an den Schultern gepackt.

© Karolina Grabowska | Pexels

  • Injektionen: Spritzen in die Schulter sollen ebenfalls gegen Schmerzen wirken. Kurzzeiteffekte bei Steroiden sind tatsächlich nachgewiesen. Allerdings zeigt die gleiche Studie auch, dass Dehn- und Bewegungsübungen nach drei Monaten den gleichen Effekt haben wie die Spritzen.13) – nur ohne Nebenwirkungen. Auch Spritzen mit Hyaluronsäure und Kortison können gegen Schmerzen und Entzündungen helfen.14) Man sollte allerdings im Kopf behalten, dass jede Injektion ins Gelenk die Gefahr einer Infektion birgt.
  • Medikamente: Gegen die Beschwerden verschreiben Ärzte Schmerzmittel. In Ausnahmefällen kann das sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn die Schmerzen so schlimm sind, dass Patienten ihre Schulter nicht mehr bewegen können. Aber Schmerzmittel sind niemals eine Dauerlösung: Magen-Darm-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und Abhängigkeiten sind nur der Anfang einer langen Liste problematischer Nebenwirkungen.15)
Zwei Spritzen und viele verschiedenen Pillen liegen auf einem weißen Untergrund.

© Zadorozhnyi Viktor | shutterstock.com

Operationen

  • Arthroskopie: Mit dem Arthroskop können Chirurgen über einen kleinen Schnitt eine Kamera und OP-Instrumente in das Gelenk einführen. Ein zu enger Gelenkspalt kann durch Fräsen und Wegschneiden von Gewebe vergrößert werden. Daten legen nahe, dass das Schmerzen reduzieren und die Gelenkfunktion verbessern kann.16) Andere Studien zeigen allerdings keine besseren Ergebnisse nach einer Arthroskopie an der Schulter im Vergleich zu nicht-operativen Behandlungen.17) Aufgrund der Risiken, die mit jeder Operation einhergehen, sollten Betroffene diesen Schritt in jedem Fall gründlich abwägen.
  • Prothese/ Gelenkersatz: Chirurgen setzen in Deutschland rund 25.000 Schulterprothesen pro Jahr ein.18) Das sind Fälle, in denen Ärzte keine andere Lösung mehr sehen, um ihren Patienten zu helfen. Für eine Schulterprothese muss das natürliche Gelenk weichen. Diese OP kann also nicht rückgängig gemacht werden. In wenigen Ausnahmefällen ist das tatsächlich der letzte Ausweg. Wir raten allen Betroffenen, sich vorher ausführlich über Infektions- und Lockerungsgefahr der Prothesen und mögliche Risiken zu informieren.

Fazit zu den gängigen Behandlungsmethoden

Die meisten herkömmlichen Behandlungen bekämpfen nicht die Ursachen der Arthrose. Symptomlindernde Maßnahmen können kurzfristig eine große Erleichterung für Patienten sein, aber langfristig kann nur eine Entlastung im Gelenkspalt dem Knorpel helfen, zu regenerieren.

3. Therapie nach Liebscher & Bracht


Wir blicken auf über 30 Jahre Erfahrung mit Schmerzpatienten zurück. Viele von ihnen litten unter fortgeschrittener Arthrose und hatten außer Schmerzmitteln und Operationen keine Aussicht auf Besserung. Dank der Osteopressur und unseren speziellen Dehnübungen können wir die Muskel- und Faszienspannung reduzieren und dadurch die Schmerzen langfristig senken – auf natürliche Weise und ohne Nebenwirkungen.

Osteopressur: reduziert den Druck im Gelenk

Roland Liebscher-Bracht steht vor einem kleinen Kunst-Skelett. Auf den Knochen sind die 72 Schmerzpunkte für die Osteopressur rot angemalt. Der Zeigefinger deutet auf einen Punkt am Schulterblatt.

Die 72 Osteopressurpunkte am Modell

  • Bei der Osteopressur drücken nach Liebscher & Bracht zertifizierte Therapeuten gezielt auf Rezeptoren in der Knochenhaut. Das normalisiert die muskulär-faszialen Spannungen und kann Schmerzen dadurch stark reduzieren. Gleichzeitig senkt die Behandlung den Druck im Gelenkspalt, der sich oft über Jahre aufgebaut hat und die Ursache für die Arthrose sein kann. So geben Arthrose-Patienten ihrem Knorpel die Chance, sich zu erholen und zu regenerieren. Vor allem Betroffene, die starke Bewegungseinschränkungen in der Schulter haben, empfehlen wir als ersten Schritt die Osteopressur. Schon nach einer Sitzung können die positiven Effekte spürbar sein.

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Dehnübungen: halten Faszien und Muskeln langfristig geschmeidig

  • Mit den Dehnübungen von Liebscher & Bracht bekämpfen Betroffene die Ursache ihrer Schmerzen und der Arthrose und beugen ihnen vor: die über Jahre antrainierten Verfilzungen und Spannungen in Muskulatur und Faszien. Zusätzlich bringen die Übungen die Gelenke in alle von Natur aus möglichen Gelenkwinkel. So kann sich der Knorpel vom Verschleiß erholen.
  • Ergänzend zur Osteopressur bekommen Patienten vom Liebscher & Bracht Therapeuten oder über die Liebscher & Bracht App einen individuellen Trainingsplan mit passenden Dehnübungen und Faszien-Rollmassagen für ihren Schmerzzustand.

Im folgenden Video findest du Dehnübungen zum Mitmachen. Roland hat dir ein umfassendes Übungsprogramm für die Schulter zusammengestellt.

Alternativ kannst du dir auch unseren kostenfreien Ratgeber herunterladen. Dort findest du zwei Dehnübungen, eine Osteopressur zum Selbermachen und zwei Faszien-Rollmassagen für die Schulter.

Die besten Übungen und Tipps bei Arthrose in der Schulter

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Über diesen Artikel

Roland Liebscher-Bracht

Autor:
Roland Liebscher Bracht
Schmerzspezialist und Spiegel-Bestseller Autor

Mehr über den Autor
Dr. Egbert Ritter, Unfallchirurg und eh. Oberarzt im UKH Salzburg

Medizinische Prüfung:
Dr. med. Egbert Ritter
Facharzt für Unfallchirurgie & Eh. Oberarzt in Salzburg

Mehr über den Prüfer

Veröffentlicht am: 01.02.2022 | Letzte Aktualisierung: 07.10.2022

Quellen & Studien