Wadenkrampf lösen – So geht´s!

Autsch: Du wirst plötzlich von höllischen Krämpfen in der Wade geweckt? Und das viel zu oft? Schluss mit diesen – häufig nächtlichen – Muskelkrämpfen! Wir zeigen dir

  1. eine hochwirksame Dehnübung für den Akutfall,
  2. zwei spezielle Punkte zum Drücken
  3. und eine Übungsfolge zur Vorbeugung.

Mit dieser Kombi kannst du deine Wadenkrämpfe ganz einfach selbst in den Griff bekommen. Mit der bebilderten Übungsbeschreibung zum Nachlesen vollziehst du die einzelnen Schritte optimal nach und kannst direkt parallel mitmachen.

Du wirst häufiger von schmerzhaften Krämpfen geplagt? Dahinter könnte sich auch ein gestörter Mineralstoffhaushalt verbergen. Über weitere Ursachen-Möglichkeiten gibt´s am Ende mehr Informationen. 

Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

Bestseller-Autor & Schmerzspezialist

Ein weißer Haken ist in einem khaki-farbenen Schild zu sehen.

Geprüft von: Dr. med. Egbert Ritter

Geprüft von:
Dr. med. Egbert Ritter

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Die besten Übungen und Tipps bei Wadenschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Wadenschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Bildausschnitt einer Frau in beiger Hose, die auf einem Stuhl sitzt. Ein Bein hat sie lang nach vorne ausgestreckt, das andere an ihren Körper leicht herangezogen. Eine Hand liegt locker auf ihrem Unterschenkel.

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Nie wieder Wadenkrämpfe? Mit diesen Übungen kannst du das schaffen

Nie wieder Wadenkrämpfe? Mit diesen Übungen kannst du das schaffen

Schnelle Hilfe im Akutfall

Eine Frau zieht mithilfe einer Übungs-Schlaufe ihren Fuß nach hinten, um ihren Wadenkrampf zu lösen.
Icon Drücker
Icon Alternatives Hilfsmittel

Alternatives Hilfsmittel: (Bademantel-) Gürtel und Buch/Kissen

Drücken zur Nachsorge

Eine Frau sitzt auf einer Übungsmatte und drückt mit dem Schmerzfrei-Drücker von Liebscher & Bracht einen Knochenpunkt an ihrer Beinaußenseite.
Die grafische Darstellung einer Wanduhr ist zu sehen.

pro Knochenpunkt: bis der Druckschmerz nachlässt

Icon Alternatives Hilfsmittel

Alternatives Hilfsmittel: (zugeschnittener) Korken

Ein Kreis mit durchgezogener Linie, der von einem Kreis mit gestrichelter Linie umschlossen wird.

Bereich: Beininnen- und Außenseite

Icon Drücker

Unser Hilfsmittel

Zum Drücker

Dehnen zur Vorbeugung

Eine junge Frau steht mit beiden Beinen versetzt. Ihr hinteres rechtes Bein ist leicht eingeknickt.
Die grafische Darstellung einer Wanduhr ist zu sehen.

ca. 2 Min. pro Position

Ein Kreis mit durchgezogener Linie, der von einem Kreis mit gestrichelter Linie umschlossen wird.

Bereich: Wade

Muskelkrämpfe adé und Waden-Dehnung leichter gemacht

Lass dich nicht vom Namen unseres Hilfsmittels täuschen: Es stimmt zwar schon, unser Knieretter kann auch bei Knieschmerzen helfen, aber eben, indem du mit ihm die Wadenmuskeln dehnst! Einfach die gewünschte Höhe von der Keile wählen, draufstellen und dehnen – gerne auch nebenbei Fernsehschauen oder die Zähneputzen.

Krämpfen kannst du so künftig noch leichter vorbeugen!

Eine Frau in Sportkleidung steht mit ihrem linken Fuß auf dem Knieretter. Das Bein ist durchgestreckt und mit ihren Handflächen stützt sie sich vornübergebeugt auf der Sitzfläche eines Stuhls ab.

Wie kommt es eigentlich zu Wadenkrämpfen?

Wadenkrämpfe, ganz besonders die nächtlichen, sind extrem schmerzhaft und wenn sie nur hin und wieder auftauchen, bloß lästig. Wenn man es aber regelmäßig mit ihnen zu tun hat und vielleicht nicht nur im Unterschenkel, sondern auch mit Muskelkrämpfen in anderen Körperbereichen, kommen Fragen nach weiteren möglichen Ursachen auf:

Gestörter Elektrolythaushalt (Dehydrierung)

Den Mineralstoffhaushalt ganz schön ins Ungleichgewicht bringen können zum Beispiel Stress, Umweltbelastungen, vieles Schwitzen, ein Magen-Darm-Infekt (Übelkeit, Durchfall und Erbrechen), eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Tee oder Lebensmittel) oder Medikamenteneinnahmen (Abführmittel). Dem Körper fehlen dann Elektrolyte wie Magnesium, Kalium oder Natrium. Diese befinden sich in allen Organen und Geweben und sind wichtig für den gesamten Stoffwechsel, die Nervenzellen und eine gesunde Muskelfunktion.

Magnesiummangel

Oben ist der Begriff Magnesium bereits gefallen. Seine Bedeutung für den Körper wird einem allerdings erst bewusst, wenn man diesen Absatz liest:

Magnesium hat Einfluss auf die Blutgerinnung, die Mineralisierung der Knochen, die Regulation des Kalium- und Kalziumstoffwechsels und wirkt sich unterstützend auf den Stoffwechsel von Vitamin D und Vitamin B1 aus. Außerdem ist Magnesium der Aktivator von etwa 600 Enzymen und für den reibungslosen Ablauf von mindestens 80 Prozent aller Stoffwechselprozesse notwendig.1)

Kein Wunder also, dass ein Mangel zu zahlreichen Symptomen wie Muskelkrämpfen führen kann, allerdings auch zu Bluthochdruck sowie Herzerkrankungen. Mögliche Magnesiummangel-Symptome sind:

  • Krämpfe der Muskulatur
  • Gefühllosigkeit
  • Kribbeln
  • Zittern

Gegebenenfalls kann ein Mangel wieder durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln behoben werden.

Stoffwechselerkrankungen

Schwangerschaft, Stress, Diabetes mellitus, Erkrankungen der Schilddrüse oder eine gestörte Nierenfunktion können den Stoffwechsel beeinträchtigen und den Bedarf an Elektrolyten erhöhen. Stellt sich beispielsweise ein Mangel dieser ein, ist eine Verkrampfung der Wadenmuskulatur typisch.

Polyneuropathien

Eine Polyneuropathie meint Nervenschäden. Am häufigsten werden diese durch Diabetes mellitus und Alkoholmissbrauch ausgelöst. Mögliche Ursachen sind aber auch Niereninsuffizienz sowie ein Vitamin-B12-Mangel. Symptome sind unter anderem:

  • Kribbeln
  • Gefühlsstörungen
  • Taubheit bis zu einer Lähmung
  • Muskelschwäche
  • Muskelkrämpfe

Eine wichtige Abgrenzung ist die der Polyneuropathie vom Restless-Legs-Syndrom:

  • Die Symptome bei Nervenschäden tauchen sowohl in Ruhe- als auch Aktiv-Phasen auf.
  • Beim Restless-Legs-Syndrom verschwinden die Symptome bei Bewegung.

Für eine (Differenzial-) Diagnose wende dich bitte an einen Arzt oder eine Ärztin!

Mehr über diese Themen erfahren:

Quellen & Studien

  • ↑1 P. Bracht/Leitzmann, C.: Klartext Ernährung. Die Antworten auf alle wichtigen Fragen. Wie Lebensmittel vorbeugen und heilen. München 2020.

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