Liebscher & Bracht Schmerztherapie

So sehen und behandeln wir Schmerzen

Die Vision von
Liebscher & Bracht

Mehr zur Vision

Roland Liebscher-Bracht
Schmerzspezialist

Mehr über Roland

Roland Liebscher-Bracht

Mehr über roland

Fast jeder hat irgendwo im Körper mal schmerzen. Was hilft?

Die Antwort ist so simpel und genial, dass sie manch einen überraschen wird: Bewegung. Bei Beschwerden kommt es zu Schmerz-Vermeidungsverhalten, Immobilität und langfristig gesehen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität.

Doch es gibt eine erfreuliche Nachricht für alle: In 30 Jahren Forschung haben es Roland Liebscher-Bracht und seine Frau Dr. med. Petra Bracht geschafft, eine Therapie zu entwickeln, die Patienten auf natürliche Weise dauerhaft von ihren Schmerzen befreien kann. Ihr Ziel ist es, dass alle Menschen ein schmerzfreies, gesundes Leben in voller Beweglichkeit bis ins hohe Alter führen können.

Wie entstehen Schmerzen nach Liebscher & Bracht?

Das Bewegungssystem unseres Körpers bietet uns von Natur aus die Möglichkeit, 100 Prozent unserer Gelenkwinkel zu nutzen. Die meisten Menschen setzen in ihrem Alltag allerdings nur etwa 10 Prozent davon ein! Das liegt vor allem daran, dass moderne Lebens- und Arbeitswelten stark durch sitzende oder einseitig belastende, routinierte Tätigkeiten geprägt sind.

In unserem Gehirn manifestieren sich diese minimalistischen, wiederkehrenden Bewegungsmuster: Hirnprogramme speichern die häufig genutzten Bewegungsabläufe und sorgen durch Ansteuerung der Muskeln dafür, dass sie im Alltag schnell und präzise umgesetzt werden können. Hier werden also auch die Spannungen für die Muskulatur vorgegeben, um die Bewegungsmuster ausführen zu können.

Der gesunde Mensch besitzt 656 Muskeln, die von Faszien – den Weichteil-Komponenten des Bindegewebes – umhüllt sind. Jedes Mal, wenn ein Gelenk gestreckt oder gebeugt wird, ziehen sich Muskelpartien und die umliegenden Faszien zusammen (Agonist), während andere nachgeben und gedehnt werden (Antagonist). Wenn wir aber nur noch etwa 10 Prozent der Bewegungsmöglichkeiten unseres Körpers ausschöpfen, werden unsere Muskeln und Faszien nicht mehr regelmäßig in vollem Umfang gedehnt und so mit der Zeit immer unnachgiebiger. Im übertragenen Sinn “rosten” sie ein.

Beim Sitzen sind beispielsweise die Muskeln und Faszien im vorderen Körperbereich durch die angewinkelten Beine nicht gestreckt. Nehmen wir diese Position sehr häufig ein, passen sich diese Muskeln und Faszien, wenn sie nicht regelmäßig gedehnt werden, der Haltung nach und nach an. Sie werden immer unnachgiebiger und können, wenn wir uns nach dem Sitzen hinstellen, die nötige Streckung nicht mehr im erforderlichen Maße mitmachen. Liebscher & Bracht spricht hier von einer „Verkürzung“ der Muskeln und Faszien. In unserem Beispiel erzeugt die muskulär-fasziale Verkürzung im vorderen Körperbereich eine entsprechende Zugkraft nach vorne, da die nötige Streckung nicht ausgeführt werden kann. Um sich dennoch gerade hinstellen zu können, versucht der Körper, die Zugkraft nach vorne durch die Muskeln und Faszien im Rückenbereich wieder auszugleichen: Er baut eine über das normale Maß hinausgehende Gegenspannung auf. Nun herrscht sowohl im vorderen als auch hinteren Körperbereich eine Zugkraft durch die überhöhte muskulär-fasziale Spannung vor, welche die Gelenkflächen und Wirbelkörper so stark aufeinanderpresst, dass Verschleiß an Knorpel, Bandscheiben und Knochen entsteht.

Überall in den Körpergeweben sitzen Rezeptoren, die Zug- und Druckspannungen sowie Geschwindigkeiten messen und an das Gehirn weiterleiten. Berechnet das Hirn aus diesen Informationen einen Verschleiß der Gelenke oder Wirbelsäule, der größer ist als die Reparaturfähigkeit des Körpers, schaltet das Gehirn einen Schmerz in dem entsprechenden Körperbereich, um die schädigende Bewegung zu verhindern. Dadurch wird der Betroffene auf die drohende Arthrose oder Bandscheibenschädigung aufmerksam – der Schmerz alarmiert ihn sozusagen. Liebscher & Bracht bezeichnen diesen Schmerz daher als „Alarmschmerz“. Unser Körper alarmiert uns also, nicht so weiterzumachen wie bisher, um den Verschleiß der Struktur zu stoppen. Die wichtigste Erkenntnis: Schmerzen existieren meist unabhängig von den Schädigungen und können daher auch trotz Schädigung „abgestellt“ werden.

Du hast selbst Schmerzen und möchtest wissen, wie du sie mit unseren Übungen oder dem Selberdrücken behandeln kannst? Dann trage dich in unseren Newsletter ein und verpasse keine unserer Übungen:

""
1
keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Das Bewegungssystem unseres Körpers bietet uns von Natur aus die Möglichkeit, 100 Prozent unserer Gelenkwinkel zu nutzen. Die meisten Menschen setzen in ihrem Alltag allerdings nur etwa 10 Prozent davon ein! Das liegt vor allem daran, dass moderne Lebens- und Arbeitswelten stark durch sitzende oder einseitig belastende, routinierte Tätigkeiten geprägt sind.

In unserem Gehirn manifestieren sich diese minimalistischen, wiederkehrenden Bewegungsmuster: Hirnprogramme speichern die häufig genutzten Bewegungsabläufe und sorgen durch Ansteuerung der Muskeln dafür, dass sie im Alltag schnell und präzise umgesetzt werden können. Hier werden also auch die Spannungen für die Muskulatur vorgegeben, um die Bewegungsmuster ausführen zu können.

Der gesunde Mensch besitzt 656 Muskeln, die von Faszien – den Weichteil-Komponenten des Bindegewebes – umhüllt sind. Jedes Mal, wenn ein Gelenk gestreckt oder gebeugt wird, ziehen sich Muskelpartien und die umliegenden Faszien zusammen (Agonist), während andere nachgeben und gedehnt werden (Antagonist). Wenn wir aber nur noch etwa 10 Prozent der Bewegungsmöglichkeiten unseres Körpers ausschöpfen, werden unsere Muskeln und Faszien nicht mehr regelmäßig in vollem Umfang gedehnt und so mit der Zeit immer unnachgiebiger. Im übertragenen Sinn “rosten” sie ein.

Beim Sitzen sind beispielsweise die Muskeln und Faszien im vorderen Körperbereich durch die angewinkelten Beine nicht gestreckt. Nehmen wir diese Position sehr häufig ein, passen sich diese Muskeln und Faszien, wenn sie nicht regelmäßig gedehnt werden, der Haltung nach und nach an. Sie werden immer unnachgiebiger und können, wenn wir uns nach dem Sitzen hinstellen, die nötige Streckung nicht mehr im erforderlichen Maße mitmachen. Liebscher & Bracht spricht hier von einer „Verkürzung“ der Muskeln und Faszien. In unserem Beispiel erzeugt die muskulär-fasziale Verkürzung im vorderen Körperbereich eine entsprechende Zugkraft nach vorne, da die nötige Streckung nicht ausgeführt werden kann. Um sich dennoch gerade hinstellen zu können, versucht der Körper, die Zugkraft nach vorne durch die Muskeln und Faszien im Rückenbereich wieder auszugleichen: Er baut eine über das normale Maß hinausgehende Gegenspannung auf. Nun herrscht sowohl im vorderen als auch hinteren Körperbereich eine Zugkraft durch die überhöhte muskulär-fasziale Spannung vor, welche die Gelenkflächen und Wirbelkörper so stark aufeinanderpresst, dass Verschleiß an Knorpel, Bandscheiben und Knochen entsteht.

In der Knochenhaut sitzen interstitielle Rezeptoren, die diesen Verschleiß registrieren und die Bedrohung der Struktur an das Gehirn weiterleiten. Ist die Struktur durch unsere Bewegungsmuster bedroht, projiziert das Gehirn einen Schmerz in den entsprechenden Körperbereich und macht den Betroffenen auf diese Weise auf die Bedrohung der Struktur aufmerksam – der Schmerz alarmiert ihn sozusagen. Liebscher & Bracht bezeichnet diesen Schmerz daher als „Alarmschmerz“. Diesen Alarmschmerz spüren wir beispielsweise bei Rückenschmerzen, Arthrose, Bandscheibenvorfällen oder Knieschmerzen: Unser Körper alarmiert uns, nicht so weiterzumachen wie bisher, um den Verschleiß der Struktur zu stoppen.

Du hast selbst Schmerzen und möchtest wissen, wie du sie mit unseren Übungen selbst behandeln kannst? Dann trage dich in unseren Newsletter ein und verpasse keine unserer Übungen:

""
1
keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Liebscher & Bracht

Schmerztherapie

Die Vision von
Liebscher & Bracht

Mehr zur vision

Roland
Liebscher-Bracht

Mehr zu roland

Fast jeder hat irgendwo im Körper mal schmerzen. Was hilft?

Die Antwort ist so simpel und genial, dass sie manch einen überraschen wird: Bewegung. Bei Beschwerden kommt es zu Schmerz-Vermeidungsverhalten, Immobilität und langfristig gesehen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität.

Doch es gibt eine erfreuliche Nachricht für alle: In 30 Jahren Forschung haben es Roland Liebscher-Bracht und seine Frau Dr. med. Petra Bracht geschafft, eine Therapie zu entwickeln, die Patienten auf natürliche Weise dauerhaft von ihren Schmerzen befreien kann. Ihr Ziel ist es, dass alle Menschen ein schmerzfreies, gesundes Leben in voller Beweglichkeit bis ins hohe Alter führen können.

Wie entstehen Schmerzen nach Liebscher & Bracht?

Das Bewegungssystem unseres Körpers bietet uns von Natur aus die Möglichkeit, 100 Prozent unserer Gelenkwinkel zu nutzen. Die meisten Menschen setzen in ihrem Alltag allerdings nur etwa 10 Prozent davon ein! Das liegt vor allem daran, dass moderne Lebens- und Arbeitswelten stark durch sitzende oder einseitig belastende, routinierte Tätigkeiten geprägt sind.

In unserem Gehirn manifestieren sich diese minimalistischen, wiederkehrenden Bewegungsmuster: Hirnprogramme speichern die häufig genutzten Bewegungsabläufe und sorgen durch Ansteuerung der Muskeln dafür, dass sie im Alltag schnell und präzise umgesetzt werden können. Hier werden also auch die Spannungen für die Muskulatur vorgegeben, um die Bewegungsmuster ausführen zu können.

Der gesunde Mensch besitzt 656 Muskeln, die von Faszien – den Weichteil-Komponenten des Bindegewebes – umhüllt sind. Jedes Mal, wenn ein Gelenk gestreckt oder gebeugt wird, ziehen sich Muskelpartien und die umliegenden Faszien zusammen (Agonist), während andere nachgeben und gedehnt werden (Antagonist). Wenn wir aber nur noch etwa 10 Prozent der Bewegungsmöglichkeiten unseres Körpers ausschöpfen, werden unsere Muskeln und Faszien nicht mehr regelmäßig in vollem Umfang gedehnt und so mit der Zeit immer unnachgiebiger. Im übertragenen Sinn “rosten” sie ein.

Beim Sitzen sind beispielsweise die Muskeln und Faszien im vorderen Körperbereich durch die angewinkelten Beine nicht gestreckt. Nehmen wir diese Position sehr häufig ein, passen sich diese Muskeln und Faszien, wenn sie nicht regelmäßig gedehnt werden, der Haltung nach und nach an. Sie werden immer unnachgiebiger und können, wenn wir uns nach dem Sitzen hinstellen, die nötige Streckung nicht mehr im erforderlichen Maße mitmachen. Liebscher & Bracht spricht hier von einer „Verkürzung“ der Muskeln und Faszien. In unserem Beispiel erzeugt die muskulär-fasziale Verkürzung im vorderen Körperbereich eine entsprechende Zugkraft nach vorne, da die nötige Streckung nicht ausgeführt werden kann. Um sich dennoch gerade hinstellen zu können, versucht der Körper, die Zugkraft nach vorne durch die Muskeln und Faszien im Rückenbereich wieder auszugleichen: Er baut eine über das normale Maß hinausgehende Gegenspannung auf. Nun herrscht sowohl im vorderen als auch hinteren Körperbereich eine Zugkraft durch die überhöhte muskulär-fasziale Spannung vor, welche die Gelenkflächen und Wirbelkörper so stark aufeinanderpresst, dass Verschleiß an Knorpel, Bandscheiben und Knochen entsteht.

Überall in den Körpergeweben sitzen Rezeptoren, die Zug- und Druckspannungen sowie Geschwindigkeiten messen und an das Gehirn weiterleiten. Berechnet das Hirn aus diesen Informationen einen Verschleiß der Gelenke oder Wirbelsäule, der größer ist als die Reparaturfähigkeit des Körpers, schaltet das Gehirn einen Schmerz in dem entsprechenden Körperbereich, um die schädigende Bewegung zu verhindern. Dadurch wird der Betroffene auf die drohende Arthrose oder Bandscheibenschädigung aufmerksam – der Schmerz alarmiert ihn sozusagen. Liebscher & Bracht bezeichnen diesen Schmerz daher als „Alarmschmerz“. Unser Körper alarmiert uns also, nicht so weiterzumachen wie bisher, um den Verschleiß der Struktur zu stoppen. Die wichtigste Erkenntnis: Schmerzen existieren meist unabhängig von den Schädigungen und können daher auch trotz Schädigung „abgestellt“ werden.

Du hast selbst Schmerzen und möchtest wissen, wie du sie mit unseren Übungen oder dem Selberdrücken behandeln kannst? Dann trage dich in unseren Newsletter ein und verpasse keine unserer Übungen:

""
1
keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Welcher Weg: Studium, Werkstatt oder Kampfkunst?

In seiner Bundeswehrzeit kam die zweite wichtige Komponente mit ins Spiel: die Affinität für allerlei technische Bereiche und die Lust am Maschinenbau. Roland hatte eine ausgeprägte Begabung in dieser Hinsicht, die später auch die Grundlage für sein Wirtschaftsingenieurwesen-Studium sein sollte. Nach seiner Bundeswehrzeit stand für Roland fest: er möchte Maschinenbau an der TH Darmstadt studieren und seiner Begabung in der technischen Materie nachgehen. Parallel dazu eröffnete er mit seinem Studienfreund eine mittelständische Kfz-Reparaturwerkstatt in Frankfurt. Seine Work-Life-Balance war geschaffen: Er konnte sich in die Theorie des Studiums hineinarbeiten und gleichzeitig praktisch und aktiv am Modell austesten. Auch in der Kampfkunst hatte sich einiges getan. Nach den Grundlagen in Judo und Karate war es für Roland an der Zeit, sich praktisch mit Taekwondo und Kickboxen zu befassen und seine asiatischen Kampfkünste weiterzuentwickeln.

Die alles entscheidende Wende kam mit dem Ende seines Hauptdiploms. Während eines Praktikums erkannte er, dass er den relativ kühlen und unpersönlichen Anforderungen des Jobs nicht gerecht werden kann. Für Roland gab es also nur noch eine Option: er brach sein Studium ab. Was auf den ersten Blick als riskant und unüberlegt schien, setzte jedoch erst alle folgenden Entwicklungen in Gange, die ihn immer näher an die Entdeckung der Schmerztherapie bringen sollten.

Der alles entscheidende Schritt: Die Kampfkunstausbildung

Die nächsten Jahre waren sehr prägend für den beruflichen und persönlichen Lebensweg von Roland Liebscher-Bracht. Im Sommer 1983 lernte er die junge Medizin-Absolventin Petra Bracht kennen, die er auch drei Monate später heiratete. Das Paar bekam zwei Söhne. Auch in seiner beruflichen Entwicklung ging es voran: Der Abbruch des Studiums war verkraftet und Rolands volle Konzentration und Begeisterung galt nun der Kampfkunst: Ab 1984 war es nämlich in Heidelberg möglich, bei dem weltweit größten organisierten Kampfkunstverband, der EWTO, ein WingTsun-Vollzeitstudium zu absolvieren. Eine Kampfsportart, die besonders durch Bruce Lee sehr bekannt wurde.

Das Studium kam wie gerufen und gab Roland die Möglichkeit, sein stetig wachsendes Interesse an asiatischen Bewegungsabläufen und -formen zu optimieren. Er entschied sich also für das einjährige Studium und wurde schließlich Privatschüler von Großmeister Kernspecht, der WingTsun nach Europa gebracht hatte. Direkt im Anschluss 1985 konnte Roland seine eigene WingTsun-Schule in Frankfurt eröffnen. Keine drei Jahre später hatte er ein erfolgreiches System entwickelt: Er hatte mehr als 1.000 Schüler und betreute fast 30 Schulen von Rüsselsheim bis Jena und von Friedberg bis Würzburg.

Zusätzlich konnte er mithilfe seines Kampfkunst-Verbandes, geleitet von Großmeister Kernspecht, in Bulgarien einen Studienzweig für Sportpädagogik mit Spezialisierung auf WingTsun einrichten und die Studienpläne mitentwerfen. Im Laufe seiner Zeit als Lehrer konnte er auch immer wieder feststellen, wie bestimmte Bewegungsabläufe Schüler bei körperlichen Beschwerden helfen konnten. Sein Interesse war geweckt und er fing an, sich genauer mit Schmerzentstehung und -linderung zu beschäftigen. Zum ersten Mal fruchteten seine Erfahrungen aus dem Studium in Kombination mit der Kampfkunst, die immer mehr miteinander verschmolzen. Roland lernte schnell Hebelwirkung und Rotation auf den menschlichen Körper zu übertragen und mit asiatischen Bewegungsabläufen in eine schmerzreduzierende Bewegungsform umzuwandeln. Jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit, bis Roland in seinem Kampfsport-Verband einen Gesundheitszweig entwickelte und aktiv die Rolle des Gesundheitsexperten übernahm.

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Bei der von Liebscher & Bracht angewandten manualtherapeutischen Technik, der Osteopressur, werden gezielt die Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut gedrückt. Dadurch können die Hirnprogramme angesteuert und zurückgesetzt werden, sodass sich die muskulär-faszialen Spannungen normalisieren. Als Folge werden auch die Gelenkflächen und Wirbelkörper nicht mehr so stark aufeinandergepresst, was von den Rezeptoren in unserem Körper wahrgenommen und an das Gehirn weitergeleitet wird. Entsprechend wird auch der Alarmschmerz eingestellt.

Es lässt sich immer wieder beobachten, wie effektiv das funktioniert! Die enorme Wirkung der Therapie nach Liebscher & Bracht zeigt, dass die Schmerzen nicht durch den Verschleiß der Struktur an sich entstehen, sondern durch die vom Gehirn registrierten überhöhten muskulär-faszialen Spannungen –, die wiederum auf minimalistische und einseitige Bewegungsmuster zurückgehen. Schon bei der ersten Behandlung lässt sich feststellen, ob die Schmerzen auf muskulär-fasziale Fehlspannungen zurückzuführen sind und die Liebscher & Bracht-Therapie helfen kann. 95 Prozent aller Patienten, die mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht behandelt wurden, gehen schmerzfrei oder erheblich schmerzärmer nach Hause.

Essentiell für die dauerhafte Wirksamkeit der Liebscher & Bracht-Therapie ist jedoch, dass die einseitigen Bewegungsmuster, die zu den Schmerzen geführt haben, konsequent geändert werden. Ansonsten bauen sich die entsprechenden Bewegungsprogramme im Gehirn und die strukturbedrohenden muskulär-faszialen Überspannungen bald wieder auf, sodass der Alarmschmerz erneut gesendet wird.

Weil der moderne Alltag vieler Menschen jedoch einseitige Bewegungsmuster fördert und eine konsequente Änderung dieser Routinen selten zulässt, hat Liebscher & Bracht verschiedene Übungen entwickelt, die den muskulär-faszialen Verkürzungen gezielt entgegenwirken. Jeder kann diese sogenannten Engpassdehnungen kostenlos auf dem YouTube-Kanal von Liebscher & Bracht ansehen und mitmachen. Um die Schmerzfreiheit dauerhaft zu ermöglichen, ist eine konsequente Anwendung der Übungen erforderlich – parallel zur Osteopressur und darüber hinaus.

In durchschnittlich zwei bis drei Behandlungen werden die Hirnprogramme immer wieder zurückgesetzt und durch die zunächst in der Praxis kontrollierten Übungen umtrainiert. Kann sich der Patient schließlich durch die Übungen selbst schmerzfrei halten, wird er einer der Engpassdehnungs-Gruppen zugeordnet, um ihm eine Langzeitbetreuung zu ermöglichen. Wie oft er an diesen Gruppen teilnimmt, ist ihm selbst überlassen. Optimale Ergebnisse lassen sich jedoch am ehesten mit einer regelmäßigen Teilnahme erreichen. Aktive Mitarbeit ist insbesondere bei der Prävention von Schmerzen ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

Ausbildungsinformationen kostenfrei anfordern:

[[[["field21","equal_to","Patient"]],[["redirect_to",null,"https:\/\/www.liebscher-bracht.com\/aus-und-fortbildung\/patient-danke\/"]],"and"]]
1
E-Mail
mail
Vorname
Nachname
Telefonnummer
3d_rotation
Quelle
no-icon

Hier findest du unsere Datenschutzerklärung.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Ausbildungsinformationen kostenfrei anfordern:

[[[["field21","equal_to","Patient"]],[["redirect_to",null,"https:\/\/www.liebscher-bracht.com\/aus-und-fortbildung\/patient-danke\/"]],"and"]]
1
E-Mail
mail
Vorname
Nachname
Telefonnummer
3d_rotation
Quelle
no-icon

Hier findest du unsere Datenschutzerklärung.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Bei der von Liebscher & Bracht angewandten manualtherapeutischen Technik, der Osteopressur, werden gezielt die Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut gedrückt. Dadurch können die Hirnprogramme angesteuert und zurückgesetzt werden, sodass sich die muskulär-faszialen Spannungen normalisieren. Als Folge werden auch die Gelenkflächen und Wirbelkörper nicht mehr so stark aufeinandergepresst, was von den Rezeptoren in unserem Körper wahrgenommen und an das Gehirn weitergeleitet wird. Entsprechend wird auch der Alarmschmerz eingestellt.

Es lässt sich immer wieder beobachten, wie effektiv das funktioniert! Die enorme Wirkung der Therapie nach Liebscher & Bracht zeigt, dass die Schmerzen nicht durch den Verschleiß der Struktur an sich entstehen, sondern durch die vom Gehirn registrierten überhöhten muskulär-faszialen Spannungen –, die wiederum auf minimalistische und einseitige Bewegungsmuster zurückgehen. Schon bei der ersten Behandlung lässt sich feststellen, ob die Schmerzen auf muskulär-fasziale Fehlspannungen zurückzuführen sind und die Liebscher & Bracht-Therapie helfen kann. 95 Prozent aller Patienten, die mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht behandelt wurden, gehen schmerzfrei oder erheblich schmerzärmer nach Hause.

Essentiell für die dauerhafte Wirksamkeit der Liebscher & Bracht-Therapie ist jedoch, dass die einseitigen Bewegungsmuster, die zu den Schmerzen geführt haben, konsequent geändert werden. Ansonsten bauen sich die entsprechenden Bewegungsprogramme im Gehirn und die strukturbedrohenden muskulär-faszialen Überspannungen bald wieder auf, sodass der Alarmschmerz erneut gesendet wird.

Weil der moderne Alltag vieler Menschen jedoch einseitige Bewegungsmuster fördert und eine konsequente Änderung dieser Routinen selten zulässt, hat Liebscher & Bracht verschiedene Übungen entwickelt, die den muskulär-faszialen Verkürzungen gezielt entgegenwirken. Jeder kann diese sogenannten Engpassdehnungen kostenlos auf dem YouTube-Kanal von Liebscher & Bracht ansehen und mitmachen. Um die Schmerzfreiheit dauerhaft zu ermöglichen, ist eine konsequente Anwendung der Übungen erforderlich – parallel zur Osteopressur und darüber hinaus.

In durchschnittlich zwei bis drei Behandlungen werden die Hirnprogramme immer wieder zurückgesetzt und durch die zunächst in der Praxis kontrollierten Übungen umtrainiert. Kann sich der Patient schließlich durch die Übungen selbst schmerzfrei halten, wird er einer der Engpassdehnungs-Gruppen zugeordnet, um ihm eine Langzeitbetreuung zu ermöglichen. Wie oft er an diesen Gruppen teilnimmt, ist ihm selbst überlassen. Optimale Ergebnisse lassen sich jedoch am ehesten mit einer regelmäßigen Teilnahme erreichen. Aktive Mitarbeit ist insbesondere bei der Prävention von Schmerzen ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

Ausbildungsinformationen kostenfrei anfordern:

[[[["field21","equal_to","Patient"]],[["redirect_to",null,"https:\/\/www.liebscher-bracht.com\/aus-und-fortbildung\/patient-danke\/"]],"and"]]
1
E-Mail
mail
Vorname
Nachname
Telefonnummer
3d_rotation
Quelle
no-icon

Hier findest du unsere Datenschutzerklärung.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Übungen und Faszienrollmassage

Jetzt haben wir dir bereits einiges über unsere Übungen erzählt. Bevor wir unsere Faszien-Rollmassage und die Übungen genauer erläutern, erklären wir, was Faszien eigentlich sind: Faszien haben eine wichtige Aufgabe für unsere Körperwahrnehmung und Feinkoordination. Sie befinden sich sowohl in der oberflächlichen als auch in der tiefliegenden Muskulatur. Unser Fasziengewebe ermöglicht die Kraftübertragung innerhalb unseres Körpers und ist von über 100 Millionen Reiz-Rezeptoren besiedelt. Fasziengewebe ist in der Lage, große Mengen an Wasser zu binden – bis zu einem Viertel unseres Körperwassers sind in den Faszien gespeichert. Diese Eigenschaft machen wir uns mit der Faszien-Rollmassage zunutze. In der Muskulatur bilden Faszien die Struktur, die uns Bewegung und Stabilität ermöglicht. Ganz wichtig zu wissen ist, dass unsere Wundheilung und Regeneration entlang der Faszien erfolgt. Daher beziehen wir die Faszien in unsere Übungen mit ein.

Unsere spezielle Faszien-Rollmassage soll das Gewebe lockern und auf die anschließenden Übungen vorbereiten. Mit der Faszien-Rollmassage verfolgen wir zwei Ziele: Zum einen möchten wir die Zwischenzellflüssigkeit verschieben, sodass Abfallstoffe aus dem Fasziengewebe abtransportiert und das Gewebe mit neuer Flüssigkeit versorgt werden kann. Das zweite Ziel besteht darin, die Flimmerhärchen an den Fibroblasten (die 24 Stunden am Tag neue Faszien weben) dazu zu bringen, verfilzte Faszienfäden abzubauen. So erreichen wir, dass Verfilzungen, die das Hauptproblem von verkürzten und unflexiblen Faszien sind, gelöst werden. Als Nebeneffekt des Rollens werden zusätzlich Überspannungen der Muskeln gemindert.

Der Visionär hinter der Schmerztherapie: Roland Liebscher-Bracht

Der Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht beschäftigt sich bereits seit seiner frühen Kindheit mit Kampfsport und entdeckte dabei die Zusammenhänge zwischen Bewegung und Gesundheit. Nach seinem Studium der Ingenieurwissenschaften fokussierte er sich immer mehr darauf, den Ursachen von Schmerzen jeglicher Art auf den Grund zu gehen, und setzte sich zum Ziel, sie effektiv zu behandeln. Heute stecken bereits über 30 Jahre Erfahrung in seiner Methode und er ist einer der gefragtesten Schmerzspezialisten Deutschlands. Seine Therapie steht für einen Richtungswechsel in der Schmerzbehandlung.

Mehr über Roland Liebscher-BRacht

Du willst mehr von Roland wissen? Abonniere jetzt unseren Newsletter!

Das war der spannende Werdegang von Roland Liebscher-Bracht. Gemeinsam mit seiner Frau ist er auch heute noch dabei, die Schmerztherapie zu optimieren, um deine Gesundheit stetig zu verbessern. Er entwickelt viele Übungen und Tipps für deine Schmerzfreiheit und hat immer die ein oder anderen News parat. Sei immer mit dabei und erlebe, was im Leben von Roland passiert und welche neuen Ideen er gerade entwickelt. Melde dich jetzt für unseren kostenfreien Newsletter an und bekomme seine News direkt ins eigene Postfach:

  • Du erhältst aktuelle Beiträge und Übungen.
  • Du lernst, deine akuten Schmerzzustände in den Griff zu bekommen.
  • Du bekommst immer die neuesten Informationen zu unserer Schmerztherapie.

""
1
keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Übungen und Faszienrollmassage

Jetzt haben wir dir bereits einiges über unsere Übungen erzählt. Bevor wir unsere Faszien-Rollmassage und die Übungen genauer erläutern, erklären wir, was Faszien eigentlich sind: Faszien haben eine wichtige Aufgabe für unsere Körperwahrnehmung und Feinkoordination. Sie befinden sich sowohl in der oberflächlichen als auch in der tiefliegenden Muskulatur. Unser Fasziengewebe ermöglicht die Kraftübertragung innerhalb unseres Körpers und ist von über 100 Millionen Reiz-Rezeptoren besiedelt. Fasziengewebe ist in der Lage, große Mengen an Wasser zu binden – bis zu einem Viertel unseres Körperwassers sind in den Faszien gespeichert. Diese Eigenschaft machen wir uns mit der Faszien-Rollmassage zunutze. In der Muskulatur bilden Faszien die Struktur, die uns Bewegung und Stabilität ermöglicht. Ganz wichtig zu wissen ist, dass unsere Wundheilung und Regeneration entlang der Faszien erfolgt. Daher beziehen wir die Faszien in unsere Übungen mit ein.

Unsere spezielle Faszien-Rollmassage soll das Gewebe lockern und auf die anschließenden Übungen vorbereiten. Mit der Faszien-Rollmassage verfolgen wir zwei Ziele: Zum einen möchten wir die Zwischenzellflüssigkeit verschieben, sodass Abfallstoffe aus dem Fasziengewebe abtransportiert und das Gewebe mit neuer Flüssigkeit versorgt werden kann. Das zweite Ziel besteht darin, die Flimmerhärchen an den Fibroblasten (die 24 Stunden am Tag neue Faszien weben) dazu zu bringen, verfilzte Faszienfäden abzubauen. So erreichen wir, dass Verfilzungen, die das Hauptproblem von verkürzten und unflexiblen Faszien sind, gelöst werden. Als Nebeneffekt des Rollens werden zusätzlich Überspannungen der Muskeln gemindert.

Der Visionär hinter der Schmerztherapie: Roland Liebscher-Bracht

Der Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht beschäftigt sich bereits seit seiner frühen Kindheit mit Kampfsport und entdeckte dabei die Zusammenhänge zwischen Bewegung und Gesundheit. Nach seinem Studium der Ingenieurwissenschaften fokussierte er sich immer mehr darauf, den Ursachen von Schmerzen jeglicher Art auf den Grund zu gehen, und setzte sich zum Ziel, sie effektiv zu behandeln. Heute stecken bereits über 30 Jahre Erfahrung in seiner Methode und er ist einer der gefragtesten Schmerzspezialisten Deutschlands. Seine Therapie steht für einen Richtungswechsel in der Schmerzbehandlung.

Mehr über Roland

Seit 2007 ist Roland genau da angekommen, wo ihn die unterschiedlichen Etappen und Eindrücke seines Werdegangs hinbringen sollten. Er optimierte seine Bewegungs- und Manualtechnik soweit, dass er zusammen mit Petra Ausbildungen anbieten konnte und seine Schmerz- und Bewegungstherapie erstmalig ins Leben rief. Alle Interessierten erhalten seitdem Zugang zu seinem Konzept und der Schmerztherapie. In den viertägigen Intensivausbildungen haben Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpraktiker und Gesundheits-Coaches die Möglichkeit, die 72 Osteopressurpunkte zu erlernen, um anschließend selbst nach der Liebscher & Bracht-Schmerztherapie ihre Patienten zu behandeln. Mittlerweile gibt es nicht nur zahlreiche Dozenten, die in der Therapie ausbilden, sondern auch weit über 2.000 Therapeuten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese behandeln ihre Patienten mit großem Erfolg nach der Osteopressur-Methodik und konnten schon viele Patienten in ein schmerzfreies Leben entlassen. Mensch! Gut, dass Roland damals sein Studium abgebrochen hat!

Mehr zur Aus- und Fortbildung

Du willst mehr von Roland wissen? Abonniere jetzt unseren Newsletter!

Das war der spannende Werdegang von Roland Liebscher-Bracht. Gemeinsam mit seiner Frau ist er auch heute noch dabei, die Schmerztherapie zu optimieren, um deine Gesundheit stetig zu verbessern. Er entwickelt viele Übungen und Tipps für deine Schmerzfreiheit und hat immer die ein oder anderen News parat. Sei immer mit dabei und erlebe, was im Leben von Roland passiert und welche neuen Ideen er gerade entwickelt. Melde dich jetzt für unseren kostenfreien Newsletter an und bekomme seine News direkt ins eigene Postfach:

  • Du erhältst aktuelle Beiträge und Übungen.
  • Du lernst, deine akuten Schmerzzustände in den Griff zu bekommen.
  • Du bekommst immer die neuesten Informationen zu unserer Schmerztherapie.

""
1
keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Das könnte dich auch interessieren

Warum richtige Bewegung
deine Schmerzen heilen kann!

Zum Artikel

Hör‘ auf,
dich zu schonen!

Zum Artikel

Wie oft, wie lange und wie intensiv solltest du unsere Übungen machen?

Zum Artikel

Aktives vs. passives Dehnen –
Was ist der Unterschied?

Zum Artikel