Clusterkopfschmerzen? ▷ Komplettes Übungsprogramm zum mitmachen über ca. 14 min.

Clusterkopfschmerzen



Warum entstehen Kopfschmerzen? Ein Grund dafür ist ganz einfach: wir bewegen den Kopf zu wenig. Wir drehen ihn zu wenig, überstrecken ihn zu wenig, wir beugen ihn zu wenig nach vorne oder zur Seite. Die Muskeln, die den Kopf bewegen und stützen werden immer kürzer, die Halswirbelsäule wird immer mehr belastet, weil der Kopf immer mehr nach unten gezogen wird durch die verkürzten Muskeln. Und in diesem Moment wehrt sich der Körper, es gibt Bandscheibenprobleme in der Halswirbelsäule und es entstehen Schmerzen, die sich im Kopf, in der Halswirbelsäule und im Nacken äußern, denn das alles hängt ja zusammen. Aber all diese Schmerzen dienen letztendlich dazu, die Halswirbelsäule zu schützen. Als Abhilfe gegen diese Clusterkopfschmerzen empfehlen wir eine Reihe von Übungen, und beginnen wollen wir dabei mit der Faszienrollmassage.

Clusterkopfschmerzen: Übung 1

Sie nehmen dazu die Medi-Rolle aus dem Liebscher & Bracht Faszien-Rollmassage-Set, setzen sich auf einen Stuhl, fassen die Rolle an den Seiten an und setzen sie an der Mitte des Hinterkopfes auf. Dann bewegen Sie die Rolle unter Druck langsam abwärts in Richtung Schulter. Indem Sie den Kopf langsam immer weiter vorbeugen, verstärken Sie gleichzeitig die Dehnung im Nacken. Dies ist nebenbei auch eine Beweglichkeitsübung für die Schultern. Wenn Sie mit der Rolle an den Schultern angekommen sind, nehmen Sie sie ab und richten den Kopf wieder auf.

Clusterkopfschmerzen: Übung 2

Nun nehmen Sie die Mini-Rolle, beugen den Kopf nach vorne wie zuvor und setzen sie an der linken Nackenseite unter dem Ohr auf. Dann bewegen Sie sie wieder unter Druck nach unten Richtung Schulter – und zwar sehr langsam, damit die Flüssigkeit aus den Muskeln und Faszien herausgepresst wird und die Lymphe abfließen kann. An der Schulter angekommen, nehmen Sie die Rolle auf die rechte Seite und wiederholen den Vorgang in der gleichen Weise. Achten Sie bitte darauf, dass Sie während der Übungen immer schön gleichmäßig weiteratmen.

Clusterkopfschmerzen: Übung 3

Sie legen die Rolle ab, setzen sich sehr gerade und aufrecht auf den Stuhl und beugen den Kopf wieder nach vorne. Dann heben Sie die Arme, greifen mit beiden Händen oben an den Hinterkopf und ziehen den Kopf langsam nach unten. Achten Sie dabei aber darauf, dass Sie im Rücken ganz gerade bleiben und versuchen Sie dabei, die Mitte der Halswirbelsäule nach hinten herauszudrücken. Während Sie die Dehnung immer weiter verstärken, dass Sie eben den Schmerz auslösen, den Sie loswerden wollen. Nach etwa 2 Minuten lösen Sie die Position auf, heben den Kopf und drücken ihn mit beiden Händen ganz langsam immer weiter nach hinten. Öffnen Sie dabei den Mund und geben Sie immer mehr Spannung auf ihren Hals. Dann stellen Sie den Kopf wieder gerade.

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Clusterkopfschmerzen: Übung 4

Sie winkeln nun den rechten Arm an und legen die Hand an die Schulter. Mit der linken Hand greifen Sie dann an die rechte Kopfseite und ziehen den Kopf langsam nach links, bleiben dabei aber im Nacken und im Rücken gerade, die Schulter bleibt unten. Beim Einatmen halten Sie die Position, beim Ausatmen verstärken Sie die Beugung noch weiter. Wenn es schmerzt, bleiben Sie immer bei 8 auf einer Skala von 1 bis 10. Nach etwa 2 Minuten lösen Sie die Position auf und wiederholen die Übung auf der anderen Seite.

Clusterkopfschmerzen: Übung 5

Sie stellen sich jetzt mit dem Rücken zur Wand, drücken sich dagegen und versuchen mit dem Kinn zur Wand zu kommen. Das Kinn will durch den Kehlkopf hindurch immer weiter zur Wand. Die Schultern bleiben dabei tief. So bleiben Sie etwa 10 Sekunden – das ist dann der Abschluss unserer Übungen gegen Clusterkopfschmerzen.

Clusterkopfschmerzen
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