Morton Neurom — So kannst du DEINE Schmerzen im Mittelfuß lindern

Eine Frau sitzt auf dem Boden, den rechten Fuß nach vorne gestreckt. Mit beiden Händen umfasst sie den schmerzenden Fuß.

© siam.pukkato | shutterstock.com

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Das Morton Neurom (auch Morton-Neuralgie oder Morton-Metatarsalgie) ist eine schmerzhafte Erkrankung von Nerven im Mittelfuß. Sie tritt meistens zwischen der dritten und vierten Zehe auf – und zwar am vorderen Ende des zugehörigen Mittelfußknochens, dem Mittelfußköpfchen. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Schmerzen wie Stromschläge, die vom Mittelfuß in die Zehen ausstrahlen? Beschwerden beim Abrollen des Fußes? Das sind Hinweise auf das Morton Neurom. Doch keine Sorge, deine Schmerzen musst du nicht einfach so hinnehmen. Wir zeigen dir am Ende des Artikels einfache Übungen für zuhause, um direkt dagegen vorzugehen.

Zum besseren Verständnis geben wir dir dafür zunächst einen Einblick in die Anatomie der Füße. Außerdem erfährst du, was sich genau hinter dem Morton Neurom verbirgt und welche Symptome auftreten. Wir erklären dir auch, welche Ursachen für deine Schmerzen im Fuß verantwortlich und welche Behandlungen jetzt für dich möglich sind.

Die gute Nachricht schon mal vorweg: Aufschneiden lassen musst du dich höchstwahrscheinlich nicht. Überspannungen in Muskeln und Faszien im Fuß sorgen für deine Schmerzen – und exakt die kannst du mithilfe von Dehnübungen und Faszien-Rollmassagen so senken, dass auch die Schmerzen verschwinden können.

Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

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1. Anatomie: Wie sind unsere Füße aufgebaut?


Kurz & Knapp.

  • Anatomisch werden die Füße in Fußwurzel, Mittelfuß und Zehen aufgeteilt. 
  • Der Mittelfuß selbst besteht aus den Mittelfußknochen. Deren dickes Ende an den Zehen wird als Mittelfußköpfchen bezeichnet – an dieser Stelle tritt das Morton Neurom auf.
  • An der Fußsohle befinden sich Fettpolster sowie eine Bindegewebsplatte.
  • Du möchtest lieber wissen, wie sich das Morton Neurom genau definiert und welche Symptome es verursacht? Dann findest du in Kapitel 2 alle Antworten.

1.1 Bauteile der Füße — Knochen und Nerven

Knochen

Eingeteilt werden unsere Füße in die Abschnitte

  • Fußwurzel,
  • Mittelfuß und 
  • die fünf Zehen (Vorfuß). Die große Zehe bezeichnen Mediziner als erste, die Kleinzehe als fünfte Zehe.
Grafische Darstellung eines Fußes mit Knochen. Der Fuß ist in Fußwurzel, Mittelfuß und Zehen unterteilt. Außerdem sind einzelne Knochen eingezeichnet.

© BlueRingMedia | shutterstock.com (bearbeitet)

Insgesamt bestehen unsere Füße aus jeweils 28 Knochen inklusive zwei Sesambeinen (kleine Knochen, die in eine Sehne eingebettet sind). Manchmal werden sie bei den Fußknochen nicht mitgezählt, sodass von 26 Knochen die Rede ist.

  • Die Fußwurzel besteht unter anderem aus Sprungbein, Fersenbein und Würfelbein (auch Kuboid genannt).
  • Den Mittelfuß bilden fünf Mittelfußknochen. Das vordere, dickere Stück des Mittelfußknochens, das zu den Zehen zeigt, heißt Mittelfußköpfchen oder Mittelfußknochenköpfchen.
  • Der große Zeh besteht aus zwei kleinen Knochen, alle anderen Zehen aus jeweils drei Knochen. Eine Ausnahme bildet die Kleinzehe: Bei manchen Menschen weist auch diese nur zwei Knochen auf.

Mittelfußnerven und Zehennerven

Die Mittelfußnerven werden auch als Interdigitalnerven (Nervi digitales plantares communes) bezeichnet. Genau genommen handelt es sich dabei um Nervenäste, die zwischen den Mittelfußknochen an der Fußsohle bis in die Zehen und die Zehenzwischenräume verlaufen. Ein vom Oberschenkel kommender Nerv spaltet sich im Fuß in zwei sogenannte Plantarnerven (Nervi plantaris).

Auf Höhe der Mittelfußknochen teilen sich diese beiden Nerven in die Interdigitalnerven auf. Wie alle Nerven werden sie von einer Hülle aus Bindegewebe umschlossen.

Die Mittelfußknochenköpfchen sind mit einem Band, dem Ligamentum intermetatarsale, verbunden. Auf Höhe der Köpfchen verlaufen die Mittelfußnerven unter diesem Band, das eine Art Engstelle darstellt.

1.2 Anatomische Einteilung des Fußes

Fußsohle und Fußrücken

  • Die Fußsohle ist die Unterseite des Fußes und gleichzeitig ein Fettpolster, das Stöße dämpfen kann. Zahlreiche Muskeln befinden sich dort.

    Zwischen den Muskeln und der Haut spannt sich eine Sehnenplatte aus Bindegewebe — die Plantaraponeurose (auch Plantarfaszie). Plantar bedeutet so viel wie „zur Fußsohle gehörend“. Die Sehnenplatte stabilisiert unter anderem das Längsgewölbe im Fuß. Außerdem ist sie mit der Haut der Fußsohle verwachsen und damit nicht verschiebbar ist. Das ermöglicht einen sicheren Stand. Die genannten Fettgewebepolster befinden sich zwischen den Fasern der Plantaraponeurose.
  • Die Oberseite des Mittelfußes wird als Fußrücken (auch Spann/Rist) bezeichnet. Er reicht vom Schienbein-Ansatz bis zu den Zehen. 
Darstellung einer Fußsohle mit Plantaraponeurose (Plantarfaszie)

© Evgenia.B | shutterstock.com (bearbeitet)

Außenrist und Innenrist

  • Der Außenrist (auch Außenspann) ist von oben betrachtet die Außenseite des Mittelfußes.
  • Der Innenrist (auch Innenspann) beschreibt dementsprechend die Innenseite und zeigt zum anderen Fuß.
Darstellung eines Fußes von unten. Eingezeichnet sind mediales und laterales Längsgewölbe sowie das Quergewölbe, die zu einem Dreieck verbunden sind.

© Aksanaku | shutterstock.com (bearbeitet)

Fußgewölbe

Jeder Fuß hat außerdem ein Längsgewölbe (von vorne nach hinten) und ein Quergewölbe (quer zum Längsgewölbe auf Höhe der Mittelfußknochen). Das Längsgewölbe unterteilt sich nochmals in einen medialen und lateralen teil.

  • Das mediale Längsgewölbe befindet sich auf der Fußinnenseite – also auf der Seite des großen Zehs – und ist stärker ausgeprägt.
  • Das laterale Längsgewölbe ist weniger ausgeprägt und liegt auf dem Boden auf.

Gebildet werden die Fußgewölbe von Sehnen, Bändern und Muskeln, die an den Fußknochen ansetzen. Sie wirken wie ein Stoßdämpfer und verteilen das Gewicht des Körpers auf Ferse, Großzehenballen (Großzehengrundgelenk) und Kleinzehenballen (Kleinzehengrundgelenk).

Das bedeutet, dass bei einem gesunden Fuß nicht die gesamte Fußsohle auf dem Boden aufliegt. 

Darstellung von zwei Füßen, einer von der Seite, einer von vorne. Zu erkennen sind Längsgewölbe (medial und lateral) und Quergewölbe.

© Excellent Dream | shutterstock.com (bearbeitet)

Bei Krankheiten wie Spreizfuß, Senkfuß oder Plattfuß werden die Fußgewölbe flacher, bei einem Hohlfuß ist hingegen das Längsgewölbe zu stark ausgeprägt.

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2. Definition & Symptome: Was passiert beim Morton Neurom?


Kurz & Knapp

  • Beim Morton Neurom handelt es sich um eine Verdickung der Nervenhüllen eines oder mehrerer Mittelfußnerven. 
  • Die Krankheit tritt meistens bei Frauen auf und betrifft häufig den Bereich zwischen der dritten und vierten Zehe.
  • Typisch sind brennende, belastungsabhängige Mittelfußschmerzen sowie Taubheitsgefühle. 
  • Oft ist bereits ein Spreizfuß vorhanden.
  • Du interessierst dich eher für die Ursachen eines Morton Neurom? Dann lies direkt in Kapitel 3 weiter.

2.1 Morton Neurom: Die Krankheit im Überblick

Benannt wurde das Morton Neurom nach dem US-amerikanischen Chirurgen Thomas G. Morton (1835–1903). Neurom steht dabei für die Vermehrung von Nervengewebe. Die Begriffe Morton-Neuralgie, Morton-Syndrom, Morton-Neurinom und Morton-Metatarsalgie werden synonym verwendet.

→ Bei Metatarsalgie handelt es sich um einen Sammelbegriff für belastungsabhängige Mittelfußschmerzen, worunter auch das Morton Neurom fällt.1)

→ Unter einem Neurinom wiederum versteht man ein Nervengeschwulst.

Doch was ist das Morton Neurom nun eigentlich genau? Kurz gesagt: die schmerzhafte Verdickung, also die Schwellung eines Mittelfußnervs (Interdigitalnervs).2)

Grund dafür ist eine Einklemmung (Kompression) des betroffenen Fußnervs, was eine permanente Reizung verursacht.

→ In der Regel tritt das Morton Neurom auf Höhe der Mittelfußköpfchen beziehungsweise der Zehengrundgelenke auf – die Gelenke zwischen Mittelfußknochenköpfchen und Zehenknochen.

Darstellung eines Fußes und Beginn des Beines. Die Knochen sowie Nerven sind zu sehen. Ein Nerv weist eine Verdickung auf, die rot umrandet ist. Es handelt sich dabei um das Morton Neurom.

© Alila Medical Media | shutterstock.com (bearbeitet)

→ Es können sowohl ein als auch beide Füße betroffen sein. Außerdem können sich an einem Fuß auch mehrere Neurome bilden.

→ Bei rund zwei Drittel der Patienten findet sich die Nervenreizung zwischen der dritten und der vierten Zehe, seltener zwischen der zweiten und dritten Zehe.3) 

Grafische Darstellung von zwei Füßen, wovon einer gesund ist und einer das Morton Neurom aufweist. Zu sehen sind diese Veränderungen einmal im Querschnitt und einmal an der Fußsohle.

© Aksanaku | shutterstock.com (bearbeitet)

Die Nervenverdickungen werden auch als Nervenknoten bezeichnet. Diese sind nicht immer gleich groß, sondern von Patient zu Patient sehr unterschiedlich: Zwischen wenigen Millimetern und der Größe einer Erbse ist alles möglich. Allerdings sind diese Veränderungen bei der äußeren Betrachtung des Fußes nicht erkennbar.

Ganz konkret handelt es sich beim Morton Neurom übrigens nicht um eine Verdickung des Nervs selbst, sondern um eine Entzündung beziehungsweise Schwellung der Bindegewebshülle um den Nerv herum (Fibrose).

Dieses Gewebe wuchert und drückt dann auf den Fußnerv, statt wie sonst als Puffer für den Knochen zu wirken.

Schwillt das Nervengewebe über einen langen Zeitraum nicht mehr ab, kann es zu Verhärtungen und sogar zu Vernarbungen kommen (fortgeschrittene Fibrose).

Risikogruppen

Grundsätzlich kann die Krankheit bei jedem auftreten. Typisch ist allerdings,

  • dass Frauen etwa viermal häufiger unter dem Morton Neurom leiden als Männer. Meistens sind sie im Alter zwischen 40 und 60 Jahren.4)
  • dass oft Laufsportler, die sehr viel trainieren, betroffen sind.
  • dass die Morton-Neuralgie zwar in jedem Alter möglich ist, aber meistens bei Erwachsenen diagnostiziert wird.
  • dass in vielen Fällen bereits ein Spreizfuß vorliegt.

2.2 Symptome

Die Symptome bei einem Morton Neurom lassen sich oft nicht klar einordnen, weil sie von Patient zu Patient unterschiedlich ausfallen können. Dennoch gelten folgende Anzeichen als Hinweise auf diese Erkrankung: 

  • Typisch sind brennende oder stechende Schmerzen im Mittelfuß und in den Zehen (Mittelfußschmerzen und Vorfußschmerzen), die plötzlich einschießen. Viele Patienten berichten außerdem von „elektrisierenden Schmerzen”, die vom Mittelfuß in die Zehen strahlen und häufig als Nervenschmerzen bezeichnet werden.
  • Häufig treten das beschriebene Brennen und Stechen bei Belastung des Fußes auf, zum Beispiel beim Gehen.5)
  • Auch beim Tragen von engem Schuhwerk können sich die Schmerzen verstärken.
  • Bei Entlastung (Fuß hochlegen) sowie durch das Ausziehen der Schuhe lassen die Schmerzen nach.6)
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheit der betroffenen Zehen stellen ebenfalls mögliche Symptome.
  • Meistens tritt der Schmerz an zwei benachbarten Zehen beziehungsweise im Zehenzwischenraum auf.7)
  • Die Beschwerden verschlimmern sich bei Fortschreiten der Krankheit. Ruheschmerzen und Anlaufschmerzen sind untypisch.
  • Bei vorhandenem Spreizfuß zeigen sich außerdem folgende Anzeichen:
    • Der Fuß wird vorne breiter. Dies fällt Betroffenen vor allem dann auf, wenn ihre Schuhe nicht mehr passen.
    • Da das Fußgewölbe immer weiter absinkt, können sich Schwielen und Hornhaut bilden.
    • Als häufige Symptome äußern sich Brennen, Kribbeln und Taubheit/Taubheitsgefühle.
    • Auch Belastungsschmerzen sind typisch. Weiterhin kommt es zu Schmerzen im Vorfuß und im Fußballen.

Alle weiteren Symptome und das Wichtigste auf einen Blick kannst du auch in unserem großen Schmerzlexikon-Artikel zum Thema Spreizfuß nachlesen.

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3. Ursachen eines Morton Neuroms


Kurz & Knapp

  • Als häufige Ursachen gelten in der Medizin enge oder hohe Schuhe sowie intensives Lauftraining.
  • Außerdem können ein Spreizfuß oder eine Schleimbeutelentzündung die Bildung eines Morton Neuroms begünstigen. 
  • Wir sind davon überzeigt, dass einseitige Bewegungen das wahre Problem sind. Sie sorgen dafür, dass Muskeln und Faszien überspannen. Dadurch verengt das Gewebe, was den Nerv zusammendrückt.
  • Du möchtest direkt wissen, welche Behandlungsmöglichkeiten dir offenstehen? Dann lies in Kapitel 4 weiter.

3.1 Einklemmung der Nerven: Herkömmliche Erklärungen

Die Morton-Neuralgie ist eine Reaktion auf eine permanente Reizung der Nerven, weil diese dauerhaft zusammengedrückt werden (Kompression). Auslöser können sein:

  • häufiges Tragen von engen Schuhen oder hohen Schuhen/High Heels – und damit verbunden eine Fehlbelastung des Quergewölbes im Fuß. 
  • ein bereits vorhandener Spreizfuß8),
  • langes und ständiges Stehen,
  • Überbeanspruchung des Fußes (zum Beispiel durch sehr intensives Lauftraining) sowie
  • eine Schleimbeutelentzündung zwischen den Mittelfußköpfchen, die den Fußnerv einengt.9)

Warum Frauen viermal häufiger betroffen sind als Männer, kann die herkömmliche Sichtweise also mit der Schuhmode leicht erklären: Frauen tragen wesentlich häufiger enge, spitz zulaufende Schuhe oder Absatzschuhe. All das steigere den Druck auf das Quergewölbe und könne für eine Einklemmung der Fußnerven sorgen.

Wir sehen das tatsächlich etwas anders: Nicht der Schuh selbst löst das Problem aus, sondern die mit ihm verbundene einseitige Fußhaltung, die sich aber ausgleichen lässt. Näheres erfährst du gleich.

Lieber ein Arztbesuch mehr als zu wenig

Kläre die genau Ursache bitte unbedingt mit deinem Arzt ab. Wie bereits erwähnt, sind die Symptome meistens nicht eindeutig, sodass unter anderem auch Traumen, Fehlbildungen, Nervenerkrankungen wie Polyneuropathie oder in sehr seltenen Fällen auch Tumore hinter den Beschwerden stecken können.10)

Anatomische Grafik des Spreizfußes. Erkennbar ist eine Fehlstellung des Fußes, bei der sich die Mittelfußknochen immer weiter auseinander bewegen. Somit sinkt das Fußgewölbe ein und unterhalb der Zehen wird der Fuß sehr breit.

Fußschmerzen durch Spreizfuß

Bei einem Spreizfuß wandern die Mittelfußknochen auseinander und der Vorfuß verbreitert sich.

Dadurch sinkt das Quergewölbe ab, was den Druck auf die Nerven steigert.

Das beeinflusst wiederum die Gewichtsverteilung des gesamten Fußes und sorgt für Probleme beim Kauf von passenden Schuhen. Der Spreizfuß verursacht unter anderem Schmerzen im Vorfuß, Belastungsschmerzen und ein gestörtes Gangbild. 

Du möchtest es noch genauer wissen? Dann schaue in unseren großen Schmerzlexikon-Artikel zum Thema Spreizfuß. Dort erklären wir dir, wie ein Spreizfuß aus unserer Sicht entsteht. Außerdem findest du direkt passende Übungen und Tipps für deinen Alltag.

3.2 Unser Ansatz: Muskeln und Faszien beengen die Nerven

Enge und hohe Schuhe, intensives Lauftraining, Spreizfuß, langes Stehen — du denkst vielleicht, dass all das nicht viel miteinander zu tun hat. Auf den ersten Blick mag das so erscheinen, wir erkennen aber einen ganz klaren Zusammenhang: überspannte Muskeln und Faszien. Was meinen wir damit? Letztlich ist es ganz einfach: Einseitige Bewegungen sorgen dafür, dass Faszien verfilzen und Muskelfasern „verkürzen“. Dein Gewebe wird unflexibel und bereitet deshalb Probleme. 

Wofür gibt es eigentlich Faszien?

Bei Faszien handelt es sich genau genommen um ein Netz aus einzelnen Faszienfäden, die alle miteinander verbunden sind. Dieses Fasziennetz hält uns im wahrsten Sinne zusammen, weil Faszien unserem Körper enorm viel Stabilität verleihen.

Gleichzeitig ist das Fasziennetz aber auch hochflexibel, da es sich unseren Bewegungen in jeder Sekunde unseres Lebens anpasst. Das heißt, dass die Fibroblasten (Bindegewebszellen, die wie kleine Spinnentierchen ununterbrochen neue Fäden weben) von Bewegungen gesteuert werden. Abwechslungsreiche Bewegung bedeutet also viel Aktivität der Fibroblasten und damit eine hohe Elastizität des Fasziengebildes.

Vielleicht ahnst du bereits, was geschieht, wenn du dich zu wenig oder nur einseitig bewegst: Genau, die Faszien werden unnachgiebig, da die Fibroblasten in einem bestimmten Bereich zu wenig Impulse erhalten. Die Faszien können unsere Bewegungen nicht mehr geschmeidig mitmachen und wirken dann wie innere Handbremsen. Im Gewebe bilden sich starke Zugkräfte, die Gelenke bedrohen und sie sogar verschieben können.

Einseitige oder mangelnde Bewegung birgt aber noch ein zweites Problem: Zwischen den Zellen (im Zwischenzellraum) zirkuliert Flüssigkeit (Zwischenzellflüssigkeit), die eine wichtige Aufgabe erfüllt: Sie transportiert Abfallstoffe ab und versorgt die Zellen mit frischen Nährstoffen. Bewegen wir uns nicht ausreichend oder zu monoton, wird sie nicht mehr durch die engen Zwischenräume gedrückt, die sie durchqueren muss. Die Stoffwechsel-Prozesse geraten ins Stocken und in den Zwischenzellräumen sammeln sich Rückstände an.

Darstellung eines Fußes mit Skelett, der in einem Absatzschuh steht.

© AlexHliv | shutterstock.com

Überspannungen durch einseitige Bewegungen

Was hat das nun mit Morton Neurom und Fußschmerzen zu tun? Ganz klar: Durch enge Schuhe sind deine Füße immer in einer bestimmten Position. Hohe Schuhe sorgen dafür, dass das ganze Gewicht auf den Fußballen lastet. Auch viel Laufen oder langes Stehen bedeutet, dass sich der Fuß meistens in einer ähnlichen Haltung oder im gleichen Bewegungsablauf befindet – Gegenbewegungen fehlen. Muskeln und Faszien „gewöhnen” sich an diese Muster, bauen sich um, verursachen einen Spreizfuß und entwickeln immer höhere Spannungen, die letztlich die Nervenreizung verursachen.

Am Beispiel der Absatzschuhe wird das besonders deutlich: Letztlich stehst du auf Absatzschuhen nämlich die ganze Zeit auf Zehenspitzen. Sehnen, die an der Ferse ansetzen, sowie die Wadenmuskulatur sind permanent verkürzt. Diese Verkürzungen sorgen irgendwann für die oben erwähnten Zugkräfte. 

Überspannungen – Morton Neurom – Schmerzen

Die Spannungen und Verfilzungen in Muskeln und Faszien liegen ursächlich der Reizung des Nervs beim Morton Neurom zugrunde. Im Gewebe wird es schlichtweg zu eng, sodass die Fußnerven bedrängt werden und darauf reagieren. Genau hier nimmt die Nervenverdickung ihren Ausgang.

  • Der dadurch entstehende Schmerz ist eine Schutzreaktion des Körpers und die Botschaft lautet: Achtung, die Spannungen sind so hoch, dass Schäden entstehen könnten. Wir nennen diesen Schmerz daher Alarmschmerz.
  • Eine zweite Schmerzform ist der Überlastungsschmerz. Du ahnst es bestimmt schon: Er entsteht, wenn Muskeln überlastet sind und äußert sich häufig mit einem Brennen.
  • In den meisten Fällen handelt es sich bei Schmerzen im Bewegungsapparat um ein Zusammenspiel von Alarm- und Überlastungsschmerz. Nervenschmerzen ist deshalb für uns der falsche Begriff, weil er Funktion und Charakter der meisten Schmerzen nicht erfasst.

Kümmere dich um deine Füße!

Unsere Füße tragen uns durch den Tag, doch so richtig kümmern wir uns nicht um sie. Stattdessen nutzen wir nur noch einen Bruchteil unserer Bewegungsmöglichkeiten.

Unsere Füße stecken den ganzen Tag in Schuhen und wir gehen überwiegend auf glatten, geraden Böden.

Stelle dir vor, du läufst barfuß über eine unebene Wiese. Dein Fuß passt sich dort ständig den Gegebenheiten an. Das bedeutet, er knickt nach innen und außen und die Zehen werden ganz unterschiedlich belastet. All das ist für unsere Füße gar kein Problem und spielt sich im Rahmen ihrer natürlichen Bewegungsmöglichkeiten ab –, wird von uns aber kaum noch in Anspruch genommen.

Mit „Kümmern“ meinen wir deshalb nicht Fußnägel lackieren, sondern in erster Linie dehnen:

Dehnungen helfen dabei, einseitige Bewegungen auszugleichen und Überspannungen in Muskeln und Faszien entgegenzuwirken. Mehr dazu im nächsten Kapitel.

Zu sehen sind die Füße und Waden einer Frau, die barfuß über eine Wiese läuft.

© eakkaluktemwanich | shutterstock.com

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4. Behandlung des Morton Neuroms


Kurz & Knapp

  • Bei schmerzenden Füßen empfehlen wir dir: Dehne dich regelmäßig und probiere unsere Faszien-Rollmassage aus.
  • Bei stärkeren Schmerzen kann dir ein von uns ausgebildeter Schmerzspezialist mit der Osteopressur helfen.
  • Gängige Behandlungsmethoden sind: Einlegesohlen, Injektionen, Physiotherapie und Operationen.
  • Grundsätzlich kommt es darauf an, mit der Therapie die Ursache und nicht nur die Symptome zu beseitigen. 
  • Dabei helfen die unsere Sofort-Übungen, die als Video und mit bebilderten Anleitungen in Kapitel 5 auf dich warten.

4.1 Unsere Therapie gegen schmerzende Füße und Morton Neurom

Wir gehst du jetzt am besten vor, um deine Schmerzen zu lindern und Druck vom betroffenen Nerv zu nehmen? 

  • Du hast es eben schon gelesen: Dehnen ist unser Geheimrezept. Löst du die muskulär-faszialen Überspannungen, kann auch der Nerv wieder abschwellen. Doch Achtung: Dehnung ist nicht gleich Dehnung. Faszien brauchen eine gewisse Zeit, um nachzugeben. Der Prozess beginnt nach etwa 30 Sekunden und lässt sich nach zwei Minuten nur noch geringfügig steigern. Daher hältst du die Dehnung in unseren Übungen immer zwei bis zweieinhalb Minuten

     

    All unsere Übungen enthalten übrigens auch Elemente der Gegenspannung, die für eine gesunde Kräftigung der Muskulatur sorgen.


    Eine weitere Besonderheit: Du dehnst bewusst in den Schmerz hinein. Das Dehnen soll wehtun? Ja, aber nur so, dass du auf deiner persönlichen Schmerzskala von 1 bis 10 immer auf den Stufen 8 bis 9,5 bleibst. Das bedeutet: Du spürst den Schmerz deutlich, kannst ihn aber noch gut aushalten und ruhig weiteratmen. Sobald du das Gefühl hast, gegen den Schmerz anspannen zu müssen, befindest du dich auf Stufe 10 oder darüber und solltest die Dehnung etwas reduzieren. Passende Übungen findest du nicht nur in Kapitel 5, sondern auch in
    unserem kostenfreien Ratgeber zum Morton Neurom.

  • Den Effekt der Dehnübungen unterstützt du durch eine Faszien-Rollmassage. An der Fußsohle eignet sich dafür unsere Mini-Faszienkugel ganz besonders. Mit ihrer Hilfe rollst du das Gewebe in deinem Fuß spiralförmig so gezielt aus, dass sich Verklebungen lösen können und die Zwischenzellflüssigkeit wieder besser zirkuliert. Außerdem regt die Rollmassage deine Faszien dazu an, mehr Wasser zu binden – sie werden dadurch elastischer und die Schichten können besser gleiten. Der Druck im Gewebe sinkt weiter.

    Für ein optimales Ergebnis solltest du aber Folgendes beachten: 
    • Kreise dein Gewebe möglichst langsam ab. Nur so schiebst du die Zwischenzellflüssigkeit wirklich durch die engen Zwischenräume.
    • Halte einen konstant starken Druck, während du die Kugel kreisen lässt.
Zu sehen sind die Füße einer Frau, die die Faszien-Rollmassage mit der Mini-Kugel von Liebscher & Bracht durchführt. Sie rollt damit über ihre Fußsohle zur Besserung der Schmerzen bei Morton Neurom.
  • Du bist dir bei den Übungen noch unsicher oder die Schmerzen werden einfach nicht besser? Dann empfehlen wir dir den Besuch bei einem der von uns ausgebildeten Schmerzspezialisten in deiner Nähe. Er wendet bei dir die Osteopressur an. Dabei drückt er bestimmte Punkte direkt an der Knochenhaut, um die Schmerzen manuell herunterzuschalten. Die meisten Patienten benötigen eine bis drei Sitzungen, bis die Schmerzen ganz verschwinden, meistens zeigt sich aber bereits beim ersten Mal eine starke Verbesserung. Das hilft dir, die Übungen danach viel leichter auszuführen. Außerdem kannst du dir die wichtigsten Übungs-Schritte noch einmal persönlich zeigen lassen.
  • Auch die Light-Osteopressur kannst du problemlos bei dir zuhause ausprobieren. Dabei unterstützt dich unser speziell entwickelter Schmerzfrei-Drücker. Mit ihm drückst du die Knochenpunkte einfach selbst, an denen Rezeptoren die Schaltung des Schmerzsignals im Gehirn auslösen. Schaue in unseren kostenfreien Ratgeber – dort findest du eine Light-Osteopressur speziell gegen Morton Neurom. Bitte beachte jedoch: Die Light-Osteopressur ist als schnelle Soforthilfe gedacht. Um dauerhaft schmerzfrei zu werden, solltest du daneben unbedingt unsere Übungen regelmäßig durchführen.

4.2 Herkömmliche Diagnostik & Behandlungsansätze

Wir haben es bereits erwähnt: Die Beschwerden bei einem Morton Neurom sind sehr unterschiedlich. Daher wartet auf Patienten meist ein langer Weg mit vielen Untersuchungen, bis das Morton Neurom endlich diagnostiziert wird.11) 

Wie wird das Morton Neurom festgestellt?

  • Manchmal geben Röntgenbilder, Ultraschall oder MRT (Magnetresonaztomographie) im Rahmen der Diagnostik näheren Aufschluss. Allerdings sind auch sie nicht eindeutig. So zeigen Röntgenbilder häufig gar keine Veränderungen im Fuß12) und gerade kleine Neurome werden auch auf einem MRT-Bild oft übersehen.13)
  • Ein weiteres Diagnose-Verfahren ist die Betäubung (Lokalanästhesie) des schmerzenden Bereichs mit einer Spritze. Verschwindet der Schmerz dadurch kurzzeitig, gilt dies ebenfalls als Hinweis auf die Morton-Neuralgie. 
  • Typisch ist das sogenannte Mulder-Zeichen (auch Mulder-Click-Zeichen oder Klick-Zeichen): Der Arzt drückt von beiden Seiten auf die Stelle, an der die Morton-Neuralgie vermutet wird. Dabei kommt es zu einer Art Schnappen oder Klicken, das ein eindeutiger Hinweis auf das Morton Neurom ist.14) Auch eine Schmerzverstärkung durch das Zusammendrücken des Fußes beziehungsweise Druckschmerzhaftigkeit spricht für die Mortonsche Erkrankung.

Wie wird das Morton Neurom behandelt?

Konnte das Morton Neurom mit Sicherheit diagnostiziert werden, verordnet der Arzt in der Regel zunächst eine konservative Behandlung. Dazu gehören: 

→ Einlegesohlen: Spezielle orthopädische Einlagen sollen die Nerven im Mittel- und Vorfuß entlasten. Wir sehen deren Anwendung kritisch. Warum? Weil sie den Fuß in eine Art Schonhaltung bringen. Das bedeutet: Solange die Einlegesohle getragen wird, verbessern sich wahrscheinlich die Schmerzen, da sich der Fuß in einer für ihn bequemen Haltung befindet. Endet die Einlagenversorgung jedoch, kehren die Beschwerden meist schnell zurück. Daher empfehlen wir dir, unsere Übungen auszuprobieren – vorübergehend auch begleitend zum Tragen von Einlagen. Übst du regelmäßig, bringst du den Fuß raus aus der Schonhaltung und sorgst dafür, dass sich die Schmerzen auch langfristig immer weiter reduzieren können.

Mehr über den Sinn und Unsinn von Einlegesohlen erklärt dir Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht im Video:

→ Viele Patienten bekommen den Tipp, geeignete Schuhe zu tragen oder auf hohe Absätze zu verzichten. Wir sehen das etwas anders. Natürlich sollten dir deine Schuhe gut passen. Noch wichtiger ist allerdings, dass du durch regelmäßiges Dehnen und die Faszien-Rollmassage dafür sorgst, dass Überspannungen heruntergefahren werden. Die entstehen nämlich unabhängig vom Schuhwerk, wenn du deine Füße zu einseitig bewegst.

Was du noch machen kannst, um deinen Füßen etwas Gutes zu tun? Schuhe aus und einfach mal barfuß laufen!

→ Ist die Morton-Neuralgie die Folge eines Spreizfußes, wird dessen gezielte Behandlung empfohlen. In unserem Schmerzlexikon-Artikel findest du passende Übungen gegen deinen Spreizfuß, mit denen du dir viel einfacher selbst helfen kannst

→ Wir haben eben bereits das Einspritzen eines Lokalanästhetikums (Betäubungsmittel) zur Diagnose erwähnt. Oft werden bei dieser Methode entzündungshemmende Mittel wie Kortison gespritzt, die dafür sorgen sollen, dass der Nervenknoten abschwillt. Dies kann dann noch ein bis zweimal im Abstand von einigen Wochen von einem Fußspezialisten wiederholt werden, je nachdem, wie schnell die Entzündung beziehungsweise Schwellung abklingt.15) Hierfür ist kein Aufenthalt in einer Klinik nötig.

Du solltest allerdings bedenken, dass eine solche Injektion vielleicht das Symptom (den Schmerz) bekämpft, aber nicht die Ursache. Der Schmerz kann kurzzeitig abgestellt werden, kehrt aber vermutlich rasch wieder, da die Überspannungen nach wie vor bestehen und den Nerv weiter reizen. Bei wiederkehrenden Beschwerden spricht man von einem Rezidiv (Rückfall).

→ Ähnlich sieht es mit der Einnahme von Schmerzmitteln aus. Oftmals helfen diese gar nicht.16) Ansonsten stellt sich auch hier nur eine vorübergehende Beschwerdefreiheit ein, da die Ursache nach wie vor besteht. Löse die Spannungen deswegen lieber mithilfe unserer Übungen auf – so sparst du dir bestenfalls die Einnahme von Medikamenten.

→ Einige Patienten bekommen Physiotherapie verschrieben, die ihre Wirkung jedoch häufig verfehlt.17)

Achte hier unbedingt darauf, dass du deine Muskeln nicht ausschließlich kräftigst. So wirkst du verkürzten Muskeln und Faszien nämlich nicht entgegen, sondern erhöhst im schlimmsten Fall die Überspannungen nur noch mehr. Wichtiger ist es, mit den Dehnungen einen Ausgleich zu schaffen und in der Dehnung gesund zu kräftigen.

→ Letzte Maßnahme des Behandlungskatalogs ist eine Operation. Meistens wird in der Fußchirurgie das Nervengeschwulst über einen Schnitt am Fußrücken entfernt (Neurektomie). Dadurch kann der Patient schnell wieder laufen, muss aber zur Nachbehandlung in der Regel spezielle Schuhe zur Entlastung des Vorfußes (Vorfußentlastungsschuh) tragen. Außerdem reduziert diese Art des operativen Eingriffs das Risiko für Komplikationen.

Bei einem alternativen Eingriff, der Neurolyse, wird ein Band (Ligamentum intermetatarsale) gespalten, das zwischen den Mittelfußknochen verläuft.18) Dies soll ebenfalls für eine Druckentlastung (Dekompression) sorgen.

Zusammengefasst: Bei einer Operation zur Dekompression (Neurolyse) wird der Nerv erhalten, bei einer Neurektomie wird er entfernt.

Doch egal, welche Operationsmethode — sie sollte immer das letzte Mittel sein. Eine OP birgt immer Risiken und garantiert außerdem nicht, dass sich nicht wieder ein Morton Neurom bildet. Was also tun? Probiere unsere Übungen! Helfen sie dir nur bedingt, kannst du immer noch über einen operativen Eingriff nachdenken. Zu verlieren hast du nichts, oder?

Die besten Übungen und Tipps beim Morton Neurom

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5. Übungen gegen schmerzende Füße


Kurz & Knapp

  • Schaue dir im Video an, wie die Faszien-Rollmassage und Dehnübungen an deinen Füßen funktionieren.
  • Wir haben außerdem eine ausführliche Beschreibung der drei Übungen für dich.
  • In unserer Checkliste erfährst du alles, was du als Anfänger für die Durchführung der Übungen wissen musst.
  • Eine alternative Faszien-Rollmassage, weitere wirksame Übungen sowie eine Light-Osteopressur für deine Füße findest du zusätzlich in unserem kostenlosen Ratgeber.

Bist du bereit, jetzt aktiv gegen dein Mortomn Neurom vorzugehen und selbst zum Fußspezialisten zu werden? Roland zeigt dir hier im Video zwei Power-Übungen, die sich gegen Mittelfußschmerzen und Vorfußschmerzen bewährt haben und die Reizung der betroffenen Fußnerven an den Zehengrundgelenken dauerhaft lindern können:

Übung 1: Faszien-Rollmassage für die Fußsohle

  • Setze dich auf den Boden in den Schneidersitz und nimm unsere Mini-Faszienkugel in deine Hand.
  • Dann beginnst du, mit der Kugel nach empfindlichen Stellen an der Fußsohle, vor allem im Bereich des Mittelfußes zu suchen. 
  • Diese rollst du in kleinen Spiralen mit gleichmäßigem Druck ab – idealerweise jede druckempfindliche Stelle für eineinhalb bis zweieinhalb Minuten.
  • Wenn du die ganze Fußsohle bearbeitet hast, führst du dasselbe am anderen Fuß durch.

Du kommst nicht in den Schneidersitz? Kein Problem: In unserem kostenfreien Ratgeber findest du ein eine Faszien-Rollmassage mit der Minirolle, die du im Stehen durchführen kannst. 

Eine Frau sitzt im Schneidersitz auf dem Boden und hält die Mini-Kugel von Liebscher & Bracht zwischen beiden Händen. Sie rollt damit über ihre Fußsohle

Übung 2: Dehnung der Fußsohle

  • Bleibe auf dem Boden sitzen und greife mit den Händen nach dem betroffenen Fuß. 
  • Am besten winkelst du das Bein an und legst den Fuß auf deinem anderen, ausgestreckten Bein ab. 
  • Wenn du den rechten Fuß dehnst, greifst du mit der rechten Hand an deinen Vorfuß. Ziehe den Fuß in Richtung deines rechten Knies und überstrecke dabei die Zehen.
  • Ziehe erst den Fuß so weit wie möglich und dann die Zehen immer weiter nach oben. Du kannst ruhig die andere Hand zur Hilfe nehmen. 
  • Halte diese Position, atme dabei gleichmäßig ein und aus und steigere etwa eine Minute lang die Dehnung.
Eine Frau sitzt auf dem Boden und hat ihren rechten Fuß über ihr linkes Knie gelegt. Mit der linken Hand hält sie ihr Fußgelenk fest und mit der rechten zieht sie den Fuß nach oben, um die Fußsohle zu dehnen.

Weiter geht es mit zwei Phasen der Anspannung: 

  • Erste Anspannung: Versuche, die Zehen in deine Hand zu drücken, also zu beugen. Dabei darf keine Bewegung stattfinden, das heißt, du verlässt die Dehnungsposition nicht, sondern spannst lediglich dagegen. Gleichzeitig versucht dein Fuß, sich nach unten zu bewegen, was du ebenfalls nicht zulässt. Halte diese Gegenspannung etwa 20 Sekunden
  • Löse sie dann und steigere deine Dehnung circa 30 Sekunden wie beschrieben (Fuß und Zehen nach oben).
  • Zweite Anspannung: Halte die Zehen wieder fest, während sie sich beugen wollen. Gleichzeitig will dein Fuß nach unten (weg von deinem Knie), doch deine Hände verhindern das. Auch diese Gegenspannung hältst du etwa 20 Sekunden, bevor du die Dehnung nach oben noch einmal für weitere 20 Sekunden steigerst. 
  • Löse dich nach insgesamt zwei bis zweieinhalb Minuten ganz langsam aus der Dehnung und bewege den Fuß in alle Richtungen.

Übung 3: Dehnung des Fußrückens

  • Greife mit deiner linken Hand über den rechten Fuß, der weiterhin auf dem linken Bein abliegt. 
  • Ziehe den Fuß nach unten, weg vom rechten Knie. 
  • Beuge die Zehen und unterstütze dies mit deiner Hand.
  • Solltest du wegrutschen, kannst du dein Fußgelenk mit der rechten Hand fixieren. 
  • Steigere die Dehnung etwa für eine Minute bei jeder der Ausatmung.
Eine Frau sitzt auf dem Boden und hat ihren rechten Fuß über ihr linkes Knie gelegt. Mit der rechten Hand hält sie ihr Fußgelenk fest und mit der linken zieht sie den Fuß nach unten, um den Fußrücken zu dehnen.

Nun folgt wieder die Gegenspannung:

  • Drücke die Zehen nach oben in deine linke Hand, doch bewege sie dabei nicht.
  • Gleichzeitig will dein Fuß nach oben Richtung Knie, bewegt sich aber ebenfalls nicht. Löse die Anspannung nach 20 Sekunden und steigere die Dehnung nach unten wie beschrieben noch einmal für 30 Sekunden.
  • Wiederhole die Gegenspannung danach für weitere 20 Sekunden. Anschließend verstärkst du die Dehnung des Fußrückens ein letztes Mal für ungefähr 20 Sekunden, ehe du nach insgesamt zwei bis zweieinhalb Minuten auch diese Übung geschafft hast.

→ Zur Vorbeugung und Entspannung empfehlen wir dir, alle Schritte von Übung 2 und 3 auch auf der anderen Fuß-Seite zu wiederholen – auch wenn dieser Fuß noch keine Beschwerden verursacht.

📌 Checkliste für die Liebscher & Bracht-Übungen

Damit bei unseren Übungen nichts schiefgeht, haben wir die wichtigsten Infos in einer Checkliste zusammengefasst. So hast du alle Tipps auf einen Blick und kannst mit einem guten Gefühl üben.

✅ Orientiere dich immer an deiner persönlichen Schmerzskala von eins bis zehn. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du bei jeder Dehnung auf einer Stufe von acht oder neun arbeitest. Neun bedeutet: Du spürst einen intensiven Schmerz, kannst aber während der Dehnung noch ruhig atmen und musst nicht gegenspannen.

✅ Übe an sechs Tagen pro Woche und führe die Übung mindestens einmal täglich aus. Falls du die entspannenden Reparatur-Vorgänge in deinen Muskeln und Faszien noch besser unterstützen möchtest, kannst du die Wiederholungen auch im 12-Stunden-Rhythmus durchführen: einmal morgens, einmal abends.

✅ Für jeden Übungsschritt solltest du zwei bis zweieinhalb Minuten investieren und mindestens 90 Sekunden in der jeweiligen Dehnung bleiben.

✅ Benutze professionelle Hilfsmittel und keine Billig-Produkte bei der Behandlung deiner Schmerzen. Wenn du hier auf ein mangelhaftes Produkt setzt, kann sich das negativ auswirken. Wir haben bei der Entwicklung unserer Hilfsmittel daher größte Sorgfalt walten lassen und sie speziell zur Schmerz-Behandlung entwickelt.

Verzichte so weit wie möglich auf die Einnahme von Schmerzmitteln. Unsere Übungen nutzen deinen Schmerz als Ausgangspunkt und täglichen Vergleichswert. Du solltest ihn daher nicht künstlich unterdrücken, sondern als Orientierung für die korrekte Übungsdurchführung und Dehnungsintensität einsetzen. Schmerzmittel würden deine Fortschritte nur verfälschen und dir ein unrealistisches Bild deines Schmerzzustands vermitteln.

Sei geduldig — auch wenn schnelle Ergebnisse keine Seltenheit darstellen. Es kann etwas dauern, bis dein Gehirn neue Bewegungsprogramme speichert, sich der Stoffwechsel normalisiert und die Zugkräfte aus Spannung und Gegenspannung zurückgehen.

✅ Sollten die Schmerzen aufgrund der Übungen zunehmen, besteht kein Grund zur Panik. Eine Erstverschlimmerung kann eine normale Reaktion deines Körpers sein. Wenn sich deine gesamte Körperstatik durch regelmäßiges Training verändert, muss sich der Bewegungsapparat erst nach und nach daran anpassen. Geht es dir nach den Übungen aber dauerhaft schlechter statt besser, signalisiert dir dein Körper, dass du es womöglich übertreibst. Pausiere dann einfach für einen oder zwei Tage und/oder verringere bei deinen nächsten Übungseinheiten ein wenig die Intensität, um dich anschließend wieder in kleinen Schritten zu steigern. So führst du deinen Körper schonend an die für dich richtige Acht oder Neun auf der Schmerzskala heran.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei den Übungen!

💡 Wenn du unter einem Morton Neurom leidest, kann dir auch dieses Wissen helfen:


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Schmerzenden Füßen auf der Spur

Die Diagnose eines Morton Neuroms dauert manchmal sehr lang – Fußschmerzenn können nämlich viele Ursachen haben. Lies hier, welche das sind.

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Das regelmäßige Tragen von High Heels wird oft mit dem Morton Neurom in Verbindung gebracht. Es kann aber auch zu einem Hallux valgus führen.

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Das solltest du über Liebscher & Bracht wissen:

So funktioniert Liebscher & Bracht -- Schritt für Schritt

Hier bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wenn du noch gar nicht weißt, wie die Schmerzbehandlung nach Liebscher & Bracht funktioniert und was du tun sollst.

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Quellen & Studien   [ + ]