Sodbrennen – Was hilft gegen den brennenden Schmerz?

Alle Informationen zu den Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten von Sodbrennen

🎬 In diesem Video erklärt dir Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht, was du gegen Sodbrennen machen kannst:

Kennst du auch diesen brennenden, quälenden Schmerz, der vom Magen in die Speiseröhre hinauf drückt? Er tritt häufig nach üppigen Mahlzeiten auf oder auch im Liegen. Sodbrennen ist mehr als ein wenig Magenschmerzen nach zu reichhaltigem Essen und lässt sich häufig in Kombination mit einem Reizmagen und einhergehender Übelkeit diagnostizieren.

Die Refluxkrankheit quält Menschen, schmerzt und blockiert so sehr, dass Patienten teilweise bei einer Sodbrennen-Attacke kaum mehr an etwas anderes denken können. Sie leiden nicht nur unter einer erhöhten Säureproduktion, sondern auch unter ihren Auswirkungen. Verstopfung, Durchfall und Blähungen lösen weitere Bauchschmerzen aus und können auf Dauer zur Belastung werden. Hier beginnt ein häufig beschwerlicher Weg auf der Suche nach Ursachen und Lösungen, um zukünftigem Leid vorbeugen zu können.

Weit verbreitet ist dabei die Überzeugung, dass Sodbrennen lediglich auf einen Überschuss an Magensäure zurückzuführen ist und rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke, wie etwa Riopan mit dem Wirkstoff Magaldrat die akuten Beschwerden lösen können. Die Schmerzspezialisten von Liebscher & Bracht wissen jedoch: Medikamenteneinnahme bei Sodbrennen löst nicht die zugrunde liegenden muskulär-faszialen Überspannungen in der Zwerchfellmuskulatur, denn verlieren die Medikamente ihre Wirkung, kehren auch die Symptome wieder zurück.

Wir verraten dir in diesem Artikel, wie du Sodbrennen und die dabei auftretenden Schmerzen effektiv und schnell behandeln kannst – ganz ohne Medikamente.

Sodbrennen : Volkskrankheit oder nur unangenehme Befindlichkeitsstörung?

Sodbrennen ist mehr als nur ein bisschen zu viel Magensäure, die durch die Magenpforte in die Speiseröhre übertritt. Treten diese Beschwerden regelmäßig mehrmals die Woche auf, sprechen die Ärzte von einer Refluxkrankheit. Die Symptome dieser Erkrankung sind vielfältig und gehen auf eine Entzündung der Speiseröhre zurück: Aufstoßen, schmerzhaftes Brennen und Magendruck sind nur einige Schmerzen, die chronisch werden können. Viele Menschen verbinden den Begriff Sodbrennen mit bestimmten Lebensmitteln. Eine überwiegend fettige Ernährung, die tierische und vor allem gesättigte Fette enthält, steht am häufigsten in Verdacht, Sodbrennen auszulösen. Bei vielen Patienten bestehen diese Beschwerden über Jahre. Die konventionelle Methode der Behandlung ist die Bindung der überschüssigen Magensäure durch Medikamente. Eine Umstellung der Ernährung oder eine spezielle Diät werden zunächst nicht bedacht. Wobei es wichtig wäre, bei der Diagnose auf Reizmagen, Übergewicht und generelle Verdauungsprobleme hin zu untersuchen, um die Behandlung diätetisch individuell anzupassen. Viel zu häufig werden die akuten Beschwerden im Oberbauch und in der Speiseröhre symptomatisch mit Tabletten behandelt, um den Betroffenen möglichst schnell zu entlasten.

Die Ursache des Problems wird mit der Medikamenten-Behandlung jedoch vernachlässigt. Meist kehren die Symptome zurück, wenn die Wirkung der Tabletten nachlässt. Diese neutralisieren zwar die Magensäure kurzweilig, beugen aber nicht langfristig vor. Das Sodbrennen tritt dann wieder im Liegen, beim Bücken oder bei körperlicher Anstrengung auf. Manchmal äußern sich die Beschwerden der Refluxkrankheit als Heiserkeit und in morgendlichen Hustenattacken. Diese Patienten müssen sich zudem ständig räuspern, haben Beschwerden beim Schlucken oder schlucken unkontrolliert Luft, was zusätzlich zu Magen- und Darmbeschwerden führen kann.

Was passiert bei Sodbrennen in unserem Körper?

Die Schulmedizin geht davon aus, dass bei einer Refluxkrankheit die ätzende Magensäure in die Speiseröhre gelangt und dort dauerhaft Schäden anrichten kann. Gleichzeitig entstehen dabei die starken Schmerzen. Der Hintergrund: Speisen gelangen durch die Speiseröhre in den Magen, wo sie mithilfe der Magensäure zersetzt werden. Damit der Magen bei diesem Prozess unbeschadet von der Magensäure bleibt, dient die Magenschleimhaut als Schutzmantel. Der Speiseröhre fehlt eine solche Schutzschicht. Wenn dort ätzende Magensäure hineingelangt, ist die Schädigung des Gewebes vorprogrammiert. Die Magenpforte soll verhindern, dass Magensäure in die Speiseröhre gelangt, aber dieser Schließmuskel funktioniert nicht immer – gerade dann, wenn es in der Zwerchfellmuskulatur Überspannungen gibt, und dadurch die Schließklappe am Mageneingang in ihrer Funktion beeinträchtigt ist. Ein hoher Konsum an Nikotin bewirkt beispielsweise eine Schwächung des Schließmuskels. Ist der Verlauf der Erkrankung schon chronisch, kann dies auch auf einen Zwerchfellbruch hindeuten. Die Folge ist der Übertritt der Magensäure in die Speiseröhre, wodurch Entzündungen, aber auch Geschwüre oder schmerzhaftes Narbengewebe entstehen können. Bei einer von zehn Personen kann dies sogar zum Barrett-Syndrom führen, eine entzündliche Vorstufe für eine Krebserkrankung. Da die Speiseröhre besonders angegriffen ist, kommt es in einigen Fällen zu Speiseröhrenkrebs.

Welches Verhalten kann Sodbrennen begünstigen?

Verschiedene Essgewohnheiten können den Beginn oder den Verlauf von Reflux begünstigen. So können säurehaltige, fettige oder stark gesüßte Speisen den Magensäure-Überschuss genauso fördern, wie der Genuss von Kaffee oder Alkohol. Eine Risikogruppe sind Raucher. Sie leiden aufgrund ihres hohen Nikotin-Konsums häufiger an der Refluxkrankheit. Ein geschwächter Magenschließmuskel, der in seiner Funktion eingeschränkt ist, kann begünstigen, dass Magensäure in die Speiseröhre fließt. Bekannt ist, dass Rauchen, Hormone und Medikamente eine Schwächung des Magenschließmuskels fördern. Aber auch ein Zwerchfellbruch, medizinisch unter Hiatushernie bekannt, kann mit Sodbrennen einhergehen. Enge Kleidung oder Stress begünstigen diesen Prozess, wobei Schwangere ebenfalls vermehrt mit Sodbrennen zu kämpfen haben. Hier ist es der nach oben gepresste Magen, der das Sodbrennen auslöst. Wenn es um die Ursachen der Erkrankung geht, betrachtet der Hausarzt zunächst die Lebensumstände und die Ernährungsgewohnheiten des Patienten. Kommt er zu der Schlussfolgerung, dass ein Reflux vorliegt, kann er diesen durch Magen- und Speiseröhren-Spiegelungen diagnostizieren. Ihm geht es dabei vorrangig um vorhandene Entzündungen oder Geschwüre, wobei Gewebeproben einen weiteren Aufschluss geben können. Ein weiteres Diagnosemittel ist die 24-Stunden-pH-Wert-Messung der Magensäure, die inzwischen ohne Katheder möglich ist.

Ohne Medikamente langfristig beschwerdefrei bei Sodbrennen: Der neue Behandlungsansatz von Liebscher & Bracht wirkt schnell und effektiv

Die Ursache für Sodbrennen ist laut Liebscher & Bracht eine Funktionseinschränkung des Magenschließmuskels. Säurebinder, auch als Protonenpumpenhemmer bekannt, werden in der konventionellen Therapie angewandt, lösen das grundlegende Problem jedoch nicht. Die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht geben eine andere Erklärung für die Schmerzen bei Sodbrennen. Im Fokus dabei: das nahe liegende Zwerchfell. Während des Atemvorganges hebt sich die Atemmuskulatur wie eine Wölbung unter den Rippen. Diese Wölbung hebt und senkt sich bei jedem Atemvorgang ab. Aufgrund des heutzutage weit-verbreiteten Bewegungsmangels ist diese Muskulatur bei vielen Patienten nur noch ungenügend trainiert. Zu wenig Ausdauersport und zu viel sitzende Tätigkeiten können hierbei eine Rolle spielen. Dadurch werden Muskeln und Faszien unnachgiebig, sie bauen muskulär-fasziale Überspannungen auf, weshalb sie ihrer ursprünglichen Funktion nicht mehr nachkommen können. Durch die Nicht-Ausschöpfung des Potenzials der Zwerchfellmuskulatur wird die Funktion des Schließmuskels der Speiseröhre beeinflusst. Er schließt nicht ausreichend, weshalb die Magensäure in die Speiseröhre aufsteigen kann. Dagegen helfen jedoch gezielte Entspannungsübungen für die Atemmuskulatur in Kombination mit Osteopressur nach Liebscher & Bracht. Als besonders hilfreich haben sich bei dieser Diagnose Übungen mit der Faszien-Rollmassage wie auch einige andere Übungen erwiesen. Hier spielt vor allem die richtige Atmung eine große Rolle, wodurch sich das Zwerchfell entspannt und trainiert wird. Durch die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht kann die gestörte Klappenfunktion effektiv, zeitnah und nachhaltig reduziert werden. Gleichzeitig können die Schmerzen gelindert werden – mit regelmäßigen Übungen und veränderten Bewegungsabläufen.

Wie Patienten mit Sodbrennen selbst aktiv werden können

Die Schmerzspezialisten Liebscher & Bracht setzen bei der Behandlung von Reflux und Sodbrennen auf die Manualtherapie, bei der die 72 Liebscher & Bracht Osteopressur-Punkte die entscheidende Rolle spielen. Die Behandlung der Krankheit wird mit Osteopressur um eine einzigartige Faszien-Rollmassage ergänzt. Unter anderem mit einer kleinen Kugel aus den Faszien-Sets von Liebscher & Bracht. Die Faszien-Kugel wenden die beiden Schmerzspezialisten in der Vertiefung am unteren Ende des Brustkorbes an, wo sie einige Minuten bewegt wird und beinahe den Grenzschmerz auslöst. In Verbindung mit verschiedenen Atemübungen zum Dehnen und Entspannen kann dieser Muskulaturbereich wieder entspannen und dem typischen Beschwerdebild vorbeugen. Bei anhaltendem Training setzt die Linderung der Beschwerden ein. Auch spezielle Atemübungen, die vom Patienten mehrmals am Tag durchgeführt werden sollen, wirken vorbeugend und entlasten das Zwerchfell und damit den gesamten Oberbauch nachhaltig.

1. Entstehung: Wie entsteht Sodbrennen?

Du leidest manchmal unter Sodbrennen? Damit bist du nicht allein. Mittlerweile hat sich das Beschwerdebild zur Volkskrankheit entwickelt und betrifft etwa 20 % der Bevölkerung. Doch was ist Sodbrennen eigentlich, und wie kann es dazu kommen? Sodbrennen ist zunächst einmal keine Erkrankung, sondern ein Symptom, das sich durch einen unangenehmen Geschmack im Mund und einen brennenden Schmerz hinter dem Brustbein auszeichnet. Nahezu jeder hat schon einmal unter Sodbrennen gelitten. Ernährung und Verdauung spielen eine tragende Rolle, wenn es um die hier beschriebene Symptomatik geht. Vor allem nach fettigeren Mahlzeiten oder auch nach dem Genuss von säurehaltigen, alkoholischen Getränken verspüren die Patienten ein Unwohlsein, das auf eine Übersäuerung des Magens hinweist. In diesen Fällen ist das Sodbrennen nicht pathologisch, es wird mit der Zeit weggehen, sobald die Nahrung verdaut ist und die Reizung des Magens und der Speiseröhre abgeklungen ist.

In vielen Fällen ist das Sodbrennen aber auch mit einem gastroösophagealen Reflux, das heißt, mit einem Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre, verbunden. In Deutschland und auch in den meisten anderen Industrienationen leiden circa ein Drittel aller Menschen an Sodbrennen. Kommen die Beschwerden häufig vor, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, denn entgegen landläufiger Meinung handelt es sich nicht um eine kleine Befindlichkeitsstörung, sondern um einen behandlungsbedürftigen Zustand. Ein langer unbehandelter saurer Reflux kann zu dauerhaften Schäden an der Speiseröhre führen. Aber auch im Magen-Darm-Trakt kann es etwa zu einer Magenschleimhautentzündung führen und ein Leitsymptom der Refluxkrankheit sein.

Sodbrennen ist nicht nur auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Die Ursachen müssen ganz individuell geklärt werden. Eine schlichte Magenreizung durch Nahrungsmittel kann Sodbrennen nach sich ziehen. Insbesondere fettreiche und scharf gewürzte Speisen, Zitrusfrüchte, kohlensäurehaltige Getränke, Kaffee und Alkohol, ebenso wie Zwiebeln und sehr große Nahrungsmengen an sich, können Sodbrennen bzw. einen Reflux auslösen. Wer feststellt, dass Sodbrennen in der Regel mit den Mahlzeiten einhergeht, sollte über eine Ernährungsumstellung nachdenken und auf Kaffee sowie alkoholische Getränke verzichten. In vielen Fällen kann eine basische Ernährung schnell Abhilfe verschaffen und langfristig für ein basisches Milieu im Magen-Darm-Trakt sorgen.

Nicht jedes Sodbrennen ist allerdings rein auf die Nahrung zurückzuführen. So leidet ein großer Teil der Patienten mit Sodbrennen auch an einem pathologischen Reflux oder der Refluxkrankheit. Hierbei fließt der durch die Magensäure angesäuerte Mageninhalt zurück in die Speiseröhre. Auch hier gilt: Ein gewisses Maß an Reflux ist nicht pathologisch, da bei der Nahrungsaufnahme auch Luft geschluckt wird, und diese gelegentlich durch das Aufstoßen wieder aus dem Magen geleitet wird. Hierbei gelangt auch in der Regel etwas Mageninhalt zurück in die Speiseröhre, was für diese, unter gesunden Bedingungen, aber kein Problem darstellen sollte. Kommt es hingegen häufiger zu Beschwerden, muss ein Arzt die Ursachen klären und eine Behandlung einleiten. Bei einem dauerhaften Rückfluss an Säure in die empfindliche Speiseröhre kann es zu Schäden und schweren Erkrankungen kommen.

Fließt über einen längeren Zeitraum immer wieder saurer Mageninhalt in die empfindliche und mit Zellen der Immunabwehr besetzte Speiseröhre, führt dies zunächst zu einer Entzündungsreaktion. Die Schleimhaut ist gerötet und empfindlicher. Die grundsätzlich dicht beieinander liegenden Epithelzellen lockern ihren Zellverband, was dazu führt, dass das Gewebe noch angreifbarer und durchlässiger für Säure wird. Je weiter die Entzündung fortgeschritten ist, desto schneller treten durch die geschädigte Schleimhaut erneut Beschwerden auf.
Bleiben Sodbrennen und Reflux über einen langen Zeitraum unbehandelt, so kann dies zu schwerwiegenden Schäden führen. Die Zellen der zarten Schleimhaut beginnen, sich zu verändern, sie tauschen sich aus gegen ein Zylinderepithel, statt des unverhornten Plattenepithels, wie es in der Speiseröhre üblicherweise vorkommt. Ein mit Zylinderepithel bekleideter Ösophagus wird Barrett-Ösophagus genannt. Der Barrett-Ösophagus ist noch nicht behandlungsbedürftig, er gilt allerdings bereits als die Vorstufe einer Krebserkrankung, denn durch die Veränderung der Zellen kann es zu weiteren Veränderungen und damit auch zu Entartungen kommen, die die Entstehung einer Krebserkrankung begünstigen. Dies betrifft allerdings nur einen kleinen Teil der an einem Reflux leidenden Menschen. Bei einem vorliegenden Barrett-Ösophagus ist das Risiko, an einem Speiseröhrenkrebs zu erkranken, allerdings um das 30-fache erhöht.
Auch ist es möglich, dass die Speiseröhre besonders sensitiv auf Rückflüsse von Mageninhalt reagiert. Das bedeutet, die Rezeptoren der Nerven empfinden bereits nicht-saure Rückflüsse als sehr sauer, was zu dem Gefühl von brennenden Schmerzen führt. Viele Menschen geben auch an, in besonders belastenden Situationen unter Schmerzen zu leiden, ohne dass eine organische Ursache erkannt werden kann. Dann hilft vor allem konsequenter Stress-abbau.

Hier kommt die Behandlungsmethode von Liebscher & Bracht ins Spiel. Schmerzen bei Reflux/Sodbrennen entstehen, nach Vorstellung der Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht, durch die vernachlässigte Dehnung von Muskeln und Faszien des Zwerchfells, im Kontext von Sodbrennen. Zu hohe muskulär-fasziale Überspannungen spielen dabei eine Rolle und sollten mit bestimmten Übungen behandelt werden. Die Überspannungen beeinflussen die Funktion der Klappe am Mageneingang. Schmerzen haben in diesem Kontext also eine Funktion: Sie warnen vor Schäden an der Speiseröhre, durch Fehlbelastung und Überspannung der Zwerchfellmuskulatur. Über sogenannte interstitielle Rezeptoren wird dem Gehirn ein drohender Verschleiß signalisiert und mögliche Schäden an den körperlichen Strukturen angezeigt. Das Gehirn reagiert mit Alarmschmerzen und will uns mitteilen: Strukturverschleiß dringend stoppen! Es ist vor allem diese Sichtweise, die Patienten ein entscheidendes Mitwirkungspotenzial eröffnet – für eine Behandlung von Sodbrennen ohne Medikamente. Schmerzmittel stellen bei Sodbrennen zudem ein zweischneidiges Schwert dar. Sie sollen die Säurebildung vermindern und die Magensäure weniger schädlich für die Speiseröhre machen. Dies löst nach Liebscher & Brachts Ansatz allerdings nicht das muskulär-fasziale Problem der Überspannung. Im Gegenteil: Aufgrund des Einsatzes von Protonenpumpenhemmern produziert der Magen weniger Säure, was gleichzeitig den gesamten Säuregehalt des Magens herabsetzt. Für die Zersetzung des Speisebreis ist diese jedoch unabdingbar. Ist die Magensäure nicht in ausreichender Menge vorhanden, kommt es zu Störungen der gesamten Verdauung. Zusätzlich wird der Magen dazu angeregt, mehr Säure zu produzieren, um die fehlende Säure auszugleichen.

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Video: Ursache von Sodbrennen

2. Welche Symptome zeigen sich bei Sodbrennen?

Ein typisches Symptom von Reflux ist ein ätzendes Brennen. Dieses verschlimmert sich beim Bücken oder auch während des Liegens. Zusätzlich kannst du auch einen Druckschmerz hinter deinem Brustbein verspüren, welcher häufig mit Schmerzen innerhalb der Herzregion verwechselt wird. Dieses Problem ist auf eine Funktionsstörung deines Schließmuskels oder aber auf einen zu hohen Druck im Inneren deines Bauchraumes zurückzuführen. Im Gegensatz zu deiner Magenschleimhaut ist die Schleimhaut deiner Speiseröhre nicht dafür geschaffen, in Kontakt mit der Säure zu kommen. Trifft die Säure jedoch durch Reflux auf das Gewebe der Speiseröhre, kommt es unter anderem zu dem bekannten brennenden Schmerz, welcher als Sodbrennen bezeichnet wird.

In der westlichen Bevölkerung ist das Problem von Reflux weitverbreitet. Unter den Symptomen leiden ca. 20 Prozent der Bevölkerung. Hierbei ist deutlich zu erkennen, dass Frauen wesentlich häufiger von der Krankheit betroffen sind als Männer. Beobachtet wurde auch, dass sich Reflux mit zunehmendem Alter in seiner Häufigkeit steigert. Auch bei Säuglingen und Kleinkindern treten derartige Beschwerden auf.

2.1. Das typische Sodbrennen

Das wohl typischste Symptom von Reflux ist das Gefühl von Druck hinter dem Brustbein und das Brennen in der Speiseröhre. Viele Betroffene berichten, dass sich ihre Beschwerden im Oberkörper verschlimmern, sobald sie sich bücken oder hinlegen. Aufgrund der Änderung der Lage Ihres Körpers und der daraus resultierenden Schwerkraft, kann der ungewollte Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre begünstigt werden. Als besonders unangenehm wird der hinter dem Brustbein brennende Schmerz empfunden. Er steigert sich häufig nach einer üppigen Mahlzeit in seiner Intensität.

Innerhalb der westlichen Industriestaaten zählt das Sodbrennen zu den am häufigsten auftretenden Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes. Nach herkömmlicher Sicht haben saures Aufstoßen und Sodbrennen ihre Ursache unter anderem im Genuss von Kaffee und Alkohol. Aber auch Stress und Nikotin zählen zu den häufig genannten Auslösern.

2.2. Das Druckgefühl innerhalb der Brust

Patienten mit Druckgefühl innerhalb der Brust und Sodbrennen vermuten beim ersten Auftreten meist das Herz als Verursacher. Die Symptome von Reflux können ohne eine hinreichende Untersuchung nur sehr schwer von einer akuten Herzerkrankung unterschieden werden. Leidest du unter Druckschmerz in der Brust, empfehlen wir dir, in jedem Fall einen Arzt zu konsultieren. Dieser kann mithilfe einer Untersuchung des Blutes und eines EKGs Hinweise darauf erhalten, wo die Ursache des Druckgefühls liegt. Im Gegensatz zu einem Reflux ist beispielsweise ein Herzinfarkt lebensbedrohlich. Ist die Diagnose eindeutig ein Reflux, kann die Therapie in die richtige Richtung laufen. Allerdings können die Schmerzen im Oberbauch auch für ein Magengeschwür sprechen. Hier ist vor allem auf weitere Symptome wie Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen zu achten. Der Reflux kann hier zur Begleiterscheinung werden.

2.3. Schluckbeschwerden als Symptom von Sodbrennen/Reflux

Durch häufigen Kontakt der Magensäure mit der Speiseröhre entzündet sich die dortige Schleimhaut wesentlich leichter. Zudem bietet die angegriffene Schleimhaut der Speiseröhre für Bakterien einen optimalen Nährboden, und Speiseresten wird die Anhaftung erleichtert. Die andauernde Reizung der Schleimhaut führt bei Betroffenen häufig zu Schluckbeschwerden, einer sogenannten Dysphagie. Kommt die angegriffene Schleimhaut in diesem Fall mit Nahrung in Kontakt, wird das gereizte Gewebe zusätzlich belastet, weitere Schmerzen entstehen. Betroffene beschreiben einen derartigen Zustand häufig mit dem Gefühl „einen Kloß im Halse zu haben“, wobei andere Patienten ein andauerndes Gefühl von Trockenheit im Mund verspüren, das auch mit ausreichend Flüssigkeitszufuhr nicht zu regulieren ist.

2.4. Leitsymptome beim Sodbrennen: Aufstoßen und Mundgeruch

Eine durch Magensäure ständig gereizte Schleimhaut der Speiseröhre ist Einfallstor für Bakterien. Speisereste und Erreger setzen sich hier leichter fest, und aus dieser Problematik heraus entwickeln sich weitere Beschwerden. Bakterielle Prozesse werden über den Atem freigesetzt und in Form von Mundgeruch, einer sogenannten Halitosis, wahrgenommen.

Durch das Aufeinander-treffen der Verdauungsenzyme des Magens, der Magensäure und der Nahrung werden Gase produziert. Völlegefühl und Blähungen können ebenfalls sehr belastend sein. Vordergründig ein normaler Vorgang, der jedoch durch gesteigerte Magensäure äußerst ausgeprägt ist. Wenn Sie als Patient davon betroffen sind, dass die Funktion Ihres Magenschließmuskels schwach ist, haben jene Gase einen leichteren Weg nach oben. Für die Gase ist es einfacher durch die Speiseröhre als durch den Darm zu entweichen. Daher stoßen Betroffene mit Reflux häufiger sauer auf.

2.5. Geschädigter Zahnschmelz als Symptom

Ein weiteres klassisches Symptom bei dieser Erkrankung ist eine erhöhte Belastung der Zähne mit Säure, wodurch der Zahnschmelz geschädigt werden kann. Zahnschmelz wird in der Regel als die robusteste und härteste Substanz im Körper bezeichnet. Gelangt beim Aufstoßen der säurehaltige Saft des Magens in den Mund, wird der Zahnschmelz unmittelbar angegriffen. Meist äußert sich dies als Symptom zuerst an den Zahnhälsen. Da der menschliche Körper nicht in der Lage ist, den Zahnschmelz zu reparieren, gilt diese Art der Schädigung als irreversibel.

2.6. Angegriffene Atemwege und Husten bei Sodbrennen

In einigen Fällen steigt die Säure des Magens so weit auf, dass diese sogar in die Atemwege gelangt. Hierbei kommt es zu Symptomen des Refluxes, welche sich als Schädigung der Atemwege bemerkbar machen. Sind die Luftwege geschädigt, kann sich bei manchen Menschen daraus ein stetiger Hustenreiz entwickeln. Patienten berichten von Reizhusten in chronischer Form, der sich insbesondere in der Nacht bemerkbar macht. Zudem besteht die Gefahr, dass durch austretende Magensäure der Kehlkopf in Mitleidenschaft gezogen wird und sich eine sogenannte Laryngitis (Kehlkopfentzündung) mit Heiserkeit entwickelt. Kommt es zum Einatmen der Magensäure, ist auch hier das angegriffene Gewebe für Bakterien ein optimaler Nährboden. Die Entstehung einer Aspirationspneumonie (Lungenentzündung) wird dadurch begünstigt. Die Lungenentzündung ist dabei eine äußerst ernsthafte Komplikation.

2.7. Reflux/Sodbrennen bei Säuglingen und kleinen Kindern

Auch bei Säuglingen und Kleinkindern können bereits Symptome von Reflux auftreten. Jedoch sind die Symptome bei ihnen anders zu betrachten als bei Erwachsenen. Probleme treten hier zum Beispiel beim Trinken oder Stillen auf und erschweren somit die Aufnahme von Nahrung. Entsteht das Sodbrennen dabei durch eine Lockerung des Muskelbandes am Mageneingang, kann Mageninhalt zurückfließen. In einem solchen Fall spricht man von einem funktionellen Reflux. Dabei verkleinert sich der Winkel zwischen Magen und Speiseröhre, die Milch gelangt vergleichsweise einfach zurück in die Speiseröhre – ein Problem, das sich meist mit zunehmendem Alter auswächst.
Wie äußert sich Sodbrennen bei Babys? Erkennbar ist ein vermehrtes Schreien und unruhiges Verhalten. Manchmal ist zu sehen, dass das Baby seinen Oberkörper und den Kopf nach hinten streckt, um sich die Nahrungsaufnahme zu erleichtern. Andere wiederum erbrechen wesentlich häufiger nach der Aufnahme von Nahrung. Schwierig ist zudem dabei, dass sich betroffene Kinder aufgrund ihres Alters nicht richtig mitteilen können. Hier sind dann die Eltern durch ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen gefragt. Leiden Babys und Kleinkinder unter Reflux, ist es wichtig, diesen frühzeitig zu behandeln, denn die gestörte Nahrungsaufnahme kann zu Entwicklungs- und Wachstumsstörungen führen.

3. Die Entstehung der Refluxkrankheit und ihre möglichen Ursachen

Vermutlich möchtest du wissen, warum du unter Sodbrennen leidest und was du dagegen tun kannst? Du leidest schon viel zu lange unter brennenden Schmerzen hinter dem Brustbein und dir wird bei dem saurem Aufstoßen ganz übel? Damit bist du nicht allein. Sodbrennen ist eine Volkskrankheit, in den meisten Industrienationen leidet ein Drittel der Bevölkerung unter dem wiederkehrenden sauren Aufstoßen, das mit dem Brennen hinter dem Brustbein einhergeht. Doch wie kann es zu diesen Symptomen kommen, und handelt es sich um eine Krankheit oder nur um eine kleine Befindlichkeitsstörung?

Die „eine“ Ursache für Sodbrennen gibt es nicht. Der klassische Auslöser für die unangenehm brennenden Magenschmerzen ist allerdings der gastroösophageale Reflux. Doch leiden nicht alle Menschen mit einem Reflux auch an spürbaren Beschwerden. Umgekehrt kann Sodbrennen empfunden werden, obwohl der zurückgeflossene Mageninhalt nicht sauer war. Die klassische Schulmedizin sieht in der falschen, zumeist säurehaltigen Ernährung eine häufige Ursache von Sodbrennen. Dabei handelt es sich demnach vielfach um eine lokal-irritative Wirkung bestimmter Nahrungsmittel oder Getränke, die letztlich die Nerven des Ösophagus, insbesondere bei bereits vorhandenen Schäden, reizen und das Sodbrennen auslösen.

Diese Wirkung ist beispielsweise für alkoholische Getränke und verschiedene Speisen nachgewiesen. Auch der gastroösophageale Reflux kann durch lokal-irritative Nahrungsmittel ausgelöst werden. Beispielsweise können große Speisemengen und kohlensäurehaltige Getränke den Reflux auslösen und zu Beschwerden führen. Der Genuss von zu viel Kaffee gilt ebenfalls als Ursache. Auch die Röst-Methode kann als Ursache genannt werden, in deren Abhängigkeit Beschwerden ausgelöst werden oder nicht. Liegen keine physischen Ursachen für das Leiden vor, wird von einer psycho-sozialen Genese ausgegangen. Hier spielt vor allem Stress eine tragende Rolle und sollte deutlich minimiert werden. Bei der Ursachenforschung geht es vor allem darum, schnell den Auslöser für dein individuelles Leid zu finden. Denn auch hier gibt es unterschiedliche Ansätze, nach denen deine Diagnose gestellt werden kann und nach der sich die Behandlung richtet, die für dich die richtige sein wird. Wir wollen dir dazu verhelfen, ganz ohne Schmerzmittel beschwerdefrei zu werden und auch langfristig schmerzfrei zu sein. Denn ein schmerzfreies Leben ist unsere Vision!

3.1. Der gastroösophageale Reflux – Entstehung und Beschwerdebild

Der gastroösophageale Reflux kann aufgrund seiner Pathogenese noch weiter unterteilt werden. Die klassische Refluxkrankheit kann mit einer Reflux-Ösophagitis einhergehen, die endoskopisch festgestellt wird. Verläuft sie nicht erosiv, dann geht sie ohne Entzündungsreaktionen einher. Auch der hypersensitive Ösophagus kann zu den, durch Reflux entstehenden, Ursachen gezählt werden. Hierbei ist die Ursache nicht in einem sauren Rückfluss zu suchen, sondern in einem normalen Rückfluss, auf den die Speiseröhre ungewöhnlich sensitiv und mit heftigen Beschwerden reagiert.

Der saure Reflux entsteht durch einen Mechanismus, der die Empfindung beim Sodbrennen auslöst; es werden Chemorezeptoren in der Speiseröhre stimuliert. Diese Rezeptoren dienen dem Schutz der Schleimhaut der Speiseröhre. Somit kann das Signal für die Ausschüttung von mehr Bikarbonat im Speichel ausgelöst werden, um dadurch die Säure zu neutralisieren. Chronischer Reflux von Säure aus dem Magen sorgt langfristig für eine Lockerung der, die Speiseröhre auskleidenden, Plattenepithelverbände, sodass diese bei weiteren Säureangriffen anfälliger werden. Hierdurch wird das Sodbrennen im Verlauf immer schneller ausgelöst. Es konnte nachgewiesen werden, dass das Sodbrennen sowohl vom pH-Wert innerhalb der Speiseröhre als auch von der Verweildauer der Säure in der Speiseröhre abhängig ist. Sind schließlich schon stärkere Schäden entstanden, reicht oftmals eine kurze Exposition mit Säure aus, um Beschwerden bei den Betroffenen auszulösen.
Der nicht-saure Reflux ist etwas komplexer. Meist handelt es sich beim nicht-sauren Reflux um einen duodeno-gastroösophagealen Reflux, bei dem Magensäure kombiniert mit Duodenal-Inhalt in die Speiseröhre gelangt. Auch ein isolierter Reflux von Duodenal-Inhalt ist möglich. Die Kombination von Magensäure und Duodenal-Inhalt sorgt sehr häufig für das Auftreten einer unangenehmen und schmerzhaften Reflux-Ösophagitis. Die Patienten mit nicht-saurem Reflux klagen dabei ebenfalls über typische Leitsymptome des Sodbrennens. Hinzu kommt, dass sie schlechter auf die säure-hemmende Wirkung der üblicherweise eingesetzten Protonen-Pumpen-Hemmer ansprechen.

3.2. Muskulär-fasziale Ursachen im Oberbauch

Betrachtet man den nicht-sauren Reflux und die Tatsache, dass dieser ohne Vorhandensein von Säure das Sodbrennen auslöst, spricht einiges dafür, dass Sodbrennen auch unabhängig einer Überproduktion von Säure ausgelöst werden kann. Sodbrennen kann durch eine lokale Reizung des Ösophagus entstehen. Die Nerven in der Schleimhaut nehmen diese Reize auf. Ist die Schleimhaut bereits gereizt, wird der Reiz umso schneller aufgenommen und die Symptomatik tritt auf. Dies wird bei der Nahrungsaufnahme bei gereizter Schleimhaut, auch bei geringem Säuregehalt, zu Sodbrennen führen. Für den Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Sodbrennen konnten aber auch weitere Faktoren identifiziert werden. So übt ein gedehnter Magen einen Reiz auf den Ösophagus-Spinkter, den inneren Schließmuskel, aus, welcher verschluckte Luft wieder aus dem Magen transportieren soll. Bei Menschen mit einer Refluxkrankheit wird hierbei meist auch Mageninhalt in die Speiseröhre zurückbefördert. Der in diesem Fall die Beschwerden auslösende Reiz ist ein rein mechanischer.

Die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht haben die Theorie entwickelt, dass bei der Entstehung des Refluxes die Atemmuskulatur eine wichtige, wenn nicht gar die wesentliche Rolle spielt. Aus jahrelangen Erfahrungen bei der Behandlung von Patienten mit ganz unterschiedlichen Symptomen von Reflux und Sodbrennen, sehen sie die Ursache anders: Durch die heutige bewegungsarme Lebensweise wird die Atemmuskulatur nicht ausreichend genutzt und ist somit untrainiert. Sie verkrampft und muskulär-fasziale Überspannungen entstehen, was ein Erklärungsmodell für die Insuffizienz des Schließmuskels am Mageneingang darstellt. Der Schließmuskel kann dabei durch die verkrampfte und überspannte Atemmuskulatur nicht mehr richtig schließen, wodurch es zum Reflux-Geschehen kommt. Durch eine gezielte Entspannung der Atemmuskulatur lässt sich die Refluxkrankheit daher ganz natürlich durch Entspannung und Osteopressur behandeln.

Fazit: Die Ursachen des Sodbrennens und des gastroösophagealen Refluxes sind vielfältig und sicher zuerst in einer ungesunden Lebensführung mit übermäßigem Verzehr ungesunder Lebensmittel zu suchen. Auch zu wenig Bewegung trägt zu den beschriebenen Schmerzen bei. Ein Minus an Bewegung sorgt auch gleichzeitig für eine unregelmäßige bzw. schlechtere Verdauung. Dabei sorgen komplexe Vorgänge im menschlichen Körper für die Beschwerden, von denen immer mehr Menschen betroffen sind. Wenn auch du darunter leidest, solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und die individuelle Behandlung besprechen. Du solltest jedoch wissen, dass du, was Sodbrennen und Reflux angeht, auch selbst viel für dein Wohlbefinden tun kannst. Mit einer Kombination aus gesunder Ernährung sowie Bewegung mit gezielten Übungen bei Reflux und Sodbrennen nach Liebscher & Bracht sollten sich deine Beschwerden in den Griff bekommen lassen.

4. Behandlung: Werde selbst aktiv gegen dein Sodbrennen

Ernährungsumstellung und Medikamente – das sind die klassischen Therapien, wenn Patienten mit Sodbrennen/Reflux einen Arzt aufsuchen. Sicher ist die Ernährung mit eine der ersten Stellschrauben, an denen du als Patient mit dem lästigen Leiden drehen sollten. Für die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht spielt beim Schmerzgeschehen, in Verbindung mit Sodbrennen und Reflux, jedoch vor allem muskulär-fasziale Überspannungen in der Atemmuskulatur bzw. dem Zwerchfell eine Rolle.
Im Zentrum der Therapie bei Sodbrennen nach Liebscher & Bracht – die ohne Medikamente und Säurehemmer auskommt – stehen auf der einen Seite gezielte Übungen, auf der anderen Seite eine Behandlung mit Osteopressur, bei der Reize an den Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut gesetzt werden. Ziel dabei ist es, die muskulär-faszialen Überspannungen zu normalisieren und damit die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich die Klappenfunktion am Mageneingang wieder normalisiert. Denn dies kann durch eine unter-beanspruchte Atemmuskulatur bedingt sein.

Werden über Osteopressur und Übungen nach Liebscher & Bracht die Spannungen gelöst, und etablieren sich durch die Wiederholung gezielter Übungen alternative Bewegungsprogramme, kann das Gehirn den Alarmschmerz abschalten und der Patient kann schmerzfrei werden. Die nach Liebscher & Bracht spezialisierten Schmerztherapeuten sind darauf geschult, dir, als Sodbrennen- bzw. Reflux-Patient, eine Perspektive zu eröffnen, durch die du das eigene Einflusspotenzial auf deine Beschwerden erkennen und so von einer neuen Herangehensweise und einem neuen Schmerzverständnis profitieren kannst. Du stellst in der ersten Behandlungseinheit fest, ob dein Leiden mit der Schmerztherapie von Liebscher & Bracht behandelt werden kann. Wichtig dabei ist es dann, die Übungen konsequent in den Alltag zu integrieren, denn ansonsten bauen sich die Hirnprogramme und Überspannungen in Muskeln und Faszien erneut auf – und die Sodbrennen-Spirale setzt sich erneut in Gang.

4.1. Was du sonst noch für eine Linderung bei Sodbrennen/Reflux tun kannst

Menschen, die über Sodbrennen nach scharfen oder fettigen Speisen klagen, empfiehlt die Schulmedizin einen Verzicht darauf. Ungünstig sind auch säure-bildende Getränke wie Alkohol und Kaffee. Ein Übermaß an sogenannten lokal irritativen Lebensmitteln, wie Zwiebeln, sollte gemieden werden. Ärzte empfehlen meist eine säure-hemmende Medikation, beispielsweise den Protonen-Pumpen-Hemmer Pantoprazol. Wichtig ist, bei der Behandlung mit Protonen-Pumpen-Hemmern zudem, auf gesunde Ernährung zu achten. Bei Menschen mit einer empfindlichen Speiseröhre kann sich eine positive Wirkung von Antazida auf das Sodbrennen zeigen. Es begünstigt die Ausheilung der akuten Entzündung und fördert langfristig eine weniger empfindsame Speiseröhre. Viel Wasser und milde Tees, wie Kamillentee, unterstützen die Heilung. Menschen mit Beschwerden unter Stress sollten eine ganzheitliche Lebensumstellung anstreben.

Natürliche Heilmittel sind eine wichtige Grundlage, wie du dir grundsätzlich Abhilfe schaffen kannst. Als gängige Hausmittel, die normalerweise in jedem Haushalt vorrätig sind, sind etwa Mandeln und Kartoffeln, die bei ausreichendem Kauen ihre basische Wirkung voll entfalten. Eine gezielte Nahrungsumstellung und die regelmäßige Anwendung der Liebscher & Bracht Übungen im Tagesablauf sind eine gute Grundlage, um das leidige Sodbrennen rasch, ursächlich und nachhaltig in den Griff zu bekommen. Für uns gilt die Maxime: Auf Medikamente sollten Sie nur in Ausnahmefällen zurückgreifen. Viele Menschen machen den Fehler und greifen aufgrund ihrer starken Beschwerden relativ schnell auf die rezeptfreien Medikamente zurück. Allerdings lindern sie die Schmerzen nur bedingt, denn der Patient setzt nicht an der eigentlichen Ursache an, sondern verhindert somit die Aufdeckung dieser.

4.2. Entspannung und Stressabbau wirken oftmals Wunder

Wusstest du schon, dass Stress bei Sodbrennen eine große Rolle spielt? Häufig wird Sodbrennen durch Stress ausgelöst. Ungesunden Stress gibt es leider in der heutigen Zeit mehr als genug. Aus diesem Grund ist ein wichtiger Tipp zur Behandlung des Refluxes die Vermeidung von Stress. Sollte dies nicht möglich sein, dann hilft es meist, wenn Sie sich vor allem vor und nach dem Essen Zeit nehmen, um sich zu entspannen. Auf keinen Fall sollten Sie unter Stress oder Zeitdruck essen. Wenn Sie anfällig für Sodbrennen sind, dann ist Ärger in diesem Fall bereits vorprogrammiert. Auch hier zeigt sich die positive Wirkung der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht. Die Übungen gegen Sodbrennen und Reflux, als Bestandteil des Alltages, lindern nicht nur rasch und dauerhaft die Beschwerden durch Sodbrennen, sondern tragen zu einem positiven Lebensgefühl und Entspannung bei. Probieren Sie es aus!

4.3. Iss bewusst, wenn du unter Sodbrennen leidest

Sodbrennen tritt meist einige Zeit nach dem Essen auf. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf eine optimale Ernährung zu achten. Vor allem das Abendbrot sollte nicht zu deftig sein, und sehr schwere oder fetthaltige Mahlzeiten solltest du vermeiden. Verschiebe diese lieber auf das Mittagessen und nimm am Abend etwas Leichtes zu dir. Nimm dir Zeit fürs Essen und kaue ausgiebig. Dadurch kann sich dein Speichel besser mit der Nahrung verbinden und der zerkleinerte Speisebrei optimal verdaut werden. Beachte: die ersten Verdauungsprozesse beginnen bereits im Mund. Das ausreichende Zerkleinern der Nahrung erleichtert deinem Magen einiges an Arbeit und die Magensäure muss nicht in die Überproduktion gehen. So unterstützt du dein Verdauungssystem nachhaltig. Falls du übergewichtig bist, kannst du dadurch gleichzeitig eine angenehme Sättigung erreichen und den Umfang deines Bauches reduzieren. Es ist wichtig, dass überschüssiges Gewicht nicht auf deinem Magen lastet und du ganz ohne Magendruck durch den Tag gehst. Schaffe dir sowohl während als auch nach der Mahlzeit eine ruhige Atmosphäre und genieße dein Essen. Ideal ist es, wenn du nach den Mahlzeiten noch ein wenig Zeit für einen kleinen Verdauungsspaziergang oder für die Übungen nach Liebscher & Bracht einplanst.

4.4. Speichel schlucken oder Kaugummi kauen – ist das eine Hilfe bei Sodbrennen?

Ein ganz einfaches, aber durchaus wirksames Mittel gegen Sodbrennen ist die eigene Spucke. Der eigene Speichel mit seinem pH-Wert von sieben ist eher im basischen Bereich angesiedelt. Er kann also wirkungsvoll dabei helfen, die Magensäure zu neutralisieren. Dabei wirkt der Speichel wie ein körpereigenes Antazidum, ein Mittel zur Neutralisierung von Magensäure.

Ebenfalls hilfreich ist es, bei einem Reflux Kaugummi zu kauen. Der Kauvorgang regt den Speichelfluss an und der kann, wie oben beschrieben, die Magensäure neutralisieren. Wichtig ist es, in diesem Fall darauf zu achten, dass es sich um einen zuckerfreien Kaugummi handelt. Menthol oder Fruchtaromen solltest du vermeiden, da diese den ohnehin schon übersäuerten Magen weiter reizen können.

4.5. Decke deinen Flüssigkeitshaushalt mit Mineralwasser oder lauwarmen Leitungswasser

Mineralwasser kann dir bei Sodbrennen helfen; vorausgesetzt es verfügt über einen hohen Anteil an Hydrogenkarbonat pro Liter. Der eigene Körper bildet das Karbonat ebenfalls und verwendet es, um den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren. Mit dem Mineralwasser kannst du diesen Vorgang unterstützen. Besonders gut geeignet ist ein Heilwasser mit einem Anteil von mindestens 1300 mg Hydrogenkarbonat pro Liter.
Falls du kein Mineralwasser zur Hand hast, kannst du auch einfaches Leitungswasser zu dir nehmen. Dieses sollte im Idealfall lauwarm sein. Leitungswasser wirkt zwar nicht auf dieselbe Weise wie Mineral- oder Heilwasser, verdünnt aber die Magensäure und kann so die Schmerzen des Sodbrennens lindern.

4.6. Kamillen- und Heilpflanzen-Tees bei Sodbrennen

Ein bekanntes Hausmittel hilft ebenfalls bei Sodbrennen: der Kamillen-Tee. Kamille, als Heilpflanze weit verbreitet und eingesetzt, beruhigt nicht nur den Magen, sondern verdünnt darüber hinaus, genau wie Wasser, den sauren Magensaft und Inhalt. So schafft der Kamillen-Tee gleich auf doppelte Weise Abhilfe. Dasselbe gilt übrigens auch für andere Heil-Tees. Alternativen zur Kamille sind zum Beispiel Fenchel, Anis, Schafgarbe oder Kümmel.

 

4.7. Typische Hausmittel bei Sodbrennen: Gurken oder Kartoffeln essen

Gurken sind ein weiteres natürliches Heilmittel, das bei Sodbrennen Abhilfe schaffen kann. Sie sind basisch und enthalten viel Magnesium und Kalium. Beide Stoffe können die Magensäure neutralisieren. Damit die Gurke ihre Wirkung besonders gut entfalten kann, sollten Sie diese lange kauen. Ähnlich wirkt auch die Kartoffel. Sie enthält einen hohen Anteil an Stärke, der ebenfalls die Magensäure bindet. Alternativ können Sie ein Glas Kartoffelsaft trinken. Sowohl die Gurke als auch die Kartoffel sind zudem fettarme Nahrungsmittel und lassen sich mit anderem Gemüse prima kombinieren.

 

4.8. Ernährung bei Sodbrennen/Reflux mit Haferflocken und Heilerde

Ähnlich wie Kartoffeln, können auch Haferflocken Magensäure binden, denn sie enthalten nicht nur viel Stärke, sondern zudem pflanzliches Eiweiß. Ideal sind ein bis zwei Esslöffel. Diese sollten Sie lang und ausgiebig kauen, bis schließlich eine breiige Masse entsteht. Erst dann sollten Sie die Haferflocken herunterschlucken. Eine Alternative ist die Heilerde. Sie enthält Mineralien, wie zum Beispiel Magnesiumsalz, Karbonate oder Kieselsäure. Sie wirken entsäuernd wie Antazida, die in ihrer neutralisierenden Wirkung unserem Speichel ähneln.

 

4.9. Auf diese Lebens-/und Genussmittel solltest du bei einem Reflux verzichten

Milch, Quark und auch Joghurt gelten häufig noch immer als bewährte Hausmittel bei einem Reflux. Es ist jedoch erwiesen, dass diese Produkte einen leicht sauren pH-Wert haben, was sich negativ auf unsere Magensäure auswirkt. Das bedeutet, dass bei einem empfindlichen Magen diese Nahrungsmittel das Sodbrennen sogar noch begünstigen oder verschlimmern können. Eine gute Alternative ist stattdessen Soja. Es ist basisch und kann so die Magensäure neutralisieren.

Die Einnahme von Verdauungsschnäpsen, wie dem altbekannten Magenbitter ist ebenfalls keine gute Idee. Alkohol regt die Produktion von Magensäure an, was das Sodbrennen unter Umständen noch verschlimmern kann. Auch hier soll erneut auf den Verzicht von Nikotin aufmerksam gemacht werden: denn Rauchen schwächt den Schließmuskel der Speiseröhre.

 

4.10. Medizinische Behandlung von Sodbrennen

Eine weitere gängige medikamentöse Therapie sind die H2-Rezeptorenblocker. Sie blockieren die Andockstelle des Histamins und vermindern so die Produktion von Magensäure. Dadurch wird das Risiko von einem Reflux reduziert. Die Wirkung hält, je nach Präparat, circa zwölf Stunden an. Andere Wirkstoffe sind Ranitidin, Roxaditin oder Famotidin. Auch Maaloxan wird sehr gerne eingesetzt und soll bei säurebedingten Magenschmerzen schnell Abhilfe verschaffen.
Die Schmerzspezialisten von Liebscher & Bracht stellen dem eine Behandlungsoption ohne Medikamente und Nebenwirkungen entgegen. Wir richten den Blick auf die Ursachen von Sodbrennen und Reflux und zeigen dir, wie du mit regelmäßigen Übungen und Osteopressur deine Lebensqualität schnell und nachhaltig steigern kannst. Sprich uns an!


5. Übungen gegen Sodbrennen: leicht durchführbar und von hoher Wirksamkeit

Ernährungsumstellung und Medikamente – das sind die klassischen Therapien, wenn Patienten mit Sodbrennen/Reflux einen Arzt aufsuchen. Sicher ist die Ernährung eine der Hauptursachen, an denen du als Patient mit dem lästigen Leiden schnell etwas ändern kannst. Wenn du deine Ernährung mit basischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln optimierst, wirst du merken, dass sich auch der Magensäure-Überschuss normalisiert. Für die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht spielen beim Schmerz-geschehen, in Verbindung mit Sodbrennen und Reflux, vor allem muskulär-fasziale Überspannungen in der Atemmuskulatur bzw. dem Zwerchfell eine Rolle. Ihr Ansatz beruht auf einer effektiven Methode, bei der nicht nur gelegentlich brennende Schmerzzustände reduziert werden, sondern mit der vorbeugend behandelt werden kann.

Im Zentrum der Therapie bei Sodbrennen nach Liebscher & Bracht – die ohne Medikamente und Säurehemmer auskommt – stehen auf der einen Seite gezielte Übungen, auf der anderen Seite eine Behandlung mit Osteopressur, bei der Reize an den Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut gesetzt werden. Ziel dabei ist es, die muskulär-faszialen Überspannungen zu normalisieren und damit die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich die Klappenfunktion am Mageneingang wieder normalisiert, denn das kann durch eine unterbeanspruchte Atemmuskulatur bedingt sein.

Werden über Osteopressur und Übungen nach Liebscher & Bracht die Spannungen gelöst, und etablieren sich durch die Wiederholung gezielter Übungen alternative Bewegungsprogramme, kann das Gehirn den Alarmschmerz abschalten und der Patient kann schmerzfrei werden. Die nach Liebscher & Bracht spezialisierten Schmerztherapeuten sind darauf geschult, dir, als Sodbrennen- bzw. Reflux-Patient, eine Perspektive zu eröffnen, durch die du das eigene Einflusspotenzial auf deine Beschwerden erkennen und so von einer neuen Herangehensweise und einem neuen Schmerzverständnis profitieren kannst. Du stellst in der ersten Behandlungseinheit fest, ob dein Leiden mit der Schmerztherapie von Liebscher & Bracht behandelt werden kann. Wichtig ist es, die Übungen regelmäßig anzuwenden, da sich ansonsten die Hirnprogramme und Überspannungen in den Muskeln und Faszien erneut aufbauen – und die Sodbrennen-Spirale setzt sich wieder in Gang. Nur mit den Übungen und einer Umprogrammierung des überspannten Fasziengewebes kannst du Magengeschwüren und anderen Komplikationen effektiv vorbeugen und wieder zu mehr Wohlbefinden gelangen.

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