Berufsalternativen für Physiotherapeuten: 3 Anzeichen, dass du reif für den Wechsel bist

Das Foto zeigt eine Frau im weißen Shirt und mit rötlichen kurzen Haaren, die auf einer Couch vor einem aufgeklappten Laptop sitzt und die Beine übereinander schlägt.

Als Physiotherapeut liebst du es eigentlich, mit Menschen zu arbeiten. Aber in letzter Zeit denkst du immer mehr über Berufsalternativen nach? Dann geht es dir wie vielen in deiner Zunft. Und vielleicht eint euch auch der häufigste Grund: Stetig steigender Frust im Job.

Doch in jedem Wechsel liegt auch eine Chance:

  • Auf dieser Seite findest du 3 häufige Wunschgedanken, die zeigen, dass du bereit für etwas Neues bist.
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  • Wir zeigen dir, welche Berufsalternativen diese Wünsche wahr werden lassen können.
  • Du erfährst, durch welche Berufsalternative andere Physiotherapeuten ihre Liebe am Therapieren wiedergefunden haben.
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#1: „Ich wünsche mir endlich mehr Zeit für meine Patienten“


Sicher hast auch du deinen Job vor allem gewählt, um Menschen mit Schmerzen helfen zu können. Und die Menschen, die zu dir kommen, setzen auf dich: Oft haben sie lange Leidenswege hinter sich und hoffen nun auf die angemessene Zuwendung und Behandlungsdauer.

Umso frustrierender ist der sehr kurze Zeitrahmen, der Physiotherapeuten für ihre Patienten offen steht:

20 Minuten dauert eine Sitzung, einige Minuten gehen meist noch für beratende Gespräche ab. Danach hetzt du weiter zum nächsten Termin – ein hoher Stresspegel ist da vorprogrammiert.

Besonders bitter: Daran wird sich so schnell kaum etwas ändern. Denn das Problem liegt im System: Da die Krankenkassen die verordneten Behandlungsleistungen oft nur niedrig vergüten, können Physiotherapeuten kaum anders als möglichst viele Patienten in kurzer Zeit behandeln. Andernfalls lohnt es sich finanziell gar nicht mehr!

Ein Mann im weißen Kittel hält die Hand einer Frau. Man sieht nur ihre untere Gesichtshälfte, sie lächelt.

© fizkes | shutterstock.com

Mit diesen Berufsalternativen hast du mehr Behandlungszeit

Wenn du weiterhin mit Schmerzpatienten arbeiten und ihnen durch mehr Behandlungszeit noch viel besser helfen möchtest, können alternative Therapiemethoden ein sinnvoller Weg sein.

Denn solche Therapien sind oft vom Kassensystem unabhängig. Schmerzpatienten zahlen sie privat  und das verschafft ihnen und dir mehr Zeit für die Behandlung.

  • Behandlungskosten, die kaum oder gar nicht von der Krankenkasse bezahlt werden (z. B. Osteopathie, Liebscher & Bracht), tragen Schmerzpatienten selbst.
  • Du hast dadurch Gelegenheit, viel mehr Zeit in die Behandlung zu investieren. Und das kann sich wiederum auf die Erfolgsquote auswirken.
  • Die Nachfrage nach solchen Privatleistungen ist deshalb sehr hoch. Die Patienten legen – zurecht – Wert auf eine ausgiebige Schmerzbehandlung und wollen nicht „abgespeist“ werden.

Gewinne mit der Liebscher & Bracht-Methode mehr Zeit für deine Patienten

Als Liebscher & Bracht-Therapeut begleitest du deine Patienten sorgsam und mit der nötigen Zuwendung in die Schmerzfreiheit. Erlerne in nur 6 Monaten die wirksame Methode, nach der immer mehr Menschen fragen.

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#2: „Ich wünsche mir weniger körperliche Belastung im Job“


Die hohe Behandlungstaktrate in der Physiotherapie hat nicht nur Auswirkungen auf die Psyche der Therapeuten: Viele klagen auch darüber, körperlich am Ende zu sein. Das Hetzen von einer Behandlung zur nächsten geht an die Substanz.

„Ich komme Tag für Tag an meine Belastungsgrenze“
Nutzer in einem Forum für Physiotherapeuten über seine Arbeit 

Hinzu kommen fordernde Behandlungstechniken und die körperliche Hilfestellung, die man vor allem Patienten mit besonders starken Bewegungseinschränkungen zusätzlich bietet. Viele sind ratlos, wie sie das bis ins Rentenalter durchhalten sollen. Hast auch du die körperliche Dauerbelastung satt?

Diese Berufsalternativen können körperlich weniger belasten

Wenn die Belastung für dich nicht mehr tragbar ist und du wirklich eine Berufsalternative zur Physiotherapie suchst, gibt es Wege, um dennoch weiterhin Menschen zu helfen und deine Fähigkeiten einzubringen:

Arbeite mit Kindern und Neugeborenen

Die Arbeit mit Kindern ist etwas ganz Besonderes. Und unterm Strich ist sie körperlich weniger anstrengend, alleine schon wegen des geringeren Gewichts deiner Patienten. 

  • Für die Arbeit mit Kindern sind Fortbildungen in der Bobath- oder Vojta-Therapie sinnvoll. Auch die Osteopathie kennt hier Ansätze.
  • Für die Fortbildungen können bereits erste Erfahrungen in der therapeutischen Arbeit mit Kindern vorausgesetzt werden.
Das Foto zeigt einen Therapeuten, der einen auf die Seite gedrehten Jungen mit Mobilisationstechniken an der Schulter behandelt.

© Photographee.eu | shutterstock.com

Setze deine Kenntnisse ein, ohne zu therapieren

Als Physiotherapeut verfügst du über Kenntnisse, die du auch ohne aktives Therapieren im medizinischen Bereich und dem Gesundheitssystem einbringen kannst.

  • Als Fitnessfachwirt kannst du deine Liebe zu Gesundheitsthemen beispielsweise kaufmännisch einbringen. Die Weiterbildung dauert ca. anderthalb Jahre.
  • Auch beim Medizinischen Dienst können Physiotherapeuten gefragt sein. Der Medizinische Dienst führt unabhängige Begutachtungen für die Leistungen von Kranken- und Pflegeversicherungen durch.
Auf einem Tisch stehen ein aufgeklappter Laptop, eine zusammengeklappte Brille sowie eine Tasse Kaffee. Zu sehen sind zwei Hände, die den Laptop bedienen. Unter einem Arm liegt ein Notizbuch.

#3: „Ich wünsche mir zufriedenere Patienten“


Geht es dir auch so? Viele Physiotherapeuten suchen nach Berufsalternativen, weil sie das Gefühl haben, ihren Patienten nicht so helfen zu können, wie sie es sich wünschen.

Auch an diesem Frust ist nicht zwangsläufig die Physiotherapie selbst schuld, sondern die Art, wie sie ausgeübt wird: Für die meisten Schmerzzustände reichen 20 Minuten Behandlung einfach nicht aus  und wo noch die Zeit hernehmen, dem Patienten Übungen für zu Hause zu zeigen? 

Und selbst wenn man dem Patienten Übungen mit nach Hause gibt: Wie soll man ihn motivieren, diese auch regelmäßig durchzuführen, damit wirklich eine Besserung eintritt?

Probiere einen neuen Ansatz aus!

Wir finden: Deinen Wunsch, Schmerzpatienten möglichst zuverlässig zu helfen, solltest du auf keinen Fall abschreiben. Entscheide dich in diesem Fall lieber für Alternativen, die dir genau das ermöglicht.

Eine dieser Alternativen ist die Liebscher & Bracht-Therapie. Die Besonderheit der Therapie besteht darin, dass sie Schmerzpatienten sehr erfolgreich zur Selbsthilfe animiert und deshalb auch langfristig gute Erfolge erzielt  und das spiegelt sich im Feedback der Patienten.

Erfahren hat das auch Jörg Kilian, einer von jährlich etwa 2.000 Physiotherapeuten, die die Liebscher & Bracht-Therapie erlernt haben. Seine Geschichte teilt er im Video mit dir:

 

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Diese Berufsalternativen hast du als Physiotherapeut


Zum Abschluss findest du hier eine Übersicht über alle Berufsalternativen, die dir als Physiotherapeut offen stehen:

Eröffne dir durch Fortbildungen neue Möglichkeiten

  • Mit Fort- und Weiterbildungen kannst du dein Tätigkeitsspektrum aus der Physiotherapie sinnvoll erweitern.
  • Das macht dich attraktiv für andere Arbeitgeber, eröffnet dir aber z. B. auch die Option, dich zu spezialisieren und selbstständig zu machen.
  • Zu den beliebtesten Weiterbildungen für Physiotherapeuten gehört z. B. die Manuelle Therapie, Gerätegestützte Krankengymnastik oder auch die Lymphdrainage.
Eine junge Frau mit weißem Shirt und braunem Haar blickt mit freundlichem Lächeln in die Kamera. Vor ihr liegt ein Ausbildungsordner, daneben steht ein Becher. Im Hintergrund ist ein junger Mann mit kurzem Haarschnitt zu sehen, der in ihre Richtung blickt.

Fort- und Weiterbildungen sind immer ein Zeit- und Kostenfaktor. Sprich mit deinem Arbeitgeber über Bildungsurlaub, der dir in den meisten Bundesländern zusteht und den du für deine Weiterbildung nutzen kannst.

Sichere dir Aufstiegsmöglichkeiten durch ein Studium

  • Wenn du eine Hochschulreife hast, kann dir ein Studium neue Möglichkeiten eröffnen.
  • Als Physiotherapeut hast du bereits medizinische Vorerfahrung, an die du z. B. mit einem Medizinstudium oder einem Studium in Sport- oder Pflegewissenschaften anknüpfen kannst.
  • Studiengänge wie Gesundheits-, Sport- oder Pflegemanagement eröffnen dir berufliche Möglichkeiten im Gesundheitswesen.
Foto einer plastischen Figur für anatomische Lehrzwecke. Der Bauchraum der Figur ist geöffnet und gibt Blick auf Organe frei. Im Hintergrund der Büste liegt ein Exemplar des "Sabotta - Atlas der Anatomie"

Ein Studium kann ein Türöffner für viele lukrative Berufe sein, kostet aber auch Zeit und Geld. Wäge daher vorher genau ab und nutze das Angebot der zentralen Studienberatung, das es an den meisten Hochschulen gibt.

Selbstständigkeit: Eröffne deine eigene Praxis

  • Viele Physiotherapeuten wählen die Selbstständigkeit, um sich aus dem Angestelltenverhältnis zu lösen und sich den Traum von der eigenen Praxis zu erfüllen.
  • Läuft eine solche Praxis erfolgreich, kann sie eine Möglichkeit sein, dich aus dem oft stressigen Behandlungsalltag der Physiotherapie zurückzuziehen.
  • Beachte, dass selbstständige Physiotherapeuten gesetzlich verpflichtet sind, sich regelmäßig weiterzubilden und dies auch nachzuweisen.
Eine Frau in weißem Shirt und mit kurzen rötlichen Haaren sitzt auf einer Couch und hält ein Notizbuch sowie einen Stift in der Hand. Sie blickt freundlich lächelnd in die Kamera.

Selbstständig Physiotherapeuten sind in der Regel von denselben Problemen betroffen, die auch angestellte Physiotherapeuten plagen. Deshalb erfüllen sich viele Physiotherapeuten den Traum von der eigenen Praxis mit einem alternativen Therapiekonzept, das ihnen mehr Freiheit bietet. Die Physiotherapeutin Jana Keukenbrink hat das getan und erzählt dir im Video von ihren Erfahrungen.

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