Mehr Patienten gewinnen –
so gelingt es jedem Praxisinhaber

Gesundheitszentrum

Ob als Arzt, Physiotherapeut oder Heilpraktiker: Wer eine Praxis führt, der hat nicht nur das Wohl seiner Patienten im Blick, sondern auch das seiner Praxis und Mitarbeiter. Doch viele Praxisinhaber klagen über einen zu geringen Patientenstamm und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Herausforderungen.

Wenn du verhindern möchtest, dass deine Praxis in Schieflage gerät oder deinen Erfolg noch weiter ausbauen willst, liegt ein Schlüssel in deinem Alleinstellungsmerkmal!

Auf dieser Seite erfährst du:

Daran scheitern Praxisinhaber


Als Arzt, Physiotherapeut oder Heilpraktiker bist du darauf angewiesen, dass dein Wartezimmer gut gefüllt ist, immer wieder Neupatienten zu dir kommen und du zufriedene Patienten hast, die gerne wiederkommen und dich Freunden und Familie weiterempfehlen.

Das ist der ideale Fall, jedoch nicht selbstverständlich. Viele Inhaber einer Praxis haben mit einem anderen Alltag zu kämpfen, doch woran liegt das und was sind die größten Hürden im Praxisalltag und der Patientengewinnung?

#1: Eine klare Positionierung auf dem Markt

Wer eine Praxis neu gegründet hat, der möchte am liebsten gleich mit dem Behandeln seiner Patienten loslegen. Doch die müssen erst einmal den Weg in die Praxis finden. Vielen Praxen fehlt es hier an einer klaren Positionierung in ihrem Praxismarketing, die beantwortet: Was ist euer Fachgebiet, wem könnt ihr helfen und was macht ihr anders bzw. besser als der Wettbewerb? Im direkten Vergleich mit anderen sind schon so manche genau daran gescheitert: Viele Praxisräume liegen versteckt in unscheinbaren Häusern und lassen nach außen kaum erkennen, wer sie sind und was sie können.

Praxis Dr. med. Petra Bracht - Heller Raum mit hellen Möbeln, wie Tisch, Stühle, Schrank, Lampe und Liege

Exkurs: Ärztliches Werbemittelrecht

Werfen wir in diesem Zusammenhang einen kurzen Blick auf das ärztliche Werberecht, denn geht es um Praxismarketing und Werbung, sollte das nicht außer Acht gelassen werden. Früher gab es mal ein Werbeverbot für Ärzte. Heute gibt es ein ärztliches Recht auf Werbung (die ärztliche Berufsordnung nennt das „sachliche berufsbezogene Informationen“) als Regelfall, die berufswidrige Werbung bestätigt als Ausnahme die Regel.

Ärzte sind heute viel freier in der Nutzung von Werbemitteln, so können sie zum Beispiel durch Anzeigen, Broschüren, Webseiten, Branchenportale oder auch Sponsoring von Sportveranstaltungen werben. Andere Heilberufler und sonstige Anbieter von Gesundheitsleistungen wie Physiotherapeuten und Heilpraktiker sind in ihren Werbemöglichkeiten schon seit jeher freier. Für alle gilt das Heilmittelwerbegesetz als Rahmen. Was wir dir, ob Arzt oder sonstiger Therapeut, aber unbedingt ans Herz legen wollen: Überprüfe im Zweifelsfall, in welchem rechtlichen Rahmen du dich mit denen Werbemaßnahmen bewegst und vermeide unbedingt Heilversprechen und Superlative in deinen Formulierungen.

Horst Meurers Rechts- und Fachanwalt für Medizinrecht

Horst Meurers (Rechts- und Fachanwalt für Medizinrecht)

#2: Die Digitalisierung und soziale Trends

Digitalisierung ist eigentlich ein alter Hut – und doch ist es eine der großen Hürden im Praxisalltag. Heutzutage gilt: Bist du nicht bei Google auffindbar, existierst du nicht! Diese steile These bringt eine zwingende Notwendigkeit auf den Punkt: eine ansprechende Online-Präsenz. Denn neben Empfehlungen aus dem privaten Umfeld spielt diese heute eine entscheidende Rolle.

Der Weg, den ein Neupatient von der Suche bis zum Termin durchläuft, zeigt, dass Patienten sich über Behandlungen und Ärzte auch und vor allem im Internet informieren. Auf den Punkt: Viele Praxisinhaber sind hier gescheitert, weil sie keine ansprechende oder gar keine Website haben, im Internet nicht aufzufinden sind und auch kein aussagekräftiges Profil im Social Media Bereich aufweisen können. Die Entscheidung für oder gegen dich als Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker basiert auf einem Mix aus persönlichen Empfehlungen, Informationen aus dem Netz sowie sozialen Medien und auch Bewertungen auf medizinischen Branchenportalen.

Digitalisierung Therapeuten finden online

#3: Patienten zufriedenstellen und Fürsprecher gewinnen

Wer mit seinem äußeren Eindruck und Empfehlungen überzeugt hat, sollte das auch während und nach der Behandlung tun. Praxisinhaber kennen die Hoch- aber auch Tief-Phasen im Alltag. An manchen Tagen kommt es zu überfüllten Wartezimmern, die oftmals lange Wartezeiten – trotz Termin – nach sich ziehen. An anderen Tagen entstehen Leerzeiten, die du als Inhaber natürlich gerne füllen möchtest. Es ist ein Balanceakt, der Organisationstalent bedarf.

Roland Liebscher-Bracht und eine Patientin sitzen nach einer erfolgreichen Behandlung nebeneinander. Sie zeigen beide einen Daumen-hoch

Lange Wartezeiten auf einen Termin und dann vor Ort sind ein triftiger Grund, warum die Realität oft nicht die Erwartungen der Patienten erfüllt, warum sich Patienten gegen einen Arzt oder Physiotherapeut entscheiden oder sich im Anschluss eines Termins nach Alternativen umschauen. Der Zeitfaktor beeinflusst die Zufriedenheit von Patienten nicht nur um den eigentlichen Termin herum, sondern auch währenddessen: Physiotherapeuten bleibt oftmals kaum Zeit, sich ausgiebig um ihre Patienten zu kümmern, was wiederum ebenfalls zu Unzufriedenheit führen kann.

Aber mal ganz allgemein gefragt: Gibt es überhaupt „genügend“ Patienten für Physiotherapeuten?

Schmerzen sind das Gesundheitsproblem Nummer 1, das zeigt eine Auswertung des Statista Global Consumer Surveys.1) Mit 63 Prozent führen Rücken-, Kopf- oder andere Schmerzen die Liste der Gesundheitsprobleme an, noch vor Schlafstörungen und deutlich vor Erkältungssymptomen. Das bedeutet: Immer mehr Menschen haben mit Schmerzen zu kämpfen und brauchen deshalb einen Therapeuten, der die Schmerzen behandelt.

Wie du diese Patienten für dich gewinnen kannst?

Mit diesen 10 Tipps mehr Patienten gewinnen

  1. Zeig, wer du bist: Lege eine klare Positionierung für deine Praxis fest. Sorge dafür, dass, sobald dein Name oder der Name deiner Praxis fällt, jedem, auch Neupatienten, sofort klar ist, was du machst, wem du helfen kannst und warum du besser als die Konkurrenz bist.
  2. Werde sichtbar: Steht die Positionierung, muss diese durch entsprechendes Praxismarketing natürlich in die Welt hinaus. Ein Online-Auftritt ist heute das A & O und gehört zu den Bewertungskriterien, die Patienten in ihrer Entscheidung für oder gegen dich berücksichtigen. Heutzutage gibt es viele Tools, mit denen du ganz einfach und kostengünstig eine eigene Website erstellen kannst. Medizinische Bewertungsportale wie Jameda kannst du zusätzlich für mehr Sichtbarkeit nutzen.
  3. Gehe mit sozialen Trends: Auch wenn du es vielleicht nicht mehr hören kannst, aber soziale Medien haben Macht. Und diese solltest du dir zunutze machen. Finde heraus, wo deine Zielgruppe unterwegs ist und mit welchen Inhalten du sie für dich gewinnen kannst. Umfragen unter deinen Patienten, Auswertungen von Statista, Artikel aus dem Netz oder Online-Webinare statten dich mit vielen wertvollen Infos aus.
  4. Lass dich weiterempfehlen: Neben der Online-Suche sind Empfehlungen aus dem Freundes- und Familienkreis der Hebel, um mehr Patienten zu gewinnen, denn diese Empfehlungen geben dir einen Vertrauensvorschuss! Frage aktiv nach Empfehlungen und Bewertungen – und das nicht nur unmittelbar nach deiner Praxiseröffnung. Bleibe dran und entwickle eine Routine, denn: Authentisches Feedback kannst du nie genug haben.
  5. Mache es deinen Patienten leicht: Bist du im Netz zu finden und wirst du weiterempfohlen, hast du schon sehr viel richtig gemacht. Jetzt solltest du es deinen Patienten so leicht wie möglich machen, mit dir und deinem Team in Kontakt zu kommen, zum Beispiel über die Online-Buchung eines Termins und mit einer schnellen Terminvergabe. Deinen Service kannst du noch mehr auf deine Patienten zuschneiden und weiterentwickeln, indem du immer mal wieder Feedback von ihnen einholst. Sie können dir Dinge sagen, an die du und dein Team vielleicht noch nicht gedacht haben.
  6. Nutze moderne Medien: Heutzutage sind moderne Medien essenziell, das haben wir gelernt. Setze daher in deiner Kommunikation, in der Praxis und während der Behandlung moderne Medien ein. Durch Meetings, zum Beispiel über Videochats wie Zoom, können auch online erste Patientengespräche geführt werden.
  7. Baue dir ein starkes Netzwerk auf: Bist du mit anderen Therapeuten und Ärzten vernetzt, kannst du von Empfehlungen deiner Kollegen profitieren und bleibst im Austausch mit ihnen auch immer auf dem neuesten Stand, zum Beispiel über Behandlungsmethoden. Auch während Fortbildungen kannst und solltest du dein Netzwerk ausbauen.
  8. Biete deinen Patienten mehr: Für deine Patienten möchtest du das Beste, unterstütze sie auch außerhalb deiner Praxisräume in einem gesunden Leben, indem du sie unter anderem über gesundheitsrelevante Themen wie Ernährung aufklärst. Versetze dich zu jeder Zeit in deinen Patienten hinein, sei empathisch und behandle ihn nicht wie eine Nummer.
  9. Bilde dich weiter: Die Medizin ist immer in Bewegung, genauso sind es auch die Bedürfnisse deiner Patienten. Indem du dich regelmäßig weiterbildest, baust du deine fachlichen Kenntnisse aus und gewinnst in den Augen deiner Patienten an Kompetenz. So läuft die Patientengewinnung fast von allein.

    Kommen wir jetzt zum letzten und entscheidenden Tipp:

     

  10. Stich aus der Masse heraus: Heb dich von der Konkurrenz ab und finde deine Nische oder erweitere dein Portfolio. So kannst du mit neuen Behandlungsmethoden deinen Patientenstamm ausbauen, weitere Patienten für deine Praxis begeistern und dein Alleinstellungsmerkmal schärfen. Das Ergebnis: Du positionierst dich klar auf dem Markt und wirst noch sichtbarer für potenzielle Patienten.

Das hat Lust auf mehr gemacht?

Wenn du mehr Patienten gewinnen möchtest und vielleicht auch schon vorher mit dem Gedanken gespielt hast, eine neue Behandlungsmethode zu erlernen oder eine Fortbildung zu machen, dann ist die Ausbildung zum Zertifizierten Liebscher & Bracht-Therapeuten eine Option für dich. Denn: Mit dieser Methode und ihrem ganzheitlichen Ansatz werden seit über 30 Jahren erfolgreich Schmerzen behandelt – anders als bei vielen anderen Therapien ganz ohne Medikamente und Operationen.

Melde dich gleich zu unserem Webinar an und erfahre alles, was du über Liebscher & Bracht, die Schmerztherapie und die Ausbildung zum Zertifizierten Liebscher & Bracht-Therapeuten wissen musst.

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Quellen & Studien

  • ↑1 *Basis der Auswertung ist die Befragung von 4058 Deutschen zwischen 18 und 64 Jahren. https://de.statista.com/infografik/26899/umfrage-zur-haeufigkeit-medizinischer-symptome-in-deutschland