Dr. med. Egbert Ritter

Facharzt für Unfallchirurgie, Oberarzt im Unfallkrankenhaus Salzburg, Abteilung für Orthopädie und Traumatologie

„Bevor ich meine Patienten bei degenerativen Erkrankungen zur OP schicke, empfehle ich ihnen die Liebscher & Bracht-Methode. Operieren kann man auch später noch, aber oft ist das dann nicht mehr nötig.“

Als Unfallchirurg kümmere ich mich seit mehr als 20 Jahren um Patienten, die einer dringenden Behandlung bedürfen. Meine Verantwortung endet jedoch nicht mit einem einmaligen Eingriff. Mir ist es wichtig, dass meine Patienten eine so vollumfängliche Hilfe wie möglich erhalten.

Die medizinischen Verfahren, bis hin zu Operationen, die bei vielen Schmerzzuständen eingesetzt werden, können nur innerhalb ihres gesetzten Rahmens Hilfe für Patienten bieten. Mit der Zusatzausbildung zum Schmerztherapeut nach Liebscher & Bracht habe ich mir ein umfassendes medizinisches Spektrum erarbeitet, um sowohl konservative als auch operative Behandlungsmethoden optimal einsetzen zu können.

Die Erkenntnis aus meiner fachlichen Erfahrung ist: In der Unfallchirurgie sind Operationen sinnvoll und wichtig.

Doch es gibt Grenzen – in Form von Beschwerdebildern, die mit Operationen nicht geheilt werden können. Und oft haben Patienten nach einer Operation weiter Schmerzen.

Genau hier liegt für mich der Einsatzbereich der Therapie nach Liebscher & Bracht, die in meiner Behandlungspraxis mittlerweile im Vordergrund steht. Besonders faszinierend finde ich an der Liebscher & Bracht-Schmerztherapie, dass sie die Patienten – mit wenigen Handgriffen – wieder schmerzfrei machen kann. Ohne Operation, Medikamente oder komplizierte Technik.

Gerade für ältere Menschen, die Schmerzmitteln und Operationen mitunter besorgt gegenüberstehen, kann die Liebscher & Bracht-Schmerztherapie eine Möglichkeit bieten, gegen ihre Schmerzen aktiv zu werden, ohne zum Teil drastische Nebenwirkungen befürchten zu müssen.

Die Therapie geht der Ursache der Schmerzen gezielt auf den Grund, damit sie nachhaltig beseitigt werden können. Auch differentialdiagnostisch erweist sie sich daher als wertvolles Instrument.

Bevor ich also meine Patienten bei degenerativen Erkrankungen zur OP schicke, empfehle ich ihnen meist die Liebscher & Bracht-Methode. Operieren kann man auch später noch, aber oft ist das dann nicht mehr nötig.

Hinzu kommt:

Selbst bei operativ austherapierten Patienten, denen ich früher nicht helfen konnte, zeigt die Kombination von Osteopressur und Engpassdehnungen einen positiven Effekt.

Die Erfolge bei den Behandlungen sind so groß, dass ich 2021 beschlossen habe, mich verstärkt der Forschung zu widmen. Konkret lautet das Ziel, die Liebscher & Bracht-Methode nach wissenschaftlichen Kriterien weiter zu evaluieren. Dazu liegen erste Studienergebnisse vor, weitere Untersuchungen laufen oder sind in Planung. Schon jetzt deutet sich an, dass die enorme Wirksamkeit der Liebscher & Bracht-Therapie, die sich in der Behandlungspraxis immer wieder zeigt, auch einer umfassenden wissenschaftlichen Überprüfung standhalten kann.

Ärztlicher Werdegang von Dr. med. Ritter

  • Studium der Humanmedizin in Graz, Studium der Psychologie in Salzburg
  • 1994: Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde
  • Lehrpraxis in Graz
  • Krankenhaus der barmherzigen Brüder Salzburg
  • Orthopädie in Oberndorf
  • Facharztausbildung am Landeskrankenhaus Salzburg/Chirurgie West bei Prof. Resch: Diverse Wissenschaftliche Arbeiten, über Jahre Vorträge auf der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. (ÖGU) und auf dem Salzburger Schulterforum, Betreuung der Sommer- und Wintersportstatistik, Beratungsteam „Digitale Dokumentation“ 
  • seit 2021: Unfallkrankenhaus Salzburg: Tätigkeit als Dienstführender Oberarzt, Mitglied im Team für Replantationschirurgie, Teil der Knie-Spezialambulanz

Medizinische Schwerpunkte

  • konservative Schmerztherapie im Rahmen der Entwicklung von konservativen, effizienten und ökonomischen Behandlungsstrategien als Ergänzung zum operativen Spektrum in öffentlichen Häusern
  • Kniechirurgie
  • Schulterchirurgie
  • Replantationschirurgie
  • Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht, Zertifizierter Liebscher & Bracht-Therapeut

Wissenschaftliche Tätigkeit

  • Leitung der Forschungsabteilung „Liebscher und Bracht Research“
  • Möglichkeiten der konservativen Knorpelregeneration
  • Wege der Schmerzentstehung
  • Planung und Durchführung einer „Klinischen Studie zur Implementierung einer konservativen Behandlungsmethode (Liebscher & Bracht) bei Patienten mit Knieschmerzen in den klinischen Alltag des Unfallkrankenhaus Salzburg“.
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Hier behandelt Dr. med. Egbert Ritter nach Liebscher & Bracht

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