Zu viel Salz: Das passiert in deinem Körper

Wenn du unsere Beiträge schon ein wenig verfolgt hast, weißt du sicher, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben kann. Lebensmittel wie Wurst, Käse oder Kuhmilch hängen unmittelbar mit der Entstehung von Krankheiten und Schmerzen zusammen – das ist für uns längst keine Frage mehr. Aber wusstest du, dass es sogar bestimmte Gewürze gibt, die sich negativ auf unser Wohlbefinden auswirken können? Warum du besonders mit Salz zukünftig sparsamer umgehen solltest, erfährst du von Ernährungsmedizinerin Dr. Petra Bracht im Video.

Weiter unten stellen wir dir die wichtigsten Informationen zum Nachlesen bereit. Du möchtest wissen, welche Gewürze sich dagegen positiv auf deine Gesundheit auswirken können? Dann lade dir direkt für deinen nächsten Einkauf diese Liste mit vielen gesundheitsfördernden Kräutern und Gewürzen kostenfrei herunter.

Darum solltest du deinen Salz-Konsum minimieren

Salz ist heute für jeden erschwinglich und gehört im Gewürzregal schon lange zur Grundausstattung. Wir konsumieren davon im Schnitt jedoch wesentlich mehr, als es unserer Gesundheit guttut.

Salz setzt sich aus Natrium und Chlorid zusammen. Beide Mineralien sind für unseren Körper lebensnotwendig, wir benötigen jedoch nur kleine Mengen davon.

In großen Mengen können Natrium und Chlorid sogar schädlich für uns sein. Zum einen, weil Natrium ein natürlicher Gegenspieler von Kalium ist – ein überaus wichtiger Mineralstoff, den unser Körper dringend benötigt. Er ist unter anderem dafür verantwortlich, unsere Zellen basisch zu halten und einen optimalen Zellstoffwechsel zu garantieren. Das im Salz enthaltene Natrium verdrängt jedoch das Kalium aus unseren Zellen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Je mehr Salz wir essen, desto mehr tragen wir zu einem Mangel an Kalium bei.

In großen Mengen können Natrium und Chlorid sogar schädlich für uns sein. Zum einen, weil Natrium ein natürlicher Gegenspieler von Kalium ist – ein überaus wichtiger Mineralstoff, den unser Körper dringend benötigt. Er ist unter anderem dafür verantwortlich, unsere Zellen basisch zu halten und einen optimalen Zellstoffwechsel zu garantieren. Das im Salz enthaltene Natrium verdrängt jedoch das Kalium immer mehr aus unseren Zellen. Vor allem dann, wenn wir zu viel davon zu uns nehmen.

Und es geht noch weiter: Durch zu viel Natrium können unsere Blutgefäße verkrampfen, wodurch sie an Elastizität verlieren. Im schlimmsten Fall kann es hier zu einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels kommen. So erhöht ein üppiger Salzkonsum das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Ein Kalium-Mangel ist übrigens weit verbreitet. Die meisten wissen allerdings nicht, dass sie davon betroffen sind. Oft werden leere Kalium-Speicher nämlich erst im Rahmen einer Vollblut-Analyse festgestellt, die den tatsächlichen Kalium-Anteil in der Zelle misst. Eine Vollblut-Analyse wird jedoch meist erst dann gemacht, wenn der Kalium-Mangel bereits erhebliche gesundheitliche Beschwerden verursacht hat.

Übrigens: Im Vergleich zu unseren Urahnen verzehren wir fünfmal mehr Natrium und nur noch ein Drittel des Kaliums. Das erklärt, warum wir heute wesentlich häufiger an Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Demenz leiden.

Das kannst du tun

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt derzeit eine Obergrenze für ältere und kranke Menschen von maximal sechs bis sieben Gramm Kochsalz pro Tag. Der durchschnittliche Verbrauch pro Kopf liegt jedoch bei über zehn Gramm täglich. Oft unterschätzen wir unseren eigenen Salzkonsum, insbesondere wenn wir Fertiggerichte und verarbeitete Lebensmittel wie Wurst, Käse oder Backwaren verzehren. Diese enthalten nämlich meist einen hohen Anteil an verstecktem Salz.

Unsere Empfehlung: Koche deine Speisen am besten frisch und würze sie mit leckeren Kräutern wie Basilikum, Petersilie, Rosmarin, Oregano oder Zitronenmelisse. Du kannst dich auch unbesorgt an Wildkräuter herantrauen. Vielleicht schmecken deine Rezepte mit Brennnesseln, Gänseblümchen oder Löwenzahn noch viel besser. Aber auch bei der Qualität der Salze gibt es erhebliche Unterschiede. Greife zukünftig eher zu Stein-, Kristall- oder Meersalz, da diese weitere wichtige Elemente wie zum Beispiel Eisen, Jod oder Zink enthalten.

Reduzierst du deinen Salzkonsum auf ein Minimum, kannst du deine Magensäureproduktion und dein Knochenwachstum positiv beeinflussen – selbst im fortgeschrittenen Alter. Du beugst einer Übersäuerung vor und bewahrst deinen Körper bestenfalls vor ernsthaften Erkrankungen und Schmerzen. Probiere es für einige Wochen aus und du wirst merken, dass du dir die Verwendung von Salz ganz einfach abgewöhnen kannst. 

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