© dusanpetkovic | Getty Images

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Knieschmerzen sind ein Problem von alten Menschen? Falsch! Der Fall von Philip zeigt, dass man auch als junger, sportlicher Mensch schnell betroffen sein kann — und dann lange damit zu kämpfen hat:

Ich war verzweifelt, mein Leben konnte so nicht weiter gehen.

Seine Geschichte ist die eines langen Weges raus aus den Schmerzen. Wir erzählen, wie er es nach Jahrzehnten endlich geschafft hat, neue Hoffnung und Lebensqualität zu gewinnen. Aber wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Philip ist ein junger, fitter Mann, der gerade erst am Beginn einer Karriere als Soldat steht. Er hat große Pläne. Im Einsatz gibt er alles und fordert seinen Körper zu Höchstleistungen heraus. Als er mal wieder an seine Grenzen geht, hält ein stechender Schmerz ihn auf: Sein Meniskus und Kreuzband sind gerissen. Zu diesem Zeitpunkt ist Philip gerade einmal 22 Jahre alt. Welche jahrelange Tortur ihn nun erwartet, kann er damals noch nicht ahnen.

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Ab jetzt wird die körperlich anstrengende Arbeit durch die Knieschmerzen zur Belastung. Dabei muss Philip sich doch auf seinen gesunden Körper verlassen können und bei Kräften bleiben. Eine Kreuzbandoperation verspricht Hilfe. Doch Philips Hoffnung wird zunichtegemacht. Seit der Operation hat er nun täglich mit Schmerzen und Einschränkungen zu kämpfen

Die erste Operation war nur der Anfang

Obwohl die Schmerzen nach dem Eingriff ihn weiter plagen, gibt Philip nicht auf. Bei insgesamt fünf Arthroskopien wollen die Ärzte das Knie untersuchen. Auch Philip verspricht sich davon eine dauerhafte Heilung und endlich wieder ein Leben ohne Schmerzen. Doch das ist noch lange nicht in Sicht. Sechs Jahre nach dem ersten Eingriff folgt sogar eine weitere Operation am Kreuzband. Die Ärzte und Philip hoffen, dass sie dieses Mal endlich Erfolg haben werden. 

Weitere Verletzungen, noch mehr Schmerzen

Philip ist zunächst optimistisch. Er traut sich sogar wieder zu, in Einsätzen aktiv zu sein. Doch jetzt streikt auch das zweite Knie! Nach diesem niederschmetternden Erlebnis geht es für Philip steil bergab. Der einst so aktive Mann ist durch die zweite Verletzung nun noch mehr eingeschränkt. Langes Stehen und Rennen im Fußball, Treppensteigen oder ein ausgiebiger Spaziergang werden zur Qual:

An Sport war nicht mehr zu denken.

Vor den Operationen spielte Philip leidenschaftlich Badminton und war begeisterter Läufer. Von nun an sitzt oder liegt er überwiegend. Philip nimmt 20 Kilo zu, da die Bewegung fast gänzlich fehlt. Neben ständigen Knieschmerzen schwellen die Knie schon bei leichter Belastung stark an. 

Nichts kann helfen

Nach der zweiten Kreuzbandoperation plagen ihn aberpermanent Schmerzen – jetzt sogar in beiden Knien. Zu den Eingriffen kommen zahlreiche Magnetresonanztomographien, durch die sich die Ärzte neue Erkenntnisse versprechen. Doch sie bleiben weiterhin ratlos und können Philip nicht helfen.

Das Vertrauen in Ärzte schwindet

All die zahlreichen erfolglosen Versuchen, ihm endlich zu helfen, haben Philips Vertrauen in die Ärzte schwer erschüttert. Er fühlt sich nicht gut beraten, sondern als Privatpatient ausgenutzt. Zunehmend hat er den Eindruck, dass bei all den ärztlichen Bemühungen seine Heilung nicht im Vordergrund steht.

Mein Vertrauen in die Ärzte war schwer erschüttert, nachdem ich die Geschäftspraktiken verstanden hatte.

In seiner Verzweiflung suchte er einen Ausweg: Vier Jahre nach der zweiten Operation ist er bereit, sich erneut operieren zu lassen. Denn zu den Schmerzen im Knie kommen außerdem Schmerzen in der Wade, die einfach nicht weggehen. In seiner Hilflosigkeit nimmt Philip sogar wiederholt Schmerzmittel ein:

Ich habe regelmäßig Schmerzmittel wie Bonbons gegessen.

„Ich war verzweifelt und suchte einen Ausweg.“

Ihm ist bewusst, dass es so nicht weitergehen kann. Statt sich auf die Hilfe anderer zu verlassen, beginnt Philip selbst aktiv zu werden. Er setzt sich mit seinen Beschwerden auseinander, recherchiert und lernt die Anatomie seiner Knie kennen. Schließlich stößt er auf die Videos von Liebscher & Bracht auf YouTube.

Philip beginnt, die gezeigten Übungen anzuwenden. Er geht sogar so weit, dass er sich seinen eigenen Trainingsplan zusammenstellt. Den Durchbruch erlebt er schließlich, als er den Schmerzfrei-Drücker anwendet. 

Neue Aktivität — neue Lebensqualität

Was Philip an den Videos besonders gefällt: Sie sind kostenlos und oft kann man sogar direkt mitmachen und sich von Roland anleiten lassen. Außerdem kann er die Übungen einfach vor dem Fernseher machen oder nach Bedarf, wenn die Schmerzen akut auftreten. Philips Durchhaltevermögen zahlt sich schließlich endlich aus:

Ich war wirklich erfolgreich damit und habe mir, so glaube ich, sehr viel Gutes getan und den Raubbau an meinem Körper verlangsamt.  

Durch das regelmäßige Übensind dieSchmerzen in den Knien deutlich zurückgegangen. Sie treten jetzt nur noch ganz selten auf. Philip kann endlich wieder aktiv am Leben teilnehmen. Nach und nach verschwinden sogar die 20 überflüssigen Kilo. Auch die Einnahme von Schmerzmitteln gehört der Vergangenheit an. Er fährt nun Fahrrad – bis zu 250 Kilometer in der Woche. Das war vorher undenkbar. Nach 20 Jahren läuft er auch wieder um die 20 Kilometer wöchentlich:

Im Rentnertempo, aber es ist ein Genuss. Ich fühle mich wieder vollwertig.

Philip hat nicht nur neue Lebensqualität gewonnen. Auch seine Einstellung hat sich durch das regelmäßige Üben verändert: 

Meine persönliche Quintessenz ist, dass ich den Ärzten nicht mehr das Vertrauen schenke, welches ich vorher hatte. Mein Fokus liegt jetzt auf alternativen Heilmethoden und in erster Linie bei Liebscher & Bracht.

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