Leber entgiften — So geht leberfreundliche Ernährung

Dargestellt sind eine gesunde und eine ungesunde Leber in Comicformat. Die gesunde, rote Leber ist oben abgebildet und hält einen Apfel und einen Brokkoli in den Händen. Die ungesunde Leber ist unter der gesunden, hat eine Zigarette im Mund und in den Händen einen Burger und eine Bierflasche. Sie ist braun dargestellt und blickt traurig

© svtdesign | shutterstock.com

Auszug aus: Klartext Ernährung

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Äußern sich überlastete Körperteile wie Muskeln oder Gelenke bei uns durch Schmerzen, gibt es auch Organe, die „im Stillen leiden“ — beispielsweise deine Leber. Sie verkraftet viel, kann aber auch an ihre Grenzen kommen. Das Besondere an ihr: Die Leber besitzt keine Schmerzrezeptoren und sendet dadurch keine Warnsignale an dich. 1) Wie es um deine Lebergesundheit bestellt ist, weißt du deshalb oft gar nicht genau – viele Symptome bleiben zunächst unspezifisch.

Gleichzeitig ist die Leber eines deiner wichtigsten Organe überhaupt. In diesem Artikel möchten wir dir deshalb mehr über deine Leber und ihre vielfältigen Funktionen verraten. Denn auch, wenn sie keine Schmerzen verursachen, machen sich Leberschäden oder eingeschränkte Funktionen auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar. Erfahre, welche Symptome dann auftreten und wie du dein Entgiftungsorgan Nummer eins optimal unterstützt.

Wir erklären dir genau,

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1. Deine Leber: Funktionen eines Entgiftungsorgans


Kurz & Knapp

  • Deine Leber arbeitet jeden Tag für dich auf Hochtouren. Als Stoffwechselorgan ist sie an vielen Prozessen in deinem Körper beteiligt.
  • Die wichtigste Funktion deiner Leber besteht in der Entgiftung. Sie sortiert für dich schädliche Substanzen aus, neutralisiert Giftstoffe und sorgt für deren Abtransport.
  • Was passiert, wenn sie überlastet oder entzündet ist und wie eine Fettleber und andere Lebererkrankungen entstehen, liest du im zweiten Kapitel.

Die Leber ist eines der größten und mit 1,4 bis 1,8 Kilogramm auch eines der schwersten Organe in deinem Körper. Ihre Aufgaben sind ebenso vielfältig wie lebensnotwendig. Im Rahmen des Stoffwechsels unterscheidet sie nämlich für dich zwischen brauchbaren Substanzen und potenziellen Giftstoffen, die deinem Körper schaden.

Als Stoffwechselorgan transportiert sie Nährstoffe aus der Nahrung, filtert sie und bringt sie direkt in deine Zellen.

Ebenso neutralisiert sie Toxine (Giftstoffe) und schleust sie auf schnellstem Weg aus deinem Organismus.

Im Falle einer Belastung und eingeschränkter Funktionen kann sie diese Aufgaben nicht zuverlässig erfüllen. Gelangen daraufhin vermehrt Giftstoffe in deinen Blutkreislauf, bedeutet dies immer eine Bedrohung für deine Gesundheit und kann Entzündungen sowie ernsthafte Krankheiten zur Folge haben.

1.1 Anatomie der Leber

Die Leber ist ein dunkelrotes bis bräunliches Organ mit einer glatten Oberfläche, das zum größten Teil in deinem rechten Oberbauch liegt. Unterhalb des Zwerchfells (wichtigster Atem-Muskel) schiebt sie sich über deinen Magen und ist zugleich an der Unterseite des Zwerchfells befestigt. Die Leber „begleitet“ daher dein Ein- und Ausatmen: Beim Einatmen senkt sie sich zusammen mit dem Zwerchfell nach unten ab, beim Ausatmen hebt sie sich nach oben. Diese Bewegungen erleichtern Ärzten die Untersuchung, da sie die Leber in der Regel gut ertasten können, wenn der Patient tief ein- und ausatmet.

Damit du dir besser vorstellen kannst, wie deine Leber aussieht und welche Teile besonders wichtig für ihre vielfältigen Funktionen sind, schaue dir im Folgenden den Aufbau deiner Leber genauer an.

Äußerer und innerer Aufbau

Eine Frau in weißen Klamotten legt ihre Hände um den rot eingezeichneten Bereich, in dem die Leber sitzt

© mi_viri | shutterstock.com

  • Außen: Das Entgiftungsorgan unterteilt sich von außen betrachtet zunächst in zwei Lappen, den linken und den rechten Leberlappen. Der rechte Lappen ist wesentlich größer als der linke und liegt nah am Zwerchfell.Unterhalb der Leber befindet sich die Leberpforte, wo die Leberarterie und die Pfortader (beides wichtige Blutgefäße) in die Leber hineinführen. Der Gallengang, in dem die Gallenflüssigkeit transportiert wird, liegt unmittelbar daneben und führt aus der Leber hinaus in die darunter liegende Gallenblase. Während die Leberarterie das Organ mit sauerstoffreichem Blut versorgt, transportiert die Pfortader Blut, das mit Nährstoffen angereichert ist. Diese werden zuvor im Dünndarm und zum Teil auch im Dickdarm aus der aufgenommenen Nahrung gefiltert. Alles, was du zu dir nimmst, geht also auch durch deine Leber. Doch wie sieht es nun genau im Inneren deines größten Stoffwechselorgans aus?
  • Innen: Die Leber gliedert sich neben den beiden Lappen noch in acht kleinere Segmente. Durch jedes der Segmente verlaufen je ein Gallengang-, Pfortader- und Arterienast, die das Organ zuverlässig versorgen. Dies stellt vor allem die Autonomie der einzelnen Segmente untereinander sicher.

Im Falle einer Operation an der Leber, beispielsweise bei Leberkrebs, kann so gezielt an nur einem Segment behandelt werden. Ein einzelner Tumor lässt sich also lokal entfernen, während die anderen Segmente ohne Einschränkungen weiter funktionieren.

Die einzelnen Segmente bestehen aus vielen sogenannten Leberläppchen, die eine sechseckige Form haben. Von diesen Lobuli hepatis gibt es insgesamt ein bis eineinhalb Millionen, die durch das Bindegewebe voneinander abgegrenzt sind. In ihnen befinden sich vor allem die Leberzellen, die Hepatozyten. Sie produzieren Gallenflüssigkeit, die sie in die Gallenkapillare absenden. Über die Gallengänge wird die Galle dann in den Zwölffingerdarm abtransportiert.

Galle ist also eine Flüssigkeit, die in deiner Leber produziert und anschließend in der Gallenblase gespeichert wird. Muss dein Körper fettreiche Mahlzeiten verdauen, steht die Galle deinem Körper für die Verdauung zur Verfügung.

1.2 Funktionen der Leber

Deine Leber ist aufgrund ihrer zahlreichen Aufgaben voll multitaskingfähig. Schade, dass wir ihr so wenig Beachtung schenken, denn ohne sie könnten wir nicht leben. Als größtes inneres Organ nimmt sie über 500 Funktionen wahr. 2) Wir beschränken uns hier auf die wichtigsten Aufgaben, damit du vor allem ihre entgiftenden Eigenschaften besser kennen und verstehen lernst.

Beteiligung an Stoffwechsel-Vorgängen

Als zentrales Stoffwechselorgan entscheidet die Leber, was mit der aufgenommenen Nahrung und den darin enthaltenen Inhaltsstoffen passiert. Die einzelnen Bausteine aus den Lebensmitteln wie Zucker, Fett, Eiweiß und Vitamine speichert sie in den Leberzellen, um sie je nach Bedarf umzuwandeln und deinem Organismus bereitzustellen. Sie sorgt sich also um die Verteilung von Nährstoffen im Körper und wählt nur das beste Material für deine Zellen aus.

Folgende Prozesse steuert sie dabei:

Die Leber lagert Glykogen (einen Vorrat an Kohlenhydraten beziehungsweise Zucker) ein. Bei Energiebedarf kann dein Körper dann sofort darauf zurückgreifen.

Toxine wie Schwermetalle, Pestizide, Medikamente und Alkohol neutralisiert sie, um sie unschädlich zu machen und sie abzubauen. Dies kann eine Weile dauern, vor allem dann, wenn sie mit mehreren Giftstoffen gleichzeitig konfrontiert ist.

Krankheitserreger wie Bakterien und Viren filtert sie aus dem Blut und verhindert dadurch, dass sie in deinem Blutkreislauf zirkulieren.

Die Leber reguliert den Säure-Basen-Haushalt mit, indem sie dabei hilft, Säuren zu neutralisieren und auszuscheiden.

Sie speichert Nährstoffe und gibt sie in den Blutkreislauf, wenn sie benötigt werden.

Sie produziert Hormone und Enzyme.

Die Leber speichert Vitamin A und Vitamin B12 und baut dadurch ein Depot dieser Mikronährstoffe auf.

Sie produziert Gerinnungsfaktoren für dein Blut, damit du im Falle einer Verletzung nicht verblutest.

Du siehst: Deine Leber stellt dem Körper viel Energie zur Verfügung. Vor allem beim Fasten, beispielsweise dem Intervallfasten, versorgt sie dich mit Ketonkörpern, die sie aus Fett produziert. Steht ihr keine andere Energie in Form von Zucker beziehungsweise Kohlenhydraten zur Verfügung, kann sie auf diese Ketone zugreifen. Wie das genau funktioniert, liest du in unserem Ernährungslexikon-Artikel zum Thema Low-Carb. Dort erklären wir dir, wie du durch cleveres Fasten in den Stoffwechselzustand der Ketose gerätst und dennoch nicht auf Kohlenhydrate verzichten musst. Erfahre darin außerdem, wie du von der Ketose profitierst und welche heilenden Eigenschaften von ihr ausgehen.

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2. Lebererkrankungen — Belastet, überfordert, beschädigt


Kurz & Knapp

  • Obwohl deine Leber keine Schmerzen sendet, gibt es Anzeichen, die auf eine überlastete Leber hindeuten. In diesem Kapitel erfährst du, welche das sind und was möglicherweise dahintersteckt.
  • Nur belastet oder tatsächlich geschädigt? Deine Leber kann dir einen ungesunden Lebensstil ziemlich Übel nehmen. Eine gestörte Fettverdauung, ein erhöhter Cholesterinspiegel und Übergewicht sind Faktoren, die das Risiko für eine Lebererkrankung erhöhen.
  • Erkrankungen der Leber wie Leberentzündung, Fettleber (alkoholbedingt oder ernährungsbedingt) und Leberzirrhose sind Fälle für deinen Arzt und gehören in fachspezifische Behandlung. Wie du mit natürlichen Mitteln deine Leber zusätzlich unterstützen und entgiften kannst, erfährst du im dritten Kapitel.

Eine Überlastung der Leber entwickelt sich schleichend und zunächst ohne Beschwerden. Das Organ besitzt nämlich keine Nerven, sodass ursächliche Leberschmerzen gar nicht möglich sind. Allerdings gibt es andere Anzeichen, an denen du erkennen kannst, ob deine Leber belastet ist. Symptome wie Müdigkeit, ein starker Leistungseinbruch, aber auch Beschwerden wie anhaltende Appetitlosigkeit und eine gestörte Blutgerinnung können auf eine überlastete Leber hindeuten.

Hast du den Verdacht, dass deine Leber nicht nur überlastet ist, sondern mehr dahintersteckt? Dann raten wir dir, deine Leberwerte von deinem Arzt überprüfen zu lassen. Er kann dir sagen, ob und wie du deine belastete Leber unterstützen kannst.

2.1 Die größten Überlastungsfaktoren für die Leber

Anhand der Leberwerte kann dein Arzt den Zustand deiner Leber also am besten überprüfen. Oftmals kommen auch Ultraschallgeräte zum Einsatz, die eine vergrößerte Leber oder auch eine Leberentzündung bildlich darstellen.

Ein hoher Cholesterinspiegel, Übergewicht und andere Faktoren beeinflussen deine Lebergesundheit. Im Video erklärt dir Ernährungsmedizinerin Dr. Petra Bracht mehr über diese Überlastungsfaktoren wie eine Fettleber entsteht. Die genauen Zusammenhänge kannst du unter dem Video auch in Ruhe nachlesen.

Die größten Belastungen für deine Leber sind neben

  • ungesunden Ernährungsgewohnheiten
  • und einem stressigen Lebensstil
  • auch Genussmittel wie Alkohol und Nikotin.

Obwohl allgemein bekannt ist, dass sowohl Alkohol als auch Zigaretten Gift für den Körper darstellen, möchten wir sie als Ursache für schwerwiegende Erkrankungen noch einmal betonen. Zu klar sind die Zusammenhänge und zu gravierend die Auswirkungen von Alkohol und Nikotin auf deine Leber.

Deine Leber baut solche Nervengifte ab. Nach einer durchzechten Nacht mit einigen Drinks hat deine Leber daher ordentlich zu kämpfen. Das Organ mindert die Menge Alkohol in deinem Blut nämlich nur schrittweise, sodass der Alkohol für einige Stunden weiter in deinem Blutkreislauf zirkuliert und unter anderem für Kopfschmerzen und Übelkeit sorgt. Übrigens wird auch Nikotin über die Leber abgebaut. Rauchst du also und trinkst zusätzlich Alkohol, kannst du dir sicher vorstellen, dass du deine Leber wirklich auf die Probe stellst.

Reizen wir das Szenario aus und du bist zusätzlich noch auf Medikamente angewiesen oder nimmst hin und wieder ein Schmerzmittel ein, beispielsweise Ibuprofen gegen Kopfschmerzen, zerstört dies noch mehr Leberzellen.

Internisten unterscheiden die Formen einer Fettleber nach ihren Ursachen. Bekannt ist die alkoholbedingte Fettleber (AFLD = alcoholic fatty liver disease), die durch vermehrten Konsum von Alkohol entsteht.

Mittlerweile nimmt jedoch die sogenannte nicht alkoholisch bedingte Fettleber (NAFLD = non alcoholic fatty liver disease) immer weiter zu.

Ein Mann sitzt mit vor den Augen vorgehaltenen Händen an einem Tisch. Vor ihm steht eine Schnapsflasche und ein gefülltes Schnapsglas.

© ambrozinio | shutterstock.com 

2.2 Alkoholbedingte Fettleber (AFLD)

Bei dieser Form der Fettleber stellt der regelmäßige Konsum von größeren Mengen Alkohol die Ursache der Lebererkrankung dar. Der hohe Konsum alkoholischer Substanzen unterbricht wichtige Stoffwechselvorgänge, sodass eine Leberentgiftung kaum noch stattfindet.

Beim Abbau von Alkohol entstehen nämlich Giftstoffe wie Azetaldehyd, das die Leberzellen schädigt. Während des Abbaus speichert die Leber außerdem Fett in den Zellen. Man spricht vom ersten Stadium einer Fettleber. Trinkt der Patient weiterhin viel Alkohol, schreitet die Erkrankung fort und das nächste Stadium ist bald erreicht.

Die Folgen sind Entzündungen (alkoholische Hepatitis, eine Leberentzündung oft mit chronischem Verlauf) und im schlimmsten Fall die Zunahme von Leberschädigungen und Vernarbungen des Gewebes. Im Endstadium kann dann eine Leberzirrhose entstehen, bei der sich das bereits geschädigte Gewebe nicht mehr regeneriert. 3)

Aber: Sobald der Patient den Konsum von Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin einstellt und dazu noch einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung sowie genügend Mikronährstoffen entwickelt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich seine Leber wieder vollständig regeneriert. Besteht allerdings eine Suchterkrankung, sollte dringend Hilfe in Anspruch genommen werden, um bleibende körperliche Schäden abzuwenden und die Erkrankung ursächlich zu heilen. Inwiefern eine generell ungesunde Lebensweise die Entstehung einer Fettleber begünstigt und weshalb die Ernährung einen entscheidenden Beitrag zur Lebergesundheit leistet, erfährst du unter dem nächsten Punkt.

Ein adipöser Mensch mit einer entzündeten Fettleber ist zeichnerisch dargestellt.

© Kateryna Kon | shutterstock.com 

2.3 Nicht alkoholisch bedingte Fettleber (NAFLD)

Nicht immer ist Alkohol die Ursache einer Fettleber. Einige Risikofaktoren wie beispielsweise Übergewicht, Diabetes und ein allgemein ungesunder Lebensstil begünstigen die Entstehung einer Fettleber erheblich. Wissenschaftler nennen die nicht alkoholisch bedingte Fettleber auch metabolisch bedingte Fettleber, da sie die Folge stoffwechselbedingter Dysfunktionen wie etwa Bluthochdruck und Insulinresistenz sein kann oder mit diesen einhergeht.

Mehr als 30 Prozent der erwachsenen Deutschen leiden mittlerweile unter dieser Form der Fettleber. Dabei besteht die Hälfte der Leberzellen aus Fettzellen und die noch gesunde andere Hälfte verrichtet die doppelte Arbeit. 4)

Kein Wunder also, dass die NAFLD in Deutschland als häufigste Lebererkrankung gilt. In den allermeisten Fällen ist sie auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen: 5) Leiden Patienten unter Adipositas oder Diabetes Typ II, erhöht sich das Risiko für eine NAFLD deutlich. Oftmals ist die NAFLD eine typische Begleiterscheinung von einem bereits bestehenden Diabetes Typ II. 6)

Da es derzeit noch keine wirksame, in Deutschland zugelassene Behandlung mit Medikamenten gibt, untersuchen Forscher aktuell bestimmte Einflussfaktoren. Bei den neuesten Forschungen rücken vor allem die Mitochondrien (oft auch als Kraftwerke der Zellen bezeichnet) in der Leber in den Fokus.

Die Experten fanden heraus, dass sich vor allem ein ständiges Überangebot an Nahrung negativ auf die Mitochondrien auswirkt.

Das Fasten hingegen — ein längerer Zeitraum der Nahrungsabstinenz — konnte positive Effekte erzielen. Die Mitochondrien wurden leistungsfähiger, sind enger miteinander verbunden und teilen sich weniger. 7)

Für dich bedeutet das: Du hast einen guten Grund mehr, das Intervallfasten auszuprobieren und auf eine gesunde pflanzliche (vegane) Ernährung umzusteigen. Kombinierst du diese beiden, kannst du eine optimale und natürliche Leberreinigung erreichen.

2.4 Hepatitis (Entzündung der Leber)

Als Hepatitis bezeichnen Ärzte eine schwere Schädigung der Leber im Sinne einer fortgeschrittenen Lebererkrankung. Es zeigt sich eine Entzündung des Organs, die ein spätes Stadium der AFL oder NAFLD darstellen kann.

Man unterscheidet einen akuten von einem chronischen Verlauf. Ist die Entzündung der Leber nach sechs Monaten nicht abgeklungen, besteht eine chronische Hepatitis. Auch bei der Lebererkrankung Hepatitis kommt es zum typischen Abbau von Leberzellen aufgrund von Krankheitserregern (Bakterien, Viren) oder Toxinen (Alkohol, Drogen, Nikotin, Medikamente, Pestizide etc.).

2.5 Leberzirrhose

Die Leberzirrhose wiederum ist als schwerwiegende Lebererkrankung oft eine Folgeerkrankung von Hepatitis. Das Lebergewebe nimmt bei dieser fortgeschrittenen Leberschädigung stark ab, wird zu Bindegewebe und vernarbt. Das kannst du gut auf dem Bild erkennen. Die Oberfläche der Leber ist nicht mehr glatt und dunkelrot, sondern deutlich dunkler und schrumpelig. Weil das Lebergewebe immer weiter abnimmt, nennt man die Krankheit auch Schrumpfleber.

Ein typisches Anzeichen für die Leberzirrhose ist die Gelbfärbung der Haut und der weißen Lederhaut in den Augen, die als Gelbsucht bezeichnet wird.

Die Behandlung einer solchen Lebererkrankung ist nur dann erfolgreich, wenn an der Ursache angesetzt wird. Bereits bestehende Leberschäden lassen sich in diesem Stadium leider nicht mehr beheben.

Anatomische Darstellung einer vernarbten Leber aufgrund von Leberzirrhose

© eranicle | shutterstock.com

Zusammenfassung

Je nachdem, wie stark deine Beschwerden sind, empfehlen wir dir folgende Vorgehensweise:

  • Du fühlst dich schon länger müde, angeschlagen und auch andere Anzeichen wie dunkel gefärbter Urin, ein Druckgefühl im Oberbauch und anhaltende Appetitlosigkeit bereiten dir Sorgen? Es ist Zeit, zum Arzt zu gehen und ihm deine Symptome genau zu schildern. Lass deine Leberwerte checken und dich untersuchen. Bis zu deinem Termin kannst du jedoch schon einiges tun, um deine Leber zu unterstützen. Schau mal hier.
  • Du neigst zwar vermehrt zu Müdigkeit und leidest unter Blähungen, hast aber ansonsten keine Beschwerden? Es kann gut sein, dass deine Leber belastet ist. In diesem Fall entlastest du sie mit den Hausmitteln, die wir dir in Kapitel 3 vorstellen. Die Chancen stehen gut, dass sich deine Leber mit einem gesunden und ausgewogenen Lebensstil schnell regeneriert!
  • Dein Arzt hat bei dir bereits schlechte Leberwerte oder eine Lebererkrankung diagnostiziert? Jetzt möchtest du deine Leber auf natürlichem Wege unterstützen, um weiteren Schäden vorzubeugen? Perfekt! Auch dafür haben wir im folgenden Kapitel hilfreiche Tipps für mehr Wohlbefinden und langfristige Lebergesundheit.

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3. Leber entgiften: So geht’s!


Kurz & Knapp

  • Eine Leberreinigung zum Entgiften kannst du leicht zuhause durchführen. Sie ist weder kompliziert noch erfordert sie spezifische oder teure Hilfsmittel.
  • Erfahre, wie du mit einfachen Hausmitteln sowie besonderen Lebensmitteln und deren wirksamen Inhaltsstoffen ganz viel für deine Leber tun kannst.
  • Du möchtest genau wissen, wie ein leberfreundlicher Ernährungsplan aussehen kann? Dann schau unbedingt auch ins nächste Kapitel.

In unserem Extra-Beitrag zum Thema Detox stellen wir dir einige Möglichkeiten für die Entgiftung deines gesamten Körpers vor. Das Gute an ihnen: Sie sind weder teuer noch kompliziert durchzuführen oder anzuwenden. Für die Leberreinigung und die gleichzeitige „Reinigung“ deines Darms gilt dasselbe. Am effektivsten ist auch hier eine Ernährungsumstellung – Schritt für Schritt und in deinem eigenen Tempo.

Wie du weißt, wirkt sich der Konsum bestimmter Lebensmittel unmittelbar auf deinen Organismus aus. Je nachdem, was du ihm zuführst, profitiert dein Körper von der aufgenommenen Nahrung oder er wird geschwächt. In diesem Kapitel findest du daher leberfreundliche, basische Lebensmittel und lernst ihre wertvollen Inhaltsstoffe für deine Leber und deinen Darm kennen. Außerdem verraten wir dir einen ganz einfachen Trick, mit dem du deine Leber zusätzlich unterstützen kannst.

3.1 Leberfreundliche Lebensmittel

Behandelst du deine Leber und deinen Darm gut und änderst deine Lebensweise nach und nach, regenerieren sich deine tüchtigen Entgiftungsorgane fast von selbst –, sofern sie bislang nicht zu stark leiden mussten und du nicht schon an einer Leberzirrhose oder einer Erkrankung des Darms leidest.

Hilf deiner Leber deshalb jetzt auf die Sprünge, indem du deinem Körper wertvolle Nährstoffe über leberfreundliche Nahrungsmittel lieferst.

Pflanzliche Lebensmittel helfen deiner Lebergesundheit und deinem Darm besonders gut. Sie enthalten viele Ballaststoffe und Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, die dein Körper basisch verstoffwechselt. Das hat vor allem den Vorteil, dass dein Körper nicht belastet wird und keine Abfallprodukte wie Säuren anfallen. Dein körpereigenes Säure-Basen-Gleichgewicht, das alle Funktionen deiner Organe und somit auch deines Stoffwechsels aufrecht erhält, bleibt dadurch intakt und verschiebt sich nicht in Richtung Übersäuerung.

Der Vorteil für dich: In einem basischen Milieu haben Krankheiten und Entzündungen kaum eine Chance. Ballaststoffe fördern außerdem die guten Bakterien in deinem Darm und sorgen auch hier für ein gesundes Milieu.

Zwei Mariendistel-Pflanzen und ihre Samen sind nebeneinander abgebildet.

© Soyka | shutterstock.com

Kräuter, Wildkräuter und Heilpflanzen mit wertvollen Wirkstoffen für deine Leber

Die wohl bekannteste Heilpflanze, wenn es um Lebererkrankungen oder eingeschränkte Leberfunktionen geht, ist die Mariendistel und ihr Wirkstoff Silymarin (ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Flavonolignane). Silymarin ist ein äußerst wirkungsvolles Antioxidans, das schon seit Jahrhunderten gegen Lebererkrankungen, aber auch bei Beschwerden der Gallenblase eingesetzt wird. Die pflanzlichen Extrakte können in hoch dosierter Form die Zellen stabilisieren und Gifte wie Alkohol, Schwermetalle oder Pestizide am Eindringen in die Zelle hindern beziehungsweise diese entgiften.

Bei Belastungen der Leber sowie Verdauungs-Problemen wie Blähungen oder Völlegefühl eignen sich am besten Kapseln, die eine hohe Dosis an Silymarin enthalten.

Durch den hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen leisten auch andere Heilpflanzen einen wichtigen Beitrag für deine Gesundheit. Kräuter und Wildkräuter beinhalten ätherische Öle, Bitterstoffe sowie Phytohormone und Gerbstoffe. Ihnen werden antibakterielle, entzündungshemmende sowie antioxidative Wirkungen zugeschrieben. Wildwachsende Kräuter wie Brennnessel und Löwenzahn sind besonders reich an Antioxidantien, da sie nicht mit Pestiziden belastet sind. Setze hier am besten auf Kräuter aus biologischem Anbau.

Zellschutz durch Gemüse

Du weißt es natürlich: Gemüse gehört auf deinen täglichen Speiseplan. Neben Ballaststoffen und weiteren gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, enthalten vor allem Gemüsesorten wie Brokkoli, Radieschen und Rettich sogenannte Sulforaphane (Senföle), die für ihren leicht scharfen Geschmack bekannt sind.

Alle Kreuzblütler – dazu zählen nicht nur Brokkoli, sondern auch Blumenkohl, Rosenkohl oder Kohlrabi — bilden Senföle erst, wenn ihre Zellstrukturen verletzt werden. Schneidest du die genannten Gemüsesorten also an oder zerkleinerst sie, entstehen diese potenten Antioxidantien mit ihrer krebshemmenden (antikanzerogenen) Wirkung.

Ihr Gehalt ist nach 30 bis 45 Minuten übrigens besonders hoch. Hier lohnt sich die frühe Vorbereitung deines Essens gleich doppelt.

Verschiedenes grünes Gemüse liegt auf einem Tisch nebeneinander

© Natalia Lisovskaya | shutterstock.com

Gemüse gehört außerdem zu den basischen Lebensmitteln und hilft dem Körper bei der Ausleitung von Giften wie Schwermetallen und anderen potenziellen Schadstoffen. Es trägt zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt bei, indem es entgiftende Eigenschaften ausübt. Von dieser Wirkung profitierst du am besten, wenn du hauptsächlich biologisch angebautes Gemüse verzehrst. Andernfalls nimmst du Pestizide und deutlich weniger sekundäre Pflanzenstoffe zu dir.

Ob Artischocken, Rettich, Spargel, Tomaten, Paprika, Chicorée oder Radieschen: Studien bestätigen die günstigen Auswirkungen eines hohen Verzehrs an Gemüse auf den menschlichen Körper. 8) Die Liste der aufgeführten Lebensmittel ließe sich noch weiter fortführen.

Ein hoher Konsum von Gemüse wirkt sich außerdem positiv auf dein Körpergewicht aus. Dank der Ballaststoffe bleibst du länger satt, während du deutlich weniger Kalorien zu dir nimmst. So kannst du gesund abnehmen, ohne zu hungern.

Aufgeschnittene, halbierte Zitrusfrüchte liegen zusammen auf einem Holztisch.

© GoncharukMaks | shutterstock.com

Grapefruit und Zitronen helfen der Leber

Die Zitrusfrucht Grapefruit enthält Bitterstoffe, die für ihre leberreinigende Wirkung bekannt sind. Das in ihr vorkommende Naringin ist ein Antioxidans aus der Gruppe der Polyphenole und zeichnet sich durch den bitteren Geschmack aus. Die Bitterstoffe in der Grapefruit kurbeln die Produktion von Leberenzymen an, die unter anderem bei der Fettverdauung helfen. Ein weiteres Antioxidans ist das sogenannte Glutathion. Es neutralisiert freie Radikale und fördert die Entgiftung von Schwermetallen.

Neben Grapefruits sind auch Zitronen und andere Zitrusfrüchte wirksam bei Leberschäden, da sie deine Leberenzyme aktivieren und mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt dein gesamtes Immunsystem stärken.

Mit einem frisch gepressten Saft zusammen mit dunkelgrünem Blattgemüse kannst du Belastungen der Leber so täglich vorbeugen, den Säure-Basen-Haushalt unterstützen und dein allgemeines Wohlbefinden verbessern.

Gesunde Fettsäuren aus pflanzlichen Nahrungsmitteln

Pflanzliche Fette haben einen hohen Gehalt an einfachen ungesättigten Fettsäuren. Diese wirken im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren aus tierischen Produkten gesundheitsförderlich, weil sie unter anderem komplett frei von Cholesterin sind.

Der große Anteil an entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren in Avocados und Walnüssen, hilft dabei, das schlechte Cholesterin (LDL) abzubauen und das gute Cholesterin (HDL) zu erhöhen.

Walnüsse sind außerdem reich an L-Arginin, eine Aminosäure, mit deren Hilfe deine Leber Ammoniak entgiften kann. Die Aminosäure entspannt zudem die Gefäße und kann so gegen Gefäßerkrankungen des Herzens wirken. In großen Mengen findest du L-Arginin außerdem in Kürbis- und Pinienkernen, Hülsenfrüchten und Soja. Übrigens ist in Walnüssen ebenfalls das Antioxidans Glutathion mit seinen leberreinigenden Effekten enthalten.

Viele gesunde, pflanzliche Fettquellen sind auf einem Tisch abgebildet. Darunter Avocado, Olivenöl, Chiasamen, Walnüsse, Pekannüsse und Mandeln

© Kerdkanno | shutterstock.com

Wie du bereits weißt, ist ein hoher Cholesterinspiegel einer der Risikofaktoren für Lebererkrankungen. Dagegen können dir auch Olivenöl, Mandeln und Pekannüsse helfen. Sie enthalten neben einem guten Verhältnis der Fettsäuren Omega 3 zu Omega 6 viele Vitamine und andere Mikronährstoffe wie Zink und Selen. Selen kommt generell eine entgiftende Wirkung im Körper zu. Es bindet verschiedene Metalle wie Cadmium, Quecksilber, Thallium und Silber und macht sie dadurch unschädlich. 9)

Knoblauch und andere Zwiebelgewächse

Dem Knoblauch werden aufgrund seiner schwefelorganischen Verbindungen besondere gesundheitliche Wirkungen auf die Leber zugeschrieben. Vor allem Allicin und Selen gehen im Knoblauch eine Verbindung ein, die gesundheitsförderlich ist. Allicin ist ein Aromastoff und für den typischen Geruch von Knoblauch verantwortlich. Zusammen mit Selen aktiviert der bioaktive Inhaltsstoff Leberenzyme und fördert die Ausscheidung von Giftstoffen aus der Leber.

Studien konnten zeigen, dass der regelmäßige Verzehr von Knoblauch nicht nur dazu beitragen kann, die Leberwerte sowie das schlechte Cholesterin zu senken, sondern auch das Wachstum von Krebszellen hemmt. 10)

Auch wenn noch nicht alle Wirkungen des Knoblauchs vollends erfasst und untersucht sind, gehen Wissenschaftler davon aus, dass Allicin und andere Inhaltsstoffe im Knoblauch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können. Antikanzerogene (krebshemmende) und antimikrobielle Eigenschaften werden ihnen außerdem zugeschrieben. 11)

Gewürze wie Kurkuma und Ingwer

Kurkuma, die berühmte gelbe Knolle, die in Asien weit verbreitet ist, gehört zu den Ingwergewächsen. Sie enthält nicht nur Stärke und ätherische Öle, sondern auch den Farbstoff Curcumin, der für ihre gelbe Farbe verantwortlich ist. In Indien und China wird sie schon lange im Rahmen medizinischer Behandlungen eingesetzt.

Ihre entzündungshemmende und antikanzerogene (krebshemmende) Wirkung spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung verschiedener Erkrankungen.

Das Curcumin, ein Polyphenol, hat zudem antioxidative Auswirkungen und regt den Gallenfluss an. Des Weiteren fördert es die Bildung von Leberenzymen, sorgt für die Absorption von Giftstoffen und hilft der Leber damit, diese besser auszuscheiden.

In Studien konnten unter Gabe von Curcumin Leberschadensmarker reduziert und eine vorbeugende Wirkung gegen Leberkrebs festgestellt werden. 12)

Auch Ingwer weist diese gesundheitsfördernden Effekte auf und kann das Wachstum von Leberkrebszellen hemmen. 13)

3.2 Leberwickel für Entgiftung und Entspannung

Der Leberwickel als altbekanntes Hausmittel erfreut sich in der Naturheilkunde immer noch großer Beliebtheit. Durch den warmen, feuchten Wickel um deinen gesamten Oberbauch regst du die Durchblutung deiner Leber an, sodass sie besser entgiftet. Die Gefäßerweiterung kurbelt außerdem den Gallenfluss an, wodurch Schadstoffe noch besser über die Galle ausgeschieden werden und den Körper schneller verlassen.

Ein Leberwickel kann während einer ganzheitlichen Fasten- und Entgiftungskur den Organismus beim Entgiften unterstützen. Aber auch unabhängig von einer umfassenden Entgiftungskur hilfst du deiner Leber bereits, wenn du dir mehrmals die Woche einen Leberwickel gönnst und dich für einige Zeit dabei entspannst.

So wendest du den Leberwickel an:

  • Lege dir ein kleines Handtuch, ein großes Handtuch und eine Wärmflasche bereit.
  • Befülle die Wärmflasche mit heißem Wasser.
  • Befeuchte das kleine Handtuch mit warmem Wasser.
  • Lege dich bequem auf den Rücken, falte das nasse Handtuch und lege es auf deinen rechten Oberbauch unterhalb der Brust (dort liegt deine Leber unter dem Rippenbogen).
  • Platziere die Wärmflasche darauf und umwickle deinen Oberkörper mit dem großen Handtuch.
  • Bleibe circa 30–45 Minuten so liegen und entspanne. Du kannst dabei einen Tee für Leber und Galle trinken, ein Buch lesen oder Musik hören.

Wir empfehlen dir, den Leberwickel kurz vor dem Schlafen durchzuführen. Die entspannende Wirkung erleichtert das Einschlafen und deine Leberzellen können, wie dein restlicher Körper auch, mit wichtigen Reparaturprozessen beginnen. Ein optimaler Zeitpunkt für einen Leberwickel ist übrigens auch die Mittagszeit: Gegen 13 Uhr ist deine Leber am aktivsten und du kannst sie bestmöglich unterstützen.

Zum Merken und Nachlesen:

Es gibt eine ganze Reihe an natürlichen Heilmitteln, die deiner Leber Gutes tun und für eine optimale Lebergesundheit sorgen. Beachtest du die vorgestellten Tipps, pflegst einen gesunden Lebensstil und greifst auf eine Fülle an leberfreundlichen Nahrungsmitteln mit bioaktiven Substanzen zurück, kannst du davon ausgehen, dass deine Leber auf Hochtouren für dich arbeitet. Strebe hin und wieder eine ganzheitliche Leberreinigung an, in dem du vor allem viele leberentgiftende pflanzliche Wirkstoffe zu dir nimmst.

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4. Langfristige Lebergesundheit: Dein Ernährungsplan


Kurz & Knapp

  • Langfristig bleiben du und dein Körper gesund, wenn du dich ganzheitlich um deine Gesundheit kümmerst. Dafür sind vor allem eine ausgewogene, überwiegend pflanzliche Ernährungsweise und ein aktiver Lebensstil entscheidend.
  • Deine Organe, insbesondere deine Leber als Stoffwechselorgan, profitieren am meisten, wenn du sie mit entgiftenden Kräutern und den richtigen Lebensmitteln regelmäßig unterstützt.
  • Einen Ernährungsplan, der leberreinigende Lebensmittel enthält und die Leberfunktionen stärkt, stellen wir dir in diesem Kapitel vor. Solltest du an einer Lebererkrankung leiden, sprich eine Ernährungsumstellung und weitere Maßnahmen in jedem Fall mit deinem behandelnden Arzt ab.

Du weißt jetzt schon viel über deine Leber, ihre Funktionen und wie du sie auf natürlichem Wege unterstützen und gesund halten kannst. Deine Ernährung hat dabei jedoch so einen hohen Stellenwert, dass wir dir in diesem Kapitel bereits einen möglichen Ernährungsplan für deine Lebergesundheit an die Hand geben möchten. Dieser beinhaltet rein pflanzliche Nahrungsmittel und zielt auf eine vollwertige, naturbelassene Kost ab. Der Verzehr ganzheitlicher Lebensmittel, die zum größten Teil unverarbeitet sind, hat ausschließlich positive Auswirkungen auf deinen gesamten Organismus. Wichtige Nährstoffe, reichlich Vitamine und essenzielle Mineralstoffe versorgen deinen Körper und helfen ihm bei seinen täglichen Aufgaben. Erfahre jetzt, welche Lebensmittel du meiden solltest und welche unbedingt auf deinen Speiseplan gehören.

4.1 Das solltest du meiden

  • Genussmittel wie Nikotin und Alkohol: Reduziere deinen Alkoholkonsum so gut es geht auf ein Minimum und teste mal alkoholfreies Bier oder alkoholfreien Wein. Dies sind gute Alternativen, wenn es dir um den Geschmack geht oder du mit Freunden abends ausgehst. Leidest du bereits an einer Lebererkrankung, sollte der Verzicht auf alkoholische Getränke selbstverständlich sein.
  • Besonders fettreiche Lebensmittel: Fast-Food schadet nicht nur deiner Leber, sondern deinem gesamten Organismus.
  • Industriezucker und große Mengen Salz: Zu viel Zucker macht süchtig und lässt deinen Insulinspiegel rapide ansteigen, was langfristig das Risiko einer Erkrankung an Diabetes Typ II erhöhnen kann. Zu viel Salz fördert die Entstehung von Wassereinlagerungen und führt zu einer hohen Ausscheidung an Urin. Dies belastet auf Dauer auch deine Nieren und spült wichtige Elektrolyte (Mikronährstoffe) vermehrt mit aus.
  • Tierprodukte wie Eier, Fleisch, Fisch und Milchprodukte wie Käse, Quark und Milch: Die tierischen Eiweiße und Fette belasten deinen Körper und insbesondere deine Stoffwechselorgane wie Leber und Nieren. Artfremde Hormone bringen deinen Hormonhaushalt durcheinander und auch die Bakterien in deinem Darm geraten aus dem Gleichgewicht. Da tierische Produkte sauer verstoffwechselt werden, entstehen Säuren – Abfallprodukte, die sich in deinem Bindegewebe anlagern. Ist deine Leber überlastet, kann sie diese nicht mehr neutralisieren und ausscheiden. Ein saures Körpermilieu führt langfristig zu Entzündungen und Schmerzen.
  • Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Farb-, Süß- und Konservierungsstoffe sind Fremdstoffe in unseren Nahrungsmitteln. Bei einer naturbelassenen Nahrung, wie wir sie dir im Folgenden vorstellen, gelingt es dir am besten, diese aus deiner Ernährung fernzuhalten beziehungsweise auf ein Minimum zu reduzieren. Achte unbedingt auf biologisch angebautes Obst und Gemüse, das frei von Pestiziden ist.
Verschiedene gesunde Lebensmittel sind nebeneinander in kleinen Schalen angerichtet. Daneben liegt ein Klemmbrett mit einem auszufüllenden Ernährungsplan

© Followtheflow | shutterstock.com

4.2 Dein leberfreundlicher Ernährungsplan für eine Woche

Für den einen funktioniert, was für den anderen nicht so richtig klappen will. Wir sind alle verschieden und das ist auch gut so. Während der eine täglich von früh bis spät im Büro sitzt, hat der andere einen aktiveren Lebensstil. Das Gute an einer pflanzlichen, naturbelassenen Ernährung besteht aber darin, dass sie für jeden machbar und in den Alltag integrierbar ist. Mit dem hier vorgestellten Baukastensystem kannst du dir täglich drei verschiedene Mahlzeiten selbst zusammenstellen und profitierst jedes Mal von der enormen Power der einzelnen Inhaltsstoffe.

Wir verzichten absichtlich auf Mengenangaben und konzentrieren uns lieber auf die Nährstoffdichte. Je nach Energielevel und Tagesform, nimmst du mal mehr, mal weniger Nahrung zu dir. Das kannst du ganz variabel halten und deinen eigenen Bedürfnissen anpassen.

Zu sehen ist eine Schüssel Haferbrei, die mit gehackten Nüssen, Blaubeeren und Johannisbeeren angerichtet ist

© Vladislav Noseek | shutterstock.com

Frühstück

Deine erste leberfreundliche Mahlzeit des Tages kann aus folgenden Grundzutaten bestehen:

  • Obst deiner Wahl: Beeren, Bananen, Äpfel, Zitrusfrüchte, Kernobst wie Pflaumen oder Nektarinen, aber auch exotischere Sorten wie Mango oder Ananas.
  • Getreide: Haferflocken, Dinkelflakes, Hirsebrei oder gekeimter Buchweizen lassen sich gut mit pflanzlicher Milch aufkochen oder anrichten.
  • Nüsse und Samen: Leinsamen, Chiasamen, Walnüsse, Paranüsse und andere Sorten enthalten gute Fettsäuren (Omega 3) und Mikronährstoffe wie Magnesium, Selen und Zink.
  • Grünes Blattgemüse: Spinat, Grünkohl, Mangold und andere Sorten eignen sich perfekt für grüne Smoothies. Sie liefern dir Ballaststoffe und sind in Kombination mit Obst erfrischend und sättigend.
Verschiedene Gemüsesorten liegen sortiert nebeneinander auf einem Holztisch

© marcin jucha | shutterstock.com

Mittagessen

Die zweite Mahlzeit (kann auch die erste sein, wenn du Intervallfasten machst und auf das Frühstück verzichtest) sollte dir viel Energie liefern, aber nicht zu schwer sein.

  • Du magst es lieber süß? Kein Problem: Dann wähle doch einfach Zutaten aus dem oberen Frühstück-Baukasten und werde kreativ.
  • Wurzelgemüse: Süßkartoffeln, Kartoffeln, Möhren, Pastinaken und Topinambur sind gut vorzubereiten und du kannst sie ganz einfach auf die Arbeit mitnehmen.
  • Gemüse jeglicher Art: Zucchini, Paprika, Tomaten, Artischocken – die Liste ist endlos. Du hast sicherlich deine Favoriten. Lass sie dir schmecken und probiere auch mal Gemüse, das du noch nicht kennst.
  • (Pseudo-)Getreide: Vollkornreis, Hirse, Buchweizen, Amaranth, Quinoa oder Dinkel lassen sich schnell kochen und mit Gemüse deiner Wahl kombinieren.
  • Hülsenfrüchte: Bohnen, Kichererbsen, Mais, Linsen und Co. liefern dir gutes, pflanzliches Eiweiß und sollten zweimal am Tag auf deinem Teller landen.

Beendest du deinen Tag mit dem Mittagessen und du isst in einem anderen Intervall (du verzichtest auf das Abendessen, statt auf das Frühstück), kann deine Mahlzeit natürlich etwas üppiger ausfallen. Ziehe gerne auch Lebensmittel aus der „Abendessen“-Kategorie hinzu.

Du zweifelst noch an der pflanzlichen Ernährung und bist Neuling auf dem Gebiet? Überhaupt gar kein Problem. In unserem Artikel über die vegane Ernährung können wir dir hoffentlich alle noch offenen Fragen beantworten und dich mit den Besonderheiten, vor allem aber mit den großen Vorteilen dieser Ernährungsweise vertraut machen.

Wildkräuter sind angerichtet zu einem schönen Salat mit essbaren Blüten. Daneben liegt ein Körnerbrötchen

© fotoknips | shutterstock.com

Abendessen

Für dein Abendessen empfiehlt sich etwas Leichtes und Eiweißreiches. Deine Leber bekommt beispielsweise mit einem Salat aus Wildkräutern und Bitterstoffen noch einmal wertvolle Unterstützung.

  • Wähle grünes Blattgemüse in Kombination mit Wildkräutern wie Löwenzahn und Sauerampfer.
  • Gedünstetes Gemüse ist abends bekömmlicher als rohes Gemüse. Du kannst es ganz einfach in einer Pfanne mit etwas Wasser kurz garen.
  • Hülsenfrüchte lassen sich gut mit Salat und Gemüse kombinieren und ergänzen sich gegenseitig durch ihre vielen verschiedenen Aminosäuren.
  • Darf es etwas mehr sein? Kartoffelspalten aus dem Ofen, Reis, ein Vollkornbrot oder andere gute Kohlenhydrate darfst du dir natürlich auch gönnen.

Es ist keine Kunst, ausgewogene, gesunde Mahlzeiten zusammenzustellen. Höre bei einer belasteten Leber besonders auf dein Sättigungsgefühl.

Deine Leber ist mit einem Überangebot an Nahrung ebenso überfordert wie dein Verdauungstrakt.

Achte darauf, dass du dich nicht „überfrisst“ oder ständig am Essen bist. Dein Körper braucht Ruhephasen, in denen er die aufgenommene Nahrung verwerten kann. Das Gute bei einer pflanzlichen Ernährung ist, dass die aufgenommene Menge an Nährstoffen zu einem natürlichen Sättigungsgefühl beiträgt. Die Fülle an Ballaststoffen und Mikronährstoffen signalisiert deinem Körper, dass er ausreichend Energie und Vitalstoffe bekommen hat. Ballaststoffe füllen deinen Magen und tragen zu langanhaltender Sättigung, bester Verdauung und damit zu einem gesunden Darm bei. Deshalb kannst du dich mit pflanzlicher Nahrung satt essen und musst nicht auf die Kalorien achten.

Leckere pflanzliche Rezept-Ideen und Anregungen für einen gesunden Lebensstil findest du im Intervallfasten-Kochbuch der Ernährungsmedizinerin Dr. Petra Bracht. Lasse dich von vielen tollen Gerichten und leckeren, aber gesunden Desserts inspirieren. Auch deine Leber wird sich freuen, so viel ist sicher!

💡 Wenn du deine Leber unterstützen möchtest, kann dir auch dieses Wissen helfen:


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