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Community Event · 5. Sept. · Bad Vilbel

Liebscher & Bracht auf YouTube – Übungshinweise

Erfahre, wie du das Beste aus unseren Übungen holst und was du beachten solltest, damit du mit einem sicheren und guten Gefühl bei Schmerzen üben kannst.

So übst du sicher mit Liebscher & Bracht

Die Liebscher & Bracht Übungen wurden entwickelt, damit du dir bei Schmerzen am Bewegungsapparat bestmöglich selbst helfen oder solchen Schmerzen vorbeugen kannst. Beachte folgende kurze Regeln:

  1. Übe genau so intensiv, dass es gerade noch angenehm ist.
  2. Bewege dich in jeder Übung langsam und achte auf deinen Körper.
  3. Mache die Übungen immer so weit mit, wie es für dich möglich ist.
  4. Mache jede Übung für 2–2,5 Minuten.

Du hast Fragen zu den Übungen?

Die wichtigsten Fragen haben wir in den FAQ zusammengefasst.

Telefon: +49 (0) 6172 13959 89 (Mo–Do 08.00–17.00, Fr 08.00–14.00) | E-Mail: service@liebscher-bracht.com

Wann solltest du die Übungen nicht machen?

Grundsätzlich kannst du die Liebscher & Bracht Übungen® immer machen. Es gibt aber Situationen, in denen du schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen solltest – vor allem bei neurologischen Ausfällen wie Lähmungen, anhaltenden Taubheitsgefühlen, Atemnot, plötzlichen Schweißausbrüchen oder unvermittelt auftretenden starken Schmerzen, die in Arme, Schultern oder Kiefer ausstrahlen.

FAQ – Fragen zu den Liebscher & Bracht Übungen

Was wenn Schmerzen nach dem Üben schlimmer werden?+

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass deine Schmerzen nach dem Üben etwas stärker werden. Gerade, wenn du dich lange nicht in dieser Form körperlich betätigt hast, kann es sein, dass du nach dem Üben ein unangenehmes Gefühl verspürst. Das ist meist völlig normal und verschwindet in der Regel schnell wieder. Wenn sich deine Beschwerden immer weiter verschlechtern oder neue Symptome hinzukommen, lasse die Ursache durch einen Arzt abklären.

Ich habe einen Bandscheibenvorfall. Kann ich die Übungen trotzdem machen?+

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass du unsere Übungen auch mit einem Bandscheibenvorfall durchführst. Gehe besonders vorsichtig in die Bewegungen und beobachte deinen Körper dabei. Solltest du Anzeichen für Nervenschädigungen wie Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen oder Harn- und Blasenschwäche bemerken, suche dir schnellstmöglich ärztliche Hilfe.

Ich habe Osteoporose. Kann ich die Übungen trotzdem machen?+

Auch bei Osteoporose sind Mobilisierung und Kräftigung des Körpers wichtig. Bevor du mit unseren Übungen beginnst, hole dir auf jeden Fall ärztlichen Rat, ob die Übungen für dich geeignet sind.

Ich wurde bereits operiert und habe ein künstliches Gelenk. Kann ich die Übungen trotzdem machen?+

Auch mit künstlichen Gelenken kannst du die allermeisten Übungen mitmachen. Halte dich dennoch immer an die ärztlichen Empfehlungen für die Gelenkbewegung.

Gibt es eigentlich medizinische Belege zu den gezeigten Übungen?+

Unsere Übungen stützen sich neben unserer langjährigen praktischen Erfahrung auf Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung. Wir erforschen auch aktiv die Wirkungsweise unserer eigenen Übungen. Alle wichtigen Entwicklungen findest du auf der Seite Zahlen & Fakten.

Ich habe einen Gleitwirbel. Kann ich die Übungen trotzdem machen?+

Solltest du unter Gleitwirbeln (Spondylolisthese) leiden, vermeide die Übungen, bei denen du den Rücken stark nach hinten überstrecken würdest. Sprich in diesem Fall mit deinem Arzt darüber, ob und in welchem Umfang du die Übungen durchführen solltest.

Ich habe eine Verletzung und Schmerzen. Was muss ich bei den Übungen beachten?+

Wenn du eine akute Verletzung hast, lasse diese abheilen und beanspruche den entsprechenden Bereich deines Körpers möglichst nicht zu stark. Übungen, bei denen der verletzte Bereich nicht beansprucht wird, kannst du ganz normal durchführen. Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab, ob du unsere Übungen mit deiner Verletzung machen solltest.

Ich komme nicht in die Positionen der gezeigten Übungen. Was kann ich machen?+

Wenn du eine Übung aufgrund von Beschwerden oder mangelnder Beweglichkeit (noch) nicht machen kannst, setze dich nicht unter Druck. Gehe immer nur so weit hinein, dass du unterhalb deiner Wohlfühl-Schmerzgrenze bleibst. Auf unserem YouTube-Kanal findest du zahlreiche Videos in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Die Regeln im Detail

1. Übe mit der richtigen Intensität

Bei unseren Übungen löst du ein Dehnungsgefühl aus. Der Schmerz sollte sich nicht klar, pulsierend oder stechend anfühlen und nicht so stark sein, dass du mental oder körperlich deutlich „gegenzuspannen“. Gehe niemals über deine Wohlfühl-Schmerzgrenze – übe genau so intensiv, dass es gerade noch angenehm ist.

2. Bewege dich langsam und bewusst

Bewege dich beim Üben immer langsam und kontrolliert. Sei besonders achtsam, wenn du abrutschen oder das Gleichgewicht verlieren könntest. Übe nicht unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder starker Schmerzmedikamente.

3. Probiere die Übungen so gut du kannst

Auch wenn du eine Dehnposition nicht so einnehmen kannst, wie gezeigt: Jeder Versuch kann schon etwas bewirken. Probiere die Dehnung so weit einzunehmen, wie es dir möglich ist.

4. Übe in der richtigen Länge

Wir empfehlen, unsere Übungen für jeweils mindestens 2 Minuten durchzuführen. Das muskulär-fasziale Gewebe beginnt erst nach ca. 30 Sekunden auf die Übungseffekte zu reagieren. In der Praxis hat sich eine Zeit von 2–2,5 Minuten bewährt.

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