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Dein Körper ist nicht so richtig in Balance und du hast von Kopf bis Fuß immer wieder Schmerzen?  Vielleicht hat dein Arzt auch bereits ein gekipptes Becken diagnostiziert? Ein sogenannter Beckenschiefstand ist weit verbreitet und kann ganz unterschiedliche Symptome auslösen. Hier bekommst du wertvolle Tipps, mit denen du deinen Zustand schnell verbessern kannst. 

Eine ausführliche Erklärung zur Ursache eines Beckenschiefstandes, geben wir dir in unserem großen Schmerzlexikon-Artikel.

Du möchtest am liebsten direkt loslegen, deine Beschwerden zu lindern? Unsere besten Tipps gegen Hüftschmerzen haben wir in diesem kostenfreien PDF-Ratgeber zusammengefasst. Einfach per E-Mail anfordern, herunterladen und loslegen. Viel Erfolg beim Üben! 👇

Die besten Übungen und Tipps bei Hüftschmerzen

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Ratgeber Hüftschmerzen Liebscher & Bracht

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Tipp #1: Übe regelmäßig

Täglich auf die Matte gehen und Dehn-Übungen machen – das soll dir bei einem Beckenschiefstand helfen? Richtig! Denn aus unserer Sicht sind deine Beschwerden nicht direkt auf deine schiefe Haltung zurückzuführen. Wir gehen eher davon aus, dass muskulär-fasziale Überspannungen dahinterstecken. Unsere speziellen Übungen können dir helfen, deine Muskeln und Faszien rund um dein Becken zu entspannen.

Wenn du dich einseitig bewegst oder die verschiedenen Bereiche deines Körpers unterschiedlich stark beanspruchst, kann das zu „Verkürzungen“ führen. Die Folge: Dein Becken hat weniger Bewegungsfreiheit. 

Unsere Übungen zielen deshalb darauf ab, einseitige Bewegungsmuster auszugleichen und möglichst viele Gelenkwinkel deiner Hüfte zu nutzen. Auf diese Weise verhinderst du, dass sich das muskulär-fasziale Gewebe auf die immer gleiche Bewegung einstellt und auf diese Weise der Beckenschiefstand zu Schmerzen führt. 

Welche Übungen besonders wirksam sind und wie du damit dein schiefes Becken wieder ins Gleichgewicht bringen kanns

Übungs-Videos zum Mitmachen

Auf unserem YouTube-Kanal findest du zusätzliche Übungs-Videos, die dir dabei helfen können, deinen Hüfte zu entspannen. Finde die passenden Übungen für dich und werde gegen deine Schmerzen aktiv!

Zu den Hüft-Übungen

Tipp #2: Faszien-Rollmassagen für eine tiefenwirksame Entspannung

Nur wenn Faszien geschmeidig bleiben, bekommen Muskeln den nötigen Raum, um sich zu strecken. Dazu braucht es Bewegung! Durch gezielte Faszien-Rollmassagen bringst du den Stoffwechsel deines Fasziengewebes in Schwung: Die nicht mehr benötigten Stoffwechselprodukte werden verschoben und können dadurch schneller abtransportiert werden. So regst du Reparatur-Vorgänge aktiv an.

Zusätzlich bauen die Flimmerhärchen an den Fibroblasten (die 24 Stunden am Tag neue Faszien weben) verfilzte Faszienfäden ab, was zusätzlich für Entspannung und neue Flexibilität sorgt. So kannst du auf ganz natürliche Art deiner Muskulatur etwas Gutes tun und die Zugkräfte rund um dein Hüftgelenk weiter reduzieren. Eine Faszien-Rollmassage ist deshalb eine effektive Ergänzung zu unseren Übungen. Wir erklären dir genau, wie das geht und warum du mit unseren Faszienrollen optimale Ergebnisse erzielst. 

Tipp #3: Wende die Osteopressur an

Eine weitere Methode unserer Schmerztherapie ist die sogenannte Osteopressur. Sie wurde entwickelt, um muskulär-fasziale Überspannungen abzubauen und Schmerzen in erstaunlich kurzer Zeit zu beheben. Bei der Osteopressur werden Rezeptoren an der Knochenhaut von außen gedrückt, wodurch die Hirnprogramme zurückgesetzt werden können, die für die hohen muskulären Spannungen sorgen. Der Körper reagiert sofort: Die überhöhten Spannungen verringern sich deutlich, sodass schon bald auch die Zugkräfte an deinem Hüftgelenk nachlassen. Auf diese Weise kann die Ausrichtung des Beckens korrigiert werden.

Übrigens ist es für dich möglich, die Methode in einer Light-Variante bei dir selbst anzuwenden. Solltest du dir allerdings unsicher sein, woher dein Beckenschiefstand kommt, empfehlen wir dir, dich zuerst an einen/eine zertifizierte*n Liebscher & Bracht-Therapeuten/in in deiner Nähe zu wenden. Unsere Spezialisten können schon bei der ersten Behandlung feststellen, ob dein Becken durch muskulär-fasziale Überspannungen schief steht und bei Bedarf mit der Osteopressur als Akut-Therapie beginnen.

Tipp #4: Verzichte auf Einlegesohlen

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Bei den vielen unterschiedlichen Ansätzen zur Behandlung eines Beckenschiefstands gibt es ein entscheidendes Problem: Es werden nur die Symptome beachtet, die Ursachen jedoch werden überhaupt nicht angegangen. Eine häufige Maßnahme ist deshalb das Tragen eines orthopädischen Hilfsmittels wie Schuheinlagen, um die Auswirkungen eines schiefen Beckens auszugleichen. Diese sollen eine Differenz in der Beinlänge bis zu einem Zentimeter durch eine Ferseneinlage (Fersenkissen) kompensieren. 

Wir sind der Meinung: Sobald eine Beinlängendifferenz funktionell bedingt ist, etwa durch eine falsche Belastung, dann schaden orthopädische Hilfsmittel mehr als sie nutzen. 

Wie wir zu dieser Ansicht kommen? Eine Schonhaltung, durch Hilfsmittel etwa, verhindert nur, dass der Körper seine Aufgaben erfüllen kann: Werden Muskeln und Faszien nicht beansprucht, bauen die ohnehin schon geschwächten Bereiche zusätzlich ab. Dadurch werden ungesunde Haltungen weiter manifestiert, manchmal kommen sogar neue hinzu. Gib deinem Körper also die Chance, seinen natürlichen Funktionen nachzukommen. Unsere Übungen helfen dir dabei, die Ursachen des Beckenschiefstandes langfristig zu beseitigen.

💡 Du willst deine Hüfte befreien? Hier kannst du Hilfe finden:

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