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Das Gefühl von einem Muskelkater kennst du bestimmt: Es zieht und tut weh, aber nach einer Weile ist der Schmerz vorbei. Ganz anders ist es bei Myalgie. In diesem Fall sind die Muskelschmerzen deutlich intensiver und sie halten ungewöhnlich lange an. 

Auf dieser Seite erfährst du:

1. Was ist Myalgie und welche Symptome gehören dazu?

Kurz & knapp

  • Myalgie bedeutet so viel wie „Schmerz in der Muskulatur“.
  • Die Ursachen dafür sind vielfältig: von Überanstrengung bis zu Erkrankungen.
  • Die Muskelschmerzen treten dauerhaft oder vorübergehend auf. Sie können sich sowohl genau lokalisieren lassen aber auch unspezifisch am ganzen Körper spürbar sein. 
Mann hält sich den Nacken, in dem die Muskulatur eingezeichnet ist

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Der Begriff Myalgie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Muskelschmerz. Diese Schmerzen können in ganz unterschiedlichen Formen auftreten und wahrgenommen werden. Betroffene beschreiben die Schmerzen als stechend, elektrisierend oder brennend. Manche merken eine Art Muskelkater, während andere unter unerträglichen Schmerzen leiden.

Myalgie ist in manchen Fällen ein dauerhafter Schmerzzustand, während in anderen Fällen nur bei Belastung ein Schmerz auftritt. Dabei kann jeder Muskel unseres Körpers von Myalgien betroffen sein. Besonders häufig treten sie allerdings im Nacken, Rücken, den Schultern, Oberschenkeln oder Waden auf. 

Wenn eine motorische Ursache vorliegt, etwa ein Bandscheibenvorfall, lassen sich die Muskelschmerzen lokal eingrenzen: Man weiß genau, wo im Körper der Schmerz ist. Bei einer systemischen Ursache, die den ganzen Körper betrifft, können Betroffene allerdings oft nicht klar sagen, wo genau der Schmerz sitzt. Der ganze Körper tut einfach weh. 

Sind Myalgien neuromuskulär bedingt, können zu den Muskelschmerzen auch Missempfindungen wie Kribbeln oder Brennen hinzukommen. Auch Symptome wie Krämpfe, Lähmungen oder motorische Einschränkungen sind möglich.

Starke Verspannungen, die punktuell auftreten, werden auch Myogelosen genannt. Diese Verhärtungen lassen sich als druckempfindliche Knoten oder Verdickungen ertasten. Vor allem bei der Behandlung von Triggerpunkten werden diese Verhärtungen gezielt gelöst. 

2. Welche Ursachen kann Myalgie haben?

Während in manchen Fällen die Ursache für die Myalgie eindeutig feststellbar ist, können Muskelschmerzen in anderen Fällen nicht klar begründet werden. Ein Beispiel dafür ist das bisher nur wenig erforschte Fibromyalgie-Syndrom. Die Erkrankungen verläuft meisten in Schüben, während derer sich Betroffene krank, abgeschlagen und müde fühlen. Charakteristisch sind starke Schmerzen im ganzen Körper, besonders in den Muskeln und Sehnenansätzen. 

Ebenfalls oft unterschätzt ist eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) als Auslöser von Myalgien. Die extrem hohen Spannungen im Kiefer können den gesamten Körper belasten. Typische Symptome sind nächtliches Zähneknirschen, Schwierigkeiten beim Öffnen des Kiefers und Schmerzen im Gesicht.

Damit Myalgien gut behandelt werden, müssen die Ursachen für die Muskelschmerzen möglichst genau festgestellt werden. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, woher die Myalgie kommen kann: 

Motorische Schäden

Sind bestimmte Körperbereiche geschädigt, lassen sich die Muskelschmerzen meistens eindeutig in genau diesem Bereich eingrenzen. Man weiß also, woher die Schmerzen kommen. Es ist aber auch möglich, dass Schmerzen vom Ort der Schädigung in andere Körperbereiche ausstrahlen. Bei einer Schädigung im Bereich der Halswirbelsäule etwa können Muskelschmerzen vom Nacken bis hin zu den Armen spürbar sein. 

Fehlhaltungen

Im Alltag nehmen wir oft ungesunde Haltungen ein, an die sich unser Körper gewöhnt. Dadurch verkürzen die Muskeln, die Faszien verfilzen und es kommt zu unnatürlich hohen Spannungen, die schmerzhaft für die Gelenke sein können.

Ein Beispiel dafür ist das Sitzen: Wenn wir viel sitzen, bleibt der Hüftbeuger andauernd in seiner kürzesten Position. Mit der Zeit passen sich seine Muskelfasern und die Faszien dieser Position an. 

Sobald wir aufstehen, passiert Folgendes: Gesäß- und Rückenmuskeln ziehen die Hüfte in die Streckung. Der Hüftbeuger wird nun in die Länge gezogen. Ist er aber stark verkürzt, gibt er nicht mehr so leicht nach. Es entsteht ein permanenter Zug nach vorne, gegen den die Hüftstrecker umso stärker ankämpfen müssen. Das bedeutet: Insgesamt wird an den Gelenken von zwei Seiten stark gezogen. Sind die Spannungen zu hoch, dass eine Schädigung droht, reagiert der Körper mit Schmerzen.

Körperliche Überlastung

Sind unsere Muskeln untrainiert, weil sie viel zu wenig benutzt werden, können schon geringe körperliche Belastungen unangenehm spürbar werden. Muskelschmerzen sind deshalb bei Bewegungsmangel nicht ungewöhnlich. 

Entzündungen

Infektionen mit Bakterien, Viren oder Parasiten können Myalgien auslösen. Die Muskelschmerzen lassen sich auch dann in Verbindung mit dem Entzündungsherd eindeutig lokalisieren. Typische Beispiele dafür sind die Bakterien Borrelien und Staphylokokken, die weltweit die meisten Muskelentzündungen verursachen. 

Erkrankungen

Myalgien können durch Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose oder rheumatische Erkrankungen entstehen. Diese Krankheiten neigen dazu, schlimmer zu werden, wenn sie nicht rechtzeitig und angemessen behandelt werden. Auch Krebserkrankungen und Tumore können mit systemischen Muskel- und Gelenkschmerzen einhergehen.   

Nährstoffmangel

Damit unsere Muskeln funktionstüchtig sind, müssen sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Fehlen wichtige Mineral- und Vitalstoffe, vor allem Magnesium oder Vitamin D, neigen Muskeln zu Krämpfen, Schmerzen und die Leistung nimmt ab. Über ein Blutbild lässt sich bestimmen, ob ein Nährstoffmangel vorliegt. 

3. Was kann gegen Myalgie helfen?

Wurde die Ursache für die Myalgie festgestellt, können die Schmerzen gezielt behandelt werden. Je nachdem, wie die Schmerzen verursacht werden, gibt es für sowohl für akute als auch chronische Myalgien unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten: 

  • Haltungsschäden erfordern in der Regel eine Physiotherapie. Dabei werden die betroffenen Körperregionen mobilisiert, gelockert und Kraft aufgebaut. Hierbei können muskelentspannende Arzneimittel (Muskelrelaxantien) zum Einsatz kommen. 
  • Bei motorischen Ursachen wie Bandscheibenvorfällen kann neben Medikamenten und Physiotherapie auch eine Operation notwendig sein. 
  • Sind Autoimmunerkrankungen der Grund für die Schmerzen, kommen ebenfalls Medikamente zum Einsatz.
  • Infektionen werden meist mit Antibiotika behandelt. 
  • Lassen sich die Schmerzen nicht klar auf eine Ursache zurückführen, wie bei einer Fibromyalgie, wird vor allem eine Schmerztherapie angewendet. Ziel ist es, die Schmerzen zu lindern und die Betroffenen wieder an ein normales Körpergefühl heranzuführen, sodass Bewegungen und Aktivitäten wieder möglich sind.

Auch mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht lassen sich muskulär-faszial bedingte Schmerzen behandeln. Dazu gehören diese Bausteine: 

Engpass-Dehnungen

  • Unser Erfahrung nach entstehen die meisten Schmerzen durch zu hohe muskulär-fasziale Spannungen. 
  • Unsere Dehn-Übungen können die Spannungen abbauen und Muskeln kräftigen.
  • Diese Dehnungen wirken dauerhaft und langfristig: Durch eine regelmäßige Anwendung werden die Spannungen auf einem gesunden Niveau gehalten.

Betroffene von Myalgie kennen das: Nach einem Ärzte-Marathon, vielleicht sogar Klinik-Aufenthalten oder psychosomatischen Behandlungen sind die  Beschwerden immer noch da. Vor allem, wenn sich keine konkrete körperliche Ursache finden lässt, führen die verschiedenen Maßnahmen einfach nicht ans Ziel. 

Unsere Erfahrung hat gezeigt: Viele Schmerzen werden von zu hohen Spannungen in den Muskeln und Faszien ausgelöst.

Grund für diese zu hohen Spannungen sind zu wenig Bewegung oder zu einseitige Bewegungsweisen. Damit gemeint ist: Bringst du deine Gelenke im Alltag in immer gleiche Bewegungswinkel, kommt es zu hohen Spannungen in den daran beteiligten Muskeln und Faszien. So entstehen Schmerzen. 

Der Schmerz ist vor allem eine Warnung vor der ansteigenden Spannung und drohenden Verletzungen. 

Besonders wenn es wehtut, vermeiden es viele Betroffene, sich zu bewegen. Doch genau darin liegt einer der Lösungsansätze unserer Therapie: Wir haben spezielle Dehn-Übungen für Schmerzpatient*innen entwickelt. Diese Übungen gleichen ungesunde Bewegungsmuster aus und wirken so zu hohen Spannungen in Muskeln und Faszien entgegen.

Beim Üben gilt vor allem: Sei geduldig und gib deinem Körper Zeit, sich neu einzustellen. Dafür muss vor allem regelmäßig geübt werden. 

Auf unserem YouTube-Kanal findest du kostenfreie Übungs-Videos, in denen wir genaue Hilfestellungen und Anleitungen geben. So können alle Patient*innen zu jeder Zeit ganz flexibel und im eigenen Tempo die eigenen Schmerzen selbst behandeln. 

Zu den Übungs-Videos bei YouTube

Faszien-Rollmassage

  • Ziel der Faszien-Rollmassage ist es, die verfilzten Faszien wieder elastisch zu machen.
  • So bekommen die Muskeln den nötigen Raum, um sich zu strecken. Bewegungen werden wieder möglich. 
  • Durch die Massage werden muskulär-fasziale Spannungen normalisiert und Verletzungen sowie Schmerzen vorgebeugt.

Eine effektive Möglichkeit, um auch bei Myalgie das muskulär-fasziale Gewebe zu entspannen und auf sanfte Art zu mobilisieren, sind Faszien-Rollmassagen

Unsere Muskeln sind von Faszien umgeben, die sich unseren Bewegungsmustern anpassen. Bewegen wir uns zu wenig oder zu einseitig, verfilzen sie regelrecht. Das führt dann zu Spannungen im Gewebe, die zu Schmerzen werden können. 

Bei der Faszien-Rollmassage nach Liebscher & Bracht wird mit speziell dafür entwickelten Rollen und Kugeln Druck auf die Faszien ausgeübt.

Durch Bewegung wird der Stoffwechsel des Fasziengewebes in Schwung gebracht: Nicht mehr benötigte Ablagerungen im Zellgewebe werden verschoben und abtransportiert. Gleichzeitig strömt frische, nährstoffreiche Flüssigkeit in das Gewebe. So werden Reparatur-Vorgänge aktiv angeregt.

Außerdem steigern wir bei der Massage die Fähigkeit der Faszien, Wasser zu binden. Dadurch wird das Gewebe elastischer und der Zug auf die Gelenke nimmt ab: Das Risiko von Gelenkschäden sinkt – und damit auch.

Du tust deiner Muskulatur damit ohne viel Kraftaufwand etwas Gutes! Die Faszien-Rollmassage ist auch eine effektive Ergänzung zu unseren Dehn-Übungen. 

Für die Faszien-Rollmassage wenden wir Faszienrollen und -kugeln an, die speziell für Schmerzpatient*innen entwickelt wurden. Sie sind so aufgebaut, dass sie eine einfache und effiziente Anwendung ermöglichen. 

Osteopressur

  • Die von Liebscher und Bracht entwickelte Osteopressur ist eine Akut-Maßnahme bei Schmerzen. 
  • Durch manuellen Druck auf bestimmte Punkte am Knochen werden die Spannungen in den Muskeln und Faszien heruntergefahren.
  • Schmerzen lassen sich ohne Medikamente schnell und effektiv lindern. 

Besonders bei Betroffenen von Myalgie ist der Muskeltonus stark erhöht, sodass Schmerzen grundsätzlich intensiver wahrgenommen werden. Die von uns entwickelte Osteopressur zielt darauf ab, diese Spannungen zu normalisieren und dadurch die Schmerzen abzuschalten. 

Wir haben 72 Punkte am menschlichen Skelett ausgemacht, an denen sich Schmerzrezeptoren befinden. Bei der Osteopressur drückt ein Zertifizierter Liebscher & Bracht-Therapeut je nach Schmerzzustand einige dieser Punkte.

An den Rezeptoren werden die Spannungen gemessen. Die Messdaten werden an das Gehirn weitergeleitet. Dort werden die Daten ausgewertet: Wenn das Gehirn feststellt, dass keine Schädigung mehr droht, wird der Schmerz eingestellt. Das ist dann der Fall, wenn die Spannungen durch die Osteopressur gesenkt werden. 

Durch die Osteopressur kann außerdem festgestellt werden, ob die Schmerzen wirklich durch zu hohe Spannungen in Muskulatur und Faszien ausgelöst werden: Nämlich dann, wenn die die Schmerzen durch die Behandlung gelindert werden.   

Damit sich Patient*innen auch selbst helfen können, hat Liebscher & Bracht die Light-Osteopressur entwickelt. Mit speziellen Hilfsmitteln und genauen Anleitungen können die Schmerzen einfach zu Hause gelindert werden. So bieten wir eine einfach anzuwendende Hilfe zur Selbsthilfe. 

Ernährung

  • Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen unterstützt die Funktion der Muskeln.
  • Besonders pflanzliche Lebensmittel liefern jede Menge Vitamine und Co., die unser Organismus gut verwerten kann. 
  • Eine gezielte Ernährung kann dazu beitragen, dass Schmerzen gelindert werden. 

Was wir essen, hat direkten Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Bei Myalgie ist deshalb auch ein Blick auf die Ernährung wichtig, ganz besonders dann, wenn etwa ein Mangel an bestimmten Nährstoffen ärztlich festgestellt wurde. 

Wir erklären dir in diesem ausführlichen Artikel, wie Muskelschmerzen durch Vitaminmangel entstehen kann und was dagegen hilft. 

Eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen ist wichtig, damit unsere Muskeln gesund funktionieren können. Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, die wir zum Beispiel durch Nudeln, Reis und Co. aufnehmen, fördern den Muskelaufbau und die Regeneration nach einer Anstrengung.

Damit sich aber auch Muskelkraft bildet und die Muskeln koordiniert werden können, braucht es Mikronährstoffe: Vitamine, Spurenelemente sowie Mineralstoffe. 

Im Zusammenhang mit Muskelschmerzen ist vor allem Magnesium ein bekannter Helfer. Dieser Mineralstoff ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Für die Muskeln ist er besonders wichtig: Magnesium steigert sowohl die Belastbarkeit als auch die Regeration von Muskelzellen und steuert gleichzeitig die Muskelkontraktion. Deshalb wird es vor allem gegen Muskelkrämpfe gezielt zugeführt. Besonders gut wirkt es zusammen mit Calcium und Kalium.

Du willst deinen Muskeln etwas Gutes tun? Diese Ernährungstipps helfen dir dabei. 

Ernährungstipps für gesunde Muskeln

👉 Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse liefern hochwertige Eiweiße.

👉 Soja, Bohnen sowie Kürbis- und Pinienkerne sowie Kürbis- und Pinienkerne haben einen hohen Gehalt an L-Arginin. Dieser schützt die Gefäße beim Muskelaufbau.

👉 Beeren aller Art und Zitrusfrüchte enthalten jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe, die gegen Muskelkater helfen

👉 Grünes Blattgemüse wie Mangold und Grünkohl ist reich an Chlorophyll und kann den Körper daher gut mit Magnesium versorgen sowie die Eigensynthese von Q10 unterstützen.

👉 Verzichte auf tierische Nahrungsmittel, denn dadurch kannst du eine Übersäuerung vermeiden, die wiederum den Abbau der Muskelmasse begünstigt.

Mikronährstoffe einfach erklärt

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