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Myalgie: Was kann gegen Muskelbeschwerden helfen?

21.05.2026
Roland Liebscher-Bracht

Roland Liebscher-Bracht

Schmerzspezialist & SPIEGEL-Bestseller-Autor

Medizinische Prüfung: Dr. med. Egbert Ritter
Mehr über den Autor

Hast du dich jemals gefragt, warum bestimmte Muskelschmerzen einfach nicht verschwinden wollen? Myalgie, auch Muskelschmerzen genannt, kann durch eine Vielzahl von Ursachen wie Überlastung, Infektionen oder Krankheiten verursacht werden. Diese Beschwerden können sich auf verschiedene Arten äußern und von muskulären Problemen bis hin zu systemischen Erkrankungen reichen. In unserer App findest du zahlreiche Übungen und Tipps, mit denen du die Reduzierung von muskulär-faszialen Spannungen unterstützen kannst. 1

1. Das Thema kurz & kompakt

  • Myalgie verstehen: Myalgie ist eine Erkrankung, die sich durch Muskelschmerzen äußert, wobei die Ursachen von Überlastung bis hin zu verschiedenen Krankheiten reichen können.
  • Symptome erkennen: Die Muskelschmerzen können dauerhaft oder vorübergehend auftreten und sowohl lokalisiert als auch diffus im Körper spürbar sein.
  • Diagnosehinweis: Nicht jeder Muskelschmerz ist Myalgie; der ICD-10 Code M79.1 hilft bei der genauen medizinischen Zuordnung und Diagnose der unterschiedlichen Muskelerkrankungen.

2. Häufige Ursachen von Myalgie

Myalgien können dich aus verschiedenen Gründen betreffen. Es ist wichtig, diese zu verstehen, um eine genaue Diagnose und Behandlung zu ermöglichen. Wir zeigen dir die wichtigsten Auslöser und Ursachen für die Muskelschmerzen:

Überbelastung und Fehlbelastung
Muskelkater durch Sport:

  • Muskelkater durch Sport: Wenn du intensiv trainierst, ohne dich richtig vorzubereiten, können in deinen Muskelfasern Mikroverletzungen aufgrund einer zu hohen Belastung entstehen. Daraus kann im schlimmsten Fall sogar ein Muskelfaserriss resultieren. 2
  • Verspannungen durch Fehlhaltungen: Langes Sitzen ohne Ausgleich oder sonstige ungünstige Haltungen können ungleichmäßige Belastungen in dem Bereich verstärken, die schmerzhafte Muskelverhärtungen verursachen. Nacken, Rücken und Schulter sind in vielen Fällen von Muskelschmerzen betroffen. Achte daher darauf, dich regelmäßig zu bewegen und deine Haltung zu korrigieren. 3

Verletzungen und Unfälle

  • Muskelrisse und Zerrungen: Eine plötzliche Bewegung oder Überdehnung kann Risse oder Zerrungen und andere Muskelverletzungen hervorrufen, die in akuten Muskelbeschwerden und/oder Entzündungen resultieren könnten. 4
  • Prellungen: Ein Sturz kann Blutgefäße in deinem Muskelgewebe reißen lassen, sodass es zu Prellungen, schmerzhaften Muskelentzündungen sowie Schwellungen kommen kann. 5

Erkrankungen, Viren und Bakterien

  • Autoimmunerkrankungen: Erkrankungen wie bspw. Rheuma können systemische Muskelschmerzen des Körpers durch entzündliche Prozesse begünstigen, bei denen das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. 6
  • Virusinfektionen: Krankheiten, wie Grippe / Covid-19, können Muskelschmerzen auslösen, da sie systemische Entzündungen durch die Aktivierung deines Immunsystems hervorrufen. 7
  • Bakterielle Krankheiten: Bakterien können ebenfalls ein Auslöser für Muskelschmerzen sein. Erkrankungen wie die Lyme-Borreliose, die durch Zeckenbisse übertragen wird, sowie Streptokokkeninfektionen sind bekannte Beispiele. 8

Medikamente und Impfung

  • Nebenwirkungen von Statinen: Wenn du Statine einnimmst, können Muskelbeschwerden als Nebenwirkung auftreten, da sie möglicherweise die Funktion deiner Muskelzellen beeinträchtigen. 9
  • Induktion von Myopathien: Bestimmte Medikamente und Impfstoffe können entzündliche Myopathien verursachen, die bei dir Muskelschmerzen hervorrufen können. 10

Nährstoffmangel und Stoffwechselstörungen – wenn Magnesium und Vitamin D fehlen

Ein Mangel an diesen wichtigen Nährstoffen wie Magnesium und Vitamin D kann deine Muskelkontraktion und -entspannung beeinträchtigen, was in Krämpfen sowie chronischen Muskelschmerzen resultieren kann. Achte darauf, dass du ausreichend Nährstoffe zu dir nimmst. 11

3. Symptome: Wie äußert sich Myalgie?

Damit du das Phänomen der Muskelbeschwerden besser verstehen kannst, erläutern wir dir Symptome, die damit in Zusammenhang stehen.

Experten-Tipp von Roland Liebscher-Bracht: Der Begriff Myalgie bezeichnet zwar Muskelschmerzen, aber nicht jeder Muskelschmerz ist auch mit der Krankheit Myalgie gleichzusetzen.

Bei Muskelschmerzen kommt es zu unterschiedlichen Symptomen in der Muskulatur.

Schmerzarten

Wenn du von Myalgie betroffen bist, kannst du verschiedene Schmerzarten erleben. Diese reichen von ziehenden und brennenden bis hin zu krampfartigen Muskelbeschwerden, die sich oft wie eine Kombination aus Muskelkater und elektrisierenden Empfindungen anfühlen. Häufig berichten Betroffene auch von stechenden Schmerzen der Muskulatur, die plötzlich auftreten und die Beweglichkeit einschränken können. 12

© Bluskystudio | shutterstock.com

Lokalisierte vs. diffuse Schmerzen

Die Muskelschmerzen können entweder lokalisiert oder diffus sein. Lokalisierte Beschwerden sind oft auf bestimmte Muskelgruppen beschränkt, wie Nacken, Rücken, Schultern, Oberschenkel oder Waden. Dies gilt besonders, wenn eine motorische Ursache – wie eine Zerrung, Prellung oder ein Muskelfaserriss – vorliegt. In solchen Fällen kannst du normalerweise genau lokalisieren, wo der Schmerz sitzt. Diffuse Schmerzen hingegen betreffen oft den gesamten Körper und sind schwieriger einzugrenzen. 13

Weitere Symptome – wenn nicht nur die Muskulatur wehtut

Zusätzlich zu den Schmerzen können weitere Begleitsymptome wie Muskelschwäche, Muskelsteifheit und Missempfindungen wie Kribbeln auftreten. Diese Symptome sind oft mit Myotonie verbunden, einer erhöhten Muskelspannung, die das Entspannen der Muskeln nach einer Kontraktion erschwert. Diese Begleiterscheinungen können deine Termine im Alltag erheblich beeinträchtigen. 14

Warnzeichen – hier könnte noch eine andere Erkrankung zugrunde liegen

Bei folgenden Symptomen solltest du deinen Arzt aufsuchen: Fieber, schwerwiegende Muskelschwäche, oder plötzliche, unerklärliche Schmerzen. Diese können Anzeichen für ernsthafte gesundheitliche Probleme sein. Besonders dann, wenn die Muskelschmerzen von Schwellungen, Rötungen oder einer erheblichen Funktionseinschränkung begleitet werden, solltest du zu deinem Arzt gehen, um die Beschwerden abklären zu lassen. 15

Muskelknoten und Spannungen

Bei der Erkrankung könnte es auch zu starken Muskelverspannungen kommen, die als Myogelosen bekannt sind. Diese Verhärtungen sind druckempfindlich und können als Knoten oder Verdickungen in den Muskeln ertastet werden. Eine gezielte Behandlung dieser Triggerpunkte kann helfen, die Muskulatur zu flexibilisieren und Verspannungen zu lösen. 16

4. Diagnose und Abgrenzung zu anderen Muskelschmerzen

Der erste Schritt zur Diagnose von krankhaften Muskelschmerzen beginnt mit einer sorgfältigen Anamnese und klinischen Untersuchung. Versuche, die genaue Schmerzlokalisation anzugeben und zu beschreiben, wie sich der Schmerz anfühlt. Dies hilft deinem Arzt, ein klareres Bild von den Beschwerden zu bekommen. Ferner versucht dein Arzt festzustellen, wie beweglich du bist, oder ob sich der Schmerz verschlimmert. 17

Labor- und Bildgebungsverfahren

Um eine präzise Diagnose zu stellen, können moderne Labor- und Bildgebungsverfahren eingesetzt werden. MRTs (Magnetresonanztomographien) bieten detaillierte Einblicke in die Muskulatur und können helfen, strukturelle Anomalien zu identifizieren. Zusätzlich können Muskelbiopsien durchgeführt werden, um spezifische Muskelerkrankungen auszuschließen oder zu bestätigen. Spezielle Entzündungsmarker können mittels Laboruntersuchungen bestimmt werden, damit dein Arzt die Intensität von Entzündungen in deinem Körper bestimmen kann. Eine erhöhte Aktivität dieser Marker gibt einen weiteren Hinweis darauf, dass du von Myalgie betroffen sein könntest. 18

Abgrenzung zu nicht-pathologischen Muskelschmerzen

Es ist wichtig, Myalgie von nicht-pathologischen Muskelschmerzen, wie Muskelkater, zu unterscheiden. Muskelkater tritt häufig nach ungewohnter körperlicher Anstrengung auf, jedoch sind diese vorübergehenden Muskelschmerzen in der Regel harmlos. Eine Muskelerkrankung hingegen bedarf einer genaueren, medizinischen Untersuchung. Wenn du dir unsicher bist, ob deine Muskelschmerzen normal sind oder Erkrankungen damit in Verbindung stehen, zögere nicht, ärztlichen Rat einzuholen. 19

Unsere besten Übungen und Tipps bei Myalgie

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5. Behandlung bei Myalgie

Je nachdem, woher die krankhaften Muskelschmerzen kommen, gibt es sowohl für akute, als auch chronische Myalgien unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten:

  • Haltungsschäden und Fehlhaltungen erfordern in der Regel eine Physiotherapie. Dabei werden die betroffenen Körperregionen mobilisiert, gelockert und Kraft aufgebaut. Hierbei können muskelentspannende Arzneimittel (Muskelrelaxantien) zum Einsatz kommen, um akute Muskelverspannungen oder Muskelkrämpfe zu lockern.
  • Bei motorischen Ursachen wie Zerrungen oder Muskelrisse in den Muskelfasern können Medikamente, Physiotherapie, Kälte20 und Wärme helfen.
  • Sind Autoimmunerkrankungen der Grund für die Schmerzen, kommen ebenfalls Medikamente zum Einsatz.
  • Bakterielle Infektionen werden meist mit Antibiotika, virale Infektionen mit fiebersenkenden Medikamenten behandelt.
  • Lassen sich die Schmerzen nicht klar auf eine Ursache zurückführen, wie bei einer Fibromyalgie, wird vor allem eine Schmerztherapie angewendet. Ziel ist es, die Schmerzen zu lindern und die Betroffenen wieder an ein normales Körpergefühl heranzuführen, sodass Bewegungen und Aktivitäten wieder möglich sind.

Spezielle Übungen bei Myalgien mit Liebscher & Bracht

Auch der Ansatz nach Liebscher & Bracht hat zum Ziel, muskulär-faszial bedingte Schmerzen zu senken. Dazu gehören diese Bausteine: 

Dehnungen

  • Viele Schmerzen am Bewegungsapparat haben einen muskulär-faszialen Anteil.
  • Unsere Dehn-Übungen können die Spannungen abbauen und Muskeln kräftigen.
  • Diese Dehnungen sollen dauerhaft und langfristig wirken: Durch eine regelmäßige Anwendung werden die Spannungen auf einem gesunden Niveau gehalten.

Betroffene von Myalgie kennen das: Nach einem Ärzt*innen-Marathon, vielleicht sogar Klinik-Aufenthalten oder psychosomatischen Behandlungen sind die Beschwerden immer noch da. Vor allem, wenn sich keine konkrete körperliche Ursache finden lässt, führen die verschiedenen Maßnahmen einfach nicht ans Ziel.

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Faszien-Rollmassage

  • Ziel der Faszien-Rollmassage ist es, die verfilzten Faszien wieder elastisch zu machen.
  • So bekommt der Körper den nötigen Raum, um alle Dysbalancen abzubauen. Bewegungen werden wieder möglich.
  • Durch die Massage werden muskulär-fasziale Spannungen normalisiert und Verletzungen sowie Schmerzen vorgebeugt.21

Eine Möglichkeit, um auch bei Myalgie das muskulär-fasziale Gewebe zu entspannen und auf sanfte Art zu mobilisieren, sind Faszien-Rollmassagen.

  • Unsere Muskeln sind von Faszien umgeben, die sich unseren Bewegungsmustern anpassen. Bewegen wir uns zu wenig oder zu einseitig, verfilzen sie regelrecht. Das führt dann zu Spannungen im Gewebe, die zu Schmerzen werden können.
  • Bei der Faszien-Rollmassage nach Liebscher & Bracht wird mit speziell dafür entwickelten Rollen und Kugeln Druck auf die Faszien ausgeübt.
  • Durch Bewegung wird der Stoffwechsel des Fasziengewebes in Schwung gebracht: Nicht mehr benötigte Ablagerungen im Zellgewebe werden verschoben und abtransportiert. Gleichzeitig strömt frische, nährstoffreiche Flüssigkeit in das Gewebe. So werden Reparatur-Vorgänge aktiv angeregt.22
  • Außerdem steigern wir bei der Massage die Fähigkeit der Faszien, Wasser zu binden. Dadurch wird das Gewebe elastischer und der Zug auf die Gelenke nimmt ab: Das Risiko von Gelenkschäden sinkt.23

Schau auf unserer Studien-Seite nach, um mehr über die Wissenschaft rund um Faszien-Rollmassagen zu erfahren.

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Osteopressur

  • Die von Liebscher und Bracht entwickelte Osteopressur ist eine Akut-Maßnahme bei Schmerzen.
  • Durch manuellen Druck auf bestimmte Punkte am Knochen werden die Spannungen in den Muskeln und Faszien reduziert.

Besonders bei Betroffenen von Myalgie ist der Muskeltonus stark erhöht, sodass Schmerzen grundsätzlich intensiver wahrgenommen werden. Die von uns entwickelte Osteopressur zielt darauf ab, diese Spannungen zu normalisieren und dadurch die Schmerzen abzuschalten.

Wir haben 72 Punkte am menschlichen Skelett ausgemacht, an denen sich Schmerzrezeptoren befinden. Bei der Osteopressur drückt ein zertifizierter Liebscher & Bracht-Therapeut je nach Schmerzzustand einige dieser Punkte. Daraufhin kommt es zur Irritation des Rezeptors und die Muskelspannung lässt nach.

Damit sich Patienten auch selbst helfen können, hat Liebscher & Bracht die Light-Osteopressur entwickelt. Mit speziellen Hilfsmitteln und genauen Anleitungen können die Schmerzen zu Hause gelindert werden. So bieten wir eine einfach anzuwendende Hilfe zur Selbsthilfe. 

6. Ernährung und Nahrungsergänzung bei Muskelschmerzen

Für die Unterstützung einer normalen Muskelfunktion ist eine ausgewogene Ernährung hilfreich. Lebensmittel, die reich an Magnesium und Vitamin D sind, können einen positiven Beitrag zur Muskelgesundheit leisten. Pflanzliche Nährstoffe bieten wertvolle Vitamine und Mineralien, die unser Organismus benötigt, um optimal zu funktionieren.

  • Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen unterstützt die Funktion der Muskeln.
  • Besonders pflanzliche Lebensmittel liefern jede Menge Vitamine und Co., die unser Organismus gut verwerten kann.
  • Eine gezielte Ernährung kann dazu beitragen, dass Schmerzen gelindert werden.

Muskelschmerzen, Myalgien – die Ursache ist zwar nicht immer einfach zu finden, mit einer entzündungshemmenden Ernährung kannst du deinen Körper aber unterstützen und deinen Muskeln etwas Gutes tun.

Unser Wohlbefinden wird durch unsere Ernährungsgewohnheiten mitbeeinflusst. Eine gute Nährstoffversorgung, besonders wenn eine Unterversorgung nachgewiesen wurde, trägt zum allgemeinen Wohlgefühl bei. Einseitige Ernährung kann sich negativ auswirken, daher ist eine vielseitige Zufuhr von Mikro- und Makronährstoffen zu empfehlen.

Mehr Informationen zu den Vitaminen und wie sie bei unterstützen können, geben wir dir in diesem Artikel.

Wenn deine Ernährung diese Nährstoffe nicht ausreichend liefert, können Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Ergänzung sein.

Experten-Tipp von Dr. med. Petra Bracht: Magnesium ist besonders bekannt für seine Rolle bei der Entspannung der Muskeln. Es trägt zur Belastbarkeit und Regeneration der Muskeln bei und unterstützt die Muskelkontraktion. In Kombination mit Calcium und Kalium kann Magnesium gezielt bei Muskelkrämpfen helfen. Eine Ernährung, die reich an diesen Nährstoffen ist, kann eine wertvolle Ergänzung zu anderen Behandlungsansätzen sein. Stehen deinem Organismus genügend Nährstoffe zur Verfügung, kannst du zusätzlich dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit für Muskelkrämpfe durch Überanstrengung beim Sport oder andere Muskelverletzungen zu reduzieren.

5 Ernährungstipps für gesunde Muskeln

Du willst deinen Muskeln etwas Gutes tun? Diese Ernährungstipps helfen dir dabei:

  • Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse liefern hochwertige Eiweiße – nicht nur für deine Muskulatur.
  • Soja, Bohnen sowie Kürbis- und Pinienkerne haben einen hohen Gehalt an L-Arginin. Dieser schützt die Gefäße beim Muskelaufbau.
  • Beeren aller Art und Zitrusfrüchte enthalten jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe, die gegen Muskelkater helfen.
  • Grünes Blattgemüse wie Mangold und Grünkohl ist reich an Chlorophyll und kann den Körper daher gut mit Magnesium versorgen sowie die Eigensynthese von Q10 unterstützen.
  • Verzichte auf tierische Nahrungsmittel, denn dadurch kannst du eine Übersäuerung vermeiden, die wiederum den Abbau der Muskelmasse begünstigt.

7. Fazit Muskelschmerzen verstehen

Muskelbeschwerden, bekannt als Myalgie, sind ein komplexes und weit verbreitetes Problem, das durch zahlreiche Faktoren wie Überlastung, Infektionen und Autoimmunerkrankungen verursacht werden kann. Eine präzise Diagnose ist entscheidend, um die zugrunde liegenden Ursachen zu identifizieren und eine effektive Behandlung einzuleiten. Bewegung und gezielte Übungen sowie physiotherapeutischen Ansätzen und Techniken können dabei unterstützen, muskuläre Spannungen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu verbessern.

8. FAQ: Häufige Fragen zu Myalgien

Welche Symptome treten bei Myalgie auf, und wie kann ich sie erkennen?
Myalgie äußert sich durch ziehende, brennende oder krampfartige Schmerzen, die lokalisiert oder diffus im Körper auftreten können. Begleitsymptome können Muskelschwäche, Steifheit, Kribbeln oder Myotonie umfassen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für akute und chronische Muskelbeschwerden?
Die Behandlung hängt von der Ursache ab. Akute Schmerzen können durch Ruhe, Physiotherapie, Kälte- oder Wärmeanwendungen und Schmerzmittel gelindert werden. Chronische Schmerzen erfordern oft eine umfassendere Behandlung, einschließlich Physiotherapie, gezielter Übungen, Ernährungstherapien und in einigen Fällen Medikamente zur Linderung von Entzündungen.
Welche Übungen oder Therapien können helfen, muskuläre Spannungen zu reduzieren?
Physiotherapie, Dehnübungen, sowie Techniken wie Osteopressur und Faszien-Rollmassagen können muskuläre Spannungen reduzieren und die Beweglichkeit verbessern. Diese Methoden fördern die Durchblutung und helfen, Muskelverspannungen zu lösen.

Über diesen Artikel

Roland Liebscher-Bracht

Autor:

Roland Liebscher-Bracht

Schmerzspezialist & SPIEGEL-Bestseller-Autor

Mehr über den Autor
Dr. med. Egbert Ritter

Medizinische Prüfung:

Dr. med. Egbert Ritter

Facharzt für Unfallchirurgie & Eh. Oberarzt in Salzburg

Mehr über den Prüfer

Veröffentlicht am: 13.02.2024 | Letzte Aktualisierung: 21.05.2026

Quellen & Studien

  1. 1 Peroz, Ingrid; Roneh, Ehssan, Influence of physiotherapy on the centric relation in patients with myalgia and controls without CMD.
  2. 2 Clausen, Alyssa, Best practice recommendations for musculoskeletal recovery during endurance training: A literature review
  3. 3 Dzakpasu, F. Q. S., Carver, A., Brakenridge, C. J., Cicuttini, F., Urquhart, D. M., Owen, N., & Dunstan, D. W. (2021). Musculoskeletal pain and sedentary behaviour in occupational and non-occupational settings: a systematic review with meta-analysis. The international journal of behavioral nutrition and physical activity, 18(1), 159
  4. 4 Markus, I., Constantini, K., Hoffman, J. R., Bartolomei, S., & Gepner, Y. (2021). Exercise-induced muscle damage: mechanism, assessment and nutritional factors to accelerate recovery. European journal of applied physiology, 121(4), 969–992.
  5. 5 Anthony H. Wheeler MD & George W. Aaron MHS, PT , Muscle pain due to injury
  6. 6 Elvis Hysa, Emanuele Gotelli, Rosanna Campitiello, Sabrina Paolino, Carmen Pizzorni, Andrea Casabella, Alberto Sulli, Vanessa Smith and Maurizio Cutolo, Vitamin D and Muscle Status in Inflammatory and Autoimmune Rheumatic Diseases: An Update

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