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Ein Mann am Laptop hat Nackenschmerzen im Büro

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6 typische Büro-SChmerzen & wie du sie wieder loswirst

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6 typische Büro-SChmerzen & wie du sie wieder loswirst

Nine to five — in vielen Fällen sogar noch länger: 46 Prozent aller Deutschen sitzen durchschnittlich zwischen fünf und acht Stunden am Tag im Büro. Und das mindestens fünf Tage pro Woche. Hinzu kommt vielleicht auch bei dir die lange Anreise mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Dann weißt du nur zu gut, wovon wir hier reden. Unsere moderne Arbeitswelt ist geprägt von langenTagen im Sitzen, PC-Arbeit, Stress, mangelnder Bewegung und oftmals leider ungesundem Kantinenessen. Kein Wunder, dass unser Körper sich da „rächt“ und Schmerzsignale aussendet.

Wir erklären dir heute anhand der sechs häufigsten Schmerzzustände im Büro, was meistens die Ursache der Schmerzen ist. Außerdem bekommst du einfache Übungen an die Hand, um die Schmerzen so schnell wie möglich wieder loswerden zu können. Das Beste daran: Du kannst die Übungen direkt im Büro ausführen.

 #1: Nackenschmerzen

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Wir alle wissen, dass eine aufrechte Haltung für unseren Körper, gerade auch für unsere Halswirbelsäule, enorm wichtig ist. Im hektischen Büroalltag gerät das allerdings schnell in Vergessenheit. Bei der typischen Sitzhaltung im Büro sind Kopf und Nacken die meiste Zeit überstreckt. Die Schultern sind dabei entweder nach vorne oder hochgezogen und der gesamte Oberkörper steht unter Spannung. Ob du nun vor dem PC sitzt oder über Büchern brütest: Die Gewebe deines Körpers passen sich einer solchen Haltung leider allzu schnell an.

Einseitig ausgeführte Bewegungsmuster und mangelnde Bewegung verursachen letztlich Überspannungen an Muskeln und Faszien. Schmerzen im Nacken- und Schulterebereich sind die Folge.

Aber du musst dich nicht lange einem brettharten Nacken herumquälen: Schnelle Hilfe findest du in unserem großen Schmerzlexikon-Artikel zum Thema Nackenschmerzen. Roland Liebscher-Bracht zeigt dir dort Übungen, die du sofort selbstständig umsetzen kannst. In unserem kostenfreien PDF-Ratgeber zu Nackenschmerzen findest du außerdem eine ausführliche und bebilderte Übungs-Anleitung zum Nachlesen und Ausrucken.

#2: Rückenschmerzen

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Mangelnde Bewegung, langes Sitzen vor deinem Computer und die Position, die du täglich auf deinem Schreibtisch-Stuhl einnimmst, sorgen auch in deinem Rücken für überhöhte Spannungen. Am meisten leiden dabei deine Hüftbeuger, die zwar im vorderen Beckenbereich liegen, aber an deiner Lendenwirbelsäule ansetzen. Dadurch, dass dein Hüftgelenk und deine Oberschenkel im Sitzen ungefähr einen 90-Grad-Winkel bilden, werden die die Hüftbeuger immer unnachgiebiger. Wir sprechen hier von „Verkürzungen“. Je länger wir sitzen und je seltener wir das Hüftgelenk in andere Gelenkwinkel bringen, desto schneller kommt es zu Überspannungen der Muskulatur und der Faszien.

Deine verkürzten Hüftbeuger ziehen an deiner Lendenwirbelsäule und verursachen so die Beschwerden im unteren Rücken. Spätestens dann, wenn du deinen Bürostuhl mal verlassen musst, spürst du die ziehenden Rückenschmerzen.

Wie gut, dass wir hier genau das Richtige für dich haben. In unserem umfangreichen Schmerzlexikon-Artikel zu Rückenschmerzen findest du alle Informationen zu Ursachen, Symptomen und effektiven Übungen bei Rückenschmerzen. Das reicht dir noch nicht und du möchtest noch mehr für einen gesunden Rücken tun? Super, dann lade dir direkt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber mit den 6 besten Übungen gegen Rückenschmerzen herunter. Darin findest du eine ausführliche und bebilderte Übungs-Anleitung für eine optimale Ausführung der Dehn-Übungen.

#3: Gesäßschmerzen und Piriformis-Syndrom

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Du bist dir nicht ganz sicher, wo dieses lästige Ziehen in deinem Hintern herkommt? Aber es bringt dich mitunter zur Weißglut und du rutscht im Laufe des Tages nervös auf deinem Bürostuhl hin und her? Die Sache ist für uns ganz klar: Das viele Sitzen, nicht nur im Büro, sondern auch zuhause und vor allem im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, überlastet auf Dauer deinen Piriformis-Muskel.

Die Überspannungen, die sich aufbauen, beeinträchtigen in vielen Fällen die Signalübertragung von Nervenfasern in der Nähe des Muskels. Der Druck, der im Gewebe entsteht, kann beispielsweise zu einer Reizung des Ischiasnervs führen. Starke Gesäßschmerzen sind die Folge, die oft in die Beine ausstrahlen.

In unserem Schmerzlexikon-Artikel zum Piriformis-Syndrom bekommst du genau die Infos, die dir helfen können, deine verkürzten Muskeln und Faszien im Gesäßbereich wieder aufzudehnen. Damit du langfristig deine Muskeln und Faszien flexibel halten kannst, eigne dir am besten deine persönliche Übungs-Routine an und übe wirklich regelmäßig. Dafür haben wir dir unserem kostenfreien PDF-Ratgeber zu Gesäßschmerzen die besten Übungen mit ausführlichen Übungs-Anleitungen zusammengestellt..

#4: Karpaltunnel-Syndrom

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Nicht nur Rücken, Nacken und Gesäß leiden unter einseitigen Bewegungsmustern in unserem Büro-Alltag. Schreiben und das ständige Tippen auf der Tastatur sowie das Klicken mit der Maus können unser Handgelenk und die Muskulatur der einzelnen Finger überfordern. Auch der Handballen kann überlastet sein.

Wenn es im Daumen oder Mittelfinger kribbelt und sich ein Taubheitsgefühl einschleicht, deutet das auf ein Karpaltunnel-Syndrom hin. Aufgrund einseitiger Bewegungen ist hier der Medianus-Nerv im Handgelenk gereizt, der von der Schulter bis in die Finger verläuft und dort die Muskelbewegungen steuert.

Du brauchst mehr Informationen und möchtest dich detailliert informieren? Dann lies in unserem umfangreichen Schmerzlexikon-Artikel zum Karpaltunnel-Syndrom alles zu Symptomen, Entstehung und Behandlungsweisen. Um die Überspannungen abzubauen und wieder für Entspannung in Fingern und Handgelenk zu sorgen, schaue dir unbedingt die Übungen in unserem kostenfreien PDF-Ratgeber zum Karpaltunnel-Syndrom an.

#5: Augenschmerzen

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Deine Augen haben außer in der Nacht so gut wie keine Pause — auch wenn du das gar nicht bewusst wahrnimmst. Der moderne Alltag mit flimmernden digitalen Geräten verlangt ihnen viel ab. Ob PC-Bildschirm, Smartphone oder TV — die viel zu kleine Schrift, blinkende Reklame und unterschiedliche Licht-Einstellungen beschäftigen unsere Augen in jeder Sekunde. Dabei nehmen sie Reize aus der Umwelt auf und geben sie als Nervenimpulse weiter ans Gehirn, das daraus die für uns relevanten Informationen filtert.

So komplex unsere Augen und der Sehvorgang sind, so empfindlich sind sie auch. Dies bemerken wir jedoch erst dann, wenn sie brennen, jucken oder ständig tränen.

Dadurch, dass wir monoton auf unsere Bildschirme starren, überanstrengen wir bestimmte Muskeln der Augenmuskulatur, während wir andere gar nicht beanspruchen. Die Augenbewegungen sind eingeschränkt, da wir weder nach links noch nach rechts schauen und zudem weniger blinzeln.

Hintergründe und effektive Übungen stellen wir dir in unserem großen Schmerzlexikon-Artikel über Augenschmerzen vor.

#6: Kopfschmerzen

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Wusstest du, dass es mehr als 200 Arten von Kopfschmerzen mit unterschiedlichen Schweregraden gibt? Wenn nicht, dann hast du auch gar nichts verpasst. Denn egal ob Spannungskopfschmerz oder Migräne, ob leichte, mittelschwere oder schwere Kopfschmerzen — die Ursache ist unserer Meinung nach ganz oft dieselbe.

Aufgrund deiner Sitzposition und den einseitigen Bewegungsmustern im Büro-Alltag kommt es zu muskulär-faszialen Überspannungen im Bereich deiner Halswirbelsäule, wenn du nicht gezielt für Ausgleich sorgst.

Denn sitzt du über Stunden am Schreibtisch, kippt dein Körper zunehmend nach vorne und die Schultern ziehen mit. Überstreckst du dann noch deinen Kopf, werden auch die Nackenmuskeln hinten immer „kürzer“. Richtest du dich dann am Ende des Tages mal wieder richtig auf, arbeitet die Spannung in deinem Brustbereich gegen die Spannung in deinem Nacken und Schulterbereich an. Schmerzen sind da fast zwangsläufig.

Was tun? Möchtest du dich zunächst tiefer einlesen, empfehlen wir dir unseren Übersichts-Artikel zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Kopfschmerzen. Welche wirksamen Übungen du direkt im Büro machen kannst, liest du am besten in unserem kostenfreien Ratgeber gegen Kopfschmerzen nach.

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