Brustschmerzen – So kannst du sie nachhaltig loswerden!

Alle Informationen zu den Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten von Brustschmerzen

Kennst du diese quälenden, teils stechenden, teils ziehenden Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule, die von der Schulter in Richtung Körpermitte ziehen? Sie machen sich bei bestimmten Bewegungen bemerkbar oder auch als Dauerschmerz und belasten deinen Alltag erheblich? Fühlst du dich unsicher, weil du nicht weißt, woher diese Schmerzen kommen? Wenn dein Frauenarzt oder dein Hausarzt ein gynäkologisches, ein kardiologisches oder ein anderes organisches Problem bereits ausgeschlossen hat, kannst mit unserem schmerztherapeutischen Behandlungsangebot eine andere Ursache deiner Beschwerden in den Blick nehmen

Wir wissen aus unserer täglichen Arbeit, dass eine überspannte und unnachgiebige Brustmuskulatur bei vielen Patienten Schmerzen auslöst. Diese Schmerzen lassen sich nach unserer Erfahrung ganz leicht mit Osteopressur und speziellen Übungen, bei denen wir unter anderem unser Faszien-Rollmassage-Set einsetzen, behandeln.

Wir verraten dir in diesem Artikel, wie du Brustschmerzen effektiv und schnell behandeln kannst – ohne Medikamente, Operationen oder Nebenwirkungen.

Wenn du an Schmerzen in der Brust leidest, laden wir dich ein, die Wirkungsweise unserer Behandlung nach Liebscher & Bracht einmal zu testen. Die Überspannung und Unnachgiebigkeit deiner Brustmuskulatur kann eine Ursache für deine Beschwerden sein. Und die gute Nachricht für dich als Schmerzpatient ist: Du kannst deine Schmerzen mit Osteopressur und unseren Übungen bei Brustschmerzen in der weiblichen bzw. der männlichen Brust in den Griff bekommen. Wir zeigen dir gerne wie das funktioniert.

In unserem Online-Schmerzlexikon geben wir dir einen Überblick über Brustschmerzen und ihre Ursachen und informieren dich darüber, was du bei Überspannungszuständen der Brustmuskulatur im Bereich der Brustwirbelsäule tun kannst. Der Vorteil dabei: Eine Behandlung nach Liebscher & Bracht kommt ganz ohne Schmerzmittel, damit verbundenen Nebenwirkungen und operative Eingriffe aus. Wie das funktioniert, erfährst du hier.

Wir zeigen dir auf, worauf du bei der Behandlung achten musst und wann es sinnvoll ist, einen Arzt aufzusuchen. Die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht haben ihre langjährige Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Brustschmerzen in ein Konzept gegossen, das die Ursache von Schmerzen – die überspannte und überforderte Muskulatur – in den Vordergrund stellt.

Wie kann es zu Brustschmerzen kommen?

Brustschmerzen treten nicht nur bei Frauen in der Schwangerschaft oder beim Stillen auf, sondern können sich zu jeder Zeit manifestieren, zum Beispiel durch falsche Bewegungen, unphysiologische Haltung oder zu wenig Bewegung. Schmerzen in der Brust – darunter leiden auch Männer – dann meist von der Schulter in Richtung Körpermitte ausstrahlend. Wichtig ist es, zunächst die Ursache von Brustschmerzen bei einem Arzt abklären zu lassen, denn Brustschmerzen können Symptome ganz unterschiedlicher Krankheitsbilder sein und verschiedene Ursachen haben. Gleichzeitig unterscheiden sie sich nach ihrer Intensität und können zudem an verschiedenen Stellen im Brustbereich auftreten. Bei Frauen manifestieren sich Brustschmerzen an einer Brust oder beiden gleichzeitig. Sind die Schmerzen erst einmal da, dann wirken sich diese sehr negativ auf das Wohlbefinden aus und können mitunter zu starken Einschränkungen führen.

Die Ursachen von Brustschmerzen sind zahlreich und vielseitig. Während durchaus eine ernstere Erkrankung dahinterstecken kann, sind Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule unter Umständen vergleichsweise harmlos. Ein falscher BH oder falsche Ernährung etwa können zu Schmerzen in der Brust führen, Hormonstörungen, Herzbeschwerden und andere ernsthafte Erkrankungen allerdings auch.

Liegt die Ursache von Schmerzen im Brustbereich in falscher Haltung sowie verkrampften und überspannten Muskeln und Faszien begründet, lassen sich die Beschwerden vergleichsweise einfach beheben. Wir Schmerzspezialisten nach Liebscher & Bracht setzen dabei auf Osteopressur in Verbindung mit gezielten Übungen zur Dehnung, die bei regelmäßiger Anwendung die Schmerzen nachhaltig lindern können.

Kleiner Exkurs in die Anatomie – wie ist der menschliche Brustkorb aufgebaut?

Die menschliche Wirbelsäule wird in mehrere Abschnitte unterteilt. Die Brustwirbelsäule besteht aus insgesamt zwölf Wirbelkörpern. Sie werden auch als thorakale Wirbel, bzw. als Th 1 bis Th 12, bezeichnet. Dabei handelt es sich um kräftig geformte Wirbelkörper, die als Ansatz der einzelnen Rippen dienen und so den Brustkorb bilden. Die Verbindung zwischen Rippe und Querfortsatz des Brustwirbels erfolgt über ein kleines Gelenk. Zudem verfügt der Querfortsatz an seinem Ende über ein Gelenk, das die Rippe stabil hält. Bei jeder Atmung bewegen sich die Rippen in den Rippengelenken. Am unteren Ende der Brustwirbelsäule befindet sich eine Art Verdickung, ähnlich der an der Halswirbelsäule, aus der die Nerven in die Beine verlaufen. Der Wirbelkanal im Bereich der Brustwirbelsäule wird fast komplett von Rückenmark ausgefüllt.

Atmen, drehen, bücken, aufrichten und aufrechthalten – die Muskulatur im Rücken bzw. im Bereich der Brustmuskulatur hat dabei viele Aufgaben und wird bei nahezu jeder Bewegung gefordert. Wie ist die Muskulatur im Rücken aufgebaut? In der Anatomie werden die Muskeln anhand ihres Verlaufes unterschieden. So gibt es im Rücken die längs verlaufenden Rücken-Aufrichte-Muskeln, die Zwischen-Dornfortsatz-Muskeln und die Zwischen-Querfortsatz-Muskeln. Quer verlaufen die Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskeln. Die Muskulatur lässt sich jedoch auch anhand ihrer Länge unterscheiden in lange Muskeln, wie die Rücken-Aufrichte-Muskeln, und die Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskeln. Kurze Muskeln sind die Zwischen-Dornfortsatz-Muskeln, die Zwischen-Querfortsatz-Muskeln und die Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskeln. Ihre Funktion ist es, die Wirbelsäule zu stabilisieren und zu kräftigen. Ihr Aufbau ist schichtförmig: Die langen Muskeln liegen über den kurzen und bilden ein schützendes Muskelgeflecht um die Wirbelsäule. Die längs verlaufenden Muskeln dienen zur Rück- oder Seitwärtsneigung, die schräge Muskulatur zur Drehung.

Anatomisch werden die oberflächlich gelegenen Rückenmuskeln in Rumpf-Arm-Muskeln, Rumpf-Gürtel-Muskeln sowie Wirbelsäulen-Rippen-Muskeln unterschieden. Als der wichtigste Rückenmuskel gilt der Trapez- oder Kapuzenmuskel, der Rücken und Arm miteinander verbindet. Sein Name spiegelt seine Lage am Körper, weil er wie eine Kapuze den gesamten Nackenbereich bedeckt. Er bewegt die Schulterblätter, dreht den Kopf und hebt die Schlüsselbeine. Zudem stabilisiert er die Wirbelsäule im Bereich von Hals- und Brustwirbelsäule und stützt die tiefe Rückenmuskulatur.

Für die Seitwärtsneigung des Rumpfes, das Heranziehen eines Armes oder die Rückführung auf den Rücken ist der breite Rückenmuskel, auch als Latissimus bezeichnet, verantwortlich. Er verläuft von den Dornfortsätzen der unteren Brustwirbel, der Lendenwirbel und dem Kreuzbein, dem Beckenkamm und der unteren Rippen zum Oberarm. Wenn wir husten, presst der Latissimus den Brustkorb zusammen. Unterhalb des Rumpfgürtels liegen Latissimus und Trapezmuskel. Dazu gehören die Rautenmuskeln, die die Schulterblätter bewegen und stabilisieren. Die Schulterblatt-Hebemuskeln heben – wie der Name schon sagt – die beiden Schulterblätter. Die Sägemuskeln, geformt wie eine Säge, helfen beim Atmen und heben und senken die Rippen. Deshalb werden sie auch Atemhilfs-Muskeln genannt.

Im Bereich der Brustwirbelsäule zeigt sich beim menschlichen Körper somit ein komplexes Zusammenspiel von Wirbelkörpern und die sie umgebende Muskulatur. Überspannte Muskeln und Faszien wirken sich hier schmerzhaft aus und haben Einfluss auf vielfältige Körperfunktionen.

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1. Entstehung: Wie kommt es zur Entstehung von Brustschmerzen?

Wir Schmerzspezialisten nach Liebscher & Bracht begreifen die Schmerzen in der Brust, die keine organischen Ursachen haben, als Alarmsignale des Körpers, die auf einen drohenden Verschleiß von körperlichen Strukturen hinweisen. Diese funktionelle Sichtweise auf Brustschmerzen verhilft Patienten zu einem anderen Schmerzverständnis und eröffnet ihnen zugleich Einflussmöglichkeiten auf ihre Beschwerden. Wusstest du schon, dass wir in der modernen Arbeits- und Lebenswelt nur einen kleinen Bruchteil unseres natürlichen Bewegungspotenzials ausschöpfen? Das hat erhebliche Wirkungen auf unser Wohlbefinden insgesamt und die Beweglichkeit der Muskeln und Faszien in unserem Bewegungsapparat.

Eingeschränkte Bewegung heißt, einseitige Belastungen, die sich durch muskulär-fasziale Überspannungen in bestimmten Körperregionen bemerkbar machen. Das kann auch der Bereich der Brustwirbelsäule sein. Diese Schmerzen sind für Betroffene auch deshalb so unangenehm, weil unterschwellig oftmals die Angst mitschwingt, es könnte sich doch um eine ernsthaftere Erkrankung handeln. Ist diese jedoch ausgeschlossen, lassen sich mit einer Osteopressur nach Liebscher & Bracht, bei der die Alarmschmerzrezeptoren in der Knochenhaut gezielt stimuliert werden, in Verbindung mit Dehnübungen zum Abbau der muskulär-faszialen Überspannungen Schmerzzustände im Brustbereich abbauen. Diese Übungen zielen darauf ab, die etablierten und eingefahrenen Bewegungsmuster zu verlassen und durch die Erschließung neuer Bewegungsmuster den Verschleiß zu stoppen. Wichtig dabei ist die fachgerechte Anleitung, zum Beispiel in speziellen Gruppen zur Engpassdehnung.

🎥 In diesem Video erklärt dir Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht, wie Brustschmerzen wirklich entstehen:

1.1. Brustschmerzen in der konventionellen Therapie

Die Schulmedizin nimmt bei Schmerzen in der Brust zunächst organische Ursachen in den Blick: Danach können Erkrankungen für Schmerzen in der Brust Ursache sein. Auch können Organe, die nicht direkt im Brustkorb liegen, für Brustschmerzen verantwortlich sein. Hinter den Schmerzen können völlig harmlose, aber auch lebensbedrohliche Krankheiten stecken. Deshalb sollten neu erworbene, chronische und sich verändernde Schmerzen immer zuerst von einem Arzt abgeklärt werden. Dadurch können ernsthafte Erkrankungen frühzeitig erkannt und rechtzeitig die richtige Behandlung eingeleitet werden. Wir stellen dir ursächliche Krankheitsbilder für Brustschmerzen vor, grenzen diese zugleich ab von Brustschmerzen, die ihre Ursache im muskulär-faszialen Bereich haben, und damit ein Fall für die Schmerzspezialisten von Liebscher & Bracht sind.

1.2. Brustschmerzen – dahinter können lebensbedrohliche Erkrankungen stecken

Angina pectoris und Herzinfarkt

Eine Ursache von Brustschmerzen können verengte Herzkranzgefäße (Koronararterien) sein. Diese Gefäße versorgen den Herzmuskel mit Blut. Wird das Herz aufgrund dieser Verengungen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, kommt es zu Angina-pectoris-Anfällen. Sekunden- bis minutenlang halten die Schmerzen im Brustkorb an. Beklemmung und Engegefühl gehen damit einher, was bei vielen Patienten zu Todesangst führen kann. Meist strahlen die Schmerzen in die linke Schulter-Arm-Hand-Region aus, seltener rechts oder in die Hals-Unterkiefer-Region, in den Oberbauch oder den Rücken.

Plötzlich auftretende, heftige Schmerzen hinter dem Brustbein, die länger als 15–30 Minuten anhalten, sprechen für einen Herzinfarkt. Die Schmerzen strahlen dann typischerweise in Arme, Bauch, Rücken (vor allem zwischen die Schulterblätter) aus. Hinzu kommen häufig Symptome wie Schweißausbrüche, Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Todesangst.

Brustschmerzen als Symptom bei Lungenembolie

Eine weitere mögliche Ursache für Brustschmerzen ist die Lungenembolie. Hierbei kommt es zu einem plötzlichen oder schrittweisen Verschluss von Lungengefäßen durch einen Thrombus (Blutgerinnsel). Oft löst sich das Gerinnsel aus einer tiefen Beinvenenthrombose und gelangt über das Blut in die Lunge.

Typische Symptome der Lungenembolie sind das plötzliche Auftreten von Atemnot und Husten, der auch blutig sein kann, Tachykardie (Herzrasen), Kollaps bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand. Charakteristisch sind die atemabhängigen Brustschmerzen, die bei der Einatmung am stärksten ausgeprägt sind. Die Symptome sind jedoch abhängig von der Gefäßverstopfung.

Pneumothorax und Brustschmerzen

Unter anderem durch Verletzungen von außen (z. B. Verletzungen durch spitze Gegenstände) oder von innen (z. B. durch einen Rippenbruch) kann Luft in den Raum zwischen Lunge und Lungenfell (= Pneumothorax) dringen. Patienten fühlen plötzlich einsetzende stechende Schmerzen in der Brust. Unsymmetrische oder einseitige Bewegungen des Brustkorbs beim Atmen und zunehmende Atemnot können auftreten. Je nach Ausmaß kann die Lunge kollabieren.

Aortendissektion

Die Aortendissektion ist ein Riss in der innersten Schicht der vom Herzen wegführenden Hauptschlagader (Aorta). Als vernichtend empfundene Schmerzen in der Brust können auftreten und auch in den Rücken und in den Bauchraum ausstrahlen.

1.3. Brustschmerzen bei nicht lebensbedrohlichen Krankheiten

Es ist nicht immer leicht, anhand der Symptome leichte Erkrankungen von ernsten oder lebensgefährlichen zu unterscheiden. Deshalb sollte zwingend ein Arzt die Ursache abklären, denn auch Krankheitsbilder, die nicht akut lebensgefährlich sind, können bei längerem Bestehen ernsthafte Folgen haben.

Refluxkrankheit

Eine häufige Ursache von Schmerzen im Brustraum ist die Entzündung der Speiseröhre durch den Rückfluss (Reflux) von Mageninhalt. Im Gegensatz zur Magenschleimhaut ist die der Speiseröhre (Ösophagus) nicht gegen die Magensäure geschützt. Dadurch entzündet sie sich und verursacht brennende Schmerzen hinter dem Brustbein (Sodbrennen). Der Übergang der Speiseröhre (Schließmuskel) zum Magen ist nicht dicht verschlossen. In der Folge kann im Liegen oder nach dem Essen, Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließen. Alkohol kann die Symptomatik verstärken.

Hiatushernie

Eine Hiatushernie ist eine Verlagerung des Magens, bzw. von Anteilen des Magens, in den Brustraum. Sie geht mit Brustschmerzen hinter dem Brustbein einher. Im Liegen werden die Schmerzen stärker, im Stehen geringer.

Brustschmerzen bei orthopädischen Erkrankungen

Häufige Ursachen für Brustschmerzen können muskuläre Überspannungen und Unnachgiebigkeit, Beschwerden an der Brustwirbelsäule oder den Rippen sein. Es können Entzündungen der Rippenansätze oder ein Verschleiß der Wirbelsäule vorliegen. Veränderungen der Brustwirbelsäule können zu Druck auf eine Nervenwurzel führen. Die Schmerzen strahlen elektrisierend bis in den vorderen Brustkorb aus. Rippenbrüche gehen mit Lokal- und Druckschmerz einher. Typisch bei Brustschmerzen, aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates, ist ein bewegungsabhängiger Schmerz.

Rippenfellentzündung und Lungenentzündung

Brustschmerzen in Verbindung mit einer Rippenfellentzündung (Pleuritis) treten meist sekundär auf, z. B. im Rahmen einer Lungenentzündung, Lungentuberkulose oder eines Lungentumors. Auch Herzinfarkte oder Bauchspeicheldrüsenentzündungen können die Entzündung hervorrufen. Das Rippenfell (Pleura) liegt an der inneren Brustwand auf. Bei einer Entzündung kommt es zu atemabhängigen Schmerzen in der Brust. Die Schmerzen sind oft so stark, dass eine Schonhaltung eingenommen wird. Beim Verdacht einer Pleuritis solltest du schnellstmöglich den Hausarzt aufsuchen, damit die Grunderkrankung erkannt und schnell behandelt werden kann.

Neben Schmerzen im Brustkorb beim Atmen sind oft die Symptome einer typischen Lungenentzündung vorhanden: plötzlicher Schüttelfrost, Fieber, Husten (gelblich-grüner bis rötlich-brauner Auswurf), schnelle und flache Atmung.

Gürtelrose (Herpes Zoster)

Die Gürtelrose wird durch Viren ausgelöst, die sich auch bei Windpocken finden. Nach einer Infektion mit Windpocken ist es möglich, dass sich einige Erreger jahre- oder jahrzehntelang unbemerkt an Nervenwurzeln festsetzen. Bei einer Immunschwächung durch eine andere Erkrankung oder hohen Stress werden die Viren erneut aktiviert. Im Versorgungsgebiet der befallenen Nervenwurzeln zeigen sich dann die typischen Bläschen. Die Gürtelrose kann an jedem Körperteil auftreten, wobei die Ausbreitung am Brustkorb besonders häufig ist. Die Folgen sind brennende oder elektrisierende Schmerzen. Betroffene Stellen werden berührungsempfindlich, was auch noch nach Abheilen des Ausschlages bestehen bleiben kann.

Herzangstneurose

Der psychische Auslöser ist oft ein durchgestandener Herzinfarkt oder eine ähnlich schwere und einschneidende Erkrankung. Auch miterlebte Fälle im engen Familien- oder Freundeskreis können die Reaktionen auslösen. Auch in diesem Fall gilt: Die Brustschmerzen müssen ernst genommen. Im Zweifel sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Bronchialkarzinom

Bei Brustschmerzen, die sich schleichend verändern und verstärken, eventuell mit einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Gewichtsverlust und hartnäckigem, ggf. blutigem Husten einhergehen, sollte der Verdacht auf ein Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) abgeklärt werden.

Erkrankungen des Bauchraumes

Auch Erkrankungen im Bauchraum können Brustschmerzen verursachen. Dazu zählen zum Beispiel die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, die Gallenblasenentzündung, Gallenkolik oder das Magengeschwür.

Ganz wichtig bei Brustschmerzen ist es, zunächst einen Arzt eine gesicherte Diagnose stellen zu lassen. Wenn du unter Schmerzen in diesem Bereich leidest und die Ursache unklar ist, suche in jedem Fall einen Arzt auf und lasse dich eingehend untersuchen. Liegen deine Beschwerden gesichert an muskulär-faszialen Problemen und Überspannungszuständen in der Brustwirbelsäule, kannst du diese Schmerzen auch ohne Medikamente behandeln. Die nach Liebscher & Bracht ausgebildeten Schmerzspezialisten zeigen dir, wie das funktioniert.

2. Symptome bei Brustschmerzen

Die gute Nachricht vorneweg: Wer Brustschmerzen hat, muss nicht zwingend an einer schlimmen Krankheit leiden. Ernsthafte Erkrankungen sind hier in der Minderzahl. Feststellen kann das jedoch nur ein Arzt. Schmerzen im Bereich der Brust treten meistens lokal, zum Beispiel in der linken Brust oder hinter dem Brustbein auf. Manche Krankheitsbilder strahlen in die Brust aus, obwohl das betroffene Organ sich nicht direkt im Brustraum befindet. Die Spanne der Erkrankungen, die Brustschmerzen hervorrufen können, ist sehr breit. Die Schmerzen können unterschiedliche Charaktere aufweisen und damit einen entscheidenden Hinweis auf die Erkrankung geben. Sollten jedoch Brustschmerzen, die neu auftreten oder schon länger bestehen, sich in ihrem Charakter verändern, sollte zwingend ein Arzt aufgesucht werden. Nicht alle Krankheitsbilder sind lebensgefährlich, aber einige schon, und andere können es werden. Deshalb ist eine Abklärung erforderlich, damit du frühzeitig behandelt werden kannst.

2.1. Charakteristik der Schmerzen in der Brust

Lokale Brustschmerzen

Zu Druckschmerz und lokalen Schmerzen beim Atmen und Husten kommt es zum Beispiel bei der Rippenprellung oder bei einer Rippenfraktur. Nach einem Unfall solltest du eine gebrochene Rippe ausschließen lassen, da sie unbehandelt zu weiteren Komplikationen führen kann. Erkrankungen der Rippen, wie Entzündungen, Rippentuberkulose oder Tumore, zeigen sich ebenfalls durch Lokal- und Druckschmerz. Oft gehen diese Erkrankungen auch mit einer Schwellung einher. Das Tietze-Syndrom, eine schmerzhafte Schwellung an der Knorpel- / Knochengrenze, meistens der oberen Rippen, macht sich ebenfalls mit Brustschmerzen bemerkbar.

Schmerzen hinter dem Brustbein (retrosternal)

Bei Schmerzen hinter dem Brustbein ist gegebenenfalls das Herz betroffen oder ein nahe liegendes Hauptgefäß.

Die Aortendissektion, das ist ein Riss in der innersten Schicht der vom Herzen wegführenden Hauptschlagader (Aorta), tritt mit vernichtend empfundenen Schmerzen hinter dem Brustbein auf, die in Rücken und in Bauchraum ausstrahlen können. Entzündungen des Herzbeutels (Perikarditis) oder des Herzmuskels (Myokarditis) gehen mit atemabhängigen Schmerzen einher. Häufig schmerzt dabei die Einatmung. Ein schweres Druckgefühl hinter dem Brustbein mit Brust- und ausstrahlenden Schmerzen (in der Regel länger als 15–30 Minuten) deuten auf einen Herzinfarkt hin. Bei diesen Brustschmerzen solltest du sofort den Notarzt verständigen. Bei der Angina pectoris setzten die Schmerzen hinter dem Brustbein ebenfalls plötzlich und mit einem Vernichtungsgefühl ein. Ähnlich wie bei einem Herzinfarkt strahlen die Schmerzen in die linke Schulter-Arm-Hand-Region aus, selten in die rechte bzw. in die Hals-Unterkiefer-Region sowie in den Rücken. Diese Schmerzen halten meist für Sekunden bis Minuten an und unterscheiden sich damit vom Herzinfarkt. Auch Herzrhythmusstörungen können zu einer schmerzhaften Enge im Brustbereich führen.

Atemabhängige Brustschmerzen

Bei Krankheiten der Lunge oder des Brust- und Lungenfells ist die Schmerzintensität in der Brust oft atemabhängig, d. h., sie verstärkt sich bei Ein- oder Ausatmung. Ursachen wie Bronchitis, Lungenentzündung oder Lungenkrebs zeigen sich meistens zusätzlich mit Atemnot, Husten oder gar Bluthusten. Zu einer Lungenembolie kommt es durch einen Thrombus, der sich z. B. aus einer tiefen Beinvenenthrombose gelöst haben kann und mit dem Blutstrom in die Lunge gelangt. Plötzliche Brustschmerzen, evtl. mit blutigem Husten, Atemnot, Herzrasen (Tachykardie), Schmerzen beim Atmen, können die Symptome sein. Beim Verdacht auf eine Lungenembolie solltest du sofort den Notarzt verständigen.

Bei einem Pneumothorax gelangt beispielsweise durch eine Verletzung des Brustkorbes (z. B. Rippenfraktur, Stichverletzung) Luft in den Raum zwischen Lunge und Lungenfell. Dies kann bis zu einem Kollaps der Lunge führen. Stechende Schmerzen in der Brust, unsymmetrische oder einseitige Bewegungen des Brustkorbes beim Atmen und Atemnot sind weitere Symptome.

Brustschmerzen in Verbindung mit Schluckbeschwerden

Auch durch Erkrankungen der Speiseröhre (Ösophagus) kann es zu Brustschmerzen kommen. Schmerzen hinter dem Brustbein mit Druckgefühl und Schluckbeschwerden können durch eine Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) hervorgerufen werden. Bei einer Refluxösophagitis, eine Entzündung der Speiseröhre aufgrund von Rückfluss des Speisebreis aus dem Magen in die Speiseröhre, kommt es zu einem brennenden Schmerz hinter dem Brustbein (Sodbrennen). Brustschmerzen und Druckgefühl können auch auf ein Ösophagusdivertikel, d. h. Ausstülpungen der Speiseröhrenwand, hinweisen. Hier kommt evtl. das Wiederhochwürgen von Speisen hinzu. Störungen der Speiseröhrenbeweglichkeit können zu Schmerzen und Schluckbeschwerden führen sowie zu Aufstoßen bzw. dem Zurücklaufen von Nahrung. Krampfhafte Brustschmerzen mit zunehmenden Schluckbeschwerden finden sich bei der Achalasie, einer Schädigung der Nerven im unteren Ösophagus. Bei einem Speiseröhrenriss, zu dessen Ursache beispielsweise heftiges Erbrechen gehören kann, kommt es ebenfalls zu Brustschmerzen, wie auch beim Ösophaguskarzinom. Hinweise darauf können auch das Steckenbleiben von Nahrung an immer der gleichen Stelle und ein Druckgefühl geben.

Ausstrahlende Schmerzen

Erkrankungen, deren Ursprung nicht direkt im Brustraum zu finden ist, können durch Ausstrahlen Brustschmerzen hervorrufen. So etwa beim sogenannten Roemheld-Komplex. Ein übervoller und überblähter Magen führt zu reflektorischen Brustschmerzen auf der linken Seite. Eine Verlagerung des Magens, bzw. von Anteilen des Magens (Hiatushernie), in den Brustraum, geht mit Brustschmerzen hinter dem Brustbein einher. Im Liegen werden die Schmerzen stärker, im Stehen geringer. Auch eine Gallenkolik oder eine akute Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsen-Entzündung) können Schmerzen in die Brust projizieren. Treten Schmerzen bewegungsabhängig auf, könnte die Ursache im Muskel- und Skelettsystem liegen. Erkrankungen der Brustwirbelsäule strahlen Schmerzen in den Brustraum aus. Diese können beidseitig vom oder direkt im Wirbelsäulenverlauf hinter dem Brustbein auftreten.

Gefühlte Enge der Brust mit Schmerzen

Psychische Ursachen, wie Depressionen oder Herzangstneurosen, können ebenfalls Brustschmerzen auslösen.

Ziehende Brustschmerzen und Druckempfindlichkeit

Als Ursache für lokale Schmerzen in der weiblichen Brust können auch Erkrankungen der Brustdrüse infrage kommen. Hormonveränderungen während der Zyklen können ziehende Schmerzen und Druckempfindlichkeiten der Brust verursachen. Auch Entzündungen, Abszesse oder Tumoren der Brustdrüse (gut- oder bösartig) können Brustschmerzen hervorrufen.

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3. Ursachen von Brustschmerzen

Die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht wissen aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Brustschmerzen, dass sich diese Schmerzen – wenn keine andere Ursache diagnostiziert wurde – in vielen Fällen dem Bereich der funktionellen Schmerzen zuordnen lassen. Der Schmerz als Funktion? Richtig, Schmerzen sind im Verständnis von Liebscher & Bracht Alarmsignale des Gehirns, die auf eine drohende Schädigung von körperlichen Strukturen aufmerksam machen sollen. Das Gehirn signalisiert mit dieser Warnung: Strukturverschleiß stoppen! In diesem Fall liegen die Ursachen in muskulär-faszialen Überspannungen, die im Bereich deiner Brustwirbelsäule zu Schmerzen führen.

Die Erklärung dafür ist einfach: In unserem Alltag nutzen wir nur einen geringen Bruchteil des uns von der Natur zur Verfügung gestellten Bewegungspotenzials. Sitzende Tätigkeiten, die immer gleichen Gelenkwinkel und Bewegungsmuster, die nur auf minimalistische Betätigung ausgerichtet sind, führen dazu, dass sich Spannungen in Muskeln und Faszien aufbauen. Ausschlaggebend bei diesem Schmerzgeschehen sind die mangelnde Dehnung von Muskeln und Faszien, die sich nur durch die Bewegung geschmeidig halten. Mit der Zeit werden diese Strukturen immer unnachgiebiger. Ist die Ursache von Schmerzen gesichert in diesem Bereich anzusiedeln, gibt es dafür eine nachhaltige, einfache und wirkungsvolle Behandlungsoption, die ganz ohne Medikamente auskommt: Die Osteopressur nach Liebscher & Bracht in Verbindung mit regelmäßigen Übungen, durch die sich Patienten ihr natürliches Bewegungspotenzial Schritt für Schritt zurückerobern und so in ein schmerzfreies Leben zurückkehren können. Der Schlüssel dabei heißt: Aktiv werden und einen nach Liebscher & Bracht qualifizierten Schmerzspezialisten aussuchen!

3.1. Welche Ursachen für Schmerzen in der Brust kommen noch in Betracht?

Bei Brustschmerzen denken viele Menschen an etwaige Beschwerden des Herzens. Allerdings ist in den meisten Fällen nicht das Herz der Auslöser für Schmerzen in der Brust. Auch Erkrankungen des Skelett- und Muskelsystems können beispielsweise als Ursachen infrage kommen. Auch eine Rippenfellentzündung (Pleuritis) kann sich durch Brustschmerzen äußern, ebenso wie die gastroösophageale Refluxkrankheit. Mediziner unterteilen Schmerzen in der Brust je nach Auslöser grob in vom Herzen ausgehende (kardiale) und nicht vom Herzen ausgehende (nicht-kardiale) Ursachen.

Herzerkrankungen als Ursache für Brustschmerzen

Bekanntlich können Erkrankungen des Herzens zu Brustschmerzen führen. Gehen die Schmerzen vom Herzen aus, bezeichnen Mediziner dies als kardinale Ursache. Meist tritt der Schmerz hier vor allem links oder hinter dem Brustbein auf.

Der Angina-pectoris-Anfall, der durch eine koronare Herzkrankheit (KHK) auftreten kann, zählt zu den häufigen vom Herzen ausgehenden Ursachen von Schmerzen im Brustbereich. Auch bei einem Herzinfarkt können Thoraxschmerzen ein häufiges Symptom sein.

Als weitere vom Herzen ausgehende, also kardinale, Ursachen kommen zudem folgende Erkrankungen infrage:

  • Ein erworbener oder angeborener Herzklappenfehler;
  • bestimmte Herzmuskel-Erkrankungen;
  • Herzrhythmusstörungen;
  • Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis);
  • Entzündungen des Herzbeutels (Perikarditis).

Nicht unbedingt muss eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hinter den Brustschmerzen stecken, vielmehr kommt ein ganzes Bündel von Ursachen infrage, die dem zugrunde liegen können. Die Schmerzen im Brustbereich können auch von den Nerven, der Hauptschlagader oder von der Lunge ausgehen. Auch die Speiseröhre kommt als möglicher Ursachenträger infrage, ebenso wie Erkrankungen des Bewegungsapparates bzw. muskulär-fasziale Überspannungen. Sogar psychische Ursachen sind durchaus möglich.

Speiseröhre, Bauchraum

Meist liegen die Schmerzen zentral im oberen Bauch- beziehungsweise im unteren Brustbereich und hinter dem Brustbein. Durch eine falsche Nahrungsaufnahme werden die Schmerzen häufig noch provoziert.

  • Speiseröhren-Entzündung (Refluxösophagitis, Refluxkrankheit) durch zurückfließenden Magensaft;
  • Speiseröhrenkrampf (Ösophagospasmus);
  • Riss der Speiseröhre (Ösophagusruptur);
  • Gallenkolik;
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Lunge

Der Schmerz ist bei Ursachen, die die Lunge betreffen, oftmals atemabhängig, das heißt, dass sich die Schmerzen beim Ein- und Ausatmen verstärken.

  • Mögliche Lungenembolie;
  • Lungenentzündung (Pneumonie);
  • COPD, Asthma;
  • Luft zwischen Brustwand und Lunge (Pneumothorax);
  • Entzündung vom Brustfell (Pleuritis).

Bewegungsapparat

Liegt die Ursache für den Schmerz in der Brust im Bewegungsapparat, spüren die Betroffenen meist nur ein oberflächlich angesiedeltes Ziehen im Brustbereich, das teilweise von der Schulter in Richtung Brustbein geht. Es entsteht durch:

  • Verletzungen (Muskelzerrung, Prellung, Rippenfraktur);
  • Erkrankungen der Brustwand;
  • Überspannung von Muskeln und Faszien;
  • Schäden des Skelettsystems;
  • Metastasen im Rippenfell oder in der Brustwand.

Nervensystem

Entlang der betroffenen Stelle kann auch eine Erkrankung des Nervensystems zu leichten bis oberflächlich ausstrahlenden Schmerzen führen. Bei Nervenschmerzen, wie sie etwa bei einer Gürtelrose auftreten, kann es schon vor dem Sichtbarwerden der ersten Bläschen zu Problemen entlang der Brustkorbnerven kommen.

Hauptschlagader (Aorta)

Hierbei kann es zu akuten Schmerzen zwischen den beiden Schulterblättern kommen. Die Schmerzen können sowohl vorn als auch hinten auftreten und werden von den Betroffenen als ungeheuer stark und oft sogar als „vernichtend“ erlebt.

  • Aortenruptur (Abriss der Aorta);
  • Wandschichten der Aorta spalten sich (Aortendissektion).

Funktionelle Schmerzen / Schmerzen ohne körperlichen Befund

Können für die Schmerzen in der Brust keine körperlichen Ursachen ausgemacht werden, kommen auch psychische Probleme infrage, wie etwa

  • Angststörungen;
  • Depression;
  • somatoforme Störung;
  • andere psychische Symptome.

Mitunter können Schmerzen im Brustkorb zudem bei zahlreichen weiteren Erkrankungen auftreten. Zu diesen Ursachen gehört etwa die seltene Immunkrankheit SLE (systemische Lupus erythematodes) oder die Sarkoidose.

Schmerzen in der weiblichen Brust können gynäkologische Ursachen haben, wie zum Beispiel eine Entzündung der Brust (Mastitis). Ärzte sprechen bei Schmerzen im weiblichen Brustkorb von Mastalgie oder Mastodynie.

Unklare Thoraxschmerzen sollten in jedem Fall immer ernst genommen werden, und Betroffene sollten die Ursachen unbedingt medizinisch abklären lassen.

4. Behandlung: Brustschmerzen ohne Medikamente behandeln

Du leidest unter Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule? Wir zeigen dir gerne, wie du deine Brustschmerzen schnell und nachhaltig in den Griff bekommen kannst. Wie funktioniert also eine Behandlung nach Liebscher & Bracht? Liegt eine gesicherte Diagnose über die Brustschmerzen vor und können ernsthafte oder gynäkologische Erkrankungen als Ursache ausgeschlossen werden, steht am Anfang jeder unserer Behandlungen zunächst ein Paradigmenwechsel. Viele unserer Patienten staunen, wenn sie zum ersten Mal hören: Ihre Schmerzen haben eine Funktion. Sie sind Alarmschmerzen, die dich vor weiteren Schäden im Bereich der Brustwirbelsäule bewahren wollen. Es kommt darauf an, diese Schmerzen ernst zu nehmen und ihre Ursachen richtig einzuordnen. Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass Überspannungen im Bereich der Brustmuskulatur sowohl bei Männern als auch bei Frauen quälend sein können. Zugleich zeigen wir unseren Patienten effektive und nachhaltige Wege auf, die Schmerzen rasch und ganz ohne Medikamente zu behandeln. Wie das funktioniert, zeigen wir dir gern.

Im Mittelpunkt des Schmerzgeschehens bei Brustschmerzen stehen überspannte und unzureichend gedehnte Muskeln und Faszien. Mit Osteopressur setzen wir Reize direkt an der Knochenhaut, an den sogenannten Alarmschmerz-Rezeptoren, die dem Gehirn signalisieren, die Überspannungen abzubauen. So können Hirnprogramme, die auf Schmerz geschaltet sind, gezielt angesteuert und zurückgesetzt werden. In der Folge normalisieren sich die muskulären und faszialen Spannungen im Bereich der Brust. So gelingt uns bereits in der ersten Behandlungseinheit eine deutliche Schmerzreduktion bzw. die Verringerung der Schmerzen auf ein Restmaß. Damit die Behandlung bei Brustschmerzen nach Liebscher & Bracht jedoch dauerhaft hilft, kommt es entscheidend auf deine Mitwirkung als Patient an, denn eingefahrene Bewegungsmuster lassen sich nur dann nachhaltig ändern, wenn du konsequent daran arbeitest. Dabei helfen dir die Liebscher & Bracht Übungen bei Brustschmerzen, um Engpassdehnungen vorzunehmen. Wenn du dich als Schmerzpatient mit Brustschmerzen nach zwei bis drei Behandlungen einer unserer Engpassdehnungsgruppen anschließst, hast du den Grundstein dafür gelegt, ein schmerzfreies Leben ohne Brustschmerzen führen zu können.

5. Übungen nach Liebscher & Bracht gegen Brustschmerzen

Tue selbst etwas gegen Brustschmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule! Wir zeigen dir Übungen, mit denen du gezielt gegen muskulär-fasziale Überspannungen aktiv werden kannst. Zum Einsatz kommt dabei zum Beispiel die kleine Kugel aus dem Faszien-Set von Liebscher & Bracht, aber auch gezielte Dehnübungen wie diese:

Gehe in die Bauchlage und dehne den schmerzenden Bereich, indem du den Arm an der schmerzenden Brust zunächst im 90-Grad-Winkel auf Schulterhöhe auf dem Boden ausstreckst. Dann bewege den Arm weitere zehn Grad nach oben. Deine Kopf legst du bitte in entgegengesetzter Richtung auf dem Boden ab und achtest darauf, dass die andere Schulter den Kontakt zum Boden nicht verliert. Die andere Hand wird aufgestellt und das andere Bein leicht angewinkelt. Die Dehnung erzeugst du, indem du aus dieser Position heraus die angewinkelte Hand drehst: Ist zum Beispiel die linke Brust von Schmerzen betroffen, drehst du in diesem Fall die rechte, aufgestellte Hand nach rechts. Dabei entsteht ein spürbarer Dehnungsscherz in der überspannten Brustmuskulatur. Gehe dabei bis zum Grenzschmerz heran und halte die Dehnung zwei bis zweieinhalb Minuten. Löse dich dann aus der Übung. Anschließend solltest du bereits eine deutliche Besserung verspüren.

Eine weitere Übung, die sich bei einseitigen Brustschmerzen bei Frauen bewährt hat: Zum Einsatz dabei kommt eine kleine Faszienkugel oder ein handelsüblicher Tennisball. Du sitzt bequem auf dem Boden und setzt die Kugel unterhalb des Schlüsselbeins der schmerzenden Seite an. Von dort wird die Faszienkugel langsam nach außen bewegt. Nutze nur den Arm, der gegenüber der schmerzenden Seite liegt. Verweile an der Außenkante des Schlüsselbeins in der dreieckförmigen Mulde. Mit drehenden Bewegungen kannst du die Spannungen dort nach und nach auflösen.

Im Bereich Online-Coach unserer Internetseite zeigen wir dir weitere Übungen für zu Hause, die du zum Beispiel mithilfe des Fasziensets machen kannst, um Schmerzen im Bereich der Brust (BWS) zu lindern. Probiere die für deinen Schmerzzustand passende Übung doch einfach mal aus. Du wirst erstaunt sein!

Kleines Extra für Frauen: Was du sonst noch für weniger Brustschmerzen tun kannst

Wichtig und an erster Stelle sollte immer die ärztliche Abklärung von Brustschmerzen stehen. Wenn du dir die Schmerzen nicht erklären kannst, suche unbedingt einen Arzt auf. Wir haben für dich ein paar Tipps zusammengestellt, was du bei asymptomatischen Schmerzen in der Brust tun kannst.

Bei Frauen ist ein gut sitzender BH besonders wichtig. Auf den ersten Blick mag diese Lösung banal klingen. Sie hat sich aber durchaus bewährt. Ein gut sitzender BH ist der erste Schritt, um Brustschmerzen effektiv zu lindern und vorzubeugen. Unter Umständen kann auch ein Sport-BH sinnvoll sein. Das gilt besonders dann, wenn du auch sportlich aktiv bist. Denn: Ein BH hält deine Brust auch während der Bewegung in einer schonenden und entspannenden Haltung. Er trägt so effizient und aktiv dazu bei, Schmerzen zu lindern, bzw. verhindert, dass Brustschmerzen überhaupt entstehen.

Kühlende Wickel schaffen Abhilfe

Sind die Brustschmerzen erst einmal da, dann gilt es, diese so gut wie möglich zu lindern. Bewährt haben sich kühle Wickel, die du vorsichtig um die Brust legst. Das gilt besonders dann, wenn die Brüste zusätzlich zu den Schmerzen auch angeschwollen sind. Der kühle Wickel lindert nicht nur die Schmerzen, sondern hilft auch dabei, die Schwellung zu mindern. Wichtig ist, dass du die Wickel regelmäßig wechselst, sobald diese sich erwärmen, um die kühlende Wirkung beizubehalten.

Gönne dir eine Massage!

Massagen sind bei Schmerzen ein beliebtes und sehr effektives Hilfsmittel. Das ist auch bei Brustschmerzen nicht anders. Sanfte, kreisende Bewegungen mit leichtem Druck können zu einer spürbaren Linderung der Schmerzen führen. Führe die Massage mit Sesamöl oder mit einem angenehm duftenden Massage-Öl durch. Dabei solltest du dir pro Massage ausreichend Zeit nehmen und die Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholen, bis die Schmerzen nachlassen.

Achten auf deine Ernährung!

Es ist auf den ersten Blick nicht offensichtlich, dass die Ernährung mit den Brustschmerzen zusammenhängt. Tatsächlich kannst du die Schmerzen aber lindern oder diesen gar vorbeugen, wenn du auf deine Ernährung achtest. Schwarztee, Kaffee, Schokolade, aber auch salzhaltige Ernährung solltest du insbesondere vor der Menstruation weglassen. Der Grund dafür ist, dass sie über Inhaltsstoffe verfügen, die Hormonschwankungen verursachen können, die Brustschmerzen auslösen oder sogar noch verstärken. Zudem solltest du überwiegend fettarme Speisen und Getränke zu sich nehmen, da auch diese den Brustschmerz lindern können.

Das Problem mit dem Übergewicht

Starkes Übergewicht kann ebenfalls zu Brustschmerzen führen. Der Grund dafür ist, dass das vermehrte Fettgewebe die Östrogenproduktion verstärkt und so Brustschmerzen auslösen oder verschlimmern kann. Ein BMI von unter 25 ist ideal. Übergewicht kannst du durch Sport, Übungen und Diäten abbauen. Im Zweifel solltest du dich darüber mit deinem Arzt unterhalten.

Gesprächstherapien können helfen

In vielen Fällen wird der Brustschmerz durch Unwissenheit ausgelöst. Meist kann daher bereits ein aufklärendes Gespräch mit einem Arzt helfen. Dieser kann dir wichtige Tipps und Tricks mit an die Hand geben, die die Schmerzen vorbeugen oder lindern. In vielen Fällen lässt sich so bereits eine Linderung erreichen.


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