Gelenkschmerzen — warum viele umsonst leiden und was du selbst tun kannst

Wir erklären dir in diesem Beitrag, wie deine Gelenkschmerzen entstehen und mit welchen Übungen du sie schnell und effektiv behandeln kannst

Beine mit eingezeichneten Knochen und Gelenken

© wavebreakmedia | shutterstock.com

Treppensteigen, eine Getränkekiste anheben oder einfach nur die Schuhe zubinden: eigentlich alles kein Problem. Doch wenn die Gelenke schmerzen, wird der Alltag zur Herausforderung! Zusätzlich stellst du dir bei Gelenkschmerzen vielleicht die Fragen: Ist es Arthrose? Oder vielleicht Rheuma, Arthritis oder Gicht? Fest steht jedenfalls: Je stärker die Gelenkschmerzen sind, desto häufiger kommt es zu Schmerz-Vermeidungsverhalten, Schonung sowie Immobilität und langfristig gesehen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Wir möchten dir daher einen Weg aufzeigen, wie du dauerhaft beschwerdefrei werden oder bleiben kannst. Dazu …

📌 klären wir dich über die Ursachen von Gelenkschmerzen auf,

📌 betrachten Gelenkschmerzen im Zusammenhang mit Arthrose, RheumaGliederschmerzen und Fibromyalgie,

📌 stellen dir eine wirkungsvolle Therapie bei Gelenkbeschwerden vor

📌 und geben dir Übungen mit auf den Weg, damit du schmerzfrei werden kannst.

1 Symptome und Auftreten von Gelenkschmerzen

Gelenkschmerz ist einer der am häufigsten vorkommenden Schmerzformen. Insgesamt hat etwa ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland schon mindestens einmal Gelenkschmerzen gehabt. Bis heute gelten Gelenkschmerzen in der herkömmlichen Medizin als nicht oder schlecht behandelbar. Zudem weisen die eingesetzten Medikamente oft gefährliche Nebenwirkungen auf. 1)

Gelenkschmerzen können Betroffene morgens nach dem Aufstehen quälen und im Laufe des Tages zurückgehen. Bei anderen Patienten zeigen sich die Schmerzen erst später am Tag und verstärken sich bei Belastung. Typische Symptome bei Schmerzen im Gelenk sind:

  • Verschlechterung bei Belastung
  • Anlaufschmerz am Morgen
  • entzündlicher Gelenkschmerz (Gelenkentzündung) mit Schwellung, Rötung und Überwärmung
  • andauernde und wiederkehrende Schmerzen an den Muskeln, Sehnen und Gelenken

Egal, in welcher Situation du Gelenkschmerzen bekommst: Wir erklären dir im nächsten Kapitel, wie und warum sie überhaupt entstehen. Im Kapitel Übungen verraten wir dir, wie du dir bei Schmerzen im Gelenk selbst helfen kannst.

Wie ist der Stand der Forschung zu Gelenkschmerzen?

In Studien konnte sogar erfolgreich gezeigt werden, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Veränderungen in Gelenk und der Schmerzintensität gibt. Vielmehr konnten Forscher mittels Kontrast-MRT-Untersuchungen zeigen, dass nicht der Knorpelverlust an sich, sondern das Ausmaß der lokalen Entzündung im Gelenk für das Schmerz-Level verantwortlich ist. 2)

2 Ursachen von Gelenkschmerzen

Egal, in welchem Gelenk oder in welchen Gelenken du deine Schmerzen spürst — im Grunde sind die über 100 Gelenke in deinem Körper alle gleich aufgebaut. Sie unterscheiden sich nur durch ihre Form und Größe. Die Hauptfunktion der Gelenke besteht darin, unterschiedliche Winkel einzunehmen. Auf diese Weise kannst du deinen gesamten Bewegungsapparat mit Hilfe deiner Muskeln in verschiedene Richtungen steuern.

Vereinfachte Darstellung der Knieanatomie, die einzelnen Bestandteile sind jeweils beschriftet.

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An jedem Gelenk sind mindestens zwei Knochen beteiligt und zwischen den beiden Knochen sitzt eine Kapsel. Diese Kapsel hat eine äußere, stabile Schicht, die das Gelenk zusammenhält, und eine innere Schicht (= Synovialhaut), welche die sogenannte Synovialflüssigkeit produziert. Sie kannst du dir wie eine Art Gelenk-Schmiere vorstellen, die für reibungslose Bewegungen sorgt und den Knorpel ernährt. Der Knorpel liegt genau zwischen den beiden Gelenkflächen, sodass im Optimalfall nicht Knochen auf Knochen reibt. Durch den Knorpel fließt übrigens kein Blut, weshalb er anders versorgt werden muss. Seine Funktionsweise ähnelt der eines Schwamms: Bei richtiger Bewegung wird er zusammengedrückt und die Abfallstoffe werden so aus dem Knorpel gespült. Wird er wieder entlastet, dehnt sich der Knorpel aus und nimmt dabei frische Gelenkflüssigkeit auf. So geht das immer im Wechsel. Dieses Wechselspiel ist für die Ernährung des Knorpels essentiell. Geschieht es — durch einseitige oder nicht ausreichende Bewegung — zu wenig, verhungert der Knorpel und stirbt ab. Das Ergebnis sind Arthrose und ohne Schutz aneinander reibende Knochen.

Muskeln und Faszien (Bindegewebe) sind die Motoren der Gelenkbewegungen. Dank ihnen kannst du theoretisch 100 Prozent der möglichen Gelenkwinkel nutzen. In deinem modernen Lebensalltag mit vielen sitzenden Tätigkeiten bringst du deine Gelenke aber nur noch in einen Bruchteil aller möglichen Winkel. Als Folge werden deine Muskeln und Faszien immer unnachgiebiger — im übertragenen Sinn rostet der gesamte Bewegungsapparat ein.

Dadurch entwickeln sich punktuelle, über das normale Maß hinausgehende Zugspannungen. Diese sorgen dafür, dass die Knochen der Gelenke zu stark zusammengepresst werden. Gleichzeitig wird der Knorpel nur noch auf einer sehr kleinen Fläche beansprucht — und dort viel zu stark. So wird er teilweise nicht mehr richtig ernährt und stirbt ab, während an den anderen Stellen die Beanspruchung zu groß ist und Gelenkverschleiß entsteht.

Dein Gehirn registriert den Verschleiß und sendet einen sogenannten Alarmschmerz in das betroffene Gelenk. Dein Körper möchte dir damit sagen, dass du dich nicht weiter so bewegen sollst, wie bisher, weil dir das nicht guttut.

Wie du die Schmerzen nun wieder loswirst, verraten wir dir im Kapitel Behandlung. Eine Schlüsselrolle spielt dabei qualitativ hochwertige Bewegung.

Im Video geht unser Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht auf den Mythos ein, dass Gelenke durch zu viel Bewegung verschleißen:

💡Im Video geht unser Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht auf den Mythos ein, dass Gelenke durch zu viel Bewegung verschleißen.

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In Kürze: Wie entstehen Gelenkschmerzen?

Einseitige Bewegungen und zu hohe Spannungen in den Muskeln und Faszien sorgen für einen zu hohen Verschleiß des Gelenks. Der Knorpel wird dadurch an einigen Stellen nicht genug und an anderen Stellen zu stark beansprucht. Bewegungseinschränkungen, Knorpelschwund und (Alarm-)Schmerzen im Gelenk sind die Folge.

2.1 Gelenkschmerzen bei Arthrose

Mann hält sich das Knie vor Schmerzen

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Als Ursache für Gelenkschmerzen wird häufig Arthrose angegeben. Doch so einfach ist das aus unserer Sicht nicht! Nur weil du vielleicht tatsächlich Arthrose hast, bedeutet das noch lange nicht, dass du auch Schmerzen haben musst. Typische Symptome einer Arthrose sind:

  • nicht-entzündlicher Gelenkschmerz, fälschlicherweise auf das Gelenk projiziert: Schwellung und Überwärmung sind selten,
  • Anlaufschmerz,
  • Verschlechterung bei Belastung,
  • Kälte-Empfindlichkeit.

Arthrose und Schmerzen in Gelenken sind kein Schicksal, dass du einfach ertragen musst. In unserem großen Schmerzlexikon-Artikel räumen wir mit vielen Irrtümern zur Entstehung und Behandlung von Arthrose auf und zeigen dir einen effektiven Weg in deine persönliche Schmerzfreiheit.

2.2 Gelenkschmerzen und Rheuma

Ein älterer Mann hält sich seine verkrümmten und schmerzenden Finger

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Besteht bei dir der Verdacht auf Rheuma oder hast du vielleicht schon eine entsprechende Diagnose bekommen? Dann kennst du diese typischen Symptome und Beschwerden sicherlich:

  • entzündlicher Gelenkschmerz mit Hautveränderungen wie Schwellung, Rötung und Überwärmung seit mindestens sechs Wochen,
  • mehr als zwei Gelenke sind betroffen,
  • Auftreten von Rheumaknoten,
  • Morgensteifigkeit länger als 60 Minuten,
  • Besserung bei Bewegung,
  • Linderung durch Kälte.

Die Krankheit Rheuma stellt eine weitere Form von Gelenkerkrankungen dar. Wer an Rheuma erkrankt ist, steckt gewissermaßen in der Zwickmühle: Zwar gab es in der medizinischen Diagnostik und Behandlung von Rheuma in den letzten Jahren große Fortschritte, doch eine gute flächendeckende Versorgung von Rheumapatienten ist noch immer nicht gewährleistet. Das bedeutet im Klartext: Es gibt zu viele Patienten für zu wenige spezialisierte Ärzte und darunter leiden die Behandlungen massiv.

Nicht so mit uns als Wegbegleiter! Auch wenn wir dein Rheuma oder deine rheumatoide Arthritis (= Polyarthritis) nicht ursächlich heilen können, lassen sich mit unserer Therapie doch bis zu 80 Prozent deiner Rheuma-Schmerzen reduzieren — und du erhältst ein großes Stück Lebensqualität zurück.

Übrigens gehört Gicht, eine Stoffwechselkrankheit, bei der viele Entzündungsstoffe ausgeschüttet werden, ebenfalls zu den Rheuma-Erkrankungen. Rheuma und Gicht kannst du, zusätzlich zu unseren Übungen, auch sehr effektiv über deine Ernährung beeinflussen.

Mehr zum Thema Rheuma liest du in unserem großen Schmerzlexikon-Artikel.

2.3 Gelenkschmerzen und Gliederschmerzen

Eine junge Frau sitzt eingepackt in Schal und Decke auf der Couch und wirkt ratlos

© Elnur | shutterstock.com

Gliederschmerzen kennst du wahrscheinlich von deiner letzten Erkältung, einer Grippe oder einer anderen Infektion. Doch dieses unspezifische Krankheitsbild kann auch ohne Erkältung oder Infektion auftauchen. Jeder empfindet die Gliederschmerzen ein wenig anders: Aus medizinischer Sicht zählen nur Gelenk- und Muskelschmerzen an den Gliedmaßen (Extremitäten), d. h. Arm-, Hand-, Fuß- und Beinschmerzen, zur Krankheit Gliederschmerzen. Wir haben ein weiter gefasstes Verständnis von Gliederschmerzen und rechnen auch Kopfschmerzen sowie Beschwerden an Schultern, Nacken, Rücken und den Knien dazu. Typische Symptome bei Gliederschmerzen sind:

  • Fieber bei Grippe oder Infektionskrankheiten,
  • Kopfschmerzen, Schnupfen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit bei einer Erkältung,
  • Schlafstörungen und chronische Erschöpfung im Rahmen eines Fibromyalgie-Syndroms,
  • gerötete, geschwollene und steife Gelenke bei Rheuma (rheumatoide Arthritis/Polyarthritis) und anderen degenerativen Gelenkerkrankungen.

Wusstest du, dass deine Gliederschmerzen bei einem Infekt stärker ausfallen, wenn die muskulär-faszialen Spannungen bereits vor der Erkrankung zu hoch waren? Warum das so ist und wie du deine Gliederschmerzen wieder loswerden kannst, erfährst du in unserem ausführlichen Beitrag zum Thema Gliederschmerzen.

2.4 Gelenkschmerzen als Bestandteil einer Fibromyalgie

Geschäftsmann lehnt seinen Kopf erschöpft gegen eine Tafel

In der Medizin zählt die Fibromyalgie zu den ungeklärten Schmerzerscheinungen. Wir haben jedoch festgestellt, dass mit Reduktion der Spannungen in den Muskeln und Faszien auch die Beschwerden der Fibromyalgie zurückgehen oder ganz verschwinden können. Wie genau äußert sich die Fibromyalgie? Symptome sind:

  • andauernde und wiederkehrende Schmerzen an den Muskeln und Sehnen sowie Gelenkschmerzen,
  • Schlafstörungen in der Nacht, Müdigkeit am Tag,
  • Konzentrationsprobleme und Motivationsschwäche,
  • manchmal Wetterfühligkeit,
  • ausgeprägte Ängstlichkeit und depressive Verstimmung.

Lies in unserem Spezial-Beitrag, wie die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht beim Fibromyalgie-Syndrom wirkt und mit welchen Übungen du dir selbst helfen kannst.

2.5 Gelenkschmerzen in der Wachstumsphase

Im Kindes- und Jugendalter können immer wieder sogenannte Wachstumsschmerzen auftreten. Diese Wachstumsschmerzen sind charakterisiert durch akute, meist kurz andauernde Schmerzepisoden. Sie treten vorwiegend am Abend und in der Nacht auf. 3) Du musst dir darüber keine Sorgen machen, denn hierbei handelt es sich nicht um eine Krankheit im eigentlichen Sinn. In der Regel verlaufen die Wachstumsschmerzen in Schüben und gehen nach kurzer Zeit von selbst wieder weg. Um die Beschwerden zu lindern, können du oder dein Kind natürlich auch unsere Übungen ausprobieren.

2.6 Weitere Ursachen für Gelenkbeschwerden

Gelenkbeschwerden sind mitunter Unfällen geschuldet. Gerade nach Verstauchungen oder Prellungen schmerzen häufig die betroffenen Gelenke eine Weile. Nachdem die Verstauchung oder Prellung abgeklungen ist, sollten die Schmerzen allmählich verschwinden. Menschen, die unter Hämophilie (im Volksmund als Bluterkrankheit bekannt) leiden, können sich leicht verletzen. Sie erleiden dann mitunter schwache Gelenkblutungen, die Schmerzen verursachen. Vor allem Arthrose und Beschwerden im Sprunggelenk und Knie können durch die Erkrankung Hämophilie verursacht werden.

3 Behandlung von Gelenkschmerzen

Du weißt aus unserem Kapitel zu den Ursachen, dass die meisten Schmerzen im Gelenk durch einseitige Bewegungsmuster entstehen. Diese sorgen dafür, dass die Muskeln und Faszien nicht mehr so nachgiebig und geschmeidig sind, wie sie sein sollten. Schlussendlich führt das zu muskulär-faszialen Fehlspannungen und es kommt zu Schmerzen, Gelenkverschleiß und Knorpelabbau. Unser Ziel ist deshalb, die Spannungen zu reduzieren und dem schmerzenden Gelenk wieder mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen.

Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht zeigt am Skelett die Osteopressurpunkte an der Schulter

Dies gelingt mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht schnell und effektiv. Sie ist eine eigenständige manualtherapeutische Methode zur Behandlung von Schmerzen. In der von Roland Liebscher-Bracht entwickelten Therapie können mit 72 Osteopressur-Punkten gezielt die Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut angesteuert werden. Das funktioniert ein bisschen wie bei einem Lichtschalter, den man ein- und ausschalten kann. Durch das Drücken dieser speziellen Punkte werden Signale mit dem Befehl an das Gehirn weitergeleitet, die Schmerzen abzuschalten. Dies geschieht, sobald sich die muskulär-faszialen Spannungen normalisieren, die das Gelenk bedrohen.

Du bist auf diese Weise vielleicht sehr schnell von deinen Gelenkschmerzen und dem Gelenkverschleiß befreit. Wichtig für eine nachhaltige Wirkung ist jedoch, dass du deine Bewegungsmuster dauerhaft änderst. Sonst tritt, wie bei einer schlechten Diät, ein Jojo-Effekt ein — du verfällst in die alten Bewegungsabläufe zurück und muskulär-fasziale Überspannungen bauen sich erneut auf. Dann meldet sich leider auch der Alarmschmerz wieder.

Damit dir das nicht passiert, hat Roland Liebscher-Bracht 27 sogenannte Engpass-Dehnübungen entwickelt, die genau dort ansetzen, wo du persönlich deine Probleme — also Engpässe — hast. Mit diesen Übungen werden deine Muskeln und Faszien wieder flexibler und neue Bewegungsmuster können sich im Gehirn etablieren. Durch die Übungen kannst auch du schmerzfrei werden und bleiben, wenn du sie regelmäßig anwendest.

3.1 Ernährung bei Gelenkbeschwerden

Da Gelenkschmerzen häufig mit Arthrose, Rheuma, Arthritis und anderen Entzündungen im Gelenk einhergehen, kannst du deinen Körper, zusätzlich zu unseren Übungen, auch mit einer passenden Ernährung bei der Heilung unterstützen. Milchprodukte und Fleisch enthalten Stoffe wie die Arachidonsäure, die Entzündungen fördern. Vor allem in verarbeitetem Fleisch, wie Wurst, kommt die Arachidonsäure besonders viel vor. Du solltest daher zumindest während akuter Schmerzphasen auf diese Produkte verzichten oder ihren Verzehr zumindest einschränken.

Beeren in einer Schüssel für eine gesunde Ernährung gegen Arthrose

Entzündungslindernd wirken dagegen Antioxidantien. Sie kommen beispielsweise vermehrt in dunklen Beeren vor. Auch bestimmte Fettsäuren, wie die Omega-3-Fettsäuren, wirken bei Gelenkentzündungen abheilend. Wer nicht so sehr auf Lachs, Makrele und Forelle steht, kann die wertvollen Omega-3-Fettsäuren auch über Walnüsse oder Leinöl aufnehmen. So bringst du auf natürliche Weise deinen Stoffwechsel ins Gleichgewicht, ohne eine Vielzahl an Medikamenten mit unerwünschten Nebenwirkungen einnehmen zu müssen.

Einen optimalen Mix zur Unterstützung deines Körpers und speziell deiner Gelenke bieten unsere Nahrungsergänzungsmittel. Sie enthalten wertvolle Stoffe, um die Regenerationsvorgänge zu unterstützen, die deine Faszien sowie deine Knorpel, die Bandscheiben, Menisken, Bänder und Sehnen stärken. Gelenkentzündungen können so schneller abklingen und die Gelenkbeschwerden ebenfalls abnehmen. Weitere wichtige Informationen zum Thema Ernährung bei Gelenkschmerzen findest du hier.

3.2 Künstliche Gelenke

Hast du so starke Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen, dass dir ein Arzt empfohlen hat, ein künstliches Gelenk einsetzen zu lassen? Dann fühlst du dich vielleicht unwohl bei dieser Vorstellung — und dein Gefühl trügt dich nicht.  Künstliche Gelenke werden in Deutschland meist viel zu schnell und aus unserer Sicht auch bei konservativ therapierbaren Schmerzen eingesetzt. Dies gilt vor allem für Knie- und Hüftgelenke. Gerade Kniegelenke werden in kaum einem anderen Land häufiger eingesetzt als in Deutschland.

Im Video erklärt dir Roland Liebscher-Bracht, ob Operationen wirklich bei Schmerzen helfen.

💡Im Video erklärt dir Roland Liebscher-Bracht, ob Operationen wirklich bei Schmerzen helfen.

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Aus unserer Sicht sollte ein künstliches Gelenk immer die letzte Möglichkeit sein. Denn das Ersetzen des natürlichen Gelenks durch ein Implantat ist ein Schritt, der nie wieder rückgängig gemacht werden kann. Bevor du dich dazu entschließt, probiere lieber unsere Schmerztherapie und unsere Übungen aus. In unserem Therapeutenfinder kannst du leicht einen von uns ausgebildeten Schmerztherapeuten in deiner Nähe finden.

Du willst noch mehr über künstliche Gelenke erfahren? In unserem Beitrag “Künstliche Gelenke werden zu häufig eingesetzt!” erklären wir dir, warum Implantate und Prothesen so oft eingesetzt werden, welche Risiken von den künstlichen Gelenken ausgehen und welche Alternativen dir offen stehen.

4 Übungen bei Gelenkschmerzen

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