Hilfe gegen Fersensporn: Wenn der Schmerz in der Ferse sitzt!  

Wir geben dir alle wichtigen Informationen zu Symptomen, Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Übungen bei einem Fersensporn

Fersensporn Symptome und Ursachen

(c) Shutterstock – Siam Pukato

Die Ferse schmerzt beim Auftreten, als ob ein Nagel in der Fußsohle steckt? Oft verbirgt sich hinter diesen Fersenschmerzen ein Fersensporn. Rund zehn Prozent aller Deutschen leiden zumindest einmal in ihrem Leben darunter. Doch keine Sorge! Mit der Liebscher & Bracht-Therapie kannst du einen Fersensporn ohne Operationen oder Medikamente selbst behandeln. Denn unsere Vision ist: „Ein schmerzfreies Leben für jeden Menschen!“

Daher erklären wir dir, woher dein Fersensporn kommt, was deine Beschwerden wirklich verursacht und wie du deine Schmerzen von zuhause aus selbst lindern kannst. Du bist also der Diagnose “Plantarfasziitis” nicht hilflos ausgeliefert!

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Inhalt:

🚨 Symptome: Wie äußert sich der Fersensporn?

Viele Betroffene spüren höllische Schmerzen im Bereich der Ferse und können kaum auftreten. Häufig fühlt es sich an, als ob ein Nagel bei jedem Schritt in den Fuß piekst. Zudem schildern Patienten neben einem typischen Druckschmerz auch oft einen morgendlichen “Anlaufschmerz” nach dem Aufstehen. 1) Die Schmerzen nehmen im Verlauf des Tages meist ab, werden jedoch bei Belastung wieder deutlich stärker. 2)  Bei Fersenschmerzen können Betroffene den Fuß nicht mehr richtig abrollen bzw. belasten und schonen den Fuß daher. Besonders Patienten, die bei der Arbeit viel stehen (müssen), plagt der bohrende, tiefe Schmerz in der hinteren Fußsohle.

❓ Was ist ein Fersensporn?

Ein Fersensporn wird oft auch als Hackensporn bezeichnet und ist ein knöcherner Auswuchs, der sich am Fersenknochen (dem Fersenbein) bildet und Probleme verursacht. Medizinisch spricht man bei einem Fersensporn von einem Kalkaneussporn. Nicht jeder dornförmige Knochenauswuchs bereitet auch Probleme. Patienten mit starkem Druckschmerz am Fersenbein erhalten jedoch häufig die Diagnose “Plantarfasziitis”. Das bedeutet: Entzündung der Fußsohlensehne. Die sogenannte Plantarfaszie (auch Plantarsehne genannt) ist eine große Sehnenplatte an der Fußsohle und erstreckt sich zwischen dem Fersenbein und den Zehengrundgelenken. Knöcherne Auswüchse können an  verschiedenen Stellen am Fersenbein entstehen.

Fersensporn an beiden Seiten des Fersenbeins

(c) Shutterstock – Jarva Jar

Der untere Fersensporn: Senkt sich beispielsweise dein Fuß ab, so wird die Sehnenplatte, die vom Fersenbein zu deinen Zehen verläuft, mit Gewalt und zu stark gestreckt. Um den Zug zu entlasten und die Sehne zu verkürzen, bildet der Fuß hier einen kleinen knöchernen Kalkaneussporn. An dieser Stelle spricht man von einem sogenannten plantaren Fersensporn.

Der obere Fersensporn: Aber auch der Zug auf der Sehne zwischen Fersenbein und Wadenmuskulatur, also der Achillessehne, kann zu groß sein. Dann bildet sich der Kalkaneussporn eher oben am Hinterfuß, genauer gesagt am Sehnenansatz der Achillessehne. In diesem Fall spricht man von einem dorsalen Fersensporn.

💉 Diagnose: Wie wird ein Fersensporn festgestellt?

Schwielen oder druckempfindliche Stellen lassen sich durch Palpieren (Abtasten) deines Fußes ermitteln. Die knöchernen Auswüchse können meist ertastet werden. Um das genaue Ausmaß und die exakte Lokalisation festzustellen, wird ein Röntgenbild angefertigt. 3) Dabei wird die Ferse seitlich und axial geröntgt. Auf der Röntgenaufnahme ist der knöcherne Dorn in der Regel sehr gut und eindeutig zu erkennen.

💡 Wie entsteht ein Fersensporn? Erklärung nach Liebscher & Bracht

Der Fersensporn ist die Antwort deines Körpers auf fehlende oder zu monotone Bewegung. Im Alltag läufst du immer in Schuhen und auf glatten Flächen. Wölbungen oder Rundungen im Untergrund, wie beispielsweise am Strand oder auf dem Waldboden, fehlen oft völlig. Dort müsste sich der Fuß permanent anpassen. Da es diese Vielfalt  in unserem modernen Leben aber nicht gibt, entwickelt der Fuß leicht einen Fersensporn.

Im Video erklärt dir Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht, wie ein Fersensporn entsteht:


 

Durch muskulär-fasziale Überspannungen stehen die Sehnen, die mit der Ferse verbunden sind, unter sehr hohem Zug. Wenn die Sehne zu stark am Knochen zieht, wölbt sich die Knochenhaut an dieser Stelle aufgrund des Unterdrucks, der dabei entsteht, ein wenig ab. Der Knochen versteht das als Signal, dass er dorthin wachsen soll, denn die Sehne zieht ihn ja permanent in diese Richtung. Der Zwischenraum wird gefüllt und verknöchert – ein Fersensporn entsteht. Und dieser kann richtig groß werden.

Das große Missverständnis der Schulmedizin besteht nun darin, zu glauben, dass der Fersensporn selbst deine Schmerzen und Beschwerden verursacht. Der Fersensporn ist jedoch nur eine knöcherne Struktur, die keine Schmerzrezeptoren hat. Die Schmerzen werden von Rezeptoren im umliegenden Gewebe erfasst.

Schmerzfrei mit Liebscher & Bracht: Unser Ziel ist es, dir deine Schmerzen zu nehmen. Wie gelingt das? Wir entspannen die Muskeln und Faszien rund um den Fersensporn so weit, dass sich der Zug auf die Sehne verringert und die Schmerzrezeptoren nicht mehr Alarm schlagen. Damit ist dein Fersensporn zwar nicht verschwunden, aber er schmerzt nicht mehr. Auf lange Sicht kann sich dein Körper dann entscheiden, den Sporn wieder abzubauen. Das geschieht innerhalb weniger Wochen oder Monate. Vielleicht bleibt dein Fersensporn aber auch bestehen. Solange er keine Beschwerden verursacht, ist das nicht weiter schlimm.

🚑 Entstehung eines Fersensporns in der klassischen Schulmedizin

In Mitteleuropa sind Fersensporne mit knapp 16 Prozent die häufigste Ursache für Schmerzen in der Fersenregion. 4)  Auch rund zehn Prozent aller Deutschen leiden einmal in ihrem Leben unter Schmerzen aufgrund eines Fersensporns. 5) Laut Schulmedizin entsteht ein Fersensporn aufgrund von übermäßigen oder falschen Belastungen des Fußes. Der Körper versucht, den Überlastungen gegenzusteuern und mehr Stabilität zu schaffen. Dafür lagert er Kalk am Sehnenansatz ab und dort entsteht nach einiger Zeit ein knöcherner Dorn – ein Fersensporn. Die Region um den Fersensporn wird gereizt und entzündet sich, was schließlich die starken Schmerzen verursacht. Häufig ist die Plantarsehne an der Fußsohle gereizt, aber auch an der Achillessehne können Entzündungen entstehen.

Risikofaktoren für die Entstehung eines Fersensporns:

Risikofaktoren die zur Bildung eines Fersensporn beitragen

Zu den Faktoren, die in der klassischen Schulmedizin die Bildung eines Sporns begünstigen, zählen: Plattfüße, Senkfüße und Hohlfüße, unterschiedlich lange Beine, eine verkürzte Achillessehne, plötzliche Gewichtszunahme, Übergewicht oder Trainingsfehler, wie schnelle Zunahme der Laufdistanz, -geschwindigkeit oder -dauer. 6) Aber auch verschiedene Fußfehlstellungen können die Bildung eines Fersensporns begünstigen.

Erhöhtes Gewicht als Risikofaktor beim Fersensporn

Untersuchungen haben ergeben, dass ein fortgeschrittenes Lebensalter und ein erhöhter BMI (Bodymass-Index) als signifikante Indikatoren für Fersensporne gelten. 7) So liegt für übergewichtige Menschen die Wahrscheinlichkeit auf einen Fersensporn dreimal so hoch wie für normalgewichtige oder untergewichtige Personen. 8) Frauen sind zudem häufiger betroffen als Männer. Vermehrt treten Fersensporne ab dem 50. Lebensjahr auf.

Behandlung: Was hilft gegen den Fersensporn?

Wir von Liebscher & Bracht sind davon überzeugt, dass du deine Beschwerden mit unseren Übungen selbst in den Griff bekommen kannst. Denn unsere Schmerztherapie packt das Problem an der Wurzel und behandelt nicht nur die Symptome. Zu Beginn kannst du einen unserer ausgebildeten Schmerztherapeuten in deiner Nähe aufsuchen. Er wird dir bereits in der ersten Behandlung Übungen für zuhause mitgeben. Du kannst unsere Übungen aber auch direkt ausprobieren. Ziel unserer Dehnübungen und Faszien-Rollmassagen ist es, die zu hohen Spannungen in den Muskeln und Faszien rund um den Fersensporn zu neutralisieren. Dann können auch deine Schmerzen verschwinden. Mehr dazu erfährst du weiter unten im Text unter dem Punkt “Übungen”.

In der Schulmedizin wird bei einem Fersensporn zwar nicht gleich zum Chirurgen-Messer gegriffen, allerdings behandeln viele Ansätze, beispielsweise der Einsatz von Einlagen, nur die Symptome und nicht die Ursachen des Fersensporns. Diese klassischen Behandlungsmöglichkeiten aus der Schulmedizin erläutern wir dir im folgenden Abschnitt. Dabei erklären wir dir, warum diese Therapien deine Beschwerden wahrscheinlich nicht dauerhaft beseitigen können.

Einlage bei Fersensporn

Einlegesohlen:
Diese Sohlen bzw. Einlagen werden so zugeschnitten, dass an der Stelle des Fersensporns ein Loch in der Fußsohle ausgespart ist. Dabei spricht man von einer sogenannten Locheinlage. Somit hängt der Fersensporn sozusagen in der Luft und verursacht keine Probleme beziehungsweise Schmerzen mehr. Generell ist bei einem Fersensporn nicht jedes Schuhwerk geeignet. Schuhe mit einer besonders weichen Sohle sind für viele Patienten angenehmer. Mit den Einlagen werden jedoch nur die Schmerzen gelindert, und selbst das nicht immer. Die Ursache für den Sporn bleibt.

Schmerzen der Achillessehne mit Injektion behandeln

Medikamente und Injektionen:
Mediziner sind sich weitestgehend einig: Die Entzündung muss aus dem Fuß, nicht der Fersensporn. Am schnellsten ginge das mit einer Kortison-Spritze. Doch du solltest wissen, dass Kortison langfristig deine Sehnen schädigt, sodass sie reißen können. Auch Verletzungen können entstehen, wenn Injektionen zu dicht an der Sehne erfolgen. Auf die Dauer ist also der Schaden größer als der Gewinn. Versuche es daher lieber zunächst mit unseren Übungen.  

Neben Kortison können auch andere Substanzen eingesetzt werden. Mediziner aus Griechenland und der Schweiz haben dazu verschiedene Studien ausgewertet. Sie fanden dabei heraus, dass “Botulinumtoxin A” signifikant bessere Ergebnisse erzielte als Cortison. 9) Patienten haben damit die Chance, innerhalb eines halben Jahres schmerzfrei zu werden.

Schmerzen der Achillessehne behandeln mit Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie:
Die Behandlung mit der Stoßwellentherapie dauert rund 20 Minuten.10) Der Patient liegt dabei auf dem Rücken und das Gerät wird an der Ferse angekoppelt. Insgesamt werden etwa 3800 Stoßwellen pro Behandlung gegeben.11) Untersuchungen ergaben eine Besserung des morgendlichen Anlaufschmerzes in der Ferse.12) Mit der Stoßwellentherapie sollen die Schmerzrezeptoren im Fuß getriggert und damit ruhig gestellt werden. Diese Therapie kann höchstens die Symptome, also die Schmerzen, lindern — aber selbst das klappt oft nicht. Wir möchten mit unseren Übungen dagegen die Ursache der Schmerzen beheben.

Bestrahlung bei Fersensporn

Bestrahlung:
Dabei wird der Fersensporn, wie bei Krebserkrankungen, bestrahlt. Die Dosis ist sehr gering. Eine Studie mit über 300 Patienten ergab, dass nach einem halben Jahr knapp 86 Prozent der Patienten auf die sogenannte Megavoltbestrahlung angesprochen haben. Rund 75 Prozent der Patienten hatten nach der Behandlung nur noch geringe oder gar keine Schmerzen mehr.13) Trotz des Erfolges der Methode, sind sich Mediziner uneinig über die optimale Dosis der Therapie.14) Bedenken solltest du zudem, dass du deinen Körper freiwillig einer Strahlung aussetzt.

Achillessehenenschmerzen behandeln mittels Operation

Operation:
Früher wurde ein Fersensporn oft operiert, heute raten jedoch viele Ärzte davon ab. Die Orthopädin und Fußchirurgin Prof. Christina Stukenborg-Colsman erklärt, dass der Eingriff vielen Patienten nicht geholfen habe. Meist seien die Schmerzen weiterhin vorhanden gewesen, obwohl der knöcherne Fersensporn entfernt worden war.
 Zudem konnte bei den durchgeführten Operationen beobachtet werden, dass sich in bis zu 50 Prozent der Fälle ein neuer Fersensporn bildet.15)

Physiotherapie bei Fersensporn

Physiotherapie:
Ähnlich wie in unseren Übungen besteht das Ziel hier darin, die Muskeln und Sehnen an der Fußsohle zu dehnen. Die Übungen werden meist von einem Physiotherapeuten angeleitet und müssen dann selbstständig vom Patienten zuhause weitergeführt werden. Eine Behandlung physiotherapeutische Behandlung kann in Deutschland allerdings nur von einem Arzt verschrieben werden. Unsere Übungen kannst du ohne Rezept selbst ausprobieren. Auch zu einem unserer ausgebildeten Therapeuten in deiner Nähe, kannst du ohne Rezept gehen.

Mit Kräutern gegen Fersensporn-Schmerzen

Mit Kräutern gegen die Schmerzen
Um die Entzündungen rund um den Fersensporn im Fuß abklingen zu lassen, kann ein neuer Ernährungsplan  helfen. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, die entzündungsfördernde Fettsäure “Arachidonsäure” in verarbeitetem Fleisch und Wurst durch gute Fette zu ersetzen. Dazu gehören Leinöl, Hanföl oder Rapsöl. Kräuter aus dem Garten wie Minze, Petersilie oder Rosmarin enthalten natürliche Entzündungshemmer. Studien zeigen, dass täglich 50 g Brennnesseln Entzündungsschmerzen um mehr als die Hälfte reduzieren. Damit sie besser schmecken, kann man die Brennnesseln beispielsweise mit Mango zu einem Smoothie verarbeiten. Eine Umstellung der Ernährung reicht aber nicht aus, wichtig ist auch die richtige Bewegung. Mehr dazu erfährst du in unseren Übungsvideos.

Diese Übungen können dir bei Beschwerden mit einem Fersensporn helfen

Unsere Vision ist ein schmerzfreies Leben für jeden Menschen – also auch für dich! Unsere Übungen können dir dabei helfen, die Beschwerden mit deinem Fersensporn in den Griff zu bekommen. Wie uns das gelingt? Wir entspannen die Muskeln und Faszien rund um den Fersensporn, sodass sich der Zug auf die Sehne verringert und die Schmerzrezeptoren nicht mehr Alarm schlagen. In unseren Übungsvideos zeigen wir dir daher unterschiedliche Dehnübungen und zusätzlich noch Übungen mit unseren Faszienrollen. Dadurch verschwindet dein Fersensporn zwar nicht sofort, kann aber deutlich weniger schmerzen. Es ist möglich, dass dein Körper den Sporn innerhalb einiger Wochen  abbaut. Vielleicht bleibt dein Fersensporn aber auch bestehen. Solange er keine Beschwerden verursacht, ist das nicht weiter schlimm. Du möchtest einem Fersensporn vorbeugen? Dann kannst du unsere Übungen natürlich auch als prophylaktische Maßnahme mitmachen!

Zu Beginn solltest du unsere Übungen sechsmal pro Woche ausführen und dich an einem Tag ausruhen. Lassen die Beschwerden nach, kannst du die Übungen auch nur noch dreimal pro Woche machen. Führe jede Übung zwei bis zweieinhalb Minuten aus. Alle Übungen sollen bei dir einen Dehnungsschmerz erzeugen. Dieser sollte auf deiner persönlichen Schmerzskala von eins bis zehn immer unter einem Level von zehn bleiben. Das heißt, wenn dein Atem nicht mehr frei fließen kann, ist der Dehnungsschmerz zu stark und du solltest nicht so tief in die Dehnung gehen. Für manche unserer Übungen benötigst du unsere Faszienrollen. Hier kannst du sie dir bestellen.


💡 Die Faszienrolle und die -kugel aus dem Video bekommst du in unserem großen Faszien-Set.

Fersensporn: Übung zur Wadendehnung

Übung 1: Wade dehnen

Stelle dich in einem kleinen Abstand zur Wand auf. Stütze dich mit den Händen an der Wand ab, setze einen Fuß nach vorne und den Fuß mit dem Fersensporn nach hinten. Achte darauf, dass dein gesamtes hinteres Bein gestreckt ist und dass du mit der gesamten Ferse am Boden bleibst. Dann drehst du dein Bein und deinen Fuß so lange, bis du die Stelle gefunden hast, an der es am meisten zieht. Jetzt kannst du das Knie des hinteren Beins ein kleines bisschen beugen und sofort eine intensivere Dehnung in deiner Wade und Fußsohle spüren. Dehne dich zwei bis zweieinhalb Minuten lang immer weiter in die Übung.

 

Übung 2: Fußsohle dehnen

Setze dich auf eine Übungsmatte und strecke die Beine aus. Stelle dann das Bein mit dem Fersensporn ein wenig an. Umgreife deine Zehen mit deinen Händen und ziehe die Zehen in Richtung deines Körpers. Dabei dehnst du die Muskeln, die Plantarsehne und die Faszien an deiner gesamten Fußsohle auf. Auch diese Übung solltest du zwei bis zweieinhalb Minuten halten und dabei immer intensiver in die Dehnung gehen.

Fersensporn Faszien-Rollmassage der Fußsohle

Übung 3: Faszien-Rollmassage mit der Mini-Rolle

Stelle dich hin und schnappe dir unsere Mini-Rolle. Lege die Mini-Rolle auf deine Matte und gehe mit den Zehenballen des betroffenen Fußes auf die Rolle. Rolle langsam in Richtung Ferse. Nach kurzer Zeit können deine Zehen vorne die Matte berühren. Sobald dies der Fall ist, kannst du dich mit den Zehen nach vorne ziehen. Rolle so die ganze Fußsohle bis zum Ende des Fersenbeins entlang. Du solltest bei der Übung noch ruhig atmen können, aber dennoch genau über die schmerzhaften Stellen rollen.

Fersensporn Faszien-Rollmassage mit der Mini-Kugel

Übung 4: Faszien-Rollmassage mit der Mini-Kugel

Setzt dich auf deine Matte und nimm unsere Mini-Kugel zur Hand. Jetzt setzt du die Mini-Kugel genau an den Stellen an, die Schmerzen verursachen. Du solltest dabei möglichst großen Druck aufbauen, aber immer noch fließend atmen können. Rolle nun mit kleinen spiralförmigen Bewegungen die schmerzhaften Bereiche ab. Bei regelmäßiger Anwendung wirst du dich besser fühlen!

 

Anleitung: Das musst du machen, um deine Schmerzen loszuwerden

✅ Schritt 1: Wie stark sind deine Schmerzen?

💬 Ich habe (starke) Schmerzen, aber ich kann die im Video gezeigten Übungen einigermaßen ausführen.

Mache direkt mit Schritt 2 weiter.

Du musst keine Angst haben, wenn du die Übungen nicht so perfekt ausführen kannst wie im Video -- das ist normal. Du kannst dich langsam und Stück für Stück an die Übungen herantasten. Du wirst während der Übungen ein Ziehen und Schmerzen spüren, aber auch hier musst du dir keine Sorgen machen, wenn die Schmerzen einigermaßen erträglich sind und du nicht gegenspannen musst.

zu Schritt 2

oder

💬 Ich habe so starke Schmerzen, dass ich die im Video gezeigten Übungen überhaupt nicht ausführen kann und mich durch den Tag quäle.

Suche einen Therapeuten auf.

Unsere Liebscher & Bracht-Therapeuten können deine Schmerzen mithilfe der Osteopressur in wenigen Sitzungen stark reduzieren oder sogar vollständig beheben.
Wichtig: Auch nach der Sitzung beim Therapeuten musst du die Übungen regelmäßig machen, damit du dauerhaft schmerzfrei bleibst.
Über unseren Therapeuten-Finder kannst du geeignete Therapeuten in deiner Nähe suchen.

Therapeuten suchen

 

✅ Schritt 2: Teste unsere Übungen und mache sie regelmäßig!

Unsere kostenlosen Schmerzfrei-Übungen kann jeder ganz einfach von zuhause aus mitmachen -- auch wenn du schon ein künstliches Gelenk hast. Du kannst selbst erfahren, wie deine Schmerzen nach und nach weniger werden. Wichtig ist, dass du die Übungen wirklich regelmäßig machst, damit du schmerzfrei wirst und auch bleibst:

✅ 6 Tage pro Woche
✅ 15 bis 20 Minuten pro Tag
✅ 2 bis 2,5 Minuten pro Übung
Weitere Infos dazu

Hier findest du die Übungen:

Auf unserem YouTube-Kanal findest du hunderte kostenlose Videos gegen deine Schmerzen. Abonniere diesen Gratis-Kanal, um regelmäßig neue Video-Übungen zu bekommen:

Zu den Video-Übungen

Hier findest du Hilfe und Erklärungen:

In unserem Schmerzlexikon findest du alle Erklärungen und Hilfe-Stellungen zu deinen Schmerzen: Wie entstehen sie und welche Übungen helfen am besten dagegen?

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✅ Schritt 3: Unsere Hilfsmittel unterstützen dich, die Übungen effektiver auszuführen!

Verschiedene Hilfsmittel, die wir speziell für unsere Übungen entwickelt haben, unterstützen dich dabei, schmerzfrei zu werden und zu bleiben. Alle Hilfsmittel bekommst du gebündelt in unserem großen Faszien-Set:

Das große Faszien-Set von Liebscher & Bracht

Alle Hilfsmittel im großen Faszien-Set von
Liebscher & Bracht:

✅ Unsere rote Dehnungsschlaufe: Wenn du die Dehnungen in den Videos noch nicht vollständig ausführen kannst, dann kannst du mit der Schlaufe die Dehnung langsam und Schritt für Schritt intensivieren.

✅ Unsere Faszienrollen & -kugeln wurden speziell zur Schmerzbehandlung entwickelt. Mit ihnen kannst du unsere Faszien-Rollmassagen optimal ausführen und so eine gesunde Spannung deiner Muskeln und Faszien unterstützen. Die unterschiedlichen Größen ermöglichen es dir, jeden Körperbereich zu erreichen. Erfahre mehr dazu auf unserer Seite über Faszienrollen.

✅ Unsere Schmerzfrei-DVD stellt dir die besten Übungsvideos zur Schmerzfreiheit für den ganzen Körper zur Verfügung.

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