7. Bei welchen Schmerzzuständen treten Triggerpunkte auf?

In den Muskelsträngen eines grafisch dargestellten Körpers sind Druckpunkte/Triggerpunkte markiert

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7.1 Triggerpunkte und myofasziale Schmerzen


Triggerpunkte gehen mit vielen myofaszialen, also muskulären Schmerzzuständen einher. Viel zu selten kommt es aber zu einer Diagnose, da die Schmerzübertragung die Schmerzlokalisation erschwert – denn der Triggerpunkt und der korrelierende Schmerz liegen häufig in unterschiedlichen Körperregionen. Unter anderem leiden Betroffene durch Triggerpunkte unter diesen Schmerzzuständen:

  • Rückenschmerzen,
  • Knieschmerzen,
  • Nackenschmerzen,
  • Schulterschmerzen.

Wir zeigen dir, wo die Triggerpunkte liegen könnten, die diese Schmerzen auslösen, und wie wir sie behandeln.

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7.2 Myofasziale Triggerpunkte und Rückenschmerzen


Rückenschmerzen zählen mit ihren vielfältigen Ausprägungen zu den häufigsten Schmerzzuständen in Deutschland. Für die meisten Menschen gehören Schmerzen im unteren Rückenbereich (lumbale Rückenschmerzen) zum Alltag. Dazu kommen Schmerzen in anderen Körperbereichen, zum Beispiel in Schulter, Nacken sowie in der Brust. 

Hinsichtlich der Ursache von Rückenschmerzen unterscheidet die herkömmliche Medizin spezifische und unspezifische Rückenschmerzen:

  • Spezifische Rückenschmerzen haben eine anatomische Ursache (zum Beispiel vermeintlich ausgelöst durch Bandscheibenvorfall oder Tumor).
  • Unspezifische Rückenschmerzen haben keine anatomische Ursache (es liegen keine strukturellen Schäden vor — die Ursache ist damit weitgehend unklar).

Nur bei 15 Prozent aller Patienten wird eine spezifische Ursache nachgewiesen. Die meisten Patienten haben unspezifische Rückenschmerzen.1)

Triggerpunkte bei Rückenschmerzen

Bei lumbalen Rückenschmerzen können Triggerpunkte in zwei Muskeln auftreten:2)

  • Hüftlendenmuskel (M. iliopsoas),
  • viereckiger Lendenmuskel (M. quadratus lumborum).

M. iliopsoas ermöglicht das Beugen der Hüfte, aber auch die Streckung des unteren Rückens. Triggerpunkte, die sich in ihm befinden (unterer Triggerpunkt auf der Abbildung), können mit Übertragungsschmerzen im unteren und mittleren Bereich des Rückens, aber auch an der Vorderseite des Oberschenkels einhergehen.

M. quadratus lumborum ist im Wesentlichen für die Stabilisierung der Lendenwirbelsäule zuständig und wird im Sitzen, Gehen und Stehen aktiviert. Dort befindliche Triggerpunkte (obere Triggerpunkte auf der Abbildung) sind häufig mit Schmerzen im unteren Rückenbereich, aber auch mit Schmerzen im Bereich des Gesäßes, der Oberschenkel und der Leiste verbunden

 

Zeichnerische Darstellung von Triggerpunkten in Hüftbeuger und Lendenmuskel, um die für Triggerpunkte typischen Übertragungsschmerzen darzustellen

Tatsächliche Ursache von Rückenschmerzen

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Schmerzen nicht von etwaigen Muskelverletzungen innerhalb des Triggerpunkts ausgelöst werden. Traumata, Alterserscheinungen und Verschleiß sind in der Regel nicht die Schmerzursache.

Vielmehr sind Rückenschmerzen in den meisten Fällen eine Warnung des Gehirns vor den zu hohen Spannungen im muskulär-faszialen Gewebe. Durch die typischen einseitigen Bewegungsmuster der Menschen sind sie inzwischen zu einer regelrechten Volkskrankheit avanciert. Die tatsächliche Schmerzentstehung stellt sich demnach folgendermaßen dar:

  • muskulär-fasziale Verkürzungen im vorderen Körperbereich

Stundenlanges Sitzen am Arbeitsplatz, im Auto oder auf dem Sofa haben zur Folge, dass Muskelbereiche wie Hüftbeuger, Brustmuskeln und gerade Bauchmuskeln nicht mehr ausreichend gedehnt werden und mit der Zeit verkürzen. Das stört die Versorgung des Bindegwebes, der Faszien, das zunehmend verfilzt und seine Flexibilität verliert.

  • Dauerbelastung für Rückenstrecker

Die Verkürzungen im vorderen Körperbereich üben enorme Zugspannungen aus. Um sie auszugleichen, müssen die Rückenstrecker verstärkt arbeiten und „dagegenhalten”. Die typischen Muskelverspannungen im Rücken entstehen.

  • Druck auf Wirbelsäule und Bandscheiben steigt

Von zwei Seiten ziehen große Kräfte in unterschiedliche Richtungen: vorne die muskulären Verkürzungen, hinten die Rückenstrecker. Es entsteht jede Menge Druck auf Wirbelsäule und Bandscheiben. Schmerzrezeptoren messen diese Spannungen und leiten die Ergebnisse ans Gehirn weiter.

  • Gehirn warnt mit Alarmschmerzen

Übersteigen die Spannungen das für den Körper erträgliche Maß, warnt das Gehirn mit einem Alarmschmerz vor möglichen gesundheitsschädlichen Auswirkungen. 

In unserer Schmerztherapie wählen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Die Triggerpunktbehandlung am Rücken erläutern wir im Behandlungskapitel. Wirksame Übungen bei Rückenschmerzen sind in unserem kostenfreien Ratgeber zusammengetragen.

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7.3 Myofasziale Triggerpunkte und Knieschmerzen


Knieschmerzen können die Beweglichkeit, besonders die der Beine, erheblich einschränken. Je nachdem, wo sich der Schmerz äußert, werden diverse Beschwerdebilder unterschieden.

  • Schmerzen an der Kniescheibe,
  • Schmerzen an der Knie-Innenseite,
  • Schmerzen in der Kniekehle,
  • Schmerzen an der Knie-Außenseite.
Mann hält sich sein schmerzendes Knie, das an den beiden schmerzenden Stellen, Kniescheibe und Wadenbein, rot eingefärbt ist

Eine häufige Verletzung im (Profi-)Sport ist der Riss des Meniskus, sobald das Knie überlastet ist oder verdreht. Viele Menschen spüren besonders beim Treppensteigen Knieschmerzen, die oft auf Fehlstellungen der Kniescheibe, Verschleiß im Gelenk und das hintere oder vordere Kreuzband zurückgeführt werden. 

Durch eine unzureichende Behandlung der Schmerzen haben Betroffene einen langen Leidensweg vor sich, der bis zur Operation führen kann. Daher gilt es, den Auslöser für Beschwerden möglichst präzise zu bestimmen und ursächlich zu behandeln. Myofasziale Triggerpunkte im Bereich des Oberschenkels werden diesen Auslösern zugeschrieben. 

Triggerpunkte bei Knieschmerzen

Der große Oberschenkelmuskel (Musculus quadriceps femoris) gehört zu den wichtigsten Muskeln, wenn es um Knieschmerzen geht. Kaum ein anderer Muskel weist so viele Triggerpunktzonen auf, die auf das Kniegelenk wirken.

Die myofaszialen Triggerpunkte erzeugen aus herkömmlicher Sicht nicht nur Schmerzen, sondern beeinflussen auch den Zug des Oberschenkelmuskels über die Kniescheibe auf den Unterschenkel. Ist dieser Zug zu stark, kann die Sehne beim Beugen und Strecken nicht richtig gleiten, was zu einem frühzeitigen Verschleiß in der Kniescheibe führen soll. 

Zeichnerische Darstellung von Triggerpunkten Im Oberschenkel, um die für Triggerpunkte typischen Übertragungsschmerzen darzustellen

Tatsächliche Ursache von Knieschmerzen

Nach der gängigen Auffassung werden Knieschmerzen durch Fehlbelastungen, altersbedingten Knorpelverschleiß im Kniegelenk, Übergewicht oder eine permanente Überbelastung ausgelöst. Außerdem gelten entzündliche oder rheumatische Erkrankungen als Ursache. 

Wir haben jedoch festgestellt, dass verfilzte Faszien und unnachgiebige Muskeln die wichtigste Rolle spielen, sofern keine äußeren Verletzungen oder Unfälle vorliegen. Dass sie entstehen, liegt an einseitigen Bewegungsmustern, die über Jahre hinweg tagtäglich unbewusst antrainiert wurden. Auf Dauer kann dies auch strukturelle Schäden als Begleiterscheinung nach sich ziehen.

  • muskulär-fasziale Verkürzungen im Oberschenkel und Unterschenkel

Knieschmerzen werden im Wesentlichen durch Verkürzungen im Oberschenkel-Muskel (Musculus quadriceps femoris) und dem Zwillingswadenmuskel im Unterschenkel verursacht:

→ Oberschenkel-Muskel verkürzt, da Beine beim Laufen kaum gebeugt werden. Tiefe Knie-Winkel werden wenig beansprucht.

→ Zwillingswadenmuskel verkürzt sich durch vieles Sitzen.

→ Verkürzungen der Muskeln stören die Versorgung des Bindegewebes, wodurch Faszien zunehmend verfilzen.

  • Dauerbelastung für Kniegelenke

Die Verkürzungen von Oberschenkel-Muskel und Zwillingswadenmuskel haben zur Folge, dass von zwei Seiten Druck auf die Kniegelenke ausgeübt wird, was auf Dauer zum Einreißen von Mensiken und Verschleiß führen kann. 

  • Gehirn warnt mit Alarmschmerzen

Übersteigen die Spannungen das für den Körper erträgliche Maß, projiziert das Gehirn einen Schmerz in die betroffene Körpergegend, um die Schädigung zu verhindern. Diesen bezeichnen wir als „Alarmschmerz”.

In unserer Schmerztherapie wählen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Die Triggerpunktbehandlung am Knie erläutern wir im Behandlungskapitel. Wirksame Übungen bei Knieschmerzen sind in unserem kostenfreien Ratgeber zusammengetragen.

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7.4 Myofasziale Triggerpunkte und Nackenschmerzen


Allein in Deutschland leiden Millionen Menschen zumindest zeitweise unter Nackenschmerzen. Neben Rückenschmerzen gehören sie damit zu den häufigsten Beschwerden im Bewegungsapparat. Myofasziale Triggerpunkte im Bereich von Nacken, Schulter und oberem Rücken kommen besonders häufig vor. 

Triggerpunkte bei Nackenschmerzen

Nackenschmerzen können durch den Übertragungsschmerz ausgelöst werden, der für Triggerpunkte typisch ist. Bei der Palpation (Abtasten der Muskulatur) von Muskelfasern im Bereich der Halswirbelsäule können dann Stellen ertastet werden, die sich wie feste Knubbel anfühlen. Der dabei ausgeübte Druck führt mitunter bereits zu Schmerzen.

Bei Nackenschmerzen ist vor allem ein Triggerpunkt im Trapezmuskel (Musculus trapezius; siehe Grafik) üblich. Dieser sollte vorrangig behandelt werden. Der Triggerpunkt in diesem Muskel liegt weit unten und überträgt typischerweise Schmerzen nach oben in den Bereich des Nackens und der Schulter.

Ein Triggerpunkt im Trapezius überträgt Schmerzen in Schulter und Nacken. Diese Zusammenhänge sind anhand einer Grafik dargestellt, die das Profil eines Menschen rückseitig zeigt und Triggerpunkt sowie Übertragungsschmerz farblich darstellt.

Achtung

Wird der Triggerpunkt nicht erkannt oder falsch behandelt, kann leicht ein weiterer Triggerpunkt im Musculus levator scapulae (Schulterblattheber) hinzukommen (sogenannter sekundärer Triggerpunkt). Er entsteht, wenn ein konstanter Schmerz den Muskel fortwährend reizt. Wird diese Verkettung nicht erkannt und lediglich der primäre Triggerpunkt behandelt, kann sich ein komplexes Schmerzsyndrom entwickeln.

Tatsächliche Ursache von Nackenschmerzen

Idiopathische Schmerzursache” — viele Menschen, die unter Nackenschmerzen leiden, haben bei einem Arztbesuch diese unbefriedigende Diagnose erhalten. Im Klartext bedeutet sie, dass der Arzt keine erkennbare Ursache feststellen kann. 

Unsere Erfahrung zeigt demgegenüber, dass die meisten Nackenschmerzen auf überspannte Muskeln und Faszien im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich zurückgehen. Die Spannungen werden wiederum durch monotone Bewegungen verursacht.

Mann hält sich den Nacken, in dem die Muskulatur eingezeichnet ist

© Bluskystudio | shutterstock.com

  • muskulär-fasziale Verkürzungen im Nackenbereich

Die ständige Sitzhaltung (vor allem im Büro vor dem Computer) zwingt dazu, den Kopf permanent anzuheben. Dadurch verkürzen Muskeln im Nackenbereich und es enstehen mit der Zeit Überspannungen.

  • Spannungen intensivieren sich 

Normalisiert sich die Körperhaltung, müssen die Muskeln des vorderen Bereichs den Verkürzungen im Nackenbereich entgegenwirken. Durch den steigenden Zug im vorderen und hinteren Bereich intensivieren sich die Überspannungen im Nacken.

  • Gehirn warnt mit Alarmschmerzen

Übersteigen die Spannungen das für den Körper erträgliche Maß, projiziert das Gehirn einen Schmerz in die betroffene Körpergegend, um vor der drohenden Schädigung zu warnen. Diesen bezeichnen wir als „Alarmschmerz”.

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7.5 Myofasziale Triggerpunkte und Schulterschmerzen


Schulterschmerzen sind weit verbreitet. So belegen unterschiedliche Studien, dass der Schulter-Nacken-Bereich am zweithäufigsten von chronischen Schmerzen betroffen ist. Bisher gibt es jedoch nur wenige Daten über die Wirkung von myofaszialen Triggerpunkten in dieser Region. 

Triggerpunkte bei Schulterschmerzen

Das Schultergelenk wird, von der Seite betrachtet, in vier Quadranten eingeteilt.3) Muskelschmerz im oberen Quadranten (also dem Bereich, zu dem auch Teile der Rotatorenmanschette und des Schulterdachs zählen), scheint sehr druckempfindlich zu sein.4) Triggerpunkte können auch dort ertastet werden, wobei die folgenden drei Kriterien erfüllt sein müssen:

  • Haupt-Diagnosekriterium ist der Hartspannstrang, eine Verhärtung im Muskel, die sich wie ein Knubbel anfühlt. 
  • In diesem Knubbel liegt eine Stelle mit maximaler Druckempfindlichkeit, die den eigentlichen Triggerpunkt ausmacht.
  • Der Patient erkennt während der Palpation des Hartspannstrangs die ausgelösten Schmerzen als seine Beschwerden wieder.
Ein Triggerpunkt im Trapezius strahlt Schmerzen in die Schulter aus. Diese Zusammenhänge sind anhand einer Grafik dargestellt, die das Profil eines Menschen rückseitig zeigt und Triggerpunkt sowie Übertragungsschmerz farblich darstellt.

Sind diese drei Kriterien erfüllt, liegt ein aktiver myofaszialer Triggerpunkt vor. Darüber hinaus gibt es weitere Diagnosekriterien, die den Verdacht bestätigen.5)  

Tatsächliche Ursache von Schulterschmerzen

Anders als häufig angenommen, werden Schulterschmerzen in der Regel nicht durch (vermeintlich alters- oder gewichtsbedingte) Schäden oder Veränderungen der anatomischen Struktur verursacht (Stichwort: Kapselriss, Sehnenriss und Arthrose). 

Die meisten Schulterschmerzen, auch die in Verbindung mit Triggerpunkten, gehen auf auf dauerhaft einseitige Belastungen einzelner oder mehrerer Muskeln zurück. Denn diese hat enorm hohe muskulär-fasziale Spannungen zur Folge, die irgendwann Schmerzen verursachen.

  • muskulär-fasziale Verkürzungen im Schulterbereich

Das Schultergelenk verfügt über jede Menge mögliche Bewegungswinkel, von denen im Alltag meist weniger als 10 Prozent genutzt werden. Da die Menschen tagtäglich viel Zeit im Sitzen mit den Armen vor dem Körper verbringen, verkürzen die Muskeln im vorderen Bereich der Schulter, die für eine aufrechte Haltung sorgen sollen. Die Muskeln im hinteren Bereich werden hingegen permanent gedehnt.

  • Es wird eng in der Schulter

Die Verkürzungen der Muskeln haben zur Folge, dass die sie umgebenden Faszien durch gestörte Nährstoffversorgung zunehmend verfilzen. Das kann dazu führen, dass der Oberarmkopf im Laufe der Zeit nicht mehr im Gelenk zentriert werden kann. Dadurch kann der Knochen nach oben ziehen und Sehnenansätze sowie Schleimbeutel an das Schulterdach drücken, was schwere Strukturverletzungen nach sich ziehen kann.

  • Gehirn warnt mit Alarmschmerzen

Mögliche Verletzungen sind es aber nicht, die die Schmerzen verursachen –, denn Schmerzen liegen häufig auch dann vor, wenn die Struktur noch in Ordnung ist. Vielmehr projiziert das Gehirn einen Schmerz in die Körpergegend mit den hohen Spannungen, um vor drohenden Schäden zu warnen. Diesen Schmerz bezeichnen wir als „Alarmschmerz”.

Im Detail: Wie Schäden in der Schulter entstehen — und was daran schmerzt

Das Humeroscapulargelenk (Schulterhauptgelenk), welches den Oberarm und das Schulterblatt verbindet, setzt sich aus dem Kopf des Oberarmknochens und der Schulterpfanne zusammen. Der Oberarmkopf macht das Schulterhauptgelenk besonders beweglich, aber auch anfällig für Verletzungen.

Die verkürzten Muskeln in der Schulterpartie können den Oberamkopf irgendwann nicht mehr richtig in der Gelenkpfanne zentrieren. Dadurch rutscht der Knochen nach oben und kann die Sehnenansätze der Rotatorenmanschette sowie den Schleimbeutel an das Schulterdach drücken. Zwischen dem Oberarmkopf und dem Schulterdach können sich Knochenauswucherungen bilden, sogenannte Osteophyten.

Aus Erfahrung wissen wir aber, dass diese Schädigungen der Struktur die Schulterschmerzen meist nicht selbst verursachen. Weder eine Entzündung noch die Knochensporne lösen die Schmerzen primär aus. Der Schmerz entsteht im Gehirn und macht auf eine drohende oder fortschreitende Schädigung aufmerksam. Deshalb sprechen wir von einem Alarmschmerz.

Die Grafik zeigt die Anatomie der menschlichen Schulter mit ihren Gelenken und Muskeln. Abgebildet und beschriftet sind Schleimbeutel, Schulterdach, Schulterblatt, Rotatorenmanschette, Oberarmknochen und Humeroscapulargelenk

© Alila-Medical-Media | shutterstock.com (bearbeitet)

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