Gesichtsschmerzen — Ursache und Behandlung für entspannte Gesichtszüge

Mann reißt den Mund weit auf und kneift die Augen zusammen bei Gesichtsschmerzen

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Schmerzen im Gesicht können von gereizten Muskeln und Nerven ausgehen. Wir nennen die Ursachen und erklären, welche Therapien dir fernab von Medikamenten und OPs offenstehen.

Ein kalter Wind peitscht dir ins Gesicht, du kaust auf einem Stück Brot mit knackiger Kruste oder trinkst im Hochsommer ein erfrischendes, kaltes Getränk — und dann passiert es: Blitzartig schießt ein Schmerz in die Wange, das Ohr, die Stirn oder den Kiefer. Gesichtsschmerzen sind extrem unangenehm und fast jeder kann direkt sehen, wenn du vor Schmerz das Gesicht verziehst. Unter Gesichtsschmerzen leiden sehr viele Menschen, doch oft gilt die Ursache der Schmerzen als unbekannt. Wir möchten versuchen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Wir erklären dir daher in diesem Beitrag:

  • welche Symptome oft bei Gesichtsschmerzen auftreten,
  • was unserer Erfahrung nach die Ursachen für deine Schmerzen im Gesichtsbereich sind,
  • welche Behandlungsmöglichkeiten dir für unterschiedliche Bereiche im Gesicht offenstehen
  • und wie du selbst mit gezielten Übungen zur Besserung deiner Gesichtsschmerzen beitragen kannst.
Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

SPIEGEL-Bestseller Autor von “Deutschland hat Rücken” & Schmerzspezialist

Mehr über Roland Liebscher-Bracht

1. Gesichtsschmerzen im Überblick


Gesichtsschmerzen sind, wie der Name bereits sagt, Schmerzen im Gesicht. Damit sind Schmerzen an den Schläfen und Wangen gemeint sowie im Kiefergelenk und im Bereich bis zu den Ohren. Zudem können die Nase, der Mund und die Augen von Schmerzen betroffen sein. Auch alle Knochen, Knorpel-Gebilde, Gesichtsmuskeln und natürlich die Haut werden bei den Gesichtsschmerzen mit einbezogen.

Mediziner unterscheiden verschiedene Formen von Gesichtsschmerzen (Englisch: face pain): Die Beschwerden können akut oder chronisch und manchmal nur das Symptom einer anderen Krankheit sein. Oft erkennt die Schulmedizin jedoch keine klare Ursache für die Schmerzen im Gesichtsbereich und dann werden die Gesichtsschmerzen als idiopathische (atypische) Schmerzen bezeichnet — also Schmerzen mit unbekannter Ursache. Besonders häufig wird die Diagnose idiopathische (atypische) Schmerzen übrigens bei Kopfschmerzen gestellt.

Wir haben bei unseren Patienten jedoch immer wieder beobachten können, dass es sehr wohl klare Ursachen für Schmerzen im Gesicht gibt und dass sich diese ganz ohne Medikamente und gut ohne Eingriffe wie Injektionen oder Operationen behandeln lassen.

background Layer 2 Kopfschmerzen Migräne Kieferschmerzen- und Bruxismus Augenschmerzen Trigeminus- neuralgie

© stihii | shutterstock.com

Im nächsten Kapitel stellen wir dir daher die Ursachen und unsere Behandlungsstrategie bei Gesichtsschmerzen (face pain) vor. Anschließend haben wir für dich die unterschiedlichen Bereiche, von denen deine Schmerzen im Gesicht ausgehen können, detailliert aufgeführt. So kannst du deine Schmerzen genau lokalisieren und sofort die für dich passenden Selbst-Hilfe finden. Unsere Spezial-Übungen gegen Gesichtsschmerzen findest du ganz am Ende des Beitrags.

2. Symptome, Ursache und Behandlung von Gesichtsschmerzen


Wusstest du, dass die Mehrzahl der akuten (und auch chronischen) Schmerzbeschwerden im Kiefer-, Kopf– und Gesichtsbereich bei korrekter Diagnosestellung erfolgreich behandelt werden können? Unserer Erfahrung nach, verstehen viele Ärzte und Therapeuten nicht vollständig, woher die Schmerzen kommen und wie sie nachhaltig zu beheben sind. So werden leider zu oft und zu schnell Schmerzmedikamente verschrieben oder von Zahnärzten unnötige Zahnbehandlungen (bei Schmerzen im Kiefer) durchgeführt — meist mit guter Absicht, aber langfristig trotz allem wirkungslos. Wir erklären dir daher nun die klassischen Symptome, häufigen Ursachen und effektiven Behandlungsmöglichkeiten bei Gesichtsschmerzen.

2.1 Typische Symptome bei Schmerzen im Gesicht

Schmerzen im Gesicht können entweder das gesamte Gesicht oder nur Teilbereiche betreffen. Die jeweils häufigsten Symptome und die dazu passenden Schmerzzustände haben wir hier für dich aufgelistet. Lies nach, welche Symptome auf dich zutreffen, und finde direkt die für dich geeignete Selbst-Hilfe:

Eine junge Fraue hat Migräne und Gesichtsschmerzen und hält sich schreiend mit einem Kissen ihre Ohren zu

© andriano.cz | shutterstock.com

  • Leidest du unter Schmerzen im Gesicht, die sich einseitig, pulsierend oder pochend äußern?
  • Körperliche Aktivität verschlimmert die Schmerzen?
  • Die Schmerzen beginnen im Nacken und wandern dann bis in die Kopf- und Schläfenregion?

Dann schaue dir am besten das Kapitel zum Thema Migräne intensiver an.

Ein junger Mann hält sich mit beiden Händen seine Stirn, da er Kopfschmerzen in Folge eines HWS-Syndroms hat

© g-stockstudio | shutterstock.com

  • Spürst du einen dumpfen Druck auf dem Gesicht?
  • Hast du ständig Kopfschmerzen und die Beschwerden ziehen sich bis in die Schläfen oder wandern hinter die Augen oder in die Stirn?
  • Leidest du unter halbseitigen Kopf- und Gesichtsschmerzen (atypische Kopfschmerzen)?

Bei diesen Symptomen solltest du dir unser Kapitel zum Thema Kopfschmerzen genauer anschauen.

Frau mit Trigeminusneuralgie hat starke Gesichtsschmerzen

© puhhha | fotolia.com

  • Schmerzen schießen plötzlich ins Gesicht und sind kaum auszuhalten?
  • Die Schmerzen sind extrem stark und betreffen den Oberkiefer, Unterkiefer und die Oberlippe? Auch die Schläfen schmerzen?
  • Die Schmerzattacken lassen nach ein paar Minuten wieder nach, können aber jederzeit wieder auftreten?

Diese Symptome sprechen für eine Trigeminusneuralgie. Was es damit auch sich hat und was gegen die Beschwerden helfen kann, erklären wir dir im passenden Kapitel dazu.

Mann hält sich mit der rechten Hand den Kiefer und zieht schmerzverzerrtes Gesicht

© DamirKhabirov | shutterstock.com

  • Die Schmerzen breiten sich vom Kiefer ausgehend im gesamten Gesicht aus?
  • Hast du Bewegungseinschränkungen im Unterkiefer?
  • Macht dein Kiefergelenk Geräusche und schmerzt deine Kaumuskulatur?
  • Plagen dich zudem Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrenbeschwerden und eine Nackenverspannung?

Dann lies am besten im Kapitel Kieferschmerzen weiter!

Eine Frau betrachtet ihre schmerzenden Augen vor dem Spiegel, indem sie sich die Augen mit beiden Händen aufhält

© Blackday | shutterstock.com

  • Du hast das Gefühl, dass die Schmerzen im Gesicht direkt hinter den Augen sitzen?
  • Du hast Probleme, Dinge zu fokussieren oder scharf zu stellen?
  • Deine Augen und der Bereich um die Augen schmerzen bei Bewegungen?

Was bei diesen Symptomen helfen kann, erfährst du im Kapitel zum Thema Augenschmerzen.

2.2 Die Ursache für deine Gesichtsschmerzen

Bei unseren Patienten mit Gesichtsschmerzen können wir in der Regel eine Ursache für die Schmerzen identifizieren — und zwar egal, an welcher Stelle im Gesicht die Schmerzen auftreten: Verspannungen in der Muskulatur und zu kurze, verfilzte Faszien sind die Übeltäter! Mit geeigneten Maßnahmen, beispielsweise unseren Übungen, kannst du das Problem jedoch jederzeit selbst angehen.

Jetzt aber noch einmal der Reihe nach: Stress, einseitige Bewegungen, Bewegungsmangel oder bestimmte Körperhaltungen, beispielsweise am Schreibtisch, sorgen dafür, dass sich die Muskulatur im Nacken, Kiefer, Hals und Gesicht verspannt.

Mann stützt sein Gesicht auf eine Hand und verzieht dabei das Gesicht mit Gesichtsschmerzen.

Warum ist das so? Bei häufigem Sitzen fängst du auf Dauer an, deine Schultern nach vorne zu ziehen. Gleichzeitig überstreckst du den Kopf nach vorne und die Nackenmuskeln werden immer „kürzer“. Auch das Fasziengewebe passt sich daran an und die Fibroblasten (bilden die Faszien) weben immer kürzere Faszienstränge (Bindegewebe).

Wenn du dich nach einem langen Arbeitstag gerade hinstellst, arbeitet die Spannung in deinem Brustbereich gegen die entstandenen Spannungen in deinem Nacken- und Schulterbereich an. Die Spannungen schaukeln sich gegenseitig hoch und dein Kopf beginnt zu schmerzen.

Nach dem gleichen Prinzip entstehen auch die zu großen muskulären und faszialen Spannungen im Kiefer und im Bereich der Augen: Die Kaumuskulatur, die an beiden Gesichtshälften entlang verläuft und sich hoch bis zur Schläfe zieht, verkürzt sich aufgrund eingeschränkter Bewegungsmuster unseres Kiefers immer mehr. Auch wenn es dir vielleicht nicht bewusst ist: Wir öffnen heutzutage kaum mehr richtig weit den Mund, obwohl das gut für die optimale Auslastung deiner Kiefermuskulatur wäre. Knirschst du nachts auch noch mit den Zähnen (= Bruxismus), verschlimmert sich das Problem weiter.

Starrst du den ganzen Tag auf einen Bildschirm, ist dies eine hoch anspruchsvolle Aufgabe für deine Augen! Die Augen überanstrengen bei dieser monotonen Arbeit und die Muskulatur verkrampft sich, wenn du nicht regelmäßig und gezielt in die Ferne schaust. Das kann langfristig Schmerzen im Bereich der Augen nach sich ziehen.

Unser Ziel mit der Therapie nach Liebscher & Bracht ist es, genau diese Überspannungen an unterschiedlichen Stellen wieder zu normalisieren, damit sich deine Gesichtsschmerzen bessern können. Mit welchen Maßnahmen wir das erreichen möchten, erklären wir dir im nächsten Abschnitt.

In der herkömmlichen Medizin sind oft sehr viele verschiedene ärztliche Fachgebiete an der Diagnostik von Gesichtsschmerzen beteiligt. Gefragt sind dann vor allem die Fachbereiche der Neurologie, Zahnheilkunde, Augenheilkunde und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO). Der HNO-Arzt schließt vor allem eine Erkrankung der Nasennebenhöhlen aus. Auch Untersuchungen des Nervensystems stehen auf dem Plan. Leider wird nicht immer die Ursache der Beschwerden gefunden. Es gibt also oft keine klinischen Befunde und die Diagnose lautet dann in den allermeisten Fällen nur „idiopathische (atypische) Schmerzen“, also Schmerzen ohne bekannte Ursache.

2.3 Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzen im Gesicht

Im Laufe der Jahre entwickelte Roland Liebscher-Bracht ein auf 72 Punkten basierendes System — die Osteopressur –, mit dem sich die Schmerzen in deinem Gesicht gezielt “abschalten” lassen. Dafür erfasst einer der von uns ausgebildeten Schmerzspezialisten in deiner Nähe die Schmerzorte, die bei deinen Beschwerden ausschlaggebend sind. Durch das Drücken der besonders empfindlichen Punkte in der Knochenhaut wird im Gehirn ein Impuls zur Entspannung der Muskulatur und des Fasziengewebes im entsprechenden Bereich gesetzt.

Behandlung von Augenschmerzen und Gesichtsschmerzen nach Liebscher & Bracht durch Drücken bestimmter Punkte im Gesicht

Mit dieser Maßnahme können sich die zu hohen Spannungen im Körper reduzieren und die Positionierungen der Muskeln und Faszien zueinander verändern. Sobald die zu große Spannung weg ist, stellt dein Gehirn die Schmerzen im Gesicht ein. In unserer Praxis beobachten wir, dass eine deutliche Schmerzreduktion bereits nach der ersten Therapiesitzung stattfindet!

Damit du auch beschwerdefrei bleiben kannst, ist es wichtig, dass du die einseitigen Bewegungen, die zu den Gesichtsschmerzen geführt haben, langfristig mit Dehnübungen ausgleichst. Nur so kann verhindert werden, dass die Zugspannungen auf die Gelenke erneut bedrohlich zunehmen und die Schmerzen wiederkehren. Hierfür hat Roland Liebscher-Bracht 27 spezielle Engpassdehnungen für Beschwerden am ganzen Körper konzipiert. Durch regelmäßiges Ausführen der Übungen kann der Schmerz weiter abnehmen und deine Beweglichkeit steigt. Welche Übungen dir helfen können, zeigen wir dir im Kapitel Übungen. Übrigens unterstützt auch unsere Faszien-Rollmassage die Entspannung der Muskeln und Faszien. Daher setzen wir sie in unseren Übungen auch oft ein.

Besteht der Verdacht auf eine neurologische Ursache deiner Schmerzen im Gesicht? Dann solltest du diese in einer Untersuchung (Anamnese) von einem Hausarzt bzw. Facharzt abklären lassen. Doch selbst bei neurologischen Beschwerden und Nervenschmerzen kannst du — zusätzlich zur angesetzten Therapie — deine Beschwerden mit der Osteopressur weiter lindern.

 3. Migräne


Bei einer Migräne kommt es zu heftigen Kopfschmerzattacken, die bis zu 72 Stunden anhalten können. Die Migräne ist begleitet von extrem starken, pulsierenden Kopfschmerzen, die meist halbseitig sind und auch zu Schmerzen im Gesicht führen können. Häufig gehen die Beschwerden vom Nacken aus. Daher konnten wir immer wieder in der Praxis beobachten, dass sich die Migräneanfälle bessern, wenn der Nacken Entspannung erfährt.

Wer schon einmal eine Migräne hatte, weiß, dass eine solche Attacke einen ganz schön aus der Bahn werfen kann. Arbeiten ist da meist unmöglich. Neben den Schmerzen am Kopf und im Gesicht quälen Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Lichtempfindlichkeit die Betroffenen.

Eine junge Fraue hat Migräne und Gesichtsschmerzen und hält sich schreiend mit einem Kissen ihre Ohren zu

© andriano.cz | shutterstock.com

Medikamente gegen Migräne nehmen Eingriffe in den Stoffwechsel vor, um die Beschwerden zu lindern. Dennoch ist in der herkömmlichen Medizin die Ursache der Erkrankung Migräne nach wie vor unklar. Wenn du mehr über die Erkrankung wissen und erfahren möchtest, was du alles ausprobieren kannst, um deine Beschwerden zu lindern, dann lies hier weiter:

Alles zum Thema Migräne

 4. Kopfschmerzen


Lästige Kopfschmerzen — wer kennt sie nicht? Doch Kopfschmerz (Englisch: headache) ist nicht gleich Kopfschmerz: Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft IHS (= International Headache Society) unterscheidet insgesamt über 200 unterschiedliche Arten von Kopfschmerzerkrankungen (= Cephalgien) in der sogenannten Kopfschmerzklassifikation.

Frau hat starke Kopfschmerzen und Gesichtsschmerzen und greift an die Schläfen

© sebra | shutterstock.com

Grob werden alle Kopfschmerz-Arten in drei große Gruppen eingeteilt:

  • Primäre Kopfschmerzen, wie Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschmerzen oder Migräne;
  • Sekundäre Kopfschmerzen, beispielsweise nach einem Schleudertrauma;
  • Kraniale Neuralgien, wie z. B. eine Trigeminusneuralgie.

In mehr als 90 Prozent aller Fälle handelt es sich laut IHS (International Headache Society) um primäre Kopfschmerzen. Diese stellen wir dir jetzt noch genauer vor. Weitere Informationen zur neurologischen Erkrankung Trigeminusneuralgie findest du im nächsten Kapitel

In diesem Video erklärt dir Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht, wie Kopfschmerzen häufig entstehen:

Mehr zum Thema Kopfschmerzen

4.1 Spannungskopfschmerzen

Laut IHS (= International Headache Society) sind Spannungskopfschmerzen eine der häufigsten Kopfschmerz-Arten. Die Kriterien dafür sind: dumpfe und drückende Schmerzen am ganzen Kopf, Dauerschmerz und oft besonders starke Belastung an der Stirn. Sie sind allerdings in den meisten Fällen nicht so schlimm, dass sie deine tägliche Arbeit schwerwiegend beeinträchtigen. 

Unserer Erfahrung nach spielt eine verspannte Nackenmuskulatur eine wichtige Rolle bei der Entstehung dieser Kopfschmerzen (headache). Das ist eine gute Nachricht für dich! Denn mit gezielten Übungen kannst du deinen Nacken selbst entspannen und so hoffentlich auch deine Spannungskopfschmerzen in die Wüste schicken. Falls du dir unsicher bist, kannst du andere Ursachen zuvor ausschließen lassen, beispielsweise durch eine Untersuchung beim HNO-Arzt.

Wie unsere Übungen genau funktionieren, erklären wir dir hier. Mehr zum Thema Kopfschmerzen erfährst du in unserem Beitrag im Schmerzlexikon.

Ratgeber Kopfschmerzen von Roland Liebscher-Bracht im Flyerformat. Zu sehen sind Titelseite und der augeschlagene Ratgeber.

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4.2 Clusterkopfschmerz

Clusterkopfschmerzen gelten als eine der stärksten Arten von Kopfschmerzen (headache). Die Schmerzattacken erleben Patienten als extrem stark. In den meisten Fällen treten sie verbunden mit Übelkeit auf und ärgern die Betroffenen vor allem in den dunkleren Jahreszeiten Herbst und Winter. Zur Akuttherapie bei Clusterkopfschmerzen wird häufig Sauerstoff gegeben. Er soll dabei helfen, die Beschwerden abklingen zu lassen, und wird von fast allen Patienten gut vertragen.

Da die Attacken so heftig sind, setzen Ärzte bei Clusterkopfschmerzen starke Schmerzmittel und andere Medikamente ein. Wir können dir natürlich nicht versprechen, dass wir die Medikamente mit unserer Therapie ersetzen und deine Schmerzen gänzlich beseitigen können. Dennoch möchten wir dich dazu ermutigen, selbst auszuprobieren, ob verkrampfte Muskelpartien im Nacken ein Auslöser für deine Schmerzattacken sind und ob du im besten Fall deine Medikamente durch unsere Übungen deutlich reduzieren kannst.

Alles zum Thema Kopfschmerzen liest du hier.

4.3 Trigeminoautonome Kopfschmerzen

Vielleicht ist dir bei deinen Recherchen oder einer Erklärung vom Arzt der Begriff trigeminoautonome Kopfschmerzen untergekommen? Darunter werden einfach alle Kopfschmerzsyndrome zusammengefasst, die zu halbseitigen, heftigen Kopf- und Gesichtsschmerzen führen. Sie werden auch als atypische Kopfschmerzen bezeichnet. Häufige Begleiterscheinungen dieser atypischen Schmerzen sind: Augentränen, Augenrötungen, eine laufende Nase und ein Verstopfungsgefühl in der Nase.

Im Vergleich zu einer Migräne sind Betroffene hier sehr unruhig und müssen sich während der Kopfschmerzattacke bewegen. Ein typischer Vertreter der trigeminoautonomen Kopfschmerzen sind die zuvor beschriebenen Clusterkopfschmerzen.

Die Diagnostik und Behandlung dieser Arten von Kopfschmerzen gilt als schwierig. Wir möchten dich jedoch dazu einladen, mit deinen Beschwerden zu einem der von uns ausgebildeten Schmerztherapeuten zu gehen und mit der Osteopressur mehr Entspannung in den gesamten Kopf-, Kiefer- und Nackenbereich zu bekommen. Er kann sich außerdem ein umfangreicheres Bild deiner Beschwerden verschaffen und dir vielleicht sehr schnell zu mehr Lebensqualität helfen. 

Roland Liebscher-Bracht lächelt glücklich in weiß gekleidet in die Kamera und hat seinen rechten Daumen hoch erhoben vor seiner Brust.

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5.  Trigeminusneuralgie


Die Trigeminusneuralgie ist die häufigste Form einer Gesichtsneuralgie. Die Gesichtsneuralgie beschreibt Schmerzen im Gesicht, die von Nerven ausgehen — in diesem Fall ist es der Trigeminusnerv (Nervus trigeminus). Bei diesem Krankheitsbild kommt es zu heftigen, einschießenden Schmerzen im Bereich des Trigeminusnervs. Der Nervus trigeminus (Drillingsnerv) teilt sich in drei verschiedene Hauptäste auf, die als Gefühlsnerven jeweils zur Augenpartie sowie dem Ober- und Unterkiefer auslaufen. Bei Beschwerden im Rahmen einer Trigeminusneuralgie treten die Probleme meist am zweiten und dritten Trigeminus-Ast auf, sodass die Schmerzen in Wange und die Kinnpartie ausstrahlen. Die Beschwerden am Gesichtsnerv treten bei diesem Befund häufig erst in höherem Lebensalter auf und Frauen sind minimal häufiger betroffen als Männer.

Wenn auch du unter Schmerzen leidest, die vom Trigeminusnerv ausgehen, würdest du mit Sicherheit vieles dafür geben, um dieser Schmerzhölle dauerhaft zu entkommen. Obwohl es in der herkömmlichen Medizin verschiedene Behandlungsmethoden und Verfahren gibt, finden etliche Patienten keinen Ausweg aus ihrer Krankheit — oft kommt dann eine riskante Operation zum Einsatz. Wir möchten dir Wege ohne einen solchen Eingriff aufzeigen, um den Nerv zu beruhigen.

Frau mit Trigeminusneuralgie hat starke Gesichtsschmerzen

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Mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht konnten wir auch bei Problemen mit Gesichtsnerven, z. B. bei einer Trigeminusneuralgie, immer wieder gute Erfolge verzeichnen — auch wenn einige Patienten zu Beginn der Behandlung die Medikamente noch nicht ganz absetzen konnten. Mit etwas Zeit, der Osteopressur und unseren Übungen konnten viele Betroffene jedoch eine enorme Erleichterung erfahren. Probiere auch du unsere Übungen aus!

Bei der Diagnostik einer Trigeminusgeuralgie ist es wichtig, mit einer Kernspintomografie des Kopfes und einer neurologischen Untersuchung andere Ursachen auszuschließen, beispielsweise eine Entzündung des Nervs im Austrittsbereich am Hirnstamm, wie sie bei einer Multiplen Sklerose vorkommen kann.  Auch Reizungen im Bereich des Hirnstamms sollten vom Fachbereich Neurologie untersucht und in der Behandlung begleitet werden.

Weitere Infos zur Trigeminusneuralgie

6.  Kieferschmerzen und Bruxismus


Du öffnest deinen Mund und es fühlt sich an, als sei dein Kiefergelenk blockiert? Jeder Biss in einen Apfel wird zur Qual und das Kauen macht keine Freude? Auch Sprechen und vor allem Gähnen lösen weitere Beschwerden aus? Dann leidest du unter Kieferschmerzen! Kommen dann noch Stress im Job oder Privatleben dazu, verstärkt nächtliches Zähneknirschen (= Bruxismus) deine Verkrampfungen in der Kiefermuskulatur. Diese Schäden im Verlauf der Jahre sind sogar auf Röntgenaufnahmen deiner Zähne zu sehen.

Mann hält sich den Kiefer und verzieht das Gesicht vor Schmerzen

© DamirKhabirov | shutterstock.com

Bei Kieferschmerzen ist für uns die Ursache schnell klar: Deine Kaumuskulatur, die an beiden Gesichtshälften entlang verläuft und sich hoch bis zur Schläfe zieht, verkürzt sich aufgrund eingeschränkter Bewegungsmuster deines Kiefers immer mehr. Schäden an den Knochen lassen sich auf Röntgenaufnahmen erkennen. Verstärkt wird das Ganze durch starkes Zusammenpressen der Zähne, während du schläfst (=Zähneknirschen, Bruxismus). Von deinem Zahnarzt oder Kieferorthopäden bekommst du in diesen Fällen oft eine Aufbissschiene verpasst. Diese ist mit meist aufwendigen Anpassungen an deine Zähne verbunden. Wir möchten mit dir einen anderen Weg gehen!

Wenn du es schaffst, die Faszien und Muskulatur in deinem Kiefer zu lockern und zu dehnen, lassen die zu großen Zugspannungen auf den Kiefer nach. Ist der Druck weg, verschwinden — unserer Erfahrung nach — die Schmerzen meist wie von Geisterhand. Mit welchen Übungen du deine Beschwerden bei Kieferschmerzen und Bruxismus angehen kannst, erfährst du hier. Mehr zu den Themen Kieferschmerzen und Bruxismus kannst du in unseren großen Schmerzlexikon-Artikeln dazu nachlesen.

Alles zu Kieferschmerzen
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7.  Augenschmerzen


Ohne die Nutzung digitaler Geräte funktioniert heute fast gar nichts mehr: Im Büro arbeitest du täglich mehrere Stunden vor dem PC und das Smartphone ist im Dauereinsatz. Auch Kinder und Jugendliche verbringen bereits früh ihre Freizeit vor dem Laptop, dem TV oder vor Videokonsolen. Wie stark deine Augen darunter leiden, bemerkst du meist in der Mitte des Tages oder am Abend. Augenschmerzen jeglicher Art, aber auch damit einhergehende Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und Rückenschmerzen sind die Folge.

Wir zeigen dir, wie du mit einfachen Übungen deinen Augen eine wohlverdiente Pause gönnen kannst. Mache gleich die passenden Übungen mit! Wenn du mehr zum Thema Augenschmerzen erfahren möchtest, wirst du hier fündig.

Mehr zu Augenschmerzen

 8. Übungen bei Gesichtsschmerzen


Wir hoffen, du konntest im Laufe des Artikels eine genaue Lokalisation deiner Gesichtsschmerzen vornehmen und sie auf bestimmte Bereiche eingrenzen. Hier haben wir dir für alle vorgestellten Bereiche passende Übungen zur Entspannung der Muskeln und Faszien zusammengestellt. Wenn du unsere Übungen bereits kennst, kannst du gleich loslegen. Falls nicht, lies dir bitte zuerst unsere Leitlinie unter den Video-Übungen durch. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem nächsten Schritt auf dem Weg in ein schmerzfreies Leben!

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📌 Leitlinie für die Liebscher & Bracht-Übungen

Damit bei unseren Übungen gegen deine Gesichtsschmerzen auch wirklich nichts schiefgeht, haben wir dir sechs wichtige Tipps zusammengestellt. Sie sollen dir helfen, die Übungen leicht in deinen Alltag integrieren und optimale Ergebnisse erzielen zu können.

✅ Übe an sechs Tagen pro Woche und führe dabei jede Übung mindestens einmal täglich aus.

✅ Für jede Übung solltest du zwei bis zweieinhalb Minuten investieren. Fängst du gerade erst mit den Übungen an oder ist der Schmerz noch zu stark, kannst du dich auch allmählich steigern. Bedenke allerdings, dass Dehnungen nur für einige Sekunden keinen oder kaum den gewünschten Effekt bringen, wenn es um die Schmerzlinderung geht.

✅ Orientiere dich immer an deiner persönlichen Schmerzskala von eins bis zehn. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du bei jeder Dehnung auf einer Stufe von acht oder neun arbeitest. Neun bedeutet: Du spürst einen intensiven Schmerz, kannst aber noch ruhig atmen und musst nicht gegenspannen. Gehst du nicht über diese Grenze hinaus, musst du keine Angst haben, dass du dich bei den Übungen eventuell verletzen könntest.

✅ Ein noch erträglicher Schmerz ist für dich der wichtigste Anhaltspunkt. Hab also keine Angst vor ihm: Dein Körper weist dich darauf hin, dass du den muskulären „Verkürzungen“ genau an der richtigen Stelle entgegenwirkst.

✅ Sei geduldig — auch wenn es schwerfällt. Es kann etwas dauern, bis dein Gehirn neue Bewegungsprogramme speichert. Doch wenn du am Ball bleibst und die Übungen zu deiner täglichen Routine machst, kannst du dir deine Schmerz-Freiheit zurückerobern.

✅ Sollten die Schmerzen aufgrund der Übungen zunehmen, besteht kein Grund zur Panik. Eine Erstverschlimmerung kann eine normale Reaktion deines Körpers sein. Wenn sich deine gesamte Körperstatik durch regelmäßiges Training verändert, muss sich der Bewegungsapparat erst nach und nach daran anpassen. Geht es dir nach den Übungen aber dauerhaft schlechter statt besser, signalisiert dir dein Körper, dass du es womöglich übertreibst. Pausiere dann einfach für einen oder zwei Tage und/oder verringere bei deinen nächsten Übungseinheiten ein wenig die Intensität, um dich anschließend wieder in kleinen Schritten zu steigern. So führst du deinen Körper schonend an die für dich richtige Acht oder Neun auf der Schmerzskala heran.

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Gesichtsschmerzen sind, wie der Name bereits sagt, Schmerzen im Gesicht. Damit sind Schmerzen an den Schläfen und Wangen gemeint sowie im Kiefergelenk und im Bereich bis zu den Ohren. Zudem können die Nase, der Mund und die Augen von Schmerzen betroffen sein. Auch alle Knochen, Knorpel-Gebilde, Gesichtsmuskeln und natürlich die Haut werden bei den Gesichtsschmerzen mit einbezogen.

Mediziner unterscheiden verschiedene Formen von Gesichtsschmerzen (Englisch: face pain): Die Beschwerden können akut oder chronisch und manchmal nur das Symptom einer anderen Krankheit sein. Oft erkennt die Schulmedizin jedoch keine klare Ursache für die Schmerzen im Gesichtsbereich und dann werden die Gesichtsschmerzen als idiopathische (atypische) Schmerzen bezeichnet — also Schmerzen mit unbekannter Ursache. Besonders häufig wird die Diagnose idiopathische (atypische) Schmerzen übrigens bei Kopfschmerzen gestellt.

Wir haben bei unseren Patienten jedoch immer wieder beobachten können, dass es sehr wohl klare Ursachen für Schmerzen im Gesicht gibt und dass sich diese ganz ohne Medikamente und gut ohne Eingriffe wie Injektionen oder Operationen behandeln lassen.

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Im nächsten Kapitel stellen wir dir daher die Ursachen und unsere Behandlungsstrategie bei Gesichtsschmerzen (face pain) vor. Anschließend haben wir für dich die unterschiedlichen Bereiche, von denen deine Schmerzen im Gesicht ausgehen können, detailliert aufgeführt. So kannst du deine Schmerzen genau lokalisieren und sofort die für dich passenden Selbst-Hilfe finden. Unsere Spezial-Übungen gegen Gesichtsschmerzen findest du ganz am Ende des Beitrags.

2. Symptome, Ursache und Behandlung von Gesichtsschmerzen


Wusstest du, dass die Mehrzahl der akuten (und auch chronischen) Schmerzbeschwerden im Kiefer-, Kopf– und Gesichtsbereich bei korrekter Diagnosestellung erfolgreich behandelt werden können? Unserer Erfahrung nach, verstehen viele Ärzte und Therapeuten nicht vollständig, woher die Schmerzen kommen und wie sie nachhaltig zu beheben sind. So werden leider zu oft und zu schnell Schmerzmedikamente verschrieben oder von Zahnärzten unnötige Zahnbehandlungen (bei Schmerzen im Kiefer) durchgeführt — meist mit guter Absicht, aber langfristig trotz allem wirkungslos. Wir erklären dir daher nun klassische Symptome, häufige Ursachen und effektive Behandlungsmöglichkeiten bei Gesichtsschmerzen.

2.1 Typische Symptome bei Schmerzen im Gesicht

Schmerzen im Gesicht können entweder das gesamte Gesicht oder nur Teilbereiche betreffen. Die jeweils häufigsten Symptome und die dazu passenden Schmerzzustände haben wir hier für dich aufgelistet. Lies nach, welche Symptome auf dich zutreffen, und finde direkt die für dich geeignete Selbst-Hilfe:

Eine junge Fraue hat Migräne und hält sich schreiend mit einem Kissen ihre Ohren zu

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  • Leidest du unter Schmerzen im Gesicht, die sich einseitig, pulsierend oder pochend äußern?
  • Körperliche Aktivität verschlimmert die Schmerzen?
  • Die Schmerzen beginnen im Nacken und wandern dann bis in die Kopf- und Schläfenregion?

Dann schaue dir am besten das Kapitel zum Thema Migräne intensiver an.

Ein junger Mann hält sich mit beiden Händen seine Stirn, da er Kopfschmerzen in Folge eines HWS-Syndroms hat

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  • Spürst du einen dumpfen Druck auf dem Gesicht?
  • Hast du ständig Kopfschmerzen und die Beschwerden ziehen sich bis in die Schläfen oder wandern hinter die Augen oder in die Stirn?
  • Leidest du unter halbseitigen Kopf- und Gesichtsschmerzen (atypische Kopfschmerzen)?

Bei diesen Symptomen solltest du dir unser Kapitel zum Thema Kopfschmerzen genauer anschauen.

Frau mit Trigeminusneuralgie hat starke Gesichtsschmerzen

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  • Schmerzen schießen plötzlich ins Gesicht und sind kaum auszuhalten?
  • Die Schmerzen sind extrem stark und betreffen den Oberkiefer, Unterkiefer und die Oberlippe? Auch die Schläfen schmerzen?
  • Die Schmerzattacken lassen nach ein paar Minuten wieder nach, können aber jederzeit wieder auftreten?

Diese Symptome sprechen für eine Trigeminusneuralgie. Was es damit auch sich hat und was gegen die Beschwerden helfen kann, erklären wir dir im passenden Kapitel dazu.

Mann hält sich mit der rechten Hand den Kiefer und zieht schmerzverzerrtes Gesicht

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  • Die Schmerzen breiten sich vom Kiefer ausgehend im gesamten Gesicht aus?
  • Hast du Bewegungseinschränkungen im Unterkiefer?
  • Macht dein Kiefergelenk Geräusche und schmerzt deine Kaumuskulatur?
  • Plagen dich zudem Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrenbeschwerden und eine Nackenverspannung?

Dann lies am besten im Kapitel Kieferschmerzen weiter!

Eine Frau betrachtet ihre schmerzenden Augen vor dem Spiegel, indem sie sich die Augen mit beiden Händen aufhält

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  • Du hast das Gefühl, dass die Schmerzen im Gesicht direkt hinter den Augen sitzen?
  • Du hast Probleme, Dinge zu fokussieren oder scharf zu stellen?
  • Deine Augen und der Bereich um die Augen schmerzen bei Bewegungen?

Was bei diesen Symptomen helfen kann, erfährst du im Kapitel zum Thema Augenschmerzen.

2.2 Die Ursache für deine Gesichtsschmerzen

Bei unseren Patienten mit Gesichtsschmerzen können wir in der Regel eine Ursache für die Schmerzen identifizieren — und zwar egal, an welcher Stelle im Gesicht die Schmerzen auftreten: Verspannungen in der Muskulatur und zu kurze, verfilzte Faszien sind die Übeltäter! Mit geeigneten Maßnahmen, beispielsweise unseren Übungen, kannst du das Problem jedoch jederzeit selbst angehen.

Jetzt aber noch einmal der Reihe nach: Stress, einseitige Bewegungen, Bewegungsmangel oder bestimmte Körperhaltungen, beispielsweise am Schreibtisch, sorgen dafür, dass sich die Muskulatur im Nacken, Kiefer, Hals und Gesicht verspannt.

Mann stützt sein Gesicht auf eine Hand und verzieht dabei das Gesicht mit Gesichtsschmerzen.

Warum ist das so? Bei häufigem Sitzen fängst du auf Dauer an, deine Schultern nach vorne zu ziehen. Gleichzeitig überstreckst du den Kopf nach vorne und die Nackenmuskeln werden immer „kürzer“. Auch das Fasziengewebe passt sich daran an und die Fibroblasten (bilden die Faszien) weben immer kürzere Faszienstränge (Bindegewebe).

Wenn du dich nach einem langen Arbeitstag gerade hinstellst, arbeitet die Spannung in deinem Brustbereich gegen die entstandenen Spannungen in deinem Nacken- und Schulterbereich an. Die Spannungen schaukeln sich gegenseitig hoch und dein Kopf beginnt zu schmerzen.

Nach dem gleichen Prinzip entstehen auch die zu großen muskulären und faszialen Spannungen im Kiefer und im Bereich der Augen: Die Kaumuskulatur, die an beiden Gesichtshälften entlang verläuft und sich hoch bis zur Schläfe zieht, verkürzt sich aufgrund eingeschränkter Bewegungsmuster unseres Kiefers immer mehr. Auch wenn es dir vielleicht nicht bewusst ist: Wir öffnen heutzutage kaum mehr richtig weit den Mund, obwohl das gut für die optimale Auslastung deiner Kiefermuskulatur wäre. Knirschst du nachts auch noch mit den Zähnen (= Bruxismus), verschlimmert sich das Problem weiter.

Starrst du den ganzen Tag auf einen Bildschirm, ist dies eine hoch anspruchsvolle Aufgabe für deine Augen! Die Augen überanstrengen bei dieser monotonen Arbeit und die Muskulatur verkrampft sich, wenn du nicht regelmäßig und gezielt in die Ferne schaust. Das kann langfristig Schmerzen im Bereich der Augen nach sich ziehen.

Unser Ziel mit der Therapie nach Liebscher & Bracht ist es, genau diese Überspannungen an unterschiedlichen Stellen wieder zu normalisieren, damit sich deine Gesichtsschmerzen bessern können. Mit welchen Maßnahmen wir das erreichen möchten, erklären wir dir im nächsten Abschnitt.

In der herkömmlichen Medizin sind oft sehr viele verschiedene ärztliche Fachgebiete an der Diagnostik von Gesichtsschmerzen beteiligt. Gefragt sind dann vor allem die Fachbereiche der Neurologie, Zahnheilkunde, Augenheilkunde und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO). Der HNO-Arzt schließt vor allem eine Erkrankung der Nasennebenhöhlen aus. Auch Untersuchungen des Nervensystems stehen auf dem Plan. Leider wird nicht immer die Ursache der Beschwerden gefunden. Es gibt also oft keine klinischen Befunde und die Diagnose lautet dann in den allermeisten Fällen nur „idiopathische (atypische) Schmerzen“, also Schmerzen ohne bekannte Ursache.

2.3 Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzen im Gesicht

Im Laufe der Jahre entwickelte Roland Liebscher-Bracht ein auf 72 Punkten basierendes System — die Osteopressur –, mit dem sich die Schmerzen in deinem Gesicht gezielt “abschalten” lassen. Dafür erfasst einer der von uns ausgebildeten Schmerzspezialisten in deiner Nähe die Schmerzorte, die bei deinen Beschwerden ausschlaggebend sind. Durch das Drücken der besonders empfindlichen Punkte in der Knochenhaut wird im Gehirn ein Impuls zur Entspannung der Muskulatur und des Fasziengewebes im entsprechenden Bereich gesetzt.

Behandlung von Augenschmerzen und Gesichtsschmerzen nach Liebscher & Bracht durch Drücken bestimmter Punkte im Gesicht

Mit dieser Maßnahme können sich die zu hohen Spannungen im Körper reduzieren und die Positionierungen der Muskeln und Faszien zueinander verändern. Sobald die zu große Spannung weg ist, stellt dein Gehirn die Schmerzen im Gesicht ein. In unserer Praxis beobachten wir, dass eine deutliche Schmerzreduktion bereits nach der ersten Therapiesitzung stattfindet!

Damit du auch beschwerdefrei bleiben kannst, ist es wichtig, dass du die einseitigen Bewegungen, die zu den Gesichtsschmerzen geführt haben, langfristig mit Dehnübungen ausgleichst. Nur so kann verhindert werden, dass die Zugspannungen auf die Gelenke erneut bedrohlich zunehmen und die Schmerzen wiederkehren. Hierfür hat Roland Liebscher-Bracht 27 spezielle Engpassdehnungen für Beschwerden am ganzen Körper konzipiert. Durch regelmäßiges Ausführen der Übungen kann der Schmerz weiter abnehmen und deine Beweglichkeit steigt. Welche Übungen dir helfen können, zeigen wir dir im Kapitel Übungen. Übrigens unterstützt auch unsere Faszien-Rollmassage die Entspannung der Muskeln und Faszien. Daher setzen wir sie in unseren Übungen auch oft ein.

Besteht der Verdacht auf eine neurologische Ursache deiner Schmerzen im Gesicht? Dann solltest du diese in einer Untersuchung (Anamnese) von einem Hausarzt bzw. Facharzt abklären lassen. Doch selbst bei neurologischen Beschwerden und Nervenschmerzen kannst du — zusätzlich zur angesetzten Therapie — deine Beschwerden mit der Osteopressur weiter lindern.

 3. Migräne


Bei einer Migräne kommt es zu heftigen Kopfschmerzattacken, die bis zu 72 Stunden anhalten können. Die Migräne ist begleitet von extrem starken, pulsierenden Kopfschmerzen, die meist halbseitig sind und auch zu Schmerzen im Gesicht führen können. Häufig gehen die Beschwerden vom Nacken aus. Daher konnten wir immer wieder in der Praxis beobachten, dass sich die Migräneanfälle bessern, wenn der Nacken Entspannung erfährt.

Wer schon einmal eine Migräne hatte, weiß, dass eine solche Attacke einen ganz schön aus der Bahn werfen kann. Arbeiten ist da meist unmöglich. Neben den Schmerzen am Kopf und im Gesicht quälen Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Lichtempfindlichkeit die Betroffenen.

Eine junge Fraue hat Migräne und Gesichtsschmerzen und hält sich schreiend mit einem Kissen ihre Ohren zu

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Medikamente gegen Migräne nehmen Eingriffe in den Stoffwechsel vor, um die Beschwerden zu lindern. Dennoch ist in der herkömmlichen Medizin die Ursache der Erkrankung Migräne nach wie vor unklar. Wenn du mehr über die Erkrankung wissen und erfahren möchtest, was du alles ausprobieren kannst, um deine Beschwerden zu lindern, dann lies hier weiter:

Alles zum Thema Migräne

 4. Kopfschmerzen


Lästige Kopfschmerzen — wer kennt sie nicht? Doch Kopfschmerz (Englisch: headache) ist nicht gleich Kopfschmerz: Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft IHS (= International Headache Society) unterscheidet insgesamt über 200 unterschiedliche Arten von Kopfschmerzerkrankungen (= Cephalgien) in der sogenannten Kopfschmerzklassifikation.

Frau hat starke Kopfschmerzen und Gesichtsschmerzen und greift an die Schläfen

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Grob werden alle Kopfschmerz-Arten in drei große Gruppen eingeteilt:

  • Primäre Kopfschmerzen, wie Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschmerzen oder Migräne;
  • Sekundäre Kopfschmerzen, beispielsweise nach einem Schleudertrauma;
  • Kraniale Neuralgien, wie z. B. eine Trigeminusneuralgie.

In mehr als 90 Prozent aller Fälle handelt es sich laut IHS (International Headache Society) um primäre Kopfschmerzen. Diese stellen wir dir jetzt noch genauer vor. Weitere Informationen zur neurologischen Erkrankung Trigeminusneuralgie findest du im nächsten Kapitel

In diesem Video erklärt dir Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht, wie Kopfschmerzen häufig entstehen:

Mehr zum Thema Kopfschmerzen

4.1 Spannungskopfschmerzen

Laut IHS (= International Headache Society) sind Spannungskopfschmerzen eine der häufigsten Kopfschmerz-Arten. Die Kriterien dafür sind: dumpfe und drückende Schmerzen am ganzen Kopf, Dauerschmerz und oft besonders starke Belastung an der Stirn. Sie sind allerdings in den meisten Fällen nicht so schlimm, dass sie deine tägliche Arbeit schwerwiegend beeinträchtigen. 

Unserer Erfahrung nach spielt eine verspannte Nackenmuskulatur eine wichtige Rolle bei der Entstehung dieser Kopfschmerzen (headache). Das ist eine gute Nachricht für dich! Denn mit gezielten Übungen kannst du deinen Nacken selbst entspannen und so hoffentlich auch deine Spannungskopfschmerzen in die Wüste schicken. Falls du dir unsicher bist, kannst du andere Ursachen zuvor ausschließen lassen, beispielsweise durch eine Untersuchung beim HNO-Arzt.

Wie unsere Übungen genau funktionieren, erklären wir dir hier. Mehr zum Thema Kopfschmerzen erfährst du in unserem Beitrag im Schmerzlexikon.

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4.2 Clusterkopfschmerz

Clusterkopfschmerzen gelten als eine der stärksten Arten von Kopfschmerzen (headache). Die Schmerzattacken erleben Patienten als extrem stark. In den meisten Fällen treten sie verbunden mit Übelkeit auf und ärgern die Betroffenen vor allem in den dunkleren Jahreszeiten Herbst und Winter. Zur Akuttherapie bei Clusterkopfschmerzen wird häufig Sauerstoff gegeben. Er soll dabei helfen, die Beschwerden abklingen zu lassen, und wird von fast allen Patienten gut vertragen.

Da die Attacken so heftig sind, setzen Ärzte bei Clusterkopfschmerzen starke Schmerzmittel und andere Medikamente ein. Wir können dir natürlich nicht versprechen, dass wir die Medikamente mit unserer Therapie ersetzen und deine Schmerzen gänzlich beseitigen können. Dennoch möchten wir dich dazu ermutigen, selbst auszuprobieren, ob verkrampfte Muskelpartien im Nacken ein Auslöser für deine Schmerzattacken sind und ob du im besten Fall deine Medikamente durch unsere Übungen deutlich reduzieren kannst.

Alles zum Thema Kopfschmerzen liest du hier.

4.3 Trigeminoautonome Kopfschmerzen

Vielleicht ist dir bei deinen Recherchen oder einer Erklärung vom Arzt der Begriff trigeminoautonome Kopfschmerzen untergekommen? Darunter werden einfach alle Kopfschmerzsyndrome zusammengefasst, die zu halbseitigen, heftigen Kopf- und Gesichtsschmerzen führen. Sie werden auch als atypische Kopfschmerzen bezeichnet. Häufige Begleiterscheinungen dieser atypischen Schmerzen sind: Augentränen, Augenrötungen, eine laufende Nase und ein Verstopfungsgefühl in der Nase.

Im Vergleich zu einer Migräne sind Betroffene hier sehr unruhig und müssen sich während der Kopfschmerzattacke bewegen. Ein typischer Vertreter der trigeminoautonomen Kopfschmerzen sind die zuvor beschriebenen Clusterkopfschmerzen.

Die Diagnostik und Behandlung dieser Arten von Kopfschmerzen gilt als schwierig. Wir möchten dich jedoch dazu einladen, mit deinen Beschwerden zu einem der von uns ausgebildeten Schmerztherapeuten zu gehen und mit der Osteopressur mehr Entspannung in den gesamten Kopf-, Kiefer- und Nackenbereich zu bekommen. Er kann sich außerdem ein umfangreicheres Bild deiner Beschwerden verschaffen und dir vielleicht sehr schnell zu mehr Lebensqualität helfen. 

Sofort-Hilfe gegen deine Nackenschmerzen

Ein erfahrener Mann (Roland Liebscher-Bracht) lächelt in die Kamera. Um seinen Kopf ist ein runder Kreis

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5.  Trigeminusneuralgie


Die Trigeminusneuralgie ist die häufigste Form einer Gesichtsneuralgie. Die Gesichtsneuralgie beschreibt Schmerzen im Gesicht, die von Nerven ausgehen — in diesem Fall ist es der Trigeminusnerv (Nervus trigeminus). Bei diesem Krankheitsbild kommt es zu heftigen, einschießenden Schmerzen im Bereich des Trigeminusnervs. Der Nervus trigeminus (Drillingsnerv) teilt sich in drei verschiedene Hauptäste auf, die als Gefühlsnerven jeweils zur Augenpartie sowie dem Ober- und Unterkiefer auslaufen. Bei Beschwerden im Rahmen einer Trigeminusneuralgie treten die Probleme meist am zweiten und dritten Trigeminus-Ast auf, sodass die Schmerzen in Wange und die Kinnpartie ausstrahlen. Die Beschwerden am Gesichtsnerv treten bei diesem Befund häufig erst in höherem Lebensalter auf und Frauen sind minimal häufiger betroffen als Männer.

Wenn auch du unter Schmerzen leidest, die vom Trigeminusnerv ausgehen, würdest du mit Sicherheit vieles dafür geben, um dieser Schmerzhölle dauerhaft zu entkommen. Obwohl es in der herkömmlichen Medizin verschiedene Behandlungsmethoden und Verfahren gibt, finden etliche Patienten keinen Ausweg aus ihrer Krankheit — oft kommt dann eine riskante Operation zum Einsatz. Wir möchten dir Wege ohne einen solchen Eingriff aufzeigen, um den Nerv zu beruhigen.

Frau mit Trigeminusneuralgie hat starke Gesichtsschmerzen

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Mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht konnten wir auch bei Problemen mit Gesichtsnerven, z. B. bei einer Trigeminusneuralgie, immer wieder gute Erfolge verzeichnen — auch wenn einige Patienten zu Beginn der Behandlung die Medikamente noch nicht ganz absetzen konnten. Mit etwas Zeit, der Osteopressur und unseren Übungen konnten viele Betroffene jedoch eine enorme Erleichterung erfahren. Probiere auch du unsere Übungen aus!

Bei der Diagnostik einer Trigeminusgeuralgie ist es wichtig, mit einer Kernspintomografie des Kopfes und einer neurologischen Untersuchung andere Ursachen auszuschließen, beispielsweise eine Entzündung des Nervs im Austrittsbereich am Hirnstamm, wie sie bei einer Multiplen Sklerose vorkommen kann.  Auch Reizungen im Bereich des Hirnstamms sollten vom Fachbereich Neurologie untersucht und in der Behandlung begleitet werden

Weitere Infos zur Trigeminusneuralgie

6.  Kieferschmerzen und Bruxismus


Du öffnest deinen Mund und es fühlt sich an, als sei dein Kiefergelenk blockiert? Jeder Biss in einen Apfel wird zur Qual und das Kauen macht keine Freude? Auch Sprechen und vor allem Gähnen lösen weitere Beschwerden aus? Dann leidest du unter Kieferschmerzen! Kommen dann noch Stress im Job oder Privatleben dazu, verstärkt nächtliches Zähneknirschen (= Bruxismus) deine Verkrampfungen in der Kiefermuskulatur. Diese Schäden im Verlauf der Jahre sind sogar auf Röntgenaufnahmen deiner Zähne zu sehen.

Mann hält sich den Kiefer und verzieht das Gesicht vor Schmerzen

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Bei Kieferschmerzen ist für uns die Ursache schnell klar: Deine Kaumuskulatur, die an beiden Gesichtshälften entlang verläuft und sich hoch bis zur Schläfe zieht, verkürzt sich aufgrund eingeschränkter Bewegungsmuster deines Kiefers immer mehr. Schäden an den Knochen lassen sich auf Röntgenaufnahmen erkennen. Verstärkt wird das Ganze durch starkes Zusammenpressen der Zähne, während du schläfst (=Zähneknirschen, Bruxismus). Von deinem Zahnarzt oder Kieferorthopäden bekommst du in diesen Fällen oft eine Aufbissschiene verpasst. Diese ist mit meist aufwendigen Anpassungen an deine Zähne verbunden. Wir möchten mit dir einen anderen Weg gehen!

Wenn du es schaffst, die Faszien und Muskulatur in deinem Kiefer zu lockern und zu dehnen, lassen die zu großen Zugspannungen auf den Kiefer nach. Ist der Druck weg, verschwinden — unserer Erfahrung nach — die Schmerzen meist wie von Geisterhand. Mit welchen Übungen du deine Beschwerden bei Kieferschmerzen und Bruxismus angehen kannst, erfährst du hier. Mehr zu den Themen Kieferschmerzen und Bruxismus kannst du in unseren großen Schmerzlexikon-Artikeln dazu nachlesen.

Alles zu Kieferschmerzen
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7.  Augenschmerzen


Ohne die Nutzung digitaler Geräte funktioniert heute fast gar nichts mehr: Im Büro arbeitest du täglich mehrere Stunden vor dem PC und das Smartphone ist im Dauereinsatz. Auch Kinder und Jugendliche verbringen bereits früh ihre Freizeit vor dem Laptop, dem TV oder vor Videokonsolen. Wie stark deine Augen darunter leiden, bemerkst du meist in der Mitte des Tages oder am Abend. Augenschmerzen jeglicher Art, aber auch damit einhergehende Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und Rückenschmerzen sind die Folge.

Wir zeigen dir, wie du mit einfachen Übungen deinen Augen eine wohlverdiente Pause gönnen kannst. Mache gleich die passenden Übungen mit! Wenn du mehr zum Thema Augenschmerzen erfahren möchtest, wirst du hier fündig.

Mehr zu Augenschmerzen

 8. Übungen bei Gesichtsschmerzen


Wir hoffen, du konntest im Laufe des Artikels eine genaue Lokalisation deiner Gesichtsschmerzen vornehmen und sie auf bestimmte Bereiche eingrenzen. Hier haben wir dir für alle vorgestellten Bereiche passende Übungen zur Entspannung der Muskeln und Faszien zusammengestellt. Wenn du unsere Übungen bereits kennst, kannst du gleich loslegen. Falls nicht, lies dir bitte zuerst unsere Leitlinie unter den Video-Übungen durch. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem nächsten Schritt auf dem Weg in ein schmerzfreies Leben!

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Der große Trapezmuskel im Nacken ist oft verantwortlich für Kopfschmerzen und Migräne. Erfahre, wie du ihn ganz einfach selbst entspannen kannst.

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Übungen gegen Kieferschmerzen zum Mitmachen!

Schaue dir jetzt im Video an, wie du deine Kieferschmerzen mit einfachen Übungen in Mitmachlänge endgültig loswerden kannst. Los geht’s!

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So machst du Schluss mit dem Zähneknirschen!

Auch bei nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus) kannst du dir selbst helfen. Wie das geht, zeigen dir Roland und Ina in diesem Übungsvideo.

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Augenschmerzen — diese Übungen entlasten die Augen

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Permanente Ohrgeräusche treiben dich in den Wahnsinn? Welche Rolle die Halswirbelsäule dabei spielt und wie du dir selbst mit unseren Übungen helfen kannst, erklären wir hier.

Infos und Übungen

📌 Leitlinie für die Liebscher & Bracht-Übungen

Damit bei unseren Übungen gegen dein HWS-Syndrom auch wirklich nichts schiefgeht, haben wir dir sechs wichtige Tipps zusammengestellt. Sie sollen dir helfen, die Übungen leicht in deinen Alltag integrieren und optimale Ergebnisse erzielen zu können.

✅ Übe an sechs Tagen pro Woche und führe dabei jede Übung mindestens einmal täglich aus.

✅ Für jede Übung solltest du zwei bis zweieinhalb Minuten investieren. Fängst du gerade erst mit den Übungen an oder ist der Schmerz noch zu stark, kannst du dich auch allmählich steigern. Bedenke allerdings, dass Dehnungen nur für einige Sekunden keinen oder kaum den gewünschten Effekt bringen, wenn es um die Schmerzlinderung geht.

✅ Orientiere dich immer an deiner persönlichen Schmerzskala von eins bis zehn. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du bei jeder Dehnung auf einer Stufe von acht oder neun arbeitest. Neun bedeutet: Du spürst einen intensiven Schmerz, kannst aber noch ruhig atmen und musst nicht gegenspannen. Gehst du nicht über diese Grenze hinaus, musst du keine Angst haben, dass du dich bei den Übungen eventuell verletzen könntest.

✅ Ein noch erträglicher Schmerz ist für dich der wichtigste Anhaltspunkt. Hab also keine Angst vor ihm: Dein Körper weist dich darauf hin, dass du den muskulären „Verkürzungen“ genau an der richtigen Stelle entgegenwirkst.

✅ Sei geduldig — auch wenn es schwerfällt. Es kann etwas dauern, bis dein Gehirn neue Bewegungsprogramme speichert. Doch wenn du am Ball bleibst und die Übungen zu deiner täglichen Routine machst, kannst du dir deine Schmerz-Freiheit zurückerobern.

✅ Sollten die Schmerzen aufgrund der Übungen zunehmen, besteht kein Grund zur Panik. Eine Erstverschlimmerung kann eine normale Reaktion deines Körpers sein. Wenn sich deine gesamte Körperstatik durch regelmäßiges Training verändert, muss sich der Bewegungsapparat erst nach und nach daran anpassen. Geht es dir nach den Übungen aber dauerhaft schlechter statt besser, signalisiert dir dein Körper, dass du es womöglich übertreibst. Pausiere dann einfach für einen oder zwei Tage und/oder verringere bei deinen nächsten Übungseinheiten ein wenig die Intensität, um dich anschließend wieder in kleinen Schritten zu steigern. So führst du deinen Körper schonend an die für dich richtige Acht oder Neun auf der Schmerzskala heran.

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Infos und Übungen

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Der Visionär

Roland Liebscher-Bracht

Rundes Bild, aufwärts vom Hals ab, von Roland Liebscher - Bracht lächelnd mit weißen Hintergrund
Mann reißt den Mund weit auf und kneift die Augen zusammen bei Gesichtsschmerzen

© Ollyy | shutterstock.com

Schmerzen im Gesicht können von gereizten Muskeln und Nerven ausgehen. Wir nennen die Ursachen und erklären, welche Therapien dir fernab von Medikamenten und OPs offenstehen.

Ein kalter Wind peitscht dir ins Gesicht, du kaust auf einem Stück Brot mit knackiger Kruste oder trinkst im Hochsommer ein erfrischendes, kaltes Getränk — und dann passiert es: Blitzartig schießt ein Schmerz in die Wange, das Ohr, die Stirn oder den Kiefer. Gesichtsschmerzen sind extrem unangenehm und fast jeder kann direkt sehen, wenn du vor Schmerz das Gesicht verziehst. Unter Gesichtsschmerzen leiden sehr viele Menschen, doch oft gilt die Ursache der Schmerzen als unbekannt. Wir möchten versuchen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Wir erklären dir daher in diesem Beitrag:

  • welche Symptome oft bei Gesichtsschmerzen auftreten,
  • was unserer Erfahrung nach die Ursachen für deine Schmerzen im Gesichtsbereich sind,
  • welche Behandlungsmöglichkeiten dir für unterschiedliche Bereiche im Gesicht offenstehen
  • und wie du selbst mit gezielten Übungen zur Besserung deiner Gesichtsschmerzen beitragen kannst.

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1. Gesichtsschmerzen im Überblick

Gesichtsschmerzen sind, wie der Name bereits sagt, Schmerzen im Gesicht. Damit sind Schmerzen an den Schläfen und Wangen gemeint sowie im Kiefergelenk und im Bereich bis zu den Ohren. Zudem können die Nase, der Mund und die Augen von Schmerzen betroffen sein. Auch alle Knochen, Knorpel-Gebilde, Gesichtsmuskeln und natürlich die Haut werden bei den Gesichtsschmerzen mit einbezogen.

Mediziner unterscheiden verschiedene Formen von Gesichtsschmerzen (Englisch: face pain): Die Beschwerden können akut oder chronisch und manchmal nur das Symptom einer anderen Krankheit sein. Oft erkennt die Schulmedizin jedoch keine klare Ursache für die Schmerzen im Gesichtsbereich und dann werden die Gesichtsschmerzen als idiopathische (atypische) Schmerzen bezeichnet — also Schmerzen mit unbekannter Ursache. Besonders häufig wird die Diagnose idiopathische (atypische) Schmerzen übrigens bei Kopfschmerzen gestellt.

Wir haben bei unseren Patienten jedoch immer wieder beobachten können, dass es sehr wohl klare Ursachen für Schmerzen im Gesicht gibt und dass sich diese ganz ohne Medikamente und gut ohne Eingriffe wie Injektionen oder Operationen behandeln lassen.

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Im nächsten Kapitel stellen wir dir daher die Ursachen und unsere Behandlungsstrategie bei Gesichtsschmerzen (face pain) vor. Anschließend haben wir für dich die unterschiedlichen Bereiche, von denen deine Schmerzen im Gesicht ausgehen können, detailliert aufgeführt. So kannst du deine Schmerzen genau lokalisieren und sofort die für dich passenden Selbst-Hilfe finden. Unsere Spezial-Übungen gegen Gesichtsschmerzen findest du ganz am Ende des Beitrags.

2. Symptome, Ursache und Behandlung von Gesichtsschmerzen

Wusstest du, dass die Mehrzahl der akuten (und auch chronischen) Schmerzbeschwerden im Kiefer-, Kopf- und Gesichtsbereich bei korrekter Diagnosestellung erfolgreich behandelt werden können? Unserer Erfahrung nach, verstehen viele Ärzte und Therapeuten nicht vollständig, woher die Schmerzen kommen und wie sie nachhaltig zu beheben sind. So werden leider zu oft und zu schnell Schmerzmedikamente verschrieben oder von Zahnärzten unnötige Zahnbehandlungen (bei Schmerzen im Kiefer) durchgeführt — meist mit guter Absicht, aber langfristig trotz allem wirkungslos. Wir erklären dir daher nun klassische Symptome, häufige Ursachen und effektive Behandlungsmöglichkeiten bei Gesichtsschmerzen.

2.1 Typische Symptome bei Schmerzen im Gesicht

Schmerzen im Gesicht können entweder das gesamte Gesicht oder nur Teilbereiche betreffen. Die jeweils häufigsten Symptome und die dazu passenden Schmerzzustände haben wir hier für dich aufgelistet. Lies nach, welche Symptome auf dich zutreffen, und finde direkt die für dich geeignete Selbst-Hilfe:

Eine junge Fraue hat Migräne und hält sich schreiend mit einem Kissen ihre Ohren zu

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  • Leidest du unter Schmerzen im Gesicht, die sich einseitig, pulsierend oder pochend äußern?
  • Körperliche Aktivität verschlimmert die Schmerzen?
  • Die Schmerzen beginnen im Nacken und wandern dann bis in die Kopf- und Schläfenregion?

Dann schaue dir am besten das Kapitel 3 zum Thema Migräne intensiver an.

Ein junger Mann hält sich mit beiden Händen seine Stirn, da er Kopfschmerzen in Folge eines HWS-Syndroms hat

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  • Spürst du einen dumpfen Druck auf dem Gesicht?
  • Hast du ständig Kopfschmerzen und die Beschwerden ziehen sich bis in die Schläfen oder wandern hinter die Augen oder in die Stirn?
  • Leidest du unter halbseitigen Kopf- und Gesichtsschmerzen (atypische Kopfschmerzen)?

Bei diesen Symptomen solltest du dir unser Kapitel 4 zum Thema Kopfschmerzen genauer anschauen.

Frau mit Trigeminusneuralgie hat starke Gesichtsschmerzen

© puhhha | fotolia.com

  • Schmerzen schießen plötzlich ins Gesicht und sind kaum auszuhalten?
  • Die Schmerzen sind extrem stark und betreffen den Oberkiefer, Unterkiefer und die Oberlippe? Auch die Schläfen schmerzen?
  • Die Schmerzattacken lassen nach ein paar Minuten wieder nach, können aber jederzeit wieder auftreten?

Diese Symptome sprechen für eine Trigeminusneuralgie. Was es damit auch sich hat und was gegen die Beschwerden helfen kann, erklären wir dir in Kapitel 5.

Mann hält sich mit der rechten Hand den Kiefer und zieht schmerzverzerrtes Gesicht

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  • Die Schmerzen breiten sich vom Kiefer ausgehend im gesamten Gesicht aus?
  • Hast du Bewegungseinschränkungen im Unterkiefer?
  • Macht dein Kiefergelenk Geräusche und schmerzt deine Kaumuskulatur?
  • Plagen dich zudem Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrenbeschwerden und eine Nackenverspannung?

Dann lies am besten in Kapitel 6 zu Kieferschmerzen weiter!

Eine Frau betrachtet ihre schmerzenden Augen vor dem Spiegel, indem sie sich die Augen mit beiden Händen aufhält

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  • Du hast das Gefühl, dass die Schmerzen im Gesicht direkt hinter den Augen sitzen?
  • Du hast Probleme, Dinge zu fokussieren oder scharf zu stellen?
  • Deine Augen und der Bereich um die Augen schmerzen bei Bewegungen?

Was bei diesen Symptomen helfen kann, erfährst du in Kapitel 7 zum Thema Augenschmerzen.

2.2 Die Ursache für deine Gesichtsschmerzen

Bei unseren Patienten mit Gesichtsschmerzen können wir in der Regel eine Ursache für die Schmerzen identifizieren — und zwar egal, an welcher Stelle im Gesicht die Schmerzen auftreten: Verspannungen in der Muskulatur und zu kurze, verfilzte Faszien sind die Übeltäter! Mit geeigneten Maßnahmen, beispielsweise unseren Übungen, kannst du das Problem jedoch jederzeit selbst angehen.

Jetzt aber noch einmal der Reihe nach: Stress, einseitige Bewegungen, Bewegungsmangel oder bestimmte Körperhaltungen, beispielsweise am Schreibtisch, sorgen dafür, dass sich die Muskulatur im Nacken, Kiefer, Hals und Gesicht verspannt.

Mann stützt sein Gesicht auf eine Hand und verzieht dabei das Gesicht mit Gesichtsschmerzen.

Warum ist das so? Bei häufigem Sitzen fängst du auf Dauer an, deine Schultern nach vorne zu ziehen. Gleichzeitig überstreckst du den Kopf nach vorne und die Nackenmuskeln werden immer „kürzer“. Auch das Fasziengewebe passt sich daran an und die Fibroblasten (bilden die Faszien) weben immer kürzere Faszienstränge (Bindegewebe).

Wenn du dich nach einem langen Arbeitstag gerade hinstellst, arbeitet die Spannung in deinem Brustbereich gegen die entstandenen Spannungen in deinem Nacken- und Schulterbereich an. Die Spannungen schaukeln sich gegenseitig hoch und dein Kopf beginnt zu schmerzen.

Nach dem gleichen Prinzip entstehen auch die zu großen muskulären und faszialen Spannungen im Kiefer und im Bereich der Augen: Die Kaumuskulatur, die an beiden Gesichtshälften entlang verläuft und sich hoch bis zur Schläfe zieht, verkürzt sich aufgrund eingeschränkter Bewegungsmuster unseres Kiefers immer mehr. Auch wenn es dir vielleicht nicht bewusst ist: Wir öffnen heutzutage kaum mehr richtig weit den Mund, obwohl das gut für die optimale Auslastung deiner Kiefermuskulatur wäre. Knirschst du nachts auch noch mit den Zähnen (= Bruxismus), verschlimmert sich das Problem weiter.

Starrst du den ganzen Tag auf einen Bildschirm, ist dies eine hoch anspruchsvolle Aufgabe für deine Augen! Die Augen überanstrengen bei dieser monotonen Arbeit und die Muskulatur verkrampft sich, wenn du nicht regelmäßig und gezielt in die Ferne schaust. Das kann langfristig Schmerzen im Bereich der Augen nach sich ziehen.

Unser Ziel mit der Therapie nach Liebscher & Bracht ist es, genau diese Überspannungen an unterschiedlichen Stellen wieder zu normalisieren, damit sich deine Gesichtsschmerzen bessern können. Mit welchen Maßnahmen wir das erreichen möchten, erklären wir dir im nächsten Abschnitt.

In der herkömmlichen Medizin sind oft sehr viele verschiedene ärztliche Fachgebiete an der Diagnostik von Gesichtsschmerzen beteiligt. Gefragt sind dann vor allem die Fachbereiche der Neurologie, Zahnheilkunde, Augenheilkunde und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO). Der HNO-Arzt schließt vor allem eine Erkrankung der Nasennebenhöhlen aus. Auch Untersuchungen des Nervensystems stehen auf dem Plan. Leider wird nicht immer die Ursache der Beschwerden gefunden. Es gibt also oft keine klinischen Befunde und die Diagnose lautet dann in den allermeisten Fällen nur „idiopathische (atypische) Schmerzen“, also Schmerzen ohne bekannte Ursache.

2.3 Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzen im Gesicht

Im Laufe der Jahre entwickelte Roland Liebscher-Bracht ein auf 72 Punkten basierendes System — die Osteopressur –, mit dem sich die Schmerzen in deinem Gesicht gezielt “abschalten” lassen. Dafür erfasst einer der von uns ausgebildeten Schmerzspezialisten in deiner Nähe die Schmerzorte, die bei deinen Beschwerden ausschlaggebend sind. Durch das Drücken der besonders empfindlichen Punkte in der Knochenhaut wird im Gehirn ein Impuls zur Entspannung der Muskulatur und des Fasziengewebes im entsprechenden Bereich gesetzt.

Behandlung von Augenschmerzen und Gesichtsschmerzen nach Liebscher & Bracht durch Drücken bestimmter Punkte im Gesicht

Mit dieser Maßnahme können sich die zu hohen Spannungen im Körper reduzieren und die Positionierungen der Muskeln und Faszien zueinander verändern. Sobald die zu große Spannung weg ist, stellt dein Gehirn die Schmerzen im Gesicht ein. In unserer Praxis beobachten wir, dass eine deutliche Schmerzreduktion bereits nach der ersten Therapiesitzung stattfindet!

Damit du auch beschwerdefrei bleiben kannst, ist es wichtig, dass du die einseitigen Bewegungen, die zu den Gesichtsschmerzen geführt haben, langfristig mit Dehnübungen ausgleichst. Nur so kann verhindert werden, dass die Zugspannungen auf die Gelenke erneut bedrohlich zunehmen und die Schmerzen wiederkehren. Hierfür hat Roland Liebscher-Bracht 27 spezielle Engpassdehnungen für Beschwerden am ganzen Körper konzipiert. Durch regelmäßiges Ausführen der Übungen kann der Schmerz weiter abnehmen und deine Beweglichkeit steigt. Welche Übungen dir helfen können, zeigen wir dir im Kapitel Übungen. Übrigens unterstützt auch unsere Faszien-Rollmassage die Entspannung der Muskeln und Faszien. Daher setzen wir sie in unseren Übungen auch oft ein.

Besteht der Verdacht auf eine neurologische Ursache deiner Schmerzen im Gesicht? Dann solltest du diese in einer Untersuchung (Anamnese) von einem Hausarzt bzw. Facharzt abklären lassen. Doch selbst bei neurologischen Beschwerden und Nervenschmerzen kannst du — zusätzlich zur angesetzten Therapie — deine Beschwerden mit der Osteopressur weiter lindern.

3. Migräne

Bei einer Migräne kommt es zu heftigen Kopfschmerzattacken, die bis zu 72 Stunden anhalten können. Die Migräne ist begleitet von extrem starken, pulsierenden Kopfschmerzen, die meist halbseitig sind und auch zu Schmerzen im Gesicht führen können. Häufig gehen die Beschwerden vom Nacken aus. Daher konnten wir immer wieder in der Praxis beobachten, dass sich die Migräneanfälle bessern, wenn der Nacken Entspannung erfährt.

Wer schon einmal eine Migräne hatte, weiß, dass eine solche Attacke einen ganz schön aus der Bahn werfen kann. Arbeiten ist da meist unmöglich. Neben den Schmerzen am Kopf und im Gesicht quälen Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Lichtempfindlichkeit die Betroffenen.

Eine junge Fraue hat Migräne und Gesichtsschmerzen und hält sich schreiend mit einem Kissen ihre Ohren zu

© andriano.cz | shutterstock.com

Medikamente gegen Migräne nehmen Eingriffe in den Stoffwechsel vor, um die Beschwerden zu lindern. Dennoch ist in der herkömmlichen Medizin die Ursache der Erkrankung Migräne nach wie vor unklar. Wenn du mehr über die Erkrankung wissen und erfahren möchtest, was du alles ausprobieren kannst, um deine Beschwerden zu lindern, dann lies hier weiter:

Alles zum Thema Migräne

4. Kopfschmerzen

Lästige Kopfschmerzen — wer kennt sie nicht? Doch Kopfschmerz (Englisch: headache) ist nicht gleich Kopfschmerz: Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft IHS (= International Headache Society) unterscheidet insgesamt über 200 unterschiedliche Arten von Kopfschmerzerkrankungen (= Cephalgien) in der sogenannten Kopfschmerzklassifikation.

Frau hat starke Kopfschmerzen und Gesichtsschmerzen und greift an die Schläfen

© sebra | shutterstock.com

Grob werden alle Kopfschmerz-Arten in drei große Gruppen eingeteilt:

  • Primäre Kopfschmerzen, wie Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschmerzen oder Migräne;
  • Sekundäre Kopfschmerzen, beispielsweise nach einem Schleudertrauma;
  • Kraniale Neuralgien, wie z. B. eine Trigeminusneuralgie.

In mehr als 90 Prozent aller Fälle handelt es sich laut IHS (International Headache Society) um primäre Kopfschmerzen. Diese stellen wir dir jetzt noch genauer vor. Weitere Informationen zur neurologischen Erkrankung Trigeminusneuralgie findest du im nächsten Kapitel

In diesem Video erklärt dir Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht, wie Kopfschmerzen häufig entstehen:

Mehr zum Thema Kopfschmerzen

4.1 Spannungskopfschmerzen

Laut IHS (= International Headache Society) sind Spannungskopfschmerzen eine der häufigsten Kopfschmerz-Arten. Die Kriterien dafür sind: dumpfe und drückende Schmerzen am ganzen Kopf, Dauerschmerz und oft besonders starke Belastung an der Stirn. Sie sind allerdings in den meisten Fällen nicht so schlimm, dass sie deine tägliche Arbeit schwerwiegend beeinträchtigen. 

Unserer Erfahrung nach spielt eine verspannte Nackenmuskulatur eine wichtige Rolle bei der Entstehung dieser Kopfschmerzen (headache). Das ist eine gute Nachricht für dich! Denn mit gezielten Übungen kannst du deinen Nacken selbst entspannen und so hoffentlich auch deine Spannungskopfschmerzen in die Wüste schicken. Falls du dir unsicher bist, kannst du andere Ursachen zuvor ausschließen lassen, beispielsweise durch eine Untersuchung beim HNO-Arzt.

Wie unsere Übungen genau funktionieren, erklären wir dir in Kapitel 8. Mehr zum Thema Kopfschmerzen erfährst du in unserem Beitrag im Schmerzlexikon.

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Die 4 effektivsten Übungen gegen Kopfschmerzen:

Ratgeber Kopfschmerzen von Roland Liebscher-Bracht im Flyerformat. Zu sehen sind Titelseite und der augeschlagene Ratgeber.
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4.2 Clusterkopfschmerz

Clusterkopfschmerzen gelten als eine der stärksten Arten von Kopfschmerzen (headache). Die Schmerzattacken erleben Patienten als extrem stark. In den meisten Fällen treten sie verbunden mit Übelkeit auf und ärgern die Betroffenen vor allem in den dunkleren Jahreszeiten Herbst und Winter. Zur Akuttherapie bei Clusterkopfschmerzen wird häufig Sauerstoff gegeben. Er soll dabei helfen, die Beschwerden abklingen zu lassen, und wird von fast allen Patienten gut vertragen.

Da die Attacken so heftig sind, setzen Ärzte bei Clusterkopfschmerzen starke Schmerzmittel und andere Medikamente ein. Wir können dir natürlich nicht versprechen, dass wir die Medikamente mit unserer Therapie ersetzen und deine Schmerzen gänzlich beseitigen können. Dennoch möchten wir dich dazu ermutigen, selbst auszuprobieren, ob verkrampfte Muskelpartien im Nacken ein Auslöser für deine Schmerzattacken sind und ob du im besten Fall deine Medikamente durch unsere Übungen deutlich reduzieren kannst.

Alles zum Thema Kopfschmerzen liest du hier.

4.3 Trigeminoautonome Kopfschmerzen

Vielleicht ist dir bei deinen Recherchen oder einer Erklärung vom Arzt der Begriff trigeminoautonome Kopfschmerzen untergekommen? Darunter werden einfach alle Kopfschmerzsyndrome zusammengefasst, die zu halbseitigen, heftigen Kopf- und Gesichtsschmerzen führen. Sie werden auch als atypische Kopfschmerzen bezeichnet. Häufige Begleiterscheinungen dieser atypischen Schmerzen sind: Augentränen, Augenrötungen, eine laufende Nase und ein Verstopfungsgefühl in der Nase.

Im Vergleich zu einer Migräne sind Betroffene hier sehr unruhig und müssen sich während der Kopfschmerzattacke bewegen. Ein typischer Vertreter der trigeminoautonomen Kopfschmerzen sind die zuvor beschriebenen Clusterkopfschmerzen.

Die Diagnostik und Behandlung dieser Arten von Kopfschmerzen gilt als schwierig. Wir möchten dich jedoch dazu einladen, mit deinen Beschwerden zu einem der von uns ausgebildeten Schmerztherapeuten zu gehen und mit der Osteopressur mehr Entspannung in den gesamten Kopf-, Kiefer- und Nackenbereich zu bekommen. Er kann sich außerdem ein umfangreicheres Bild deiner Beschwerden verschaffen und dir vielleicht sehr schnell zu mehr Lebensqualität helfen. 

Sofort-Hilfe gegen deine Nackenschmerzen

Ein erfahrener Mann (Roland Liebscher-Bracht) lächelt in die Kamera. Um seinen Kopf ist ein runder Kreis

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5. Trigeminusneuralgie

Die Trigeminusneuralgie ist die häufigste Form einer Gesichtsneuralgie. Die Gesichtsneuralgie beschreibt Schmerzen im Gesicht, die von Nerven ausgehen — in diesem Fall ist es der Trigeminusnerv (Nervus trigeminus). Bei diesem Krankheitsbild kommt es zu heftigen, einschießenden Schmerzen im Bereich des Trigeminusnervs. Der Nervus trigeminus (Drillingsnerv) teilt sich in drei verschiedene Hauptäste auf, die als Gefühlsnerven jeweils zur Augenpartie sowie dem Ober- und Unterkiefer auslaufen. Bei Beschwerden im Rahmen einer Trigeminusneuralgie treten die Probleme meist am zweiten und dritten Trigeminus-Ast auf, sodass die Schmerzen in Wange und die Kinnpartie ausstrahlen. Die Beschwerden am Gesichtsnerv treten bei diesem Befund häufig erst in höherem Lebensalter auf und Frauen sind minimal häufiger betroffen als Männer.

Wenn auch du unter Schmerzen leidest, die vom Trigeminusnerv ausgehen, würdest du mit Sicherheit vieles dafür geben, um dieser Schmerzhölle dauerhaft zu entkommen. Obwohl es in der herkömmlichen Medizin verschiedene Behandlungsmethoden und Verfahren gibt, finden etliche Patienten keinen Ausweg aus ihrer Krankheit — oft kommt dann eine riskante Operation zum Einsatz. Wir möchten dir Wege ohne einen solchen Eingriff aufzeigen, um den Nerv zu beruhigen.

Frau mit Trigeminusneuralgie hat starke Gesichtsschmerzen

© puhhha | fotolia.com

Mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht konnten wir auch bei Problemen mit Gesichtsnerven, z. B. bei einer Trigeminusneuralgie, immer wieder gute Erfolge verzeichnen — auch wenn einige Patienten zu Beginn der Behandlung die Medikamente noch nicht ganz absetzen konnten. Mit etwas Zeit, der Osteopressur und unseren Übungen konnten viele Betroffene jedoch eine enorme Erleichterung erfahren. Probiere auch du unsere Übungen aus!

Bei der Diagnostik einer Trigeminusgeuralgie ist es wichtig, mit einer Kernspintomografie des Kopfes und einer neurologischen Untersuchung andere Ursachen auszuschließen, beispielsweise eine Entzündung des Nervs im Austrittsbereich am Hirnstamm, wie sie bei einer Multiplen Sklerose vorkommen kann.  Auch Reizungen im Bereich des Hirnstamms sollten vom Fachbereich Neurologie untersucht und in der Behandlung begleitet werden

Weitere Infos zur Trigeminusneuralgie

6. Kieferschmerzen und Bruxismus

Du öffnest deinen Mund und es fühlt sich an, als sei dein Kiefergelenk blockiert? Jeder Biss in einen Apfel wird zur Qual und das Kauen macht keine Freude? Auch Sprechen und vor allem Gähnen lösen weitere Beschwerden aus? Dann leidest du unter Kieferschmerzen! Kommen dann noch Stress im Job oder Privatleben dazu, verstärkt nächtliches Zähneknirschen (= Bruxismus) deine Verkrampfungen in der Kiefermuskulatur. Diese Schäden im Verlauf der Jahre sind sogar auf Röntgenaufnahmen deiner Zähne zu sehen.

Mann hält sich den Kiefer und verzieht das Gesicht vor Schmerzen

© DamirKhabirov | shutterstock.com

Bei Kieferschmerzen ist für uns die Ursache schnell klar: Deine Kaumuskulatur, die an beiden Gesichtshälften entlang verläuft und sich hoch bis zur Schläfe zieht, verkürzt sich aufgrund eingeschränkter Bewegungsmuster deines Kiefers immer mehr. Schäden an den Knochen lassen sich auf Röntgenaufnahmen erkennen. Verstärkt wird das Ganze durch starkes Zusammenpressen der Zähne, während du schläfst (=Zähneknirschen, Bruxismus). Von deinem Zahnarzt oder Kieferorthopäden bekommst du in diesen Fällen oft eine Aufbissschiene verpasst. Diese ist mit meist aufwendigen Anpassungen an deine Zähne verbunden. Wir möchten mit dir einen anderen Weg gehen!

Wenn du es schaffst, die Faszien und Muskulatur in deinem Kiefer zu lockern und zu dehnen, lassen die zu großen Zugspannungen auf den Kiefer nach. Ist der Druck weg, verschwinden — unserer Erfahrung nach — die Schmerzen meist wie von Geisterhand. Mit welchen Übungen du deine Beschwerden bei Kieferschmerzen und Bruxismus angehen kannst, erfährst du hier. Mehr zu den Themen Kieferschmerzen und Bruxismus kannst du in unseren großen Schmerzlexikon-Artikeln dazu nachlesen.

Alles zu Kieferschmerzen
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7. Augenschmerzen

Ohne die Nutzung digitaler Geräte funktioniert heute fast gar nichts mehr: Im Büro arbeitest du täglich mehrere Stunden vor dem PC und das Smartphone ist im Dauereinsatz. Auch Kinder und Jugendliche verbringen bereits früh ihre Freizeit vor dem Laptop, dem TV oder vor Videokonsolen. Wie stark deine Augen darunter leiden, bemerkst du meist in der Mitte des Tages oder am Abend. Augenschmerzen jeglicher Art, aber auch damit einhergehende Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und Rückenschmerzen sind die Folge.

Wir zeigen dir, wie du mit einfachen Übungen deinen Augen eine wohlverdiente Pause gönnen kannst. Mache gleich die passenden Übungen mit! Wenn du mehr zum Thema Augenschmerzen erfahren möchtest, wirst du hier fündig.

Mehr zu Augenschmerzen

8. Übungen bei Gesichtsschmerzen

Wir hoffen, du konntest im Laufe des Artikels eine genaue Lokalisation deiner Gesichtsschmerzen vornehmen und sie auf bestimmte Bereiche eingrenzen. Hier haben wir dir für alle vorgestellten Bereiche passende Übungen zur Entspannung der Muskeln und Faszien zusammengestellt. Wenn du unsere Übungen bereits kennst, kannst du gleich loslegen. Falls nicht, lies dir bitte zuerst unsere Leitlinie unter den Video-Übungen durch. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem nächsten Schritt auf dem Weg in ein schmerzfreies Leben!

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📌 Leitlinie für die Liebscher & Bracht-Übungen

Damit bei unseren Übungen gegen dein HWS-Syndrom auch wirklich nichts schiefgeht, haben wir dir sechs wichtige Tipps zusammengestellt. Sie sollen dir helfen, die Übungen leicht in deinen Alltag integrieren und optimale Ergebnisse erzielen zu können.

✅ Übe an sechs Tagen pro Woche und führe dabei jede Übung mindestens einmal täglich aus.

✅ Für jede Übung solltest du zwei bis zweieinhalb Minuten investieren. Fängst du gerade erst mit den Übungen an oder ist der Schmerz noch zu stark, kannst du dich auch allmählich steigern. Bedenke allerdings, dass Dehnungen nur für einige Sekunden keinen oder kaum den gewünschten Effekt bringen, wenn es um die Schmerzlinderung geht.

✅ Orientiere dich immer an deiner persönlichen Schmerzskala von eins bis zehn. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du bei jeder Dehnung auf einer Stufe von acht oder neun arbeitest. Neun bedeutet: Du spürst einen intensiven Schmerz, kannst aber noch ruhig atmen und musst nicht gegenspannen. Gehst du nicht über diese Grenze hinaus, musst du keine Angst haben, dass du dich bei den Übungen eventuell verletzen könntest.

✅ Ein noch erträglicher Schmerz ist für dich der wichtigste Anhaltspunkt. Hab also keine Angst vor ihm: Dein Körper weist dich darauf hin, dass du den muskulären „Verkürzungen“ genau an der richtigen Stelle entgegenwirkst.

✅ Sei geduldig — auch wenn es schwerfällt. Es kann etwas dauern, bis dein Gehirn neue Bewegungsprogramme speichert. Doch wenn du am Ball bleibst und die Übungen zu deiner täglichen Routine machst, kannst du dir deine Schmerz-Freiheit zurückerobern.

✅ Sollten die Schmerzen aufgrund der Übungen zunehmen, besteht kein Grund zur Panik. Eine Erstverschlimmerung kann eine normale Reaktion deines Körpers sein. Wenn sich deine gesamte Körperstatik durch regelmäßiges Training verändert, muss sich der Bewegungsapparat erst nach und nach daran anpassen. Geht es dir nach den Übungen aber dauerhaft schlechter statt besser, signalisiert dir dein Körper, dass du es womöglich übertreibst. Pausiere dann einfach für einen oder zwei Tage und/oder verringere bei deinen nächsten Übungseinheiten ein wenig die Intensität, um dich anschließend wieder in kleinen Schritten zu steigern. So führst du deinen Körper schonend an die für dich richtige Acht oder Neun auf der Schmerzskala heran.

Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

SPIEGEL-Bestseller Autor von “Deutschland hat Rücken” & Schmerzspezialist

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