Thrombose — Gefahr erkannt, ist halb gebannt

Frau zieht sich einen Kompressionsstrumpf bei einer Thrombose an und sitzt dabei auf einem grauen Sofa.

© Albina Glisic | shutterstock.com

KOSTENFREIER RATGEBER

Die effektivsten Übungen gegen Beinschmerzen

Jetzt runterladen

Wir erklären dir, wie du die Anzeichen einer Thrombose schnell erkennst und welche Übungen du zur Vorbeugung machen kannst.

Als Thrombose bezeichnet man einen Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel. Dies ist gefährlich, da sich dieser Pfropf lösen und in andere Organe – wie das Herz – gespült werden kann. Das führt als Notfall nicht selten zu lebensbedrohenden Situationen. Damit es nicht so weit kommt, erklären wir dir in diesem Beitrag:

  • die wichtigsten Anzeichen und Symptome einer Thrombose, damit du schnell reagieren kannst,
  • welche Ursachen und Risikofaktoren zur Bildung einer Thrombose beitragen,
  • wie die Erkrankung Thrombose im Ernstfall zu behandeln ist,
  • was du als Risiko-Patient zur Vorsorge machen kannst und
  • welche Übungen deine Thrombose-Schmerzen lindern können.
Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

SPIEGEL-Bestseller Autor von “Deutschland hat Rücken” & Schmerzspezialist

Mehr über Roland Liebscher-Bracht

1. Thrombose im Überblick


Über 100.000-mal schlägt dein Herz pro Tag und pumpt dabei munter Blut durch deinen Körper. Normalerweise fließt dein Blut ungehindert durch Arterien und Venen. Manchmal gibt es jedoch einen Stau: Es hat sich ein Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel gebildet und hindert den Blutfluss. Dann liegt eine Thrombose vor.

Eine Thrombose kann theoretisch überall im Körper vorkommen und den Blutstrom stören – mit unterschiedlichen Folgen. Steckt das Gerinnsel in den Schlagadern (Arterien), handelt es sich um eine arterielle Thrombose. Dieser Verschluss ist oft der Grund für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen Beinarterienverschluss. Auch im Herz oder der Lunge können sich Thromben bilden.

Zu sehen ist eine Vene mit einem Thrombus. Das ist ein Blutgerinnsel, das die Vene bei einer Thrombose verstopft.

© studiovin | shutterstock.com

Thrombosen kommen aber auch in Venen zustande (Venenthrombose/VTE). Das kann ebenfalls in verschiedenen Körperregionen passieren und den Blutstrom hemmen. Am häufigsten entstehen die gefährlichen Venenthrombosen (VTE) im Bein. Thrombophlebitis ist dabei der medizinische Fachbegriff für eine akute Thrombose und Entzündung von oberflächlichen Venen. Anders als bei einer Thrombophlebitis, spricht die Medizin bei einer Thrombose der tiefen Venen (Leitvenensystem) von einer Phlebothrombose.

Häufigste Thrombose-Anzeichen sind Schwellungen, ziehende Schmerzen und eine rote oder bläuliche Verfärbung der Haut. Die Gefahr einer Thrombose besteht darin, dass das Gerinnsel (Thrombus) in andere Organe wandern kann. Ein Verschluss der Lungenarterie (Lungenembolie) droht. Daher muss die Thrombose in jedem Fall von einem Arzt untersucht werden. Bitte unterschätze daher die Gefahren einer Thrombose nicht und lasse im Zweifelsfall deine Symptome abklären.

Mit einer Thrombolyse soll das Blutgerinnsel gelöst und der Blutstrom normalisiert werden. Die Gabe von Medikamenten, auch als Antikoagulation bezeichnet, unterstützt diesen Prozess und soll vor allem eine Lungenembolie verhindern. Welche Behandlung am sinnvollsten ist, wird in der Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose festgelegt.

📌 Hier haben wir dir eine Kurzübersicht zur Thrombose zusammengestellt:

Definition: Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das den Blutfluss hemmt oder hindert. Dies kann lebensbedrohlich sein.

Häufigste Lokalisationen (betroffene Körperregionen): In den Beinen (vor allem Unterschenkel) kommt die Thrombose am besonders oft. Nicht selten tritt sie auch im Bereich des Beckens, den Armen oder den oberen oder unteren Hohlvenen (nahe des Zwerchfells) auf.

Typische Symptome: Meist kommt es zu Schwellungen, Rötungen, Schmerzen wie beim Muskelkrampf und einem Spannungsgefühl, zusätzlich zu Überwärmung, Fieber oder einem beschleunigten Puls.

Behandlung: In der Therapie bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten, wobei die Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose die Richtung vorgibt. Meist eingesetzt werden der Kompressionsverband oder Kompressionsstrümpfe, Hochlagerung, gerinnungshemmende Medikamente, Thrombektomie (OP) oder Übungen zur Steigerung des Blutflusses.

Gefahren: Je nachdem, wo sich das Blutgerinnsel gebildet hat, beziehungsweise wohin es gespült wurde, drohen Embolien wie eine Lungenembolie (Lungenarterienverschluss), Gefäß- und Gewebeschäden (Postthrombotisches Syndrom) oder Schlaganfälle.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

2. Erste Anzeichen und Symptome einer Thrombose


Eine Thrombose kann in jeder Körperregion auftreten. Nicht immer wird sie gleich bemerkt oder richtig gedeutet. So bahnt sie sich oft still und heimlich ihren Weg durch den Körper. Wie du dir vorstellen kannst, ist die Thrombose daher nicht nur eine der häufigsten, sondern auch eine der gefährlichsten Gefäßerkrankungen überhaupt. 

Die Thrombose wird leider oft nicht sofort als solche erkannt. Warum? Viele Symptome sind zunächst eher unspezifisch. Scheue dich jedoch nicht bei einem Verdacht auf eine Thrombose, diese ersten unscheinbaren Anzeichen ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen. Nur so kann Schlimmeres vermieden werden.

Nun erläutern wir dir die vier häufigsten Symptome, die auf eine Thrombose hinweisen:

Frau sitzt auf dem Sofa und hält sich ihr Bein aufgrund von Thromboseschmerzen

© pr image factory | shutterstock.com

  1. Schmerzen und Schwellungen: Oft treten die ziehenden und krampfartigen Schmerzen urplötzlich auf und ähneln einem Muskelkater. Besonders häufig betroffen sind die Beine (Beinvenenthrombose/Venenthrombose). Achte darauf, ob in den Beinen weitere charakteristische Beschwerden auftauchen, wie zusätzliche Schwellungen im Waden- oder Knöchelbereich. Gesellen sich noch ein Schweregefühl und Spannungen im Unterschenkel dazu, könnte sich tatsächlich ein Blutgerinnsel in einer Beinvene gebildet haben. Sie kann so tief in der Muskulatur des Beines liegen (tiefe Beinvenenthrombose TVT), dass sie durch die Haut nicht direkt erkennbar ist.

Versuche, das mit Schweregefühl belastete Bein oder betroffene Körperteil hochzulagern. Bessern sich die Beschwerden schnell? Dann spricht viel für eine Thrombose und du solltest die Symptome unbedingt schnell von einem Arzt abklären lassen.

Eine Person steht mit ihrem rechten Bein angewinkelt und hält sich mit der rechten Hand den Oberschenkel, auf welchem ein großer blauer und roter Bluterguss zu sehen ist, der womöglich von einer Thrombose kommen könnte

© Alexander Sobol I shutterstock.com

2. Verfärbte Gliedmaßen: Auch optische Warnsignale können eine Thrombose ankündigen. Häufig verfärben sich durch den den gestörten Blutfluss im Bein oder in anderen Gliedmaßen die betroffenen Regionen bläulich oder rötlich. Spürst du gleichzeitig ein auffälliges Wärme- oder Spannungsgefühl, solltest du dem Verdacht auf Thrombose dringend nachgehen.

Eine Person steht mit den Waden zur Kamera und macht ihre hervorstehenden Venen und blauen Flecken an der Beinrückseite deutlich

© solarisys I shutterstock.com

3. Auffällig sichtbare Venen: Wenn sich eine Thrombose gebildet hat, zeigen sich oft eindeutig hervorgetretene Venen. Der Blutstau zwingt den Körper, die betroffene Stelle zu umgehen, sodass sich einige Venen mit der Zeit stärker abzeichnen.

Doch Achtung! Oft werden die thrombosebedingten Veränderungen der Venen mit Krampfadern verwechselt. Die Krankheitsbilder unterscheiden sich jedoch. Lass im Zweifelsfall einen Arzt einen Blick auf deine Venen werfen.

Mann hält sich vor Schmerzen die Fußsohle aufgrund einer Thrombose

© Africa Studio | shutterstock.com

4. Schmerzen an der Fußsohle: Die Fußsohle reagiert vor allem bei den am häufigsten vorkommenden Beinvenenthrombosen auf Druck mit starken Schmerzen. Zeigt sich deine Fußsohle schon bei leichtem Abtasten druckempfindlich? Leidest du unter weiteren Symptomen? Dann solltest du nicht zögern, diese Anzeichen ärztlich abklären zu lassen!

Mehr über die Anzeichen bei einer Beinvenenthrombose (TVT) erfährst du in unserem Spezial-Artikel.

Am häufigsten kommen Thrombosen in den Beinen vor. Sie können sich aber auch in jeder anderen Körperregion bilden. Die Symptome fallen dann leicht unterschiedlich aus – was die Diagnose erschwert.

Thrombosen in den Armen verursachen beispielsweise meist stärkere Beschwerden als Gefäßverschlüsse in den Beinen. Zusätzlich machen sie sich durch eine verstärkte Venenzeichnung bemerkbar, weil das Blut über Umwege seinen Weg zum Herzen sucht. Thrombosen im Bereich der Arme zeichnen sich durch Symptome wie Schwellungen und Überwärmung des betroffenen Arms, Schwellungen der Hand, bläuliche Verfärbungen und Schmerzen bei (leichtem) Druck auf den Arm aus.

Wer ist eigentlich am stärksten von einer Thrombose gefährdet? Erfahre im nächsten Kapitel, ob auch du zu den Risikogruppen gehörst.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

3. Risikofaktoren, Ursachen und Diagnose einer Thrombose


Zu den Risikogruppen zählen vor allem Menschen mit einer Thrombose-Vorerkrankung, Darm- und Tumorerkrankungen, Schwangere, Raucher sowie Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille verhüten. Wer viel und lange sitzt, zu wenig trinkt und unter Krampfadern leidet, sollte ganz besonders auf die hier genannten Warnsignale achten und eine Thromboseprophylaxe machen. Die Folgen der Thromben können unter anderem eine Lungenembolie oder ein Schlaganfall sein.

Drei Hauptursachen, die zur Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) und damit zu einer Thrombose führen, stellen wir dir hier vor. Sie werden auch oft nach dem deutschen Arzt Rudolf Virchow als Virchow-Trias, also die drei (Trias) Ursachen nach Virchow, bezeichnet:

  1. Ursache: Gestörter Blutfluss

Fließt das Blut zu langsam oder bilden sich Strömungswirbel, steigt die Gefahr einer Thrombose. Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko, dass sich der Blutfluss verlangsamt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • längere Inaktivität durch Bettlägerigkeit (oft im Alter),
  • Lähmungen,
  • Immobilität durch einen Gips nach einer Fraktur in Armen oder Beinen und teilweise dadurch bedingte Bettlägerigkeit,
  • langes (und beengtes) Sitzen im Bus, Auto oder Flugzeug – oft auf langen Reisen,
  • ausgeprägte Krampfadern,
  • Vorerkrankungen wie Herzschwäche oder Vorhofflimmern sowie
  • Druck auf das Gefäß (beispielsweise bei einem Knochenvorsprung oder Tumor).
Frau liegt im Bett unter Kissen und Bettdecke begraben. Lange Inaktivität fördert Thrombosen.
  1. Ursache: Veränderte Gefäßwand

Nicht nur der Blutfluss, sondern auch die „Rahmenbedingungen“ können sich ändern. Gemeint sind hierbei Veränderungen oder Gefäßwandschäden an Venen und Arterien. Diese entstehen zum Beispiel durch Verletzungen, Verbrennungen, Entzündungen oder Infektionen. In den Arterien spielt außerdem das Krankheitsbild „Gefäßverkalkung“ (Arteriosklerose) eine wichtige Rolle.

  1. Ursache: Veränderte Blutzusammensetzung
  • Blutgerinnungsstörungen: Es kann vorkommen, dass dein Blut leichter gerinnt als im Normalfall. Eine solche Gerinnungsneigung heißt Thrombophilie. In manchen Fällen sind Blutgerinnungsstörungen angeboren.
  • Blutkrankheiten, wie beispielsweise die Polyzythämie, bei der sich zu viele Blutzellen im Blut befinden. Die Ursache hierfür ist nicht bekannt.
  • „Dickes“ Blut bei Flüssigkeitsmangel. Du solltest daher unbedingt darauf achten, jeden Tag genug zu trinken. Etwa zwei Liter sollten es jeden Tag sein. Diesen Faktor kannst du selbst am besten beeinflussen!
  • Medikamente: Ganz oben auf der Liste der Medikamente mit einem hohen Thromboserisiko steht die Anti-Baby-Pille. Sprich deshalb mit deinem Frauenarzt über möglichst risikoarme Präparate oder erarbeitet gegebenenfalls einen alternativen Verhütungsplan. Aber auch eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren steigert das Thromboserisiko.
  • Jede Operation steigert das Thromboserisiko. Besonders groß ist das Risiko allerdings bei Operationen im Zusammenhang mit reduziertem Blutfluss.
  • Schwangerschaft: In dieser besonderen Lebenszeit kommt einiges auf dich zu – auch jede Menge Veränderungen. Kläre mit deinem Arzt dein persönliches Thromboserisiko ab und frage ihn, ob unsere Übungen zur Vorbeugung für dich geeignet sind. Darüber hinaus können wir dich in der Schwangerschaft mit weiteren, speziell auf dich abgestimmten Übungen begleiten.
  • Rauchen
  • Übergewicht
Mann gießt sich ein Glas Wasser ein. Eine ausreichende Trinkmenge ist zur Vorbeugung einer Thrombose wichtig.

📌 Diagnose einer Thrombose:

Als Erstes wird sich dein Arzt nach deinen Beschwerden, deiner Krankengeschichte und Risikofaktoren erkundigen. Erhärtet sich der Verdacht einer Thrombose, können mit Ultraschalluntersuchungen die Venen, das Venensystem und der Blutfluss gut beurteilt werden. Damit lassen sich im Zweifelsfall auch das Gerinnsel beziehungsweise eine Thromboembolie lokalisieren.

Weitere Hinweise kann eine Blutuntersuchung liefern: Finden sich sogenannte D-Dimere, spricht das oft für eine Thrombose. D-Dimere sind Abbauprodukte des Gerinnungsstoffes Fibrin. Sie entstehen bei einer Thrombose vermehrt, weil der Körper versucht, das Blutgerinnsel abzubauen. Der D-Dimer-Test ist aber kein eindeutiges Zeichen für eine Thrombose.

Andere bildgebende Verfahren wie die Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) oder die Computertomografie (CT) sind vor allem geeignet, Blutgerinnsel in Organen, den Beckenvenen oder der Hohlvene sichtbar zu machen.

Bei manchen Stellen, wie bei den tiefen Beinvenen  im Oberschenkel, kommt die Phlebographie zum Einsatz. Die Phlebographie ist ein radiologisches Verfahren zur Darstellung und Beurteilung von Venen. Dabei spritzt der Arzt ein Kontrastmittel in die betroffene Vene und fertigt anschließend ein Röntgenbild an.

Um Komplikationen und Störungen wie eine Thromboembolie (wenn sich der Thrombus von der Venenwand löst und durch den Körper wandert) oder andere Komplikationen in der Behandlung zu verhindern und schnell geeignete Maßnahmen ergreifen zu können, ist eine zeitnahe Diagnose der Thrombose sehr wichtig. Scheue dich also nicht, bei entsprechenden Symptomen zum Arzt zu gehen.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

4. Behandlung einer Thrombose


Eine Thrombose ist eine ernste Sache und darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Zur Behandlung stehen verschiedene Maßnahmen bereit. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt unter anderem vom Ort des Auftretens deines Gerinnsels und seinem Schweregrad ab.

Eine Thrombose kann durch Medikamente, durch eine Kompressionstherapie, spezielle Übungen oder operativ behandelt werden. Oft werden oder müssen die verschiedenen Behandlungsansätze miteinander kombiniert werden. Ein Aufenthalt in einer Klinik ist dabei nicht ausgeschlossen.

Das oberste Ziel der Thrombose-Behandlung ist es, zu verhindern, dass sich das Gerinnsel von der Venenwand löst und mit dem Blutstrom in lebenswichtige Organe wandert. Denn dann besteht die Gefahr einer Embolie (zum Beispiel einer Lungenembolie), also des Verstopfens einer Arterie durch das Gerinnsel. Außerdem sollen langfristige, irreparable Schäden an den betroffenen Blutgefäßen, Extremitäten oder Organen (postthrombotisches Syndrom) vermieden werden.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, eine Thrombolyse, also eine Auflösung des Thrombus (Blutpfropf), zu erreichen. Wir stellen dir die verschiedenen Methoden und Maßnahmen im Detail vor:

Eine Frau sitzt auf einem Bett und zieht sich auf dem rechten Bein einen Kompressionsstrumpf gegen ihre Thromboseschmerzen im Bein an.

© Tibanna79 I shutterstock.com

Hochlagerung und Kompression: Als erste Sofortmaßnahme solltest du die von der Thrombose betroffenen Extremitäten hochlagern, also beispielsweise das Bein oder den Arm höher legen als den Rest deines Körpers. So kannst du verhindern, dass sich das Blut noch mehr rückstaut und die betroffene Körperregion weiter anschwillt.

Als Nächstes wird oft ein Kompressionsverband angelegt. Dieser darf nicht zu knapp gewickelt sein und muss deutlich über die Stelle hinausreichen, an der sich die Thrombose gebildet hat. Bei einer Unterschenkelthrombose sollte der Kompressionsverband beispielsweise bis unter das Knie reichen. Wichtig ist außerdem, dass er sehr straff sitzt. Schließlich soll er die Venen so stark zusammendrücken, dass das Blut in ihnen besser fließt. Gleichzeitig darf er aber keine anderen Bereiche zu sehr einschnüren.

Es ist gar nicht so leicht, einen richtig sitzenden Kompressionsverband ohne ärztliche Hilfe anzulegen. Daher gibt es kleine Helferlein, wie Thrombose-Strümpfe der Kompressionsklasse II, die einen ausreichend kräftigen und gleichmäßigen Kompressionsgrad erzielen sollen.

Auch wenn bei der Behandlung der Thrombose vielleicht noch andere Maßnahmen zum Einsatz kommen, wird die Kompressionsbehandlung häufig langfristig fortgesetzt. Ob das bei dir auch notwendig ist, entscheidet dein Arzt.

Thromboseanfällige sollten Kompressionsstrümpfe auch bei längeren Reisen tragen. Hierbei können unsere Übungen zusätzlich einen guten Beitrag zur Vorbeugung leisten. Probiere es doch einfach mal aus!

Eine Frau hält eine Tablette sowie ein Glas Wasser in den Händen

Behandlung mit Medikamenten: Bessert die Kompression alleine die Beschwerden nicht, kommen meist Medikamente zum Einsatz. Die medikamentöse Thrombosebehandlung soll verhindern, dass das Blutgerinnsel weiterwächst und womöglich in die Lungenarterien geschwemmt wird. Im besten Fall bewirken die Medikamente, dass körpereigene Enzyme den Thrombus wieder verkleinern oder sogar ganz lösen. Diese Medikamente wirken dabei über eine Blutverdünnung. Rund 95 Prozent der Thrombose-Patienten in Deutschland werden medikamentös behandelt.1) Zur Langzeit-Behandlung und zur Prophylaxe kannst du gerne unsere Übungen in deinen Behandlungsplan integrieren.

Akutbehandlung: Ist die Diagnose Thrombose gefallen, kommen schnell gerinnungshemmende Medikamente zum Einsatz – das bekannteste Medikament hierbei ist Heparin. Durch die Hemmung der Blutgerinnung soll verhindert werden, dass das Blutgerinnsel größer wird.

Heparin wird in hoher Dosierung als Spritze unter die Haut (subkutane Injektion) oder als Infusion gegeben. Denn das Medikament würde andernfalls im Magen-Darm-Trakt zerfallen und nicht in die Blutbahn gelangen.

Nicht jeder verträgt Heparin gleich gut – doch es können auch andere Wirkstoffe, wie beispielsweise Fondaparinux, verabreicht werden. Weitere Wirkstoffe der akuten Thrombose-Behandlung sind die sogenannten DOACs (direkte orale Antikoagulantien) Rivaroxaban und Apixaban. Laut der aktuellen Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose, sollen die Wirkstoffe Heparin und Fondaparinux vorzugsweise zur Behandlung eingesetzt werden.2)

Langzeitbehandlung: Etwa fünf bis zehn Tage nach der aufgetretenen Thrombose werden Patienten im Zuge der Langzeittherapie auf ein gerinnungshemmendes Medikament in Tablettenform eingestellt, das verhindern soll, dass sich ein neues Gerinnsel bildet.

Diese Erhaltungstherapie wird über drei bis sechs Monate fortgesetzt. Angewandt werden dafür Vitamin-K-Antagonisten. Das sind Gegenspieler des für die Blutgerinnung wichtigen Vitamin K. Vor allem die Wirkstoffe Phenprocoumon und Warfarin werden in Deutschland eingesetzt. Die richtige Dosierung aller Medikamente muss regelmäßig durch Blutkontrollen der Gerinnungswerte überprüft werden.

Als weiteren Baustein in der Langzeittherapie kannst du unsere Übungen zur Thrombose-Behandlung testen. Sie unterstützen durch gezielte Bewegungen ebenfalls die Vorbeugung einer erneuten Thrombose.

Zwei Ärzte versuchen im OP-Saal, die Blutgerinnsel bei einer Thrombose zu finden und operativ zu entfernen

Operative Thrombose-Behandlung: Auch wenn wir bekanntermaßen keine Freunde von Medikamenten und OPs sind, können beide sinnvolle Therapien bei einer Thrombose sein. Vor allem bei jungen Patienten, die zum ersten Mal eine Thrombose in einer großen Vene im Bein-Becken-Bereich erleiden, kann ein operativer Eingriff die beste Behandlungsoption darstellen.

Bei der Operation versuchen die Ärzte mithilfe eines Katheters, den Blutpfropf (Thrombus) zu fassen und aus der Vene zu ziehen. Ärzte sprechen auch vom „Rekanalisieren“, weil mit dem Eingriff ein verstopftes Blutgefäß wieder durchgängig gemacht wird. Die Spezialisten prüfen auch, ob in der Vene ein Strömungshindernis besteht, das beseitigt werden kann.

Nach der OP werden gerinnungshemmende Medikamente verabreicht. Um im OP-Saal Komplikationen zu vermeiden, sollte diese Therapie so früh wie möglich durchgeführt werden.

In Einzelfällen wird Patienten mit einer Beinvenenthrombose eine Art „Sieb“ in die Hohlvene (Vena-Cava-Filter) eingesetzt, entweder dauerhaft oder vorübergehend. Es soll verhindern, dass abgelöste Blutgerinnsel (Thrombus) in die Lunge geschwemmt werden.

Rote Schlaufe aus Baumwolle mit drei Teilbereichen zum Dehnen

Thrombose-Schmerzen mit gezielten Übungen lindern: Unsere Thrombose-Übungen haben schon vielen Betroffenen sehr geholfen, ersetzen aber keine ärztliche Behandlung! Mit unseren Schmerzfrei-Übungen zeigen wir dir eine Selbsthilfe-Maßnahme, die du bitte in jedem Fall vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen solltest. Erhältst du grünes Licht, kannst du sofort loslegen. Hier geht es direkt zu den Übungen. Für die Übungen brauchst du unsere Übungs-Schlaufe oder ein ähnliches Hilfsmittel.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

5. Tipps zur Vorbeugung einer Thrombose


In deinem Alltag kannst du ein paar Dinge tun, um dein persönliches Thromboserisiko zu senken. Gehörst du zu einer der Risikogruppen? Dann solltest du besonderes Augenmerk auf diese Tipps legen:

Eine Glas Wasser steht vor einer vollen Glasflasche auf dem Tisch. Eine ausreichende Trinkmenge ist zur Vorbeugung einer Thrombose wichtig.
  • Genug trinken: Rund zwei Liter pro Tag sollten es schon sein. Wenn du nicht genug trinkst, verdickt dein Blut. Die Folge: Das Risiko, dass sich gefäßverstopfende Gerinnsel (Thromben) bilden, steigt. So setzt du dich selbst unnötig einer Gefahr aus. Diesen Faktor kannst du also gut selbst beeinflussen. Eine ausreichende Trinkmenge pro Tag fungiert als natürlicher Blutverdünner und fördert den optimalen Blutfluss. Du vergisst oft zu trinken? Stelle dir dafür wirklich einmal pro Stunde einen Wecker, der dich ans Trinken erinnert und nimm in jedes Meeting ein Glas Wasser mit.
Zwei Männer joggen bei Sonnenaufgang. Bewegung ist wichtig zur Vorbeugung einer Thrombose
  • Ausreichende Bewegung im Alltag: Genug Bewegung ist der Feind jeder Thrombose und damit wieder eine vorbeugende Maßnahme, die du selbst in der Hand hast. Warum Bewegung so wichtig ist? Wenn du vor allem die Beinmuskeln bewegst, unterstützt du damit den Blutfluss im Venensystem der Beinvenen. Mit jedem Schritt oder jeder Bewegung in anderen Körperbereichen drücken die Muskeln von außen auf die Venen, ähnlich wie eine Pumpe. Zusätzlich verhindern die Venenklappen, dass das Blut zurückfließt. Bewegung unterstützt also deinen Blutfluss im ganzen Körper. Inaktivität hat dagegen negative Auswirkungen auf deine Venenklappen und den Blutfluss im Venensystem: Sie sind dann oft nicht mehr dicht. Ist das der Fall oder fehlt der Effekt der Muskelpumpe ganz, bilden sich leichter Blutgerinnsel (Thromben). Also, Schluss mit der Bettlägerigkeit, runter vom Sofa und bewege dich so gut und so viel du kannst!
Frau steht mit Koffer auf einer Treppe. Bewegung auf Reisen ist wichtig, um einer Thrombose vorzubeugen.
  • Bewegungsmangel auf langen Reisen vermeiden: Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich ausreichend zu bewegen. Beispielsweise auf Reisen ist ein Bewegungsmangel oft vorprogrammiert. Doch auch hier ist es wichtig, dass du auf ausreichend Bewegung achtest. Lege auf Autofahrten regelmäßig Pausen gegen einen Bewegungsmangel ein. Während du im Zug reist, kannst du immer mal wieder den Gang auf und ab gehen. Auch im Flugzeug ist das wichtig. Dein Körper wird es dir danken. Einige passende Übungen zeigen wir dir im Video.
  • Im Zweifelsfall Risikofaktoren meiden: Manche Medikamente oder Behandlungen sind bekannt dafür, ein vergleichsweise hohes Thromboserisiko mit sich zu bringen. Typische Beispiele hierfür sind die Anti-Baby-Pille oder eine Hormontherapie während der Wechseljahre. Es ist natürlich deine Entscheidung, diese Medikamente weiter in Anspruch zu nehmen. Vielleicht magst du aber mit deinem Arzt über möglichst risikoarme Präparate und Behandlungen sprechen – oder ganz andere Alternativen ausprobieren.

Thromboseprophylaxe für besondere Fälle:3)

In manchen Situationen oder bei bestimmten Krankheiten ist ebenfalls ein besonderes Augenmerk auf eine Thromboseprophylaxe zu legen. Dazu gehört beispielsweise eine Schwangerschaft, wenn du unter Asthma leidest oder wenn eine Operation ansteht. Bei einem Herzklappenersatz oder Vorhofflimmern dienen beispielsweise Antikoagulantien der Vorbeugung eines Schlaganfalls. Bei bereits eingetretener Thrombose verhindert die therapeutische Antikoagulation eine Vergrößerung des Thrombus. 

In diesen Fällen ist es wichtig, dass du gemeinsam mit deinem Arzt eine passende Strategie entwickelst. Unsere Übungen können da natürlich sehr gerne ein Teil der Vorbeugung sein.

Gut zu wissen: Wie hoch ist das Risiko für eine venöse Thrombose bei welcher OP?4)

  • Niedriges Risiko: Dieses besteht bei kleineren operativen Eingriffen, wie beispielsweise bei Frakturen oder Operationen an den oberen Extremitäten.
  • Mittleres Risiko: Bei länger andauernden Operationen und Immobilisierung der unteren Extremitäten steigt das Risiko. Typische Beispiele sind eine Sprunggelenksfraktur oder auch Operationen am Knie wie eine Kniegelenksarthroskopie. Probiere es bei Beschwerden lieber mal mit unseren Übungen und setze dich so keinem unnötigen Risiko aus. Wenn die Übungen nicht helfen, kannst du dich immer noch operieren lassen.
  • Hohes Risiko: Ein starkes Thromboserisiko weisen Eingriffe in der Bauch- und Beckenregion auf. Thromben und Blutungen in den Beckenvenen sind dabei sehr gefährlich. Auch eine OP, bei der ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wird, hat ein erhöhtes Thromboserisiko zur Folge. Auch hier legen wir dir ans Herz, vor einer OP erst alle anderen Möglichkeiten – wie unsere Schmerztherapie bei Hüftschmerzen – auszuprobieren.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

6. Unsere Übungen bei Thrombose-Schmerzen


Du hast Thrombose oder bist besonders gefährdet? Dann wird es Zeit, etwas zu tun – vor allem wenn bereits Schmerzen aufgetreten sind. Wir möchten dir dabei helfen und in unserem Video eine einfache Übung zeigen, die Thrombose-Schmerzen lindern und zukünftig verhindern kann. Mit den Übungen kannst du bei einem Blutpfropf die Thrombolyse, also die Auflösung des Gerinnsels unterstützen und deinen Blutstrom verbessern.

Bitte führe diese Selbstbehandlung nicht einfach so aus, sondern sprich zuvor mit deinem Arzt! Hast du das Okay zur Behandlung deiner thrombosebedingten Schmerzen bekommen? Dann kann es gleich losgehen. Bitte lies dir zunächst unsere Checkliste unter der Übungsbeschreibung aufmerksam durch und beobachte genau, wie dein Körper reagiert. Werden die Schmerzen besser, führe die Übung am besten täglich aus. Verschlechtert sich dein Zustand, stelle das Üben direkt wieder ein.

Eine Frau zieht mithilfe der Übung-Schlaufe von Liebscher & Bracht ihr Bein näher zu sich ran.
  • Du brauchst: Unsere Übungs-Schlaufe oder einen vergleichbaren Gegenstand, der deine Arme verlängert (beispielsweise einen Gürtel oder ein Handtuch).
  • Schlüpfe mit dem Fuß der betroffenen Körperseite in die kleine Öffnung der Schlaufe und lege ihn auf einem Stuhl ab. Dein Bein ist voll durchgestreckt.
  • Greife mit beiden Händen die Schlaufe und ziehe deinen Fuß zu dir heran – eine Hand ist dabei weiter vorne, die andere am hinteren Ende der Schlaufe platziert.
  • Beuge dich nun mit deinem Oberkörper langsam nach vorne. Je weiter du dich nach vorne beugst, desto intensiver dehnst du deine Wade sowie die gesamte Beinrückseite.
  • Arbeite dich für etwa zwei bis zweieinhalb Minuten in die Dehnung hinein und gehe anschließend langsam wieder heraus.

📌 Checkliste für die Liebscher & Bracht-Übungen

Damit bei unseren Übungen nichts schiefgeht, haben wir die wichtigsten Infos in einer Checkliste zusammengefasst. So hast du alle Tipps auf einen Blick und kannst mit einem guten Gefühl üben.

Orientiere dich immer an deiner persönlichen Schmerzskala von eins bis zehn. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du bei jeder Dehnung auf einer Stufe von acht oder neun arbeitest. Neun bedeutet: Du spürst einen intensiven Schmerz, kannst aber während der Dehnung noch ruhig atmen und musst nicht gegenspannen.

Übe an sechs Tagen pro Woche und führe die Übung mindestens einmal täglich aus. Falls du die entspannenden Reparatur-Vorgänge in deinen Muskeln und Faszien noch besser unterstützen möchtest, kannst du die Wiederholungen auch im 12-Stunden-Rhythmus durchführen: einmal morgens, einmal abends.

✅ Benutze professionelle Hilfsmittel und keine Billig-Produkte bei der Behandlung deiner Schmerzen. Wenn du hier auf ein mangelhaftes Produkt setzt, kann sich das negativ auswirken. Wir haben bei der Entwicklung unserer Hilfsmittel daher größte Sorgfalt walten lassen und sie speziell zur Schmerz-Behandlung entwickelt.

Für jeden Übungsschritt solltest du zwei bis zweieinhalb Minuten investieren und mindestens 90 Sekunden in der jeweiligen Dehnung bleiben.

Verzichte so weit wie möglich auf die Einnahme von Schmerzmitteln. Unsere Übungen nutzen deinen Schmerz als Ausgangspunkt und täglichen Vergleichswert. Du solltest ihn daher nicht künstlich unterdrücken, sondern als Orientierung für die korrekte Übungsdurchführung und Dehnungsintensität einsetzen. Schmerzmittel würden deine Fortschritte nur verfälschen und dir ein unrealistisches Bild deines Schmerzzustands vermitteln.

Sei geduldig — auch wenn schnelle Ergebnisse keine Seltenheit darstellen. Es kann etwas dauern, bis dein Gehirn neue Bewegungsprogramme speichert, sich der Stoffwechsel normalisiert und die Zugkräfte aus Spannung und Gegenspannung zurückgehen.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei den Übungen!

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

💡 Wenn du Angst vor einer Thrombose hast, kann dir dieses Wissen helfen:


Hilfe bei Beinschmerzen

Hier erfährst du alles, was du zum Thema Beinschmerzen wissen musst – hochwirksame Übungen inklusive.

hier informieren

Thrombose-Schmerzen erkennen

Wir erklären dir in diesem Beitrag, wie du die vier typischen Anzeichen einer Thrombose im Bein erkennst.

Hilfe entdecken

Warum langes Sitzen so gefährlich ist

Was passiert beim Sitzen in deinem Körper? Wir geben dir die Antwort und zeigen einfache Übungen.

jetzt lesen

Du brauchst weitere Hilfe?

Nutze unseren Therapeutenfinder

Landkarte von Deutschland mit 3 goldenen Location-Markierungen. Daneben zeigt ein goldener Pfeil nach rechts.

Hat dir der Artikel gefallen?

Dann teile ihn mit deinen Freunden!

Der Visionär

Roland Liebscher-Bracht

Rundes Bild, aufwärts vom Hals ab, von Roland Liebscher - Bracht lächelnd mit weißen Hintergrund

Wir erklären dir, wie du die Anzeichen einer Thrombose schnell erkennst und welche Übungen du zur Vorbeugung machen kannst.

Als Thrombose bezeichnet man einen Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel. Dies ist gefährlich, da sich dieser Pfropf lösen und in andere Organe – wie das Herz – gespült werden kann. Das führt als Notfall nicht selten zu lebensbedrohenden Situationen. Damit es nicht so weit kommt, erklären wir dir in diesem Beitrag:

  • die wichtigsten Anzeichen und Symptome einer Thrombose, damit du schnell reagieren kannst,
  • welche Ursachen und Risikofaktoren zur Bildung einer Thrombose beitragen,
  • wie die Erkrankung Thrombose im Ernstfall zu behandeln ist,
  • was du als Risiko-Patient zur Vorsorge machen kannst und
  • welche Übungen deine Thrombose-Schmerzen lindern können.
Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

SPIEGEL-Bestseller Autor von “Deutschland hat Rücken” & Schmerzspezialist

Mehr über Roland Liebscher-Bracht
Frau zieht sich einen Kompressionsstrumpf bei einer Thrombose an und sitzt dabei auf einem grauen Sofa.

© Albina Glisic | shutterstock.com

KOSTENFREIER RATGEBER

Die effektivsten Übungen gegen Beinschmerzen

Jetzt runterladen

1. Thrombose im Überblick


Über 100.000-mal schlägt dein Herz pro Tag und pumpt dabei munter Blut durch deinen Körper. Normalerweise fließt dein Blut ungehindert durch Arterien und Venen. Manchmal gibt es jedoch einen Stau: Es hat sich ein Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel gebildet und hindert den Blutfluss. Dann liegt eine Thrombose vor.

Eine Thrombose kann theoretisch überall im Körper vorkommen und den Blutstrom stören – mit unterschiedlichen Folgen. Steckt das Gerinnsel in den Schlagadern (Arterien), handelt es sich um eine arterielle Thrombose. Dieser Verschluss ist oft der Grund für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen Beinarterienverschluss. Auch im Herz oder der Lunge können sich Thromben bilden.

Zu sehen ist eine Vene mit einem Thrombus. Das ist ein Blutgerinnsel, das die Vene bei einer Thrombose verstopft.

© studiovin | shutterstock.com

Thrombosen kommen aber auch in Venen zustande (Venenthrombose/VTE). Das kann ebenfalls in verschiedenen Körperregionen passieren und den Blutstrom hemmen. Am häufigsten entstehen die gefährlichen Venenthrombosen (VTE) im Bein. Thrombophlebitis ist dabei der medizinische Fachbegriff für eine akute Thrombose und Entzündung von oberflächlichen Venen. Anders als bei einer Thrombophlebitis, spricht die Medizin bei einer Thrombose der tiefen Venen (Leitvenensystem) von einer Phlebothrombose.

Häufigste Thrombose-Anzeichen sind Schwellungen, ziehende Schmerzen und eine rote oder bläuliche Verfärbung der Haut. Die Gefahr einer Thrombose besteht darin, dass das Gerinnsel (Thrombus) in andere Organe wandern kann. Ein Verschluss der Lungenarterie (Lungenembolie) droht. Daher muss die Thrombose in jedem Fall von einem Arzt untersucht werden. Bitte unterschätze daher die Gefahren einer Thrombose nicht und lasse im Zweifelsfall deine Symptome abklären.

Mit einer Thrombolyse soll das Blutgerinnsel gelöst und der Blutstrom normalisiert werden. Die Gabe von Medikamenten, auch als Antikoagulation bezeichnet, unterstützt diesen Prozess und soll vor allem eine Lungenembolie verhindern. Welche Behandlung am sinnvollsten ist, wird in der Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose festgelegt.

📌 Hier haben wir dir eine Kurzübersicht zur Thrombose zusammengestellt:

Definition: Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das den Blutfluss hemmt oder hindert. Dies kann lebensbedrohlich sein.

Häufigste Lokalisationen (betroffene Körperregionen): In den Beinen (vor allem Unterschenkel) kommt die Thrombose am besonders oft. Nicht selten tritt sie auch im Bereich des Beckens, den Armen oder den oberen oder unteren Hohlvenen (nahe des Zwerchfells) auf.

Typische Symptome: Meist kommt es zu Schwellungen, Rötungen, Schmerzen wie beim Muskelkrampf und einem Spannungsgefühl, zusätzlich zu Überwärmung, Fieber oder einem beschleunigten Puls.

Behandlung: In der Therapie bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten, wobei die Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose die Richtung vorgibt. Meist eingesetzt werden der Kompressionsverband oder Kompressionsstrümpfe, Hochlagerung, gerinnungshemmende Medikamente, Thrombektomie (OP) oder Übungen zur Steigerung des Blutflusses.

Gefahren: Je nachdem, wo sich das Blutgerinnsel gebildet hat, beziehungsweise wohin es gespült wurde, drohen Embolien wie eine Lungenembolie (Lungenarterienverschluss), Gefäß- und Gewebeschäden (Postthrombotisches Syndrom) oder Schlaganfälle.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

2. Erste Anzeichen und Symptome einer Thrombose


Eine Thrombose kann in jeder Körperregion auftreten. Nicht immer wird sie gleich bemerkt oder richtig gedeutet. So bahnt sie sich oft still und heimlich ihren Weg durch den Körper. Wie du dir vorstellen kannst, ist die Thrombose daher nicht nur eine der häufigsten, sondern auch eine der gefährlichsten Gefäßerkrankungen überhaupt. 

Die Thrombose wird leider oft nicht sofort als solche erkannt. Warum? Viele Symptome sind zunächst eher unspezifisch. Scheue dich jedoch nicht bei einem Verdacht auf eine Thrombose, diese ersten unscheinbaren Anzeichen ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen. Nur so kann Schlimmeres vermieden werden.

Nun erläutern wir dir die vier häufigsten Symptome, die auf eine Thrombose hinweisen:

Frau sitzt auf dem Sofa und hält sich ihr Bein aufgrund von Thromboseschmerzen

© pr image factory | shutterstock.com

  1. Schmerzen und Schwellungen: Oft treten die ziehenden und krampfartigen Schmerzen urplötzlich auf und ähneln einem Muskelkater. Besonders häufig betroffen sind die Beine (Beinvenenthrombose/Venenthrombose). Achte darauf, ob in den Beinen weitere charakteristische Beschwerden auftauchen, wie zusätzliche Schwellungen im Waden- oder Knöchelbereich. Gesellen sich noch ein Schweregefühl und Spannungen im Unterschenkel dazu, könnte sich tatsächlich ein Blutgerinnsel in einer Beinvene gebildet haben. Sie kann so tief in der Muskulatur des Beines liegen (tiefe Beinvenenthrombose TVT), dass sie durch die Haut nicht direkt erkennbar ist.

Versuche, das mit Schweregefühl belastete Bein oder betroffene Körperteil hochzulagern. Bessern sich die Beschwerden schnell? Dann spricht viel für eine Thrombose und du solltest die Symptome unbedingt schnell von einem Arzt abklären lassen.

Eine Person steht mit ihrem rechten Bein angewinkelt und hält sich mit der rechten Hand den Oberschenkel, auf welchem ein großer blauer und roter Bluterguss zu sehen ist, der womöglich von einer Thrombose kommen könnte

© Alexander Sobol I shutterstock.com

2. Verfärbte Gliedmaßen: Auch optische Warnsignale können eine Thrombose ankündigen. Häufig verfärben sich durch den den gestörten Blutfluss im Bein oder in anderen Gliedmaßen die betroffenen Regionen bläulich oder rötlich. Spürst du gleichzeitig ein auffälliges Wärme- oder Spannungsgefühl, solltest du dem Verdacht auf Thrombose dringend nachgehen.

Eine Person steht mit den Waden zur Kamera und macht ihre hervorstehenden Venen und blauen Flecken an der Beinrückseite deutlich

© solarisys I shutterstock.com

3. Auffällig sichtbare Venen: Wenn sich eine Thrombose gebildet hat, zeigen sich oft eindeutig hervorgetretene Venen. Der Blutstau zwingt den Körper, die betroffene Stelle zu umgehen, sodass sich einige Venen mit der Zeit stärker abzeichnen.

Doch Achtung! Oft werden die thrombosebedingten Veränderungen der Venen mit Krampfadern verwechselt. Die Krankheitsbilder unterscheiden sich jedoch. Lass im Zweifelsfall einen Arzt einen Blick auf deine Venen werfen.

Mann hält sich vor Schmerzen die Fußsohle aufgrund einer Thrombose

© Africa Studio | shutterstock.com

4. Schmerzen an der Fußsohle: Die Fußsohle reagiert vor allem bei den am häufigsten vorkommenden Beinvenenthrombosen auf Druck mit starken Schmerzen. Zeigt sich deine Fußsohle schon bei leichtem Abtasten druckempfindlich? Leidest du unter weiteren Symptomen? Dann solltest du nicht zögern, diese Anzeichen ärztlich abklären zu lassen!

Mehr über die Anzeichen bei einer Beinvenenthrombose (TVT) erfährst du in unserem Spezial-Artikel.

Am häufigsten kommen Thrombosen in den Beinen vor. Sie können sich aber auch in jeder anderen Körperregion bilden. Die Symptome fallen dann leicht unterschiedlich aus – was die Diagnose erschwert.

Thrombosen in den Armen verursachen beispielsweise meist stärkere Beschwerden als Gefäßverschlüsse in den Beinen. Zusätzlich machen sie sich durch eine verstärkte Venenzeichnung bemerkbar, weil das Blut über Umwege seinen Weg zum Herzen sucht. Thrombosen im Bereich der Arme zeichnen sich durch Symptome wie Schwellungen und Überwärmung des betroffenen Arms, Schwellungen der Hand, bläuliche Verfärbungen und Schmerzen bei (leichtem) Druck auf den Arm aus.

Wer ist eigentlich am stärksten von einer Thrombose gefährdet? Erfahre im nächsten Kapitel, ob auch du zu den Risikogruppen gehörst.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

3. Risikofaktoren, Ursachen und Diagnose einer Thrombose


Zu den Risikogruppen zählen vor allem Menschen mit einer Thrombose-Vorerkrankung, Darm- und Tumorerkrankungen, Schwangere, Raucher sowie Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille verhüten. Wer viel und lange sitzt, zu wenig trinkt und unter Krampfadern leidet, sollte ganz besonders auf die hier genannten Warnsignale achten und eine Thromboseprophylaxe machen. Die Folgen der Thromben können unter anderem eine Lungenembolie oder ein Schlaganfall sein.

Drei Hauptursachen, die zur Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) und damit zu einer Thrombose führen, stellen wir dir hier vor. Sie werden auch oft nach dem deutschen Arzt Rudolf Virchow als Virchow-Trias, also die drei (Trias) Ursachen nach Virchow, bezeichnet:

  1. Ursache: Gestörter Blutfluss

Fließt das Blut zu langsam oder bilden sich Strömungswirbel, steigt die Gefahr einer Thrombose. Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko, dass sich der Blutfluss verlangsamt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • längere Inaktivität durch Bettlägerigkeit (oft im Alter),
  • Lähmungen,
  • Immobilität durch einen Gips nach einer Fraktur in Armen oder Beinen und teilweise dadurch bedingte Bettlägerigkeit,
  • langes (und beengtes) Sitzen im Bus, Auto oder Flugzeug – oft auf langen Reisen,
  • ausgeprägte Krampfadern,
  • Vorerkrankungen wie Herzschwäche oder Vorhofflimmern sowie
  • Druck auf das Gefäß (beispielsweise bei einem Knochenvorsprung oder Tumor).
Frau liegt im Bett unter Kissen und Bettdecke begraben. Lange Inaktivität fördert Thrombosen.
  1. Ursache: Veränderte Gefäßwand

Nicht nur der Blutfluss, sondern auch die „Rahmenbedingungen“ können sich ändern. Gemeint sind hierbei Veränderungen oder Gefäßwandschäden an Venen und Arterien. Diese entstehen zum Beispiel durch Verletzungen, Verbrennungen, Entzündungen oder Infektionen. In den Arterien spielt außerdem das Krankheitsbild „Gefäßverkalkung“ (Arteriosklerose) eine wichtige Rolle.

  1. Ursache: Veränderte Blutzusammensetzung 
  • Blutgerinnungsstörungen: Es kann vorkommen, dass dein Blut leichter gerinnt als im Normalfall. Eine solche Gerinnungsneigung heißt Thrombophilie. In manchen Fällen sind Blutgerinnungsstörungen angeboren.
  • Blutkrankheiten, wie beispielsweise die Polyzythämie, bei der sich zu viele Blutzellen im Blut befinden. Die Ursache hierfür ist nicht bekannt.
  • „Dickes“ Blut bei Flüssigkeitsmangel. Du solltest daher unbedingt darauf achten, jeden Tag genug zu trinken. Etwa zwei Liter sollten es jeden Tag sein. Diesen Faktor kannst du selbst am besten beeinflussen!
  • Medikamente: Ganz oben auf der Liste der Medikamente mit einem hohen Thromboserisiko steht die Anti-Baby-Pille. Sprich deshalb mit deinem Frauenarzt über möglichst risikoarme Präparate oder erarbeitet gegebenenfalls einen alternativen Verhütungsplan. Aber auch eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren steigert das Thromboserisiko.
  • Jede Operation steigert das Thromboserisiko. Besonders groß ist das Risiko allerdings bei Operationen im Zusammenhang mit reduziertem Blutfluss.
  • Schwangerschaft: In dieser besonderen Lebenszeit kommt einiges auf dich zu – auch jede Menge Veränderungen. Kläre mit deinem Arzt dein persönliches Thromboserisiko ab und frage ihn, ob unsere Übungen zur Vorbeugung für dich geeignet sind. Darüber hinaus können wir dich in der Schwangerschaft mit weiteren, speziell auf dich abgestimmten Übungen begleiten.
  • Rauchen
  • Übergewicht
Mann gießt sich ein Glas Wasser ein. Eine ausreichende Trinkmenge ist zur Vorbeugung einer Thrombose wichtig.

📌 Diagnose einer Thrombose:

Als Erstes wird sich dein Arzt nach deinen Beschwerden, deiner Krankengeschichte und Risikofaktoren erkundigen. Erhärtet sich der Verdacht einer Thrombose, können mit Ultraschalluntersuchungen die Venen, das Venensystem und der Blutfluss gut beurteilt werden. Damit lassen sich im Zweifelsfall auch das Gerinnsel beziehungsweise eine Thromboembolie lokalisieren.

Weitere Hinweise kann eine Blutuntersuchung liefern: Finden sich sogenannte D-Dimere, spricht das oft für eine Thrombose. D-Dimere sind Abbauprodukte des Gerinnungsstoffes Fibrin. Sie entstehen bei einer Thrombose vermehrt, weil der Körper versucht, das Blutgerinnsel abzubauen. Der D-Dimer-Test ist aber kein eindeutiges Zeichen für eine Thrombose.

Andere bildgebende Verfahren wie die Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) oder die Computertomografie (CT) sind vor allem geeignet, Blutgerinnsel in Organen, den Beckenvenen oder der Hohlvene sichtbar zu machen.

Bei manchen Stellen, wie bei den tiefen Beinvenen  im Oberschenkel, kommt die Phlebographie zum Einsatz. Die Phlebographie ist ein radiologisches Verfahren zur Darstellung und Beurteilung von Venen. Dabei spritzt der Arzt ein Kontrastmittel in die betroffene Vene und fertigt anschließend ein Röntgenbild an.

Um Komplikationen und Störungen wie eine Thromboembolie (wenn sich der Thrombus von der Venenwand löst und durch den Körper wandert) oder andere Komplikationen in der Behandlung zu verhindern und schnell geeignete Maßnahmen ergreifen zu können, ist eine zeitnahe Diagnose der Thrombose sehr wichtig. Scheue dich also nicht, bei entsprechenden Symptomen zum Arzt zu gehen.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

4. Behandlung einer Thrombose


Eine Thrombose ist eine ernste Sache und darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Zur Behandlung stehen verschiedene Maßnahmen bereit. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt unter anderem vom Ort des Auftretens deines Gerinnsels und seinem Schweregrad ab.

Eine Thrombose kann durch Medikamente, durch eine Kompressionstherapie, spezielle Übungen oder operativ behandelt werden. Oft werden oder müssen die verschiedenen Behandlungsansätze miteinander kombiniert werden. Ein Aufenthalt in einer Klinik ist dabei nicht ausgeschlossen.

Das oberste Ziel der Thrombose-Behandlung ist es, zu verhindern, dass sich das Gerinnsel von der Venenwand löst und mit dem Blutstrom in lebenswichtige Organe wandert. Denn dann besteht die Gefahr einer Embolie (zum Beispiel einer Lungenembolie), also des Verstopfens einer Arterie durch das Gerinnsel. Außerdem sollen langfristige, irreparable Schäden an den betroffenen Blutgefäßen, Extremitäten oder Organen (postthrombotisches Syndrom) vermieden werden.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, eine Thrombolyse, also eine Auflösung des Thrombus (Blutpfropf), zu erreichen. Wir stellen dir die verschiedenen Methoden und Maßnahmen im Detail vor:

Eine Frau sitzt auf einem Bett und zieht sich auf dem rechten Bein einen Kompressionsstrumpf gegen ihre Thromboseschmerzen im Bein an.

© Tibanna79 I shutterstock.com

Hochlagerung und Kompression: Als erste Sofortmaßnahme solltest du die von der Thrombose betroffenen Extremitäten hochlagern, also beispielsweise das Bein oder den Arm höher legen als den Rest deines Körpers. So kannst du verhindern, dass sich das Blut noch mehr rückstaut und die betroffene Körperregion weiter anschwillt.

Als Nächstes wird oft ein Kompressionsverband angelegt. Dieser darf nicht zu knapp gewickelt sein und muss deutlich über die Stelle hinausreichen, an der sich die Thrombose gebildet hat. Bei einer Unterschenkelthrombose sollte der Kompressionsverband beispielsweise bis unter das Knie reichen. Wichtig ist außerdem, dass er sehr straff sitzt. Schließlich soll er die Venen so stark zusammendrücken, dass das Blut in ihnen besser fließt. Gleichzeitig darf er aber keine anderen Bereiche zu sehr einschnüren.

Es ist gar nicht so leicht, einen richtig sitzenden Kompressionsverband ohne ärztliche Hilfe anzulegen. Daher gibt es kleine Helferlein, wie Thrombose-Strümpfe der Kompressionsklasse II, die einen ausreichend kräftigen und gleichmäßigen Kompressionsgrad erzielen sollen.

Auch wenn bei der Behandlung der Thrombose vielleicht noch andere Maßnahmen zum Einsatz kommen, wird die Kompressionsbehandlung häufig langfristig fortgesetzt. Ob das bei dir auch notwendig ist, entscheidet dein Arzt.

Thromboseanfällige sollten Kompressionsstrümpfe auch bei längeren Reisen tragen. Hierbei können unsere Übungen zusätzlich einen guten Beitrag zur Vorbeugung leisten. Probiere es doch einfach mal aus!

Eine Frau hält eine Tablette sowie ein Glas Wasser in den Händen

Behandlung mit Medikamenten: Bessert die Kompression alleine die Beschwerden nicht, kommen meist Medikamente zum Einsatz. Die medikamentöse Thrombosebehandlung soll verhindern, dass das Blutgerinnsel weiterwächst und womöglich in die Lungenarterien geschwemmt wird. Im besten Fall bewirken die Medikamente, dass körpereigene Enzyme den Thrombus wieder verkleinern oder sogar ganz lösen. Diese Medikamente wirken dabei über eine Blutverdünnung. Rund 95 Prozent der Thrombose-Patienten in Deutschland werden medikamentös behandelt.5) Zur Langzeit-Behandlung und zur Prophylaxe kannst du gerne unsere Übungen in deinen Behandlungsplan integrieren.

Akutbehandlung: Ist die Diagnose Thrombose gefallen, kommen schnell gerinnungshemmende Medikamente zum Einsatz – das bekannteste Medikament hierbei ist Heparin. Durch die Hemmung der Blutgerinnung soll verhindert werden, dass das Blutgerinnsel größer wird.

Heparin wird in hoher Dosierung als Spritze unter die Haut (subkutane Injektion) oder als Infusion gegeben. Denn das Medikament würde andernfalls im Magen-Darm-Trakt zerfallen und nicht in die Blutbahn gelangen.

Nicht jeder verträgt Heparin gleich gut – doch es können auch andere Wirkstoffe, wie beispielsweise Fondaparinux, verabreicht werden. Weitere Wirkstoffe der akuten Thrombose-Behandlung sind die sogenannten DOACs (direkte orale Antikoagulantien) Rivaroxaban und Apixaban. Laut der aktuellen Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose, sollen die Wirkstoffe Heparin und Fondaparinux vorzugsweise zur Behandlung eingesetzt werden.6)

Langzeitbehandlung: Etwa fünf bis zehn Tage nach der aufgetretenen Thrombose werden Patienten im Zuge der Langzeittherapie auf ein gerinnungshemmendes Medikament in Tablettenform eingestellt, das verhindern soll, dass sich ein neues Gerinnsel bildet.

Diese Erhaltungstherapie wird über drei bis sechs Monate fortgesetzt. Angewandt werden dafür Vitamin-K-Antagonisten. Das sind Gegenspieler des für die Blutgerinnung wichtigen Vitamin K. Vor allem die Wirkstoffe Phenprocoumon und Warfarin werden in Deutschland eingesetzt. Die richtige Dosierung aller Medikamente muss regelmäßig durch Blutkontrollen der Gerinnungswerte überprüft werden.

Als weiteren Baustein in der Langzeittherapie kannst du unsere Übungen zur Thrombose-Behandlung testen. Sie unterstützen durch gezielte Bewegungen ebenfalls die Vorbeugung einer erneuten Thrombose.

Zwei Ärzte versuchen im OP-Saal, die Blutgerinnsel bei einer Thrombose zu finden und operativ zu entfernen

Operative Thrombose-Behandlung: Auch wenn wir bekanntermaßen keine Freunde von Medikamenten und OPs sind, können beide sinnvolle Therapien bei einer Thrombose sein. Vor allem bei jungen Patienten, die zum ersten Mal eine Thrombose in einer großen Vene im Bein-Becken-Bereich erleiden, kann ein operativer Eingriff die beste Behandlungsoption darstellen.

Bei der Operation versuchen die Ärzte mithilfe eines Katheters, den Blutpfropf (Thrombus) zu fassen und aus der Vene zu ziehen. Ärzte sprechen auch vom „Rekanalisieren“, weil mit dem Eingriff ein verstopftes Blutgefäß wieder durchgängig gemacht wird. Die Spezialisten prüfen auch, ob in der Vene ein Strömungshindernis besteht, das beseitigt werden kann.

Nach der OP werden gerinnungshemmende Medikamente verabreicht. Um im OP-Saal Komplikationen zu vermeiden, sollte diese Therapie so früh wie möglich durchgeführt werden.

In Einzelfällen wird Patienten mit einer Beinvenenthrombose eine Art „Sieb“ in die Hohlvene (Vena-Cava-Filter) eingesetzt, entweder dauerhaft oder vorübergehend. Es soll verhindern, dass abgelöste Blutgerinnsel (Thrombus) in die Lunge geschwemmt werden.

Rote Schlaufe aus Baumwolle mit drei Teilbereichen zum Dehnen

Thrombose-Schmerzen mit gezielten Übungen lindern: Unsere Thrombose-Übungen haben schon vielen Betroffenen sehr geholfen, ersetzen aber keine ärztliche Behandlung! Mit unseren Schmerzfrei-Übungen zeigen wir dir eine Selbsthilfe-Maßnahme, die du bitte in jedem Fall vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen solltest. Erhältst du grünes Licht, kannst du sofort loslegen. Hier geht es direkt zu den Übungen. Für die Übungen brauchst du unsere Übungs-Schlaufe oder ein ähnliches Hilfsmittel.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

5. Tipps zur Vorbeugung einer Thrombose


In deinem Alltag kannst du ein paar Dinge tun, um dein persönliches Thromboserisiko zu senken. Gehörst du zu einer der Risikogruppen? Dann solltest du besonderes Augenmerk auf diese Tipps legen:

Eine Glas Wasser steht vor einer vollen Glasflasche auf dem Tisch. Eine ausreichende Trinkmenge ist zur Vorbeugung einer Thrombose wichtig.
  • Genug trinken: Rund zwei Liter pro Tag sollten es schon sein. Wenn du nicht genug trinkst, verdickt dein Blut. Die Folge: Das Risiko, dass sich gefäßverstopfende Gerinnsel (Thromben) bilden, steigt. So setzt du dich selbst unnötig einer Gefahr aus. Diesen Faktor kannst du also gut selbst beeinflussen. Eine ausreichende Trinkmenge pro Tag fungiert als natürlicher Blutverdünner und fördert den optimalen Blutfluss. Du vergisst oft zu trinken? Stelle dir dafür wirklich einmal pro Stunde einen Wecker, der dich ans Trinken erinnert und nimm in jedes Meeting ein Glas Wasser mit.
Zwei Männer joggen bei Sonnenaufgang. Bewegung ist wichtig zur Vorbeugung einer Thrombose
  • Ausreichende Bewegung im Alltag: Genug Bewegung ist der Feind jeder Thrombose und damit wieder eine vorbeugende Maßnahme, die du selbst in der Hand hast. Warum Bewegung so wichtig ist? Wenn du vor allem die Beinmuskeln bewegst, unterstützt du damit den Blutfluss im Venensystem der Beinvenen. Mit jedem Schritt oder jeder Bewegung in anderen Körperbereichen drücken die Muskeln von außen auf die Venen, ähnlich wie eine Pumpe. Zusätzlich verhindern die Venenklappen, dass das Blut zurückfließt. Bewegung unterstützt also deinen Blutfluss im ganzen Körper. Inaktivität hat dagegen negative Auswirkungen auf deine Venenklappen und den Blutfluss im Venensystem: Sie sind dann oft nicht mehr dicht. Ist das der Fall oder fehlt der Effekt der Muskelpumpe ganz, bilden sich leichter Blutgerinnsel (Thromben). Also, Schluss mit der Bettlägerigkeit, runter vom Sofa und bewege dich so gut und so viel du kannst!
Frau steht mit Koffer auf einer Treppe. Bewegung auf Reisen ist wichtig, um einer Thrombose vorzubeugen.
  • Bewegungsmangel auf langen Reisen vermeiden: Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich ausreichend zu bewegen. Beispielsweise auf Reisen ist ein Bewegungsmangel oft vorprogrammiert. Doch auch hier ist es wichtig, dass du auf ausreichend Bewegung achtest. Lege auf Autofahrten regelmäßig Pausen gegen einen Bewegungsmangel ein. Während du im Zug reist, kannst du immer mal wieder den Gang auf und ab gehen. Auch im Flugzeug ist das wichtig. Dein Körper wird es dir danken. Einige passende Übungen zeigen wir dir im Video.
  • Im Zweifelsfall Risikofaktoren meiden: Manche Medikamente oder Behandlungen sind bekannt dafür, ein vergleichsweise hohes Thromboserisiko mit sich zu bringen. Typische Beispiele hierfür sind die Anti-Baby-Pille oder eine Hormontherapie während der Wechseljahre. Es ist natürlich deine Entscheidung, diese Medikamente weiter in Anspruch zu nehmen. Vielleicht magst du aber mit deinem Arzt über möglichst risikoarme Präparate und Behandlungen sprechen – oder ganz andere Alternativen ausprobieren.

Thromboseprophylaxe für besondere Fälle:7)

In manchen Situationen oder bei bestimmten Krankheiten ist ebenfalls ein besonderes Augenmerk auf eine Thromboseprophylaxe zu legen. Dazu gehört beispielsweise eine Schwangerschaft, wenn du unter Asthma leidest oder wenn eine Operation ansteht. Bei einem Herzklappenersatz oder Vorhofflimmern dienen beispielsweise Antikoagulantien der Vorbeugung eines Schlaganfalls. Bei bereits eingetretener Thrombose verhindert die therapeutische Antikoagulation eine Vergrößerung des Thrombus. 

In diesen Fällen ist es wichtig, dass du gemeinsam mit deinem Arzt eine passende Strategie entwickelst. Unsere Übungen können da natürlich sehr gerne ein Teil der Vorbeugung sein.

Gut zu wissen: Wie hoch ist das Risiko für eine venöse Thrombose bei welcher OP?8)

  • Niedriges Risiko: Dieses besteht bei kleineren operativen Eingriffen, wie beispielsweise bei Frakturen oder Operationen an den oberen Extremitäten.
  • Mittleres Risiko: Bei länger andauernden Operationen und Immobilisierung der unteren Extremitäten steigt das Risiko. Typische Beispiele sind eine Sprunggelenksfraktur oder auch Operationen am Knie wie eine Kniegelenksarthroskopie. Probiere es bei Beschwerden lieber mal mit unseren Übungen und setze dich so keinem unnötigen Risiko aus. Wenn die Übungen nicht helfen, kannst du dich immer noch operieren lassen.
  • Hohes Risiko: Ein starkes Thromboserisiko weisen Eingriffe in der Bauch- und Beckenregion auf. Thromben und Blutungen in den Beckenvenen sind dabei sehr gefährlich. Auch eine OP, bei der ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wird, hat ein erhöhtes Thromboserisiko zur Folge. Auch hier legen wir dir ans Herz, vor einer OP erst alle anderen Möglichkeiten – wie unsere Schmerztherapie bei Hüftschmerzen – auszuprobieren.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

6. Unsere Übungen bei Thrombose-Schmerzen


Du hast Thrombose oder bist besonders gefährdet? Dann wird es Zeit, etwas zu tun – vor allem wenn bereits Schmerzen aufgetreten sind. Wir möchten dir dabei helfen und in unserem Video eine einfache Übung zeigen, die Thrombose-Schmerzen lindern und zukünftig verhindern kann. Mit den Übungen kannst du bei einem Blutpfropf die Thrombolyse, also die Auflösung des Gerinnsels unterstützen und deinen Blutstrom verbessern.

Bitte führe diese Selbstbehandlung nicht einfach so aus, sondern sprich zuvor mit deinem Arzt! Hast du das Okay zur Behandlung deiner thrombosebedingten Schmerzen bekommen? Dann kann es gleich losgehen. Bitte lies dir zunächst unsere Checkliste unter der Übungsbeschreibung aufmerksam durch und beobachte genau, wie dein Körper reagiert. Werden die Schmerzen besser, führe die Übung am besten täglich aus. Verschlechtert sich dein Zustand, stelle das Üben direkt wieder ein.

Eine Frau zieht mithilfe der Übung-Schlaufe von Liebscher & Bracht ihr Bein näher zu sich ran.
  • Du brauchst: Unsere Übungs-Schlaufe oder einen vergleichbaren Gegenstand, der deine Arme verlängert (beispielsweise einen Gürtel oder ein Handtuch).
  • Schlüpfe mit dem Fuß der betroffenen Körperseite in die kleine Öffnung der Schlaufe und lege ihn auf einem Stuhl ab. Dein Bein ist voll durchgestreckt.
  • Greife mit beiden Händen die Schlaufe und ziehe deinen Fuß zu dir heran – eine Hand ist dabei weiter vorne, die andere am hinteren Ende der Schlaufe platziert.
  • Beuge dich nun mit deinem Oberkörper langsam nach vorne. Je weiter du dich nach vorne beugst, desto intensiver dehnst du deine Wade sowie die gesamte Beinrückseite.
  • Arbeite dich für etwa zwei bis zweieinhalb Minuten in die Dehnung hinein und gehe anschließend langsam wieder heraus.

📌 Checkliste für die Liebscher & Bracht-Übungen

Damit bei unseren Übungen nichts schiefgeht, haben wir die wichtigsten Infos in einer Checkliste zusammengefasst. So hast du alle Tipps auf einen Blick und kannst mit einem guten Gefühl üben.

Orientiere dich immer an deiner persönlichen Schmerzskala von eins bis zehn. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du bei jeder Dehnung auf einer Stufe von acht oder neun arbeitest. Neun bedeutet: Du spürst einen intensiven Schmerz, kannst aber während der Dehnung noch ruhig atmen und musst nicht gegenspannen.

Übe an sechs Tagen pro Woche und führe die Übung mindestens einmal täglich aus. Falls du die entspannenden Reparatur-Vorgänge in deinen Muskeln und Faszien noch besser unterstützen möchtest, kannst du die Wiederholungen auch im 12-Stunden-Rhythmus durchführen: einmal morgens, einmal abends.

✅ Benutze professionelle Hilfsmittel und keine Billig-Produkte bei der Behandlung deiner Schmerzen. Wenn du hier auf ein mangelhaftes Produkt setzt, kann sich das negativ auswirken. Wir haben bei der Entwicklung unserer Hilfsmittel daher größte Sorgfalt walten lassen und sie speziell zur Schmerz-Behandlung entwickelt.

Für jeden Übungsschritt solltest du zwei bis zweieinhalb Minuten investieren und mindestens 90 Sekunden in der jeweiligen Dehnung bleiben.

Verzichte so weit wie möglich auf die Einnahme von Schmerzmitteln. Unsere Übungen nutzen deinen Schmerz als Ausgangspunkt und täglichen Vergleichswert. Du solltest ihn daher nicht künstlich unterdrücken, sondern als Orientierung für die korrekte Übungsdurchführung und Dehnungsintensität einsetzen. Schmerzmittel würden deine Fortschritte nur verfälschen und dir ein unrealistisches Bild deines Schmerzzustands vermitteln.

Sei geduldig — auch wenn schnelle Ergebnisse keine Seltenheit darstellen. Es kann etwas dauern, bis dein Gehirn neue Bewegungsprogramme speichert, sich der Stoffwechsel normalisiert und die Zugkräfte aus Spannung und Gegenspannung zurückgehen.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei den Übungen!

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

💡 Wenn du Angst vor einer Thrombose hast, kann dir dieses Wissen helfen:


Hilfe bei Beinschmerzen

Hier erfährst du alles, was du zum Thema Beinschmerzen wissen musst – hochwirksame Übungen inklusive.

hier informieren

Thrombose-Schmerzen erkennen

Wir erklären dir in diesem Beitrag, wie du die vier typischen Anzeichen einer Thrombose im Bein erkennst.

Hilfe entdecken

Warum langes Sitzen so gefährlich ist

Was passiert beim Sitzen in deinem Körper? Wir geben dir die Antwort und zeigen einfache Übungen.

jetzt lesen

Du brauchst weitere Hilfe?

Nutze unseren Therapeutenfinder

Landkarte von Deutschland mit 3 goldenen Location-Markierungen. Daneben zeigt ein goldener Pfeil nach rechts.

Hat dir der Artikel gefallen?

Dann teile ihn mit deinen Freunden!

Der Visionär

Roland Liebscher-Bracht

Rundes Bild, aufwärts vom Hals ab, von Roland Liebscher - Bracht lächelnd mit weißen Hintergrund
Frau zieht sich einen Kompressionsstrumpf bei einer Thrombose an und sitzt dabei auf einem grauen Sofa.

© Albina Glisic | shutterstock.com

Wir erklären dir, wie du die Anzeichen einer Thrombose schnell erkennst und welche Übungen du zur Vorbeugung machen kannst.

Als Thrombose bezeichnet man einen Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel. Dies ist gefährlich, da sich dieser Pfropf lösen und in andere Organe – wie das Herz – gespült werden kann. Das führt als Notfall nicht selten zu lebensbedrohenden Situationen. Damit es nicht so weit kommt, erklären wir dir in diesem Beitrag:

  • die wichtigsten Anzeichen und Symptome einer Thrombose, damit du schnell reagieren kannst,
  • welche Ursachen und Risikofaktoren zur Bildung einer Thrombose beitragen,
  • wie die Erkrankung Thrombose im Ernstfall zu behandeln ist,
  • was du als Risiko-Patient zur Vorsorge machen kannst und
  • welche Übungen deine Thrombose-Schmerzen lindern können.
Roland Liebscher - Bracht lächelt in die Kamera. Es ist nur sein Kopf zu sehen und ein runder Kreis ist um ihn herum gezogen.

Roland Liebscher-Bracht

SPIEGEL-Bestseller Autor von “Deutschland hat Rücken” & Schmerzspezialist

Mehr über Roland Liebscher-Bracht

1. Thrombose im Überblick

Über 100.000-mal schlägt dein Herz pro Tag und pumpt dabei munter Blut durch deinen Körper. Normalerweise fließt dein Blut ungehindert durch Arterien und Venen. Manchmal gibt es jedoch einen Stau: Es hat sich ein Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel gebildet und hindert den Blutfluss. Dann liegt eine Thrombose vor.

Eine Thrombose kann theoretisch überall im Körper vorkommen und den Blutstrom stören – mit unterschiedlichen Folgen. Steckt das Gerinnsel in den Schlagadern (Arterien), handelt es sich um eine arterielle Thrombose. Dieser Verschluss ist oft der Grund für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen Beinarterienverschluss. Auch im Herz oder der Lunge können sich Thromben bilden.

Zu sehen ist eine Vene mit einem Thrombus. Das ist ein Blutgerinnsel, das die Vene bei einer Thrombose verstopft.

© studiovin | shutterstock.com

Thrombosen kommen aber auch in Venen zustande (Venenthrombose/VTE). Das kann ebenfalls in verschiedenen Körperregionen passieren und den Blutstrom hemmen. Am häufigsten entstehen die gefährlichen Venenthrombosen (VTE) im Bein. Thrombophlebitis ist dabei der medizinische Fachbegriff für eine akute Thrombose und Entzündung von oberflächlichen Venen. Anders als bei einer Thrombophlebitis, spricht die Medizin bei einer Thrombose der tiefen Venen (Leitvenensystem) von einer Phlebothrombose.

Häufigste Thrombose-Anzeichen sind Schwellungen, ziehende Schmerzen und eine rote oder bläuliche Verfärbung der Haut. Die Gefahr einer Thrombose besteht darin, dass das Gerinnsel (Thrombus) in andere Organe wandern kann. Ein Verschluss der Lungenarterie (Lungenembolie) droht. Daher muss die Thrombose in jedem Fall von einem Arzt untersucht werden. Bitte unterschätze daher die Gefahren einer Thrombose nicht und lasse im Zweifelsfall deine Symptome abklären.

Mit einer Thrombolyse soll das Blutgerinnsel gelöst und der Blutstrom normalisiert werden. Die Gabe von Medikamenten, auch als Antikoagulation bezeichnet, unterstützt diesen Prozess und soll vor allem eine Lungenembolie verhindern. Welche Behandlung am sinnvollsten ist, wird in der Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose festgelegt.

📌 Hier haben wir dir eine Kurzübersicht zur Thrombose zusammengestellt:

Definition: Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das den Blutfluss hemmt oder hindert. Dies kann lebensbedrohlich sein.

Häufigste Lokalisationen (betroffene Körperregionen): In den Beinen (vor allem Unterschenkel) kommt die Thrombose am besonders oft. Nicht selten tritt sie auch im Bereich des Beckens, den Armen oder den oberen oder unteren Hohlvenen (nahe des Zwerchfells) auf.

Typische Symptome: Meist kommt es zu Schwellungen, Rötungen, Schmerzen wie beim Muskelkrampf und einem Spannungsgefühl, zusätzlich zu Überwärmung, Fieber oder einem beschleunigten Puls.

Behandlung: In der Therapie bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten, wobei die Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose die Richtung vorgibt. Meist eingesetzt werden der Kompressionsverband oder Kompressionsstrümpfe, Hochlagerung, gerinnungshemmende Medikamente, Thrombektomie (OP) oder Übungen zur Steigerung des Blutflusses.

Gefahren: Je nachdem, wo sich das Blutgerinnsel gebildet hat, beziehungsweise wohin es gespült wurde, drohen Embolien wie eine Lungenembolie (Lungenarterienverschluss), Gefäß- und Gewebeschäden (Postthrombotisches Syndrom) oder Schlaganfälle.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

2. Erste Anzeichen und Symptome einer Thrombose

Eine Thrombose kann in jeder Körperregion auftreten. Nicht immer wird sie gleich bemerkt oder richtig gedeutet. So bahnt sie sich oft still und heimlich ihren Weg durch den Körper. Wie du dir vorstellen kannst, ist die Thrombose daher nicht nur eine der häufigsten, sondern auch eine der gefährlichsten Gefäßerkrankungen überhaupt. 

Die Thrombose wird leider oft nicht sofort als solche erkannt. Warum? Viele Symptome sind zunächst eher unspezifisch. Scheue dich jedoch nicht bei einem Verdacht auf eine Thrombose, diese ersten unscheinbaren Anzeichen ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen. Nur so kann Schlimmeres vermieden werden.

Nun erläutern wir dir die vier häufigsten Symptome, die auf eine Thrombose hinweisen:

Frau sitzt auf dem Sofa und hält sich ihr Bein aufgrund von Thromboseschmerzen

© pr image factory | shutterstock.com

  1. Schmerzen und Schwellungen: Oft treten die ziehenden und krampfartigen Schmerzen urplötzlich auf und ähneln einem Muskelkater. Besonders häufig betroffen sind die Beine (Beinvenenthrombose/Venenthrombose). Achte darauf, ob in den Beinen weitere charakteristische Beschwerden auftauchen, wie zusätzliche Schwellungen im Waden- oder Knöchelbereich. Gesellen sich noch ein Schweregefühl und Spannungen im Unterschenkel dazu, könnte sich tatsächlich ein Blutgerinnsel in einer Beinvene gebildet haben. Sie kann so tief in der Muskulatur des Beines liegen (tiefe Beinvenenthrombose TVT), dass sie durch die Haut nicht direkt erkennbar ist.

Versuche, das mit Schweregefühl belastete Bein oder betroffene Körperteil hochzulagern. Bessern sich die Beschwerden schnell? Dann spricht viel für eine Thrombose und du solltest die Symptome unbedingt schnell von einem Arzt abklären lassen.

Eine Person steht mit ihrem rechten Bein angewinkelt und hält sich mit der rechten Hand den Oberschenkel, auf welchem ein großer blauer und roter Bluterguss zu sehen ist, der womöglich von einer Thrombose kommen könnte

© Alexander Sobol I shutterstock.com

2. Verfärbte Gliedmaßen: Auch optische Warnsignale können eine Thrombose ankündigen. Häufig verfärben sich durch den den gestörten Blutfluss im Bein oder in anderen Gliedmaßen die betroffenen Regionen bläulich oder rötlich. Spürst du gleichzeitig ein auffälliges Wärme- oder Spannungsgefühl, solltest du dem Verdacht auf Thrombose dringend nachgehen.

Eine Person steht mit den Waden zur Kamera und macht ihre hervorstehenden Venen und blauen Flecken an der Beinrückseite deutlich

© solarisys I shutterstock.com

3. Auffällig sichtbare Venen: Wenn sich eine Thrombose gebildet hat, zeigen sich oft eindeutig hervorgetretene Venen. Der Blutstau zwingt den Körper, die betroffene Stelle zu umgehen, sodass sich einige Venen mit der Zeit stärker abzeichnen.

Doch Achtung! Oft werden die thrombosebedingten Veränderungen der Venen mit Krampfadern verwechselt. Die Krankheitsbilder unterscheiden sich jedoch. Lass im Zweifelsfall einen Arzt einen Blick auf deine Venen werfen.

Mann hält sich vor Schmerzen die Fußsohle aufgrund einer Thrombose

© Africa Studio | shutterstock.com

4. Schmerzen an der Fußsohle: Die Fußsohle reagiert vor allem bei den am häufigsten vorkommenden Beinvenenthrombosen auf Druck mit starken Schmerzen. Zeigt sich deine Fußsohle schon bei leichtem Abtasten druckempfindlich? Leidest du unter weiteren Symptomen? Dann solltest du nicht zögern, diese Anzeichen ärztlich abklären zu lassen!

Mehr über die Anzeichen bei einer Beinvenenthrombose (TVT) erfährst du in unserem Spezial-Artikel.

Am häufigsten kommen Thrombosen in den Beinen vor. Sie können sich aber auch in jeder anderen Körperregion bilden. Die Symptome fallen dann leicht unterschiedlich aus – was die Diagnose erschwert.

Thrombosen in den Armen verursachen beispielsweise meist stärkere Beschwerden als Gefäßverschlüsse in den Beinen. Zusätzlich machen sie sich durch eine verstärkte Venenzeichnung bemerkbar, weil das Blut über Umwege seinen Weg zum Herzen sucht. Thrombosen im Bereich der Arme zeichnen sich durch Symptome wie Schwellungen und Überwärmung des betroffenen Arms, Schwellungen der Hand, bläuliche Verfärbungen und Schmerzen bei (leichtem) Druck auf den Arm aus.

Wer ist eigentlich am stärksten von einer Thrombose gefährdet? Erfahre im nächsten Kapitel, ob auch du zu den Risikogruppen gehörst.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

3. Risikofaktoren, Ursachen und Diagnose einer Thrombose

Zu den Risikogruppen zählen vor allem Menschen mit einer Thrombose-Vorerkrankung, Darm- und Tumorerkrankungen, Schwangere, Raucher sowie Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille verhüten. Wer viel und lange sitzt, zu wenig trinkt und unter Krampfadern leidet, sollte ganz besonders auf die hier genannten Warnsignale achten und eine Thromboseprophylaxe machen. Die Folgen der Thromben können unter anderem eine Lungenembolie oder ein Schlaganfall sein.

Drei Hauptursachen, die zur Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) und damit zu einer Thrombose führen, stellen wir dir hier vor. Sie werden auch oft nach dem deutschen Arzt Rudolf Virchow als Virchow-Trias, also die drei (Trias) Ursachen nach Virchow, bezeichnet:

Frau liegt im Bett unter Kissen und Bettdecke begraben. Lange Inaktivität fördert Thrombosen.
  1. Ursache: Gestörter Blutfluss

Fließt das Blut zu langsam oder bilden sich Strömungswirbel, steigt die Gefahr einer Thrombose. Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko, dass sich der Blutfluss verlangsamt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • längere Inaktivität durch Bettlägerigkeit (oft im Alter),
  • Lähmungen,
  • Immobilität durch einen Gips nach einer Fraktur in Armen oder Beinen und teilweise dadurch bedingte Bettlägerigkeit,
  • langes (und beengtes) Sitzen im Bus, Auto oder Flugzeug – oft auf langen Reisen,
  • ausgeprägte Krampfadern,
  • Vorerkrankungen wie Herzschwäche oder Vorhofflimmern sowie
  • Druck auf das Gefäß (beispielsweise bei einem Knochenvorsprung oder Tumor).
  1. Ursache: Veränderte Gefäßwand

Nicht nur der Blutfluss, sondern auch die „Rahmenbedingungen“ können sich ändern. Gemeint sind hierbei Veränderungen oder Gefäßwandschäden an Venen und Arterien. Diese entstehen zum Beispiel durch Verletzungen, Verbrennungen, Entzündungen oder Infektionen. In den Arterien spielt außerdem das Krankheitsbild „Gefäßverkalkung“ (Arteriosklerose) eine wichtige Rolle.

Mann gießt sich ein Glas Wasser ein. Eine ausreichende Trinkmenge ist zur Vorbeugung einer Thrombose wichtig.
  1. Ursache: Veränderte Blutzusammensetzung 
  • Blutgerinnungsstörungen: Es kann vorkommen, dass dein Blut leichter gerinnt als im Normalfall. Eine solche Gerinnungsneigung heißt Thrombophilie. In manchen Fällen sind Blutgerinnungsstörungen angeboren.
  • Blutkrankheiten, wie beispielsweise die Polyzythämie, bei der sich zu viele Blutzellen im Blut befinden. Die Ursache hierfür ist nicht bekannt.
  • „Dickes“ Blut bei Flüssigkeitsmangel. Du solltest daher unbedingt darauf achten, jeden Tag genug zu trinken. Etwa zwei Liter sollten es jeden Tag sein. Diesen Faktor kannst du selbst am besten beeinflussen!
  • Medikamente: Ganz oben auf der Liste der Medikamente mit einem hohen Thromboserisiko steht die Anti-Baby-Pille. Sprich deshalb mit deinem Frauenarzt über möglichst risikoarme Präparate oder erarbeitet gegebenenfalls einen alternativen Verhütungsplan. Aber auch eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren steigert das Thromboserisiko.
  • Jede Operation steigert das Thromboserisiko. Besonders groß ist das Risiko allerdings bei Operationen im Zusammenhang mit reduziertem Blutfluss.
  • Schwangerschaft: In dieser besonderen Lebenszeit kommt einiges auf dich zu – auch jede Menge Veränderungen. Kläre mit deinem Arzt dein persönliches Thromboserisiko ab und frage ihn, ob unsere Übungen zur Vorbeugung für dich geeignet sind. Darüber hinaus können wir dich in der Schwangerschaft mit weiteren, speziell auf dich abgestimmten Übungen begleiten.
  • Rauchen
  • Übergewicht

📌 Diagnose einer Thrombose:

Als Erstes wird sich dein Arzt nach deinen Beschwerden, deiner Krankengeschichte und Risikofaktoren erkundigen. Erhärtet sich der Verdacht einer Thrombose, können mit Ultraschalluntersuchungen die Venen, das Venensystem und der Blutfluss gut beurteilt werden. Damit lassen sich im Zweifelsfall auch das Gerinnsel beziehungsweise eine Thromboembolie lokalisieren.

Weitere Hinweise kann eine Blutuntersuchung liefern: Finden sich sogenannte D-Dimere, spricht das oft für eine Thrombose. D-Dimere sind Abbauprodukte des Gerinnungsstoffes Fibrin. Sie entstehen bei einer Thrombose vermehrt, weil der Körper versucht, das Blutgerinnsel abzubauen. Der D-Dimer-Test ist aber kein eindeutiges Zeichen für eine Thrombose.

Andere bildgebende Verfahren wie die Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) oder die Computertomografie (CT) sind vor allem geeignet, Blutgerinnsel in Organen, den Beckenvenen oder der Hohlvene sichtbar zu machen.

Bei manchen Stellen, wie bei den tiefen Beinvenen  im Oberschenkel, kommt die Phlebographie zum Einsatz. Die Phlebographie ist ein radiologisches Verfahren zur Darstellung und Beurteilung von Venen. Dabei spritzt der Arzt ein Kontrastmittel in die betroffene Vene und fertigt anschließend ein Röntgenbild an.

Um Komplikationen und Störungen wie eine Thromboembolie (wenn sich der Thrombus von der Venenwand löst und durch den Körper wandert) oder andere Komplikationen in der Behandlung zu verhindern und schnell geeignete Maßnahmen ergreifen zu können, ist eine zeitnahe Diagnose der Thrombose sehr wichtig. Scheue dich also nicht, bei entsprechenden Symptomen zum Arzt zu gehen.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

4. Behandlung einer Thrombose

Eine Thrombose ist eine ernste Sache und darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Zur Behandlung stehen verschiedene Maßnahmen bereit. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt unter anderem vom Ort des Auftretens deines Gerinnsels und seinem Schweregrad ab.

Eine Thrombose kann durch Medikamente, durch eine Kompressionstherapie, spezielle Übungen oder operativ behandelt werden. Oft werden oder müssen die verschiedenen Behandlungsansätze miteinander kombiniert werden. Ein Aufenthalt in einer Klinik ist dabei nicht ausgeschlossen.

Das oberste Ziel der Thrombose-Behandlung ist es, zu verhindern, dass sich das Gerinnsel von der Venenwand löst und mit dem Blutstrom in lebenswichtige Organe wandert. Denn dann besteht die Gefahr einer Embolie (zum Beispiel einer Lungenembolie), also des Verstopfens einer Arterie durch das Gerinnsel. Außerdem sollen langfristige, irreparable Schäden an den betroffenen Blutgefäßen, Extremitäten oder Organen (postthrombotisches Syndrom) vermieden werden.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, eine Thrombolyse, also eine Auflösung des Thrombus (Blutpfropf), zu erreichen. Wir stellen dir die verschiedenen Methoden und Maßnahmen im Detail vor:

Eine Frau sitzt auf einem Bett und zieht sich auf dem rechten Bein einen Kompressionsstrumpf gegen ihre Thromboseschmerzen im Bein an.

© Tibanna79 I shutterstock.com

Hochlagerung und Kompression: Als erste Sofortmaßnahme solltest du die von der Thrombose betroffenen Extremitäten hochlagern, also beispielsweise das Bein oder den Arm höher legen als den Rest deines Körpers. So kannst du verhindern, dass sich das Blut noch mehr rückstaut und die betroffene Körperregion weiter anschwillt.

Als Nächstes wird oft ein Kompressionsverband angelegt. Dieser darf nicht zu knapp gewickelt sein und muss deutlich über die Stelle hinausreichen, an der sich die Thrombose gebildet hat.

Bei einer Unterschenkelthrombose sollte der Kompressionsverband beispielsweise bis unter das Knie reichen. Wichtig ist außerdem, dass er sehr straff sitzt. Schließlich soll er die Venen so stark zusammendrücken, dass das Blut in ihnen besser fließt. Gleichzeitig darf er aber keine anderen Bereiche zu sehr einschnüren.

Es ist gar nicht so leicht, einen richtig sitzenden Kompressionsverband ohne ärztliche Hilfe anzulegen. Daher gibt es kleine Helferlein, wie Thrombose-Strümpfe der Kompressionsklasse II, die einen ausreichend kräftigen und gleichmäßigen Kompressionsgrad erzielen sollen.

Auch wenn bei der Behandlung der Thrombose vielleicht noch andere Maßnahmen zum Einsatz kommen, wird die Kompressionsbehandlung häufig langfristig fortgesetzt. Ob das bei dir auch notwendig ist, entscheidet dein Arzt.

Thromboseanfällige sollten Kompressionsstrümpfe auch bei längeren Reisen tragen. Hierbei können unsere Übungen zusätzlich einen guten Beitrag zur Vorbeugung leisten. Probiere es doch einfach mal aus!

Eine Frau hält eine Tablette sowie ein Glas Wasser in den Händen

Behandlung mit Medikamenten: Bessert die Kompression alleine die Beschwerden nicht, kommen meist Medikamente zum Einsatz. Die medikamentöse Thrombosebehandlung soll verhindern, dass das Blutgerinnsel weiterwächst und womöglich in die Lungenarterien geschwemmt wird. Im besten Fall bewirken die Medikamente, dass körpereigene Enzyme den Thrombus wieder verkleinern oder sogar ganz lösen. Diese Medikamente wirken dabei über eine Blutverdünnung. Rund 95 Prozent der Thrombose-Patienten in Deutschland werden medikamentös behandelt.9) Zur Langzeit-Behandlung und zur Prophylaxe kannst du gerne unsere Übungen in deinen Behandlungsplan integrieren.

Akutbehandlung: Ist die Diagnose Thrombose gefallen, kommen schnell gerinnungshemmende Medikamente zum Einsatz – das bekannteste Medikament hierbei ist Heparin. Durch die Hemmung der Blutgerinnung soll verhindert werden, dass das Blutgerinnsel größer wird.

Heparin wird in hoher Dosierung als Spritze unter die Haut (subkutane Injektion) oder als Infusion gegeben. Denn das Medikament würde andernfalls im Magen-Darm-Trakt zerfallen und nicht in die Blutbahn gelangen.

Nicht jeder verträgt Heparin gleich gut – doch es können auch andere Wirkstoffe, wie beispielsweise Fondaparinux, verabreicht werden. Weitere Wirkstoffe der akuten Thrombose-Behandlung sind die sogenannten DOACs (direkte orale Antikoagulantien) Rivaroxaban und Apixaban. Laut der aktuellen Leitlinie zur Behandlung einer Thrombose, sollen die Wirkstoffe Heparin und Fondaparinux vorzugsweise zur Behandlung eingesetzt werden.10)

Langzeitbehandlung: Etwa fünf bis zehn Tage nach der aufgetretenen Thrombose werden Patienten im Zuge der Langzeittherapie auf ein gerinnungshemmendes Medikament in Tablettenform eingestellt, das verhindern soll, dass sich ein neues Gerinnsel bildet.

Diese Erhaltungstherapie wird über drei bis sechs Monate fortgesetzt. Angewandt werden dafür Vitamin-K-Antagonisten. Das sind Gegenspieler des für die Blutgerinnung wichtigen Vitamin K. Vor allem die Wirkstoffe Phenprocoumon und Warfarin werden in Deutschland eingesetzt. Die richtige Dosierung aller Medikamente muss regelmäßig durch Blutkontrollen der Gerinnungswerte überprüft werden.

Als weiteren Baustein in der Langzeittherapie kannst du unsere Übungen zur Thrombose-Behandlung testen. Sie unterstützen durch gezielte Bewegungen ebenfalls die Vorbeugung einer erneuten Thrombose.

Zwei Ärzte versuchen im OP-Saal, die Blutgerinnsel bei einer Thrombose zu finden und operativ zu entfernen

Operative Thrombose-Behandlung: Auch wenn wir bekanntermaßen keine Freunde von Medikamenten und OPs sind, können beide sinnvolle Therapien bei einer Thrombose sein. Vor allem bei jungen Patienten, die zum ersten Mal eine Thrombose in einer großen Vene im Bein-Becken-Bereich erleiden, kann ein operativer Eingriff die beste Behandlungsoption darstellen.

Bei der Operation versuchen die Ärzte mithilfe eines Katheters, den Blutpfropf (Thrombus) zu fassen und aus der Vene zu ziehen. Ärzte sprechen auch vom „Rekanalisieren“, weil mit dem Eingriff ein verstopftes Blutgefäß wieder durchgängig gemacht wird. Die Spezialisten prüfen auch, ob in der Vene ein Strömungshindernis besteht, das beseitigt werden kann.

Nach der OP werden gerinnungshemmende Medikamente verabreicht. Um im OP-Saal Komplikationen zu vermeiden, sollte diese Therapie so früh wie möglich durchgeführt werden.

In Einzelfällen wird Patienten mit einer Beinvenenthrombose eine Art „Sieb“ in die Hohlvene (Vena-Cava-Filter) eingesetzt, entweder dauerhaft oder vorübergehend. Es soll verhindern, dass abgelöste Blutgerinnsel (Thrombus) in die Lunge geschwemmt werden.

Rote Schlaufe aus Baumwolle mit drei Teilbereichen zum Dehnen

Thrombose-Schmerzen mit gezielten Übungen lindern: Unsere Thrombose-Übungen haben schon vielen Betroffenen sehr geholfen, ersetzen aber keine ärztliche Behandlung! Mit unseren Schmerzfrei-Übungen zeigen wir dir eine Selbsthilfe-Maßnahme, die du bitte in jedem Fall vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen solltest. Erhältst du grünes Licht, kannst du sofort loslegen. Hier geht es direkt zu den Übungen. Für die Übungen brauchst du unsere Übungs-Schlaufe oder ein ähnliches Hilfsmittel.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

5. Tipps zur Vorbeugung einer Thrombose

In deinem Alltag kannst du ein paar Dinge tun, um dein persönliches Thromboserisiko zu senken. Gehörst du zu einer der Risikogruppen? Dann solltest du besonderes Augenmerk auf diese Tipps legen:

Eine Glas Wasser steht vor einer vollen Glasflasche auf dem Tisch. Eine ausreichende Trinkmenge ist zur Vorbeugung einer Thrombose wichtig.
  • Genug trinken: Rund zwei Liter pro Tag sollten es schon sein. Wenn du nicht genug trinkst, verdickt dein Blut. Die Folge: Das Risiko, dass sich gefäßverstopfende Gerinnsel (Thromben) bilden, steigt. So setzt du dich selbst unnötig einer Gefahr aus. Diesen Faktor kannst du also gut selbst beeinflussen. Eine ausreichende Trinkmenge pro Tag fungiert als natürlicher Blutverdünner und fördert den optimalen Blutfluss. Du vergisst oft zu trinken? Stelle dir dafür wirklich einmal pro Stunde einen Wecker, der dich ans Trinken erinnert und nimm in jedes Meeting ein Glas Wasser mit.
Zwei Männer joggen bei Sonnenaufgang. Bewegung ist wichtig zur Vorbeugung einer Thrombose
  • Ausreichende Bewegung im Alltag: Genug Bewegung ist der Feind jeder Thrombose und damit wieder eine vorbeugende Maßnahme, die du selbst in der Hand hast. Warum Bewegung so wichtig ist? Wenn du vor allem die Beinmuskeln bewegst, unterstützt du damit den Blutfluss im Venensystem der Beinvenen. Mit jedem Schritt oder jeder Bewegung in anderen Körperbereichen drücken die Muskeln von außen auf die Venen, ähnlich wie eine Pumpe. Zusätzlich verhindern die Venenklappen, dass das Blut zurückfließt. Bewegung unterstützt also deinen Blutfluss im ganzen Körper. Inaktivität hat dagegen negative Auswirkungen auf deine Venenklappen und den Blutfluss im Venensystem: Sie sind dann oft nicht mehr dicht. Ist das der Fall oder fehlt der Effekt der Muskelpumpe ganz, bilden sich leichter Blutgerinnsel (Thromben). Also, Schluss mit der Bettlägerigkeit, runter vom Sofa und bewege dich so gut und so viel du kannst!
Frau steht mit Koffer auf einer Treppe. Bewegung auf Reisen ist wichtig, um einer Thrombose vorzubeugen.
  • Bewegungsmangel auf langen Reisen vermeiden: Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich ausreichend zu bewegen. Beispielsweise auf Reisen ist ein Bewegungsmangel oft vorprogrammiert. Doch auch hier ist es wichtig, dass du auf ausreichend Bewegung achtest. Lege auf Autofahrten regelmäßig Pausen gegen einen Bewegungsmangel ein. Während du im Zug reist, kannst du immer mal wieder den Gang auf und ab gehen. Auch im Flugzeug ist das wichtig. Dein Körper wird es dir danken. Einige passende Übungen zeigen wir dir im Video.
  • Im Zweifelsfall Risikofaktoren meiden: Manche Medikamente oder Behandlungen sind bekannt dafür, ein vergleichsweise hohes Thromboserisiko mit sich zu bringen. Typische Beispiele hierfür sind die Anti-Baby-Pille oder eine Hormontherapie während der Wechseljahre. Es ist natürlich deine Entscheidung, diese Medikamente weiter in Anspruch zu nehmen. Vielleicht magst du aber mit deinem Arzt über möglichst risikoarme Präparate und Behandlungen sprechen – oder ganz andere Alternativen ausprobieren.

Thromboseprophylaxe für besondere Fälle:11)

In manchen Situationen oder bei bestimmten Krankheiten ist ebenfalls ein besonderes Augenmerk auf eine Thromboseprophylaxe zu legen. Dazu gehört beispielsweise eine Schwangerschaft, wenn du unter Asthma leidest oder wenn eine Operation ansteht. Bei einem Herzklappenersatz oder Vorhofflimmern dienen beispielsweise Antikoagulantien der Vorbeugung eines Schlaganfalls. Bei bereits eingetretener Thrombose verhindert die therapeutische Antikoagulation eine Vergrößerung des Thrombus. 

In diesen Fällen ist es wichtig, dass du gemeinsam mit deinem Arzt eine passende Strategie entwickelst. Unsere Übungen können da natürlich sehr gerne ein Teil der Vorbeugung sein.

Gut zu wissen: Wie hoch ist das Risiko für eine venöse Thrombose bei welcher OP?12)

  • Niedriges Risiko: Dieses besteht bei kleineren operativen Eingriffen, wie beispielsweise bei Frakturen oder Operationen an den oberen Extremitäten.
  • Mittleres Risiko: Bei länger andauernden Operationen und Immobilisierung der unteren Extremitäten steigt das Risiko. Typische Beispiele sind eine Sprunggelenksfraktur oder auch Operationen am Knie wie eine Kniegelenksarthroskopie. Probiere es bei Beschwerden lieber mal mit unseren Übungen und setze dich so keinem unnötigen Risiko aus. Wenn die Übungen nicht helfen, kannst du dich immer noch operieren lassen.
  • Hohes Risiko: Ein starkes Thromboserisiko weisen Eingriffe in der Bauch- und Beckenregion auf. Thromben und Blutungen in den Beckenvenen sind dabei sehr gefährlich. Auch eine OP, bei der ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wird, hat ein erhöhtes Thromboserisiko zur Folge. Auch hier legen wir dir ans Herz, vor einer OP erst alle anderen Möglichkeiten – wie unsere Schmerztherapie bei Hüftschmerzen – auszuprobieren.

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen

Lade dir jetzt unseren kostenfreien PDF-Ratgeber gegen Beinschmerzen runter und starte direkt mit den besten Übungen für ein schmerzfreies Leben!

Gib deine E-Mail-Adresse im Formular an, um dir den Ratgeber herunterzuladen:

[]
1

Mit dem Download des Ratgebers erklärst du dich mit unserer Datenschutzerklärung und dem Erhalt unseres Ratgeber-Newsletters einverstanden.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right

Die besten Übungen und Tipps gegen Beinschmerzen